Kategorien
Android Handy & Telefon iPad iPad iPhone WhatsApp

Überlange Screenshots von Chats und Webseiten anfertigen

Auf Desktop-Computern, Notebooks, Tablet-PC´s und Smartphones lassen sich bei Bedarf Screenshots anfertigen. Diese Funktion ist besonders dann wichtig, wenn man den Bildschirminhalt zur Beweissicherung speichern muss. Eine besondere Herausforderung ist die Aufzeichnung von Inhalten, wenn sie über mehrere Seiten gehen. Gut, dass es auch hierfür die passende Software gibt.

Den klassischen Computern und Laptops stehen zu diesem Zweck Programme wie Snagit zur Verfügung. Sie können Bildschirmfotos über den Monitorrand hinaus anfertigen.

Für Android und iPhone

Mit Stitch It! gibt es die passende App für´s iPhone und das Android-Universum. Allerdings werden bei Stitch It! mehrere, selbst angefertigte Screenshots zu einem zusammengesetzt.

Dazu startest du einfach nur die App, wählst die betreffenden Bilder aus und schiebst sie soweit übereinander bis sie passen. Abschließend kannst du das erstellte Gesamtbild speichern und mit anderen Personen teilen. Persönliche Daten oder andere Elemente lassen sich auf Wunsch problemlos unkenntlich machen.

Wie einfach die Bedienung ist, zeigen die YouTube-Videos des Herstellers Lucky Bunny.

Eingeschränkte Basisversion

Grundsätzlich ist Stitch It! kostenlos, da es sich durch Werbung finzanziert. Außerdem lassen sich nur drei Screenshots auf einmal zusammenfügen. Für eine werbefreie App, sowie die unbegrenzte Bearbeitung von Bildern ist ein Upgrade per In-App-Kauf notwendig.

Drei Preiskategorien stehen für das Upgrade zur Auswahl. Das 3-Monats-Abo für 2,09 Euro, das Jahresabo zum Preis von 6,49 und das Lifetime Upgrade für 10,99 Euro.

Kategorien
Internet & Medien

Mutiges Browser-Projekt: Nutzer sollen für das Ansehen von Anzeigen bezahlt werden

Ein neuer Browser namens Brave will auf den Markt. Noch ist nur er als Beta-Version für Windows, Mac OS X, Linux und iOS erhältlich. Das Besondere an dem Browser mit dem Namen Brave ist neben dem Geschäftsmodell, dass er einen integrierten Werbeblocker und Trackingschutz besitzt. Der ehemalige Chef von Mozilla, Brendan Eich, sowie sein Entwicklerteam verfolgen mit diesem neuen Projekt ehrgeizige Ziele.

brave-browser-mozilla-brendan-eich-ex-chef-einnahmen-verteilen-nutzer

Integrierter Adblocker

Nach dem Download blockt Brave ohne weitere Einstellungen die Werbung auf Webseiten, sowie Cookies von Drittanbietern, die dein Surfverhalten ausspähen. Da diese Elemente von vornherein ausgeschlossen werden, laden die angewählten Webseiten zudem viel schneller.

Zugelassene Werbung

Zukünftig soll aber, wenn die Zahl von cirka 15 Millionen Nutzern erreicht ist, trotzdem Werbung eingeblendet werden. Das ist nötig um das Geschäftsmodell und die angestrebte Win-Win-Situation für die Werbeindustrie, dem Browser-Betreiber und den Nutzern zu erreichen.

Verteilung der Werbe-Einnahmen

Die Werbeeinnahmen sollen nach folgendem (geplanten) Schlüssel verteilt werden:

Die Nutzer, Brave und die Werbepartner bekommen jeweils 15 Prozent der Einnahmen, die Webseitenbetreiber erhalten 55 Prozent.  Hierfür ist es unerlässlich, dass Brave die Surf-Daten speichert und anlysiert. Dies soll aber anonymisiert geschehen, ohne dass personalisierte Nutzerprofile entstehen.

Die Technik die hier zum Einsatz kommen soll, ist ebenfalls recht interessant. Brave ersetzt die Werbebanner von beliebigen Webseiten durch die der eigenen Werbepartner. Das ist die Voraussetzung für den Nutzer, der von den Einnahmen profitieren möchte. Das Geld wird auf ein Brave-Konto transferiert, dass man sich dann auszahlen lassen kann.

Über die Menüschaltfläche kann trotzdem jeder User im Bereich Bravery entscheiden, ob und welche Werbung angezeigt werden soll.

replace-ersetzen-werbung-geld-verdienen-anklicken-brave-browser

Fazit

Interessantes Konzept. Ob das aber so funktioniert wie sich die Macher das vorstellen, bleibt abzuwarten. Jedenfalls verspricht der Name Brave einiges. Auch das für den Nutzer zu erwartende (Zusatz-) Einkommen wird wohl nicht für ein sorgenfreies Leben reichen. Und wer möchte, kann diesen Geld-Betrag sozialen Zwecken zur Verfügung stellen. Auch Kleinstbeträge helfen, wie das Hilfsprojekt Deutschland rundet auf eindrucksvoll beweist.

Kategorien
Internet & Medien Internet Explorer Microsoft Edge

Noch kein Upgrade auf Windows 10 durchgeführt? Vorher die Sicherheitseinstellungen des Internet-Explorers exportieren

Wenn du beabsichtigst, einen neuen Computer zu kaufen oder dein Betriebssystem auf Windows 10 zu aktualisieren, solltest du die Sicherheitseinstellungen deines Internet-Explorers auf einem USB-Stick, einer SD-Karte oder in der Cloud speichern. In dieser Sicherheitsdatei werden die Webseiten gespeichert, die als vertrauenswürdig markiert oder blockiert wurden. Das erspart beim Neuaufsetzen eines Computers jede Menge Arbeit. Außerdem ist die Sicherung dieser Datei in wenigen Minuten durchgeführt.

Die Datensicherung wird über den Registrierungseditor (Registry) vorgenommen. Dazu startest du mit der Tastenkombination [Windows][R] das Fenster Ausführen, gibst den Befehl regedit ein und klickst auf OK.

ie-edge-internet-explorer-windows-neuer-rechner-registry-sicherheitseinstellungen-kopieren

In der Registry navigierst du zu folgendem Schlüssel:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings\ZoneMap\Domains

Mit einem Rechtsklick auf den Ordner Domains öffnest du das Kontextmenü und wählst die Option Exportieren.

hkey-current-user-sicherheitseinstellungen-ie-exportieren

Im Anschlußdialog wählst du dann nur noch den Speicherort und den Namen der Sicherungsdatei aus.

Um die gespeicherte Datei auf den neuen Rechner zu überspielen, führst du einen Doppelklick auf die exportierte Datei aus und bestätigst den Sicherheitshinweis des Registrierungs-Editors mit Ja.

domain-registry-kopieren-aufspielen-sicherheitseinstellungen-edge-ie-internet-explorer

Danach werden die Sicherheitseinstellungen automatisch in die neue Registry kopiert.

Kategorien
Shopping

Zu viel personalisierte Werbung? Die großen Internethandelsriesen zeichnen alle deine Aktivitäten auf. Ein paar Gegenmaßnahmen helfen

Das Zauberwort der Internet-Werbeindustrie heißt personalisierte Werbung. Dazu wird unser Surfverhalten aufgezeichnet und analysiert. Alles zum Wohl des Nutzers, heißt es immer wieder. Und so wird es zum Beispiel auch bei Amazon gemacht. Wenn man immer wieder die gleiche Art von Artikeln sucht, werden mit der Zeit auch nur die Artikelvorschläge angezeigt, die in das bisherige Schema passen. Sucht man dann thematisch etwas ganz anderes, ist dieses Verfahren aber eher hinderlich. Dabei ist es gar nicht so schwierig, die Speicherung des Surfverlaufs bei Amazon zu unterbinden.

Wer bei Amazon einkaufen will, ohne Surfspuren zu hinterlassen der meldet sich zunächst mit seinen Login-Daten bei Amazon an. Dann rufst du die Webseite https://www.amazon.de/gp/history auf. Hier lassen sich einzelne Suchergebnisse aus dem Verlauf entfernen. Mit der Schaltfläche Alle löschen wird die gesamte History gelöscht.

amazon-verlauf-aufzeichnung-analyse-verhindern-konto-history-abschalten

Über den Link Verlauf Ihrer besuchten Seiten zu deaktivieren gefolgt von einem Klick auf den Button Browserverlauf deaktivieren auf der nächsten Webseite, wird dein Surfverhalten von Amazon nicht mehr protokolliert.

url-adresse-browser-amazon-history-verhindern-stoppen-werbung-personalisiert

Du kannst mit diesen Arbeitsschritten die Protokollierung auch wieder reaktivieren.

Tipp:

Um der Analysierung deines Surfverhaltens außerhalb der Handelsriesen ein Schnippchen zu schlagen, verwendet man am besten Suchmaschinen die keine Daten speichern, beispielsweise ixquick oder DuckDuckGo.

Zusätzlich sollte man bei den beliebtesten Browsern die Einstellungen der Datenweitergabe einschränken oder direkt zu anderen Produkten wechseln. Empfehlenswerte Browser mit guten Sicherheitseinstellungen sind der Comodo Dragon, der auf Google Chrome basiert, oder der Comodo IceDragon, der auf dem Code des Firefox-Browsers beruht.

Kategorien
Chrome Internet & Medien

Hijacker eFast kapert und ersetzt den Google Chrome Browser

Ein neuer Browser-Hijacker namens eFast sorgt seit ein paar Wochen für Schlagzeilen.  Er kapert den Chrome-Browser, ersetzt ihn durch eine Kopie und löscht dabei alle Verweise auf Chrome. Außerdem wird er zum Standardprogramm für eine große Anzahl von Dateiformaten. Die Sicherheitsexperten von Malwarebytes raten daher zur Vorsicht und empfehlen den Computer auf dieses, zu den Adware gehörenden Schadprogramm eFast zu überprüfen.

eFast leitet den User beim Surfen auf weitere, mit Malware infizierte Webseiten weiter und könnte dabei auch den Computer ausspionieren, weitere Werbung sowie Spionageprogramme nachladen.

browser-efast-kopiert-chrome-entfernt-kapert-malwarebyte-hijacker

Auch wenn es dem Chrome sehr zum Verwechseln ähnlich sieht, offenbaren gleich zwei unterschiedliche Optionen seine Existenz. Zum einen wird eFast in der Liste der installierten Programme geführt. Diese kannst du über die Systemsteuerung | Programm deinstallieren aufrufen und hier direkt vom System entfernen.

malware-efast-browser-chrome-ersetzt-hijacker-standard-programm-dateiformate

Die zweite Möglichkeit eFast zu entlarven ist die browsereigene Option Über Google Chrome.

efast-entlarven-about-chrome-adresszeile-funktion-option-google

Alternativ kommst du mit der Befehlseingabe von chrome://chrome in die Adresszeile auch zum gleichen Ergebnis.

malwarebytes-antimalware-adware-security-blog-entfernen-hijacker-browser-efast

Ist dein Computer mit eFast infiziert, dann deinstalliere das Programm und lasse im Anschluss auch noch ein Antivirenprogramm deinen Rechner prüfen. Der Security-Blog von Malwarebytes empfiehlt hier natürlich auch sein hauseigenes Antiviren-Programm Malwarebytes Anti-Malware.

Kategorien
Firefox Internet & Medien

Firefox: Automatische Verkleinerung von Browser-Tabs verhindern

Alle Webbrowser haben gemeinsam, dass sie die Browser-Tabs automatisch verkleinern, je mehr Webseiten aufgerufen werden. Das geht so weit, dass man keinen Titel mehr lesen kann, geschweige denn den Schließen-Knopf anklicken kann, da er der Verkleinerung zum Opfer gefallen ist. Mit einer kostenlosen Erweiterung für deinen Firefox-Browser kannst du dies verhindern.

Lade die Erweiterung Readable and Closable Tabs von der Mozilla Add-Ons-Seite herunter. Ein Browser-Neustart ist nicht nötig, da das Add-On direkt einsatzbereit ist und seine Arbeit bereits aufgenommen hat.

firefox-tab-schmal-mehrere-aktive-aufgerufen-zu-viele-verkleinert-readable

Um auf die Tabs zugreifen zu können, die sich außerhalb der Tableisten-Ansicht befinden, ziehst du den Mauszeiger einfach auf eine beliebige Stelle der Tableiste und drehst das Scroll-Rad der Maus.

Kategorien
Android Handy & Telefon

Dem Chrome-Browser auf Android-Geräten mehr Arbeitsspeicher zuweisen

Der Chrome-Browser unter Android ist standardmäßig nur mit einem Arbeitsspeicher von 128 MB ausgestattet. Je nach Komplexität einer Webseite benötigt Chrome für einen zügigen Seitenaufbau etwas mehr Arbeitsspeicher. Bei Android-Geräten neueren Datums kann dieser problemlos erhöht werden.

Und so geht´s:

1. Starte deine Chrome-App

2. Gib in die Adresszeile des Browsers folgende URL ein: chrome://flags/#max-tiles-for-interest-area

3. Eingabe der URL bestätigen, zum Beispiel mit dem Button Los! oder Enter

4. Wähle im Aufklappmenü die Einstellung 512 MB aus

5. Neustart des Chrome-Browsers durchführen

chrome-arbeitsspeicher-maximieren-aufstocken-langsam-beschleunigen-android-mac-windows-linux

Bei zu geringem Gesamtspeicher des Gerätes kann es vorkommen, dass im Hintergrund laufende Apps, beendet werden. Sollte dies zu Problemen führen, dann ändere den Wert auf 256 MB.

Tipp:

Dieser Trick funktioniert auch bei den Betriebssystemen von Windows, MAC, Linux und Chrome OS.

Kategorien
Chrome Firefox Internet & Medien Internet Explorer Opera

Sehr lange Webseiten bequem mit der Tastatur scollen

Bei der Internet-Recherche muss man sich oft durch ellenlange Webseiten hindurch arbeiten. Da kann schon mal der Zeigefinger vom vielen Scrollen schlapp machen. Natürlich kann man das Mausrad in den Systemeinstellungen entsprechend anpassen, oder man lädt sich für den Browser ein Add-on zur Mausradeinstellung herunter. Diese enthalten meist mehr Features als die Windows-Systemeinstellungen. Man kann sich aber auch mit nur zwei Tasten bequem durch lange Webseiten bewegen.

Ohne Einstellungsänderungen schnell scrollen

Dies ist besonders dann vorteilhaft, wenn die Mauseigenschaften nicht verändert werden sollen. Gerade bei Änderungen über die Windows-Systemeinstellungen behalten diese auch in anderen Programmen ihre Gültigkeit.

Wenn Sie sich auf einer sehr umfangreichen Webseite befinden, drücken Sie einfach nur die [Leertaste], um eine Bildschirmseite nach unten zu scrollen. Um eine ganze Bildschirmseite wieder nach oben zu schieben, drücken Sie die Tastenkombination [Umschalt][Leertaste].

Funktioniert mit allen bekannten Browsern

Das Scrolling per Tastatur sollte mit den meisten Webbrowsern funktionieren. Auf jeden Fall klappt es mit dem Microsoft Internet-Explorer, dem Firefox, Google Chrome und dem Opera-Browser, sowie auf Browsern, die auf dem Firefox- und Chromium-Code basieren. Dies sind zum Beispiel der IceDragon und der ComodoDragon.

chromium-code-oben-unten-scrollen-maus-einstellung-addon-bildschirm

Browser-Erweiterung zur Optimierung der Maus

Wer aber dennoch auf ein Optimierungs-Add-on für die Mauseinstellungen zurückgreifen möchte, der kann die Firefox-Erweiterung SmoothWheel

mausrad-scrollen-einstellen-lang-webseiten-tastenkombination-verwenden

…oder den Chromium Wheel Smooth Scroller nutzen.

Auch für den norwegischen Opera-Browser ist ein Add-on namens Modern Scroll erhältlich.