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Erste Hilfe für tote Pixel auf dem Monitor

Gerade auf älteren Computerbildschirmen stellt man schon mal den einen oder anderen toten Pixel fest. Befindet er sich nicht direkt im Sichtfeld, sondern eher am Bildschirmrand, dann ist er nicht ganz so störend. Egal ob im direkten Blickfeld oder am Rand, in vielen Fällen lässt sich ein blinder Pixel mit dem Tool Dead Pixel Tester wiederbeleben.

Dead Pixel Tester belebt scheintote Pixel wieder

Das Programm (279 KB) kommt ohne Installation aus und ist daher ideal für den Einsatz per USB-Stick oder Speicherkarte. Sie können Dead Pixel Tester auf Chip.de oder der Webseite des Herstellers kostenlos herunterladen. Der Download-Link befindet sich am unteren Ende der Webseite.

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Nach dem Herunterladen starten Sie das Programm Dead Pixel Tester mit einem Doppelklick auf die Startdatei.

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Wählen Sie im Programmbildschirm im Drop-Down-Menü von Pattern die Einstellung Solid aus. Danach setzen Sie ein Häkchen in die Checkbox von Auto color cycle und stellen die Zeit auf 250 ms ein.

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Reparaturlaufzeit von ein bis zwei Stunden

Das Programm startet automatisch, nachdem Sie die Zeit eingegeben haben. Lassen Sie es gut zwei Stunden laufen, damit der tote Pixel durch die um ihn herum wechselnden Farben wieder reaktiviert wird.

Manuelles Wiederbeleben auch möglich

Sollte dies aber nicht von Erfolg gekrönt sein, können Sie es noch mit einer manuellen Wiederbelebung versuchen. Streichen Sie mit einem Microfasertuch oder einem Wattestäbchen mit wenig Druck abwechselnd von unten nach oben und von links nach rechts über den toten Pixel.

Wenn auch dies nicht funktioniert, dann ist der Pixel verloren. Vielleicht ist es dann an der Zeit, über den Kauf eines neuen Monitors nachzudenken.

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Internet & Medien

Auch bei öffentlichen Hotspots immer sicher und anonym surfen

Im vergangenen Januar berichteten wir über den Zwiebel-Router „Tor“. Das Tor-Projekt ist kein Anonymisierungsdienst, sondern ein echter Proxy. Wird auf dem Computer der Tor-Browser gestartet, baut sich eine sichere Leitung auf, die nicht abgehört werden kann. Wenn man aber auf Reisen ständig mit wechselnden Notebooks oder Tablet-PC´s arbeitet, braucht nicht zwingend auf jedem Rechner diesen Zwiebel-Router. Die All-for-one-Lösung ist der „FreedomStick EvilTux“.

FreedomStick EvilTux und das Tor-Browser-Bundle

Der 90 MB große „FreedomStick EvilTux“ kann auf USB-Sticks oder Speicherkarten heruntergeladen und auch von dort gestartet werden. Er vereint die Mobilität mit dem Tor-Browser-Bundle. So haben Sie Ihre Sicherheit immer in der Hosentasche. Der FreedomStick ist kompatibel mit Windows 98, 2000, ME, 7, XP, Win 2003 und Vista.

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Download und Installation

Der Freedomstick wird auf der Webseite

http://eviltux.de/fs_ete.php

als kostenloser Download angeboten. Scrollen Sie auf der Webseite bis zum Download-Bereich, wählen Sie dann das selbstentpackende Archiv oder den Download der ZIP-Datei und speichern Sie die Dateien auf dem USB-Stick oder der Speicherkarte.

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Nur ein Doppelklick zum Starten

Nach dem Download beziehungsweise nach dem Entpacken der ZIP-Datei starten Sie den Freedomstick mit einem Doppelklick auf die Startdatei des Tor-Browsers.

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Danach startet das Dialogfenster des „Vidalia Kontroll-Panel“ und zeigt den Status des Verbindungsaufbaus an.

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Nach ein paar Augenblicken ist die anonyme und abhörsichere Verbindung hergestellt…

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…und der mit dem Tor-Browser-Bundle verknüpfte Mozilla Firefox wird automatisch geöffnet.

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Ab sofort können Sie gefahrlos im Internet surfen.

So sicher wie eine staatliche Verschlüsselung

Wie bei vielen Proxy-Verbindungen auch, ist hier die Geschwindigkeit niedriger als bei einer normalen Internetverbindung. Dafür erhält man aber eine sichere und anonyme Verbindung, die mit vielen staatlichen Verschlüsselungsmethoden vergleichbar ist.