Kategorien
Android Handy & Telefon iPhone

Drei Multimedia-Android-Apps, die auf keinem Smartphone fehlen sollten

Jeder Anbieter von Smartphone-Apps verspricht dem Nutzer, dass sein Produkt das Beste ist. Tatsächlich sind jedoch Qualität und der Bedienungskomfort sehr unterschiedlich. In der Regel weisen die kostenpflichtigen Programme meistens einen höheren Qualitätsstandard auf als die kostenlosen. Doch es gibt auch gute Gratisprogramme. Drei dieser Multimedia-Apps stellen wir in diesem Artikel vor.

Wie heißt dieses Lied?

Mit der zugegebenermaßen schon etwas älteren App „Shazam“ kann ein Lied zuverlässig identifizieren. Einfach die App starten und zur Lied-Erkennung auf den Startbildschirm tippen.

„Shazam“ hört einen Augenblick zu und präsentiert das Ergebnis. Auf Wunsch können Sie es mit Freunden teilen (Button „Senden“), oder – falls vorhanden – mit der YouTube-Schaltfläche das dazugehörige Video ansehen.

Diese App ist ebenfalls für iPhone und iPad erhältlich.

 

Der „Weltempfänger“ für hunderte Radio-Stationen

Mit dieser Radio-App wählen Sie ganz einfach aus rund 50.000 Radiostationen Ihren Favoriten aus. Und das ganz ohne Antenne. Auf dem Startbildschirm der App wählen Sie die entsprechende Rubrik, beispielsweise „Lokales Radio“,  aus…

und starten die gewünschte Radiostation.

Ihre Lieblings-Radiostation lässt sich natürlich auch als Favorit abspeichern, damit Sie diese nicht immer neu suchen müssen.

Auch diese App ist für Apple Produkte erhältlich.

 

Der Video Player für alle Formate

Die Besitzer von Mobilgeräten mit Android Betriebssystem haben einen wesentlichen Vorteil gegenüber den iPhone/iPad Nutzern. Sie sind in der Lage, auch andere Video-Formate als das aufgezwungene iTunes Format abzuspielen. Der kostenlose „MX Video Player“ ist hier die All-in-one-Lösung. Das Tool spielt alle gängigen Formate und nutzt zudem die Mehrkern-CPU´s der Smartphones und der Tablet-PC´s optimal aus. Außerdem unterstützt das Programm die Steuerung mit Fingergesten, wie zum Beispiel das Vorwärtsspulen oder den Zoom.

Direkt nach dem Start werden alle Ordner des Telefons nach Videodateien untersucht und die entsprechenden Speicherorte werden aufgelistet.

Wählen Sie nun eine Liste aus und starten den Video-Clip.

Ein weiterer Pluspunkt dieses Video-Players sind die Zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten. In der Menüleiste lässt sich die Anzeige wie auch auf dem heimischen Fernseher anpassen. Egal ob Kinomodus, 16:9 oder 4:3. Hier sind etliche Anpassungen möglich.

Sogar eine Auswahl aus mehreren Tonspuren (wenn vorhanden) kann vorgenommen werden. Die dafür verantwortliche Schaltfläche ist das Notensymbol oben rechts im Bildschirm.

Diese App ist wirklich sehr gut durchdacht und umgesetzt worden.

Fazit:

Alle drei Apps stechen aus der Masse der Multimedia-Anwendungen heraus.  Hier haben sich die Hersteller wirklich Mühe gegeben. Zwar finanzieren sich alle drei auch durch Werbung, die aber nicht besonders aufdringlich angezeigt wird.

Kategorien
Handy & Telefon iPad iPhone

iPhone Wecker: Beliebige Musiktitel und MP3-Songs als Weckmelodie verwenden

Die „Uhr“-App im iPhone macht aus dem Handy einen Wecker der Extraklasse. Allerdings waren die Auswahlmöglichkeiten der Wecktöne bislang eher mau. Lediglich rund zwei Dutzend Standardtöne standen zur Auswahl. Das hat sich mit dem iPhone 5 und iOS 6 geändert. Seit iOS 6 können Sie sich mit beliebigen Musiktiteln und Sounds aus der Musikbibliothek wecken lassen.

Mit Hells Bells, Stardust oder was auch immer wecken lassen

Die neue Freiheit beim Wecken gibt es ab der iOS-Version 6 und funktioniert folgendermaßen:

1. Zuerst starten Sie die „Uhr“-App und wechseln in den Bereich „Wecker“.

2. Über das Pluszeichen legen Sie eine neue Weckzeit fest oder klicken auf „Bearbeiten“, um einen bereits eingerichteten Wecker zu editieren.

3. Zur Auswahl des Wecktons tippen Sie auf „Ton“.

4. Auf der folgenden Seite können Sie nicht nur die Standard-Alarme wie „Marimba“ oder „Ale Hupe“ auswählen, sondenr über „Titel wählen“ jeden beliebigen Musik- und Soundtitel, der sich im Handyspeicher befindet.

5. In der Auswahlliste müssen Sie nur noch den Wecksong auswählen. Ein Häkchen im Konfigurationsfenster zeigt, welcher Song derzeit als Weckmelodie eingestellt ist.

Kategorien
Shopping

Klein aber oho!! Die Soundbar „Lingo Xtatic V2“ von uDesigns Tech

Die Auswahl an mobilen Lautsprechern mit integriertem MP3-Player ist gigantisch. Jeder Hersteller verspricht einen tollen Klang seines Produkts. Aber die Realität sieht dann meist anders aus: Blecherner Klang und schlechte Verarbeitung. Nicht so bei dem Lautsprecher „Lingo Xtatic V2“.

Dieser 2.1 Stereo-Lautsprecher der Firma uDesigns Tech bietet satten Sound für kleines Geld. Er ist aber nicht nur ein normaler Lautsprecher mit MP3-Funktion.

Ausstattung und Funktionen

Zusätzlich vereint die Soundbar aber noch ein FM-Radio (mit Aufnahmefunktion!),  einen Voice-Recorder und eine Weckfunktion. Damit ist der Lingo Xtatic V2, auch durch seine kompakten Maße (22,5 cm lang, 7 cm tief, 4,5 cm hoch), der ideale Reisebegleiter.

Die Bedienung und Einstellung wird durch fünf Multifunktionstasten an der Vorderseite unterhalb des Displays vorgenommen.

Das LCD-Display ist mit 1,5 x 2,5 cm nicht besonders groß, zeigt aber alle Einstellungen und Funktionen gut sichtbar an.

Beim Abspielen von MP3-Dateien werden zusätzlich auch Titel und Interpreten angezeigt.

Anschlüsse

An der rechten Seite des Gerätes befinden sich alle benötigten Anschlüsse:

  • USB 2.0 für den Anschluss von USB-Sticks und -Festplatten
  • Mini-USB für Ladefunktion/Stromversorgung
  • Kopfhörer-Buchse für 2,5 mm Klinkenstecker
  • AUX-Eingang für 2,5 mm Klinkenstecker (z. B. für Laptop oder Multimedia-Handy)
  • SD-Kartenslot für max. 8 GB SDHC-Karten
  • Lautstärke-Regler

Lieferumfang

Das mitgelieferte Zubehör umfasst ein USB-Daten- und Ladekabel, ein AUX-Kabel mit 2,5 mm Klinkenstecker, das Li-Ionen Akku BL-5C und ein Bedienerhandbuch. Leider vermisst man hier einen Stecker für die normale Strom-Steckdose.

Das mitgelieferte Akku BL-C5 hält nach Herstellerangaben sechs Stunden. In unserem Test, mit Zimmerlautstärke, hielt es aber nur knapp fünf Stunden. Im Radiobetrieb dafür aber mehr als doppelt so lang.

FM-Radio

Der Radioempfang ist, durch die eingebaute Antenne, im Freien wesentlich besser als in geschlossenen Räumen. In der Wohnung oder im Büro werden nur die stärksten Sender klar und deutlich wiedergegeben. Schwächere, regionale Sender kommen rauschend oder gar nicht an.

Sound

Wie schon erwähnt, ist der Sound wirklich erstaunlich. Höhen und Tiefen werden klar wiedergegeben und der Bass ist satt. Lediglich bei voller Lautstärke neigt der Bass zum Verzerren. Auch die Weitergabe des Basses an einen Resonanzkörper ist sehr gut. Hier lässt sich der Klang sogar noch ein bisschen verbessern.

Nachteile

Wo Licht ist, ist leider auch Schatten.  Abzüge muss man lediglich bei dem fehlenden Stromstecker und der Bedienung machen. Auch wenn die Programmführung recht überschaubar ist, muss man Anfangs die Bedienung üben. Durch die Verschachtelung der Untermenüs, deren Menüführung auch in der Bedienungsanleitung nicht in jedem Schritt erklärt wird, benötigt man etwas Zeit bis alles richtig eingestellt ist. In ungefähr 30 Minuten hat man sich aber orientiert und ist bereit für den Musikgenuss.

Wo ist der „Lingo Xtatic V2“ erhältlich und was kostet er?

Einzelhandelspartner sind laut Hersteller-Seite haupsächlich Media Markt und Saturn.  Testanfragen bei mehreren Saturn-Niederlassungen  am Niederrhein hat aber ergeben, dass der Lautsprecher dort nicht gelistet ist. Vielleicht ist das aber nur eine regionale Einschränkung.

Preisrecherchen haben ergeben, dass der Lingo im Web ab 25,00 Euro erhältlich ist. In der Regel wird die Soundbar aber zwischen 32,00 Euro und 39.99 Euro (Media Markt) angeboten; bei Amazon liegt bei rund 32 Euro. Ein paar Online-Shops mit Preisen um die 50 Euro zuzüglich Versandkosten, werden wohl auf ihren Produkten sitzen bleiben.

Fazit

Wer für Unterwegs auf Reisen oder im Freibad einen Mp3-Player mit gutem Sound sucht, der auch noch gut aussieht, ist mit der Soundbar „Lingo XtaticV2“ sehr gut bedient. Der günstige Preis, sowie die zusätzlichen Features, wie Radio, Wecker, Aufnahmefunktion für Radiosendungen und Diktiergerät, heben das Gerät besonders hervor und machen es der Konkurrenz schwer, dies zu toppen.

Kategorien
Hardware & Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Notebook-Wecker: Den Rechner als Wecker benutzen und mit Lieblingsmusik wecken lassen

Auf der Reise zwar das Notebook mitgenommen, aber mal wieder den Wecker vergessen? Macht nichts. Denn mit wenigen Handgriffen verwandeln Sie das Notebook in einen Wecker der Extraklasse. Geweckt wird mit den Lieblingstiteln aus Ihrem Musik-Ordner. Als Wecker dienst der Windows Media Player plus passender Wiedergabeliste.

Um das Notebook als Musik-Wecker einzurichten, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Starten Sie den Windows Media Player, und legen Sie mit der Tastenkombination [Strg][N] eine neue Wiedergabeliste namens „Wecker“ an. Legen Sie alle Songs ab, die als Weckmelodien dienen sollen. Wenn Sie nicht immer mit demselben Song geweckt werden möchten, klicken Sie in der Steuerleiste am unteren Rand auf das linke Symbol für „Zufällige Wiedergabe“.

2. Speichern Sie die Wiedergabeliste, und schließen Sie den Mediaplayer.

3. Im nächsten Schritt richten Sie für die Weckfunktionen eine automatische Aufgabe ein, die zum gewünschten Zeitpunkt gestartet wird. Je nach Windows-Version geht das so:

Windows XP: Bei Windows XP rufen Sie dazu den Befehl „Start | Alle Programme | Zubehör | Systemprogramme | Geplante Tasks“ auf. Dann klicken Sie doppelt auf „Geplanten Task hinzufügen“ klicken. Im Assistenten klicken Sie auf „Durchsuchen“ und wählen die Wiedergabeliste „Wecker“ aus.  Die Playlist liegt meist im Ordner „Eigene Musik | Eigene Wiedergabelisten“. Jetzt stellen Sie im Assistenten die Weckzeit ein, zum Beispiel „Werktags um 6:00 UHR“. Im nächsten Fenster kreuzen Sie das Kontrollkästchen „Erweiterte Eigenschaften“ und die Optionen „Nur ausführen wenn angemeldet“ an. Danach klicken Sie auf „Einstellungen“ und aktivieren das Kontrollkästchen „Computer zum Ausführen des Task reaktivieren“.

Windows 7/Vista: Bei Windows 7 und Vista Vista starten Sie die Aufgabenplanung mit dem Befehl „Start | Alle Programme | Zubehör | Systemprogramme | Aufgabenplanung“. Dann klicken Sie auf „Einfache Aufgabe erstellen“, um mithilfe des Assistenten eine tägliche oder einmalige Aufgabe anzulegen.

Im Feld „Aktion“ wählen Sie den Eintrag „Programm starten“ und wählen über die Schaltfläche „Durchsuchen“ die Wiedergabeliste „Wecker.wpl“ aus. Sie finden die Playlisten im Ordner

C:Benutzer<Benutzername>Eigene MusikWiedergabeliste

Klicken Sie doppelt auf die neue Aufgabe. Im letzten Fenster kreuzen Sie das Kontrollkästchen „Beim Klicken auf ‚Fertig stellen‘ die Eigenschaften für diese Aufgabe öffnen“ und klicken erst dann auf „Fertig stellen“. Kreuzen Sie im Register „Bedingungen“ das Kontrollkästchen „Computer zum Ausführen der Aufgabe reaktivieren“, und klicken Sie auf OK.

Die neue Aufgabe erscheint daraufhin in der „Aufgabenplanungsbibliothek“.

4. Damit das Wecken mit dem Notebook-Wecker funktioniert, sollten Sie das Notebook vorm dem Schlafengehen ans Stromnetz anschließen und nicht herunterfahren. Stattdessen versetzen Sie das Notebook in den Energiesparmodus, indem Sie bei Windows XP den Befehl „Start | Ausschalten“ aufrufen und auf „Standby“ klicken. Bei Windows 7 und Vista klicken Sie im Startmenü auf den kleinen nach rechts weisenden Pfeil neben dem Ausschaltknopf und dann auf „Energie sparen“.

Zur eingestellten Zeit erwacht der Rechner und weckt Sie mit Ihrer Lieblingsmusik aus der Wiedergabeliste „Wecker“.

Kategorien
Handy & Telefon iPhone

iPhone Kurzzeitwecker: Das iPhone als Timer und Kurzzeitwecker verwenden (Video)

Sie benötigen eine Eieruhr? Oder möchten bei einen Brettspielabend die Sanduhr gegen einen sekundengenaue Timer austauschen? Dann verwenden Sie statt klassischer Sanduhr, Küchenuhr oder Aufzieh-Timer doch einfach das iPhone. Hier ist der Timer bereits eingebaut.

Um das iPhone als Kurzzeitwecker oder Timer zu verwenden, gehen Sie so vor:

1. Starten Sie die „Uhr“-App.

2. Tippen Sie unten rechts auf „Timer“.

3. Dann stellen Sie mithilfe der Drehräder die Timerzeit ein, etwa “ 1 Minute“.

4. Im Feld „Timer-Ende“ wählen Sie den Alarmsound, zum Beispiel „Hüpfton“.

Per Tipp auf „Starten“ beginnt der Countdown. Ist die Zeit abgelaufen, ertönt der gewählte Alarmton. Praktisch beim Spieleabend: Haben die Mitspieler vor dem Ablauf des Timers zum Beispiel den gesuchten Begriff geraten, lässt sich der Countdown mit „Abbrechen“ und „Starten“ blitzschnell neu starten. Eine Pause-Funktion gibt’s leider nicht.

Wie der Timer im Detail funktioniert und richtig eingestellt wird, zeigt das folgende Video aus unserem YouTube-Kanal: