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Excel Hardware & Software Office Software

Excel: Verhindern, dass die eigenen Formeln von anderen Personen verwendet werden

Wer im Tabellenkalkulationsprogramm Excel selber Formeln erstellt, der weiß wie kompliziert und zeitaufwendig dies sein kann. Umso ärgerlicher ist es, wenn Dritte diese Formeln ohne deine Erlaubnis kopieren und selber verwenden. Zum Schutz deiner Formeln stehen dir zwei Möglichkeiten zur Verfügung.

Zum Einen kannst du deine Excel-Formeln schützen, indem du von dem Tabellenblatt eine Kopie im PDF-Format erstellst. Dies kannst du über den Dialog Datei | Speichern unter | PDF erledigen.

Möchtest du aber deine Tabelle im Excel-Format versenden, dann musst du anders vorgehen. Öffne die Original-Datei und anschließend eine neue, leere Excel-Datei.

Kopiere nun aus der Originaldatei die gewünschten Zellen in die Zwischenablage.

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Anschließend wechselst du in die neue Excel-Datei und klickst mit der rechten Maustaste in die Ziel-Zelle und wählst im Kontextmenü die Option Inhalte einfügen aus.

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Im nachfolgenden Dialogfenster Inhalte einfügen wählst du die Einstellung Werte aus und bestätigst deine Auswahl mit OK.

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Es wurden nur die Tabellenwerte kopiert, die Formeln wurden nicht übertragen. Jetzt kannst du die neue Datei gefahrlos versenden oder weitergeben.

Grundsätzlich solltest du ohnehin davon absehen, Original-Dateien der Office-Programme weiterzugeben. Sie enthalten Werkzeuge, mit denen Vorgängerversionen wiederhergestellt werden können. Also gilt: Nur Kopien versenden!

Microsoft Word

Ähnlich kannst du auch mit Word-Dokumenten verfahren. In neue Dateien kopierte Texte oder Textfragmente enthalten keine Wiederherstellungsoptionen.

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Google Internet & Medien

Google Drive: Bei freigegebenen Dateien den Download verhindern

Dateien in der Cloud mit anderen Menschen oder Firmen zu teilen, ist immer mit einem Risiko behaftet. Dateien können heruntergeladen und weiter verteilt werden, ohne dass man später darauf Einfluss nehmen kann. Deshalb ist es wichtig, nicht jedem den Download dieser Daten zu erlauben. Bei Google Drive gibt es glücklicherweise dafür eine Funktion in den Einstellungen.

Neue Funktion erst im Juli 2015 verfügbar

Diese Option gab es bei Google Drive früher nicht, sie wird erst im Juli 2015 verfügbar sein. Außerdem kann es eine gewisse Zeit dauern, bis die Implementierung bei allen Usern erfolgt ist und die Funktion in deinem Account sichtbar ist.

Regeländerung über das Freigabemenü

Das Verhindern des Downloads einer Datei wird über das Kontextmenü über den Freigabe-Dialog erreicht. Klicke dazu mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Datei, wähle im Kontextmenü Freigeben aus…

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…und anschließend die Option Erweitert.

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Im Fenster der Freigabeeinstellungen aktivierst du in den Eigentümereinstellungen die Optionen zum Herunterladen, Drucken und Kopieren für Kommentatoren und Betrachter deaktivieren.

Die Schaltfläche Änderungen speichern übernimmt die neuen Einstellungen für das ausgewählte Dokument.

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Für eine weitere Verschärfung der Freigaberegeln aktivierst du am besten ebenfalls die darüberliegende Option Bearbeiter dürfen weder die Zugriffsberechtigung ändern noch neue Personen hinzufügen.

Aber Achtung!

Wer einer Person Schreibrechte einräumt, bei dem wird das Herunterladen, Drucken und Kopieren auch wieder möglich.

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Finanzen Geld & Finanzen

Änderung bei der Kfz-Steuer ab Februar 2014

Nordrhein-Westfalen gehört ab dem 14. Februar 2014 neben Bremen und Niedersachsen zu den Vorreitern in Sachen Kfz-Steuer. Sie wird ab diesem Zeitpunkt nicht mehr von den Finanzämtern festgesetzt und eingetrieben. Nach und nach wird die Kraftfahrzeug-Steuer dann vom Zoll erhoben und eingezogen.

Da schon seit dem Jahr 2009 die Kfz-Steuer nicht mehr den betreffenden Bundesländern zugute kommt, muss sich nun eine Bundesbehörde um die Erhebung und Eintreibung kümmern. Diese Aufgabe wurde daher der Zollverwaltung übertragen.

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Wir als Verbraucher werden von dieser Umstellung allerdings nicht viel merken, da fast alles beim Alten bleibt. Die Zulassungsstellen der Kommunen bleiben weiterhin Ansprechpartner für die Kfz-Steuer, die bisher erteilten Einzugsermächtigungen werden von den Finanzämtern automatisch an die Zollbehörde weitergeleitet.

Neue Unterlagen müssen die Autohalter auch nicht vorlegen. Bei einer Zulassung oder einer Ummeldung ändert sich lediglich die Einzugsermächtigung, die als SEPA-Lastschrift erfolgen muss. Der Zahlungsverkehr an sich ist aber ein anderes Thema.

Alle bisherigen Steuerbescheide und -nummern bleiben weiterhin gültig. Auch Vergünstigungen wie ein Parkausweis für Schwerbehinderte müssen nicht erneuert werden. Für später erteilte Schwerbehindertenausweise sollte man zunächst telefonisch seine Zulassungsstelle kontaktieren oder dessen Webseite aufrufen.

Optisch tritt der Zoll spätestens dann in Erscheinung, wenn man nach der Abbuchung der Kfz-Steuer auf seinen Kontoauszug blickt.

Kfz-Halter, die Ihre Steuern „per Hand“ überweisen, müssen eine neue Bankverbindung verwenden. Auskunft darüber erteilt Ihr zuständiges Finanzamt

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…oder die zuständige Zollbehörde.

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Eins ist noch bei der anstehenden Umstellung der Kfz-Steuer zu beachten. Bei bundesweit circa 60 Millionen angemeldeten Fahrzeugen kann die Umstellung sowie eventuelle Steuererstattungen etwas länger dauern. Der Transfer einer solchen Datenmenge kann nun mal nicht auf Knopfdruck geschehen.

Der vierstufige Zeitplan

Aus diesem Grund wird die Umstellung gestaffelt starten. Ab dem 14. Februar starten Nordrhein-Westfalen, Bremen und Niedersachsen.

Ab März 2014 stellen Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein um.

Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland folgen im April 2014; das Schlusslicht bilden dann im Mai 2014 Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Rund um die Umstellung hat die Zollbehörde ab Februar eine zentrale Auskunftsstelle eingerichtet, die alle Fragen beantworten kann. Fragen zu einem Steuerbescheid können aber erst beantwortet werden, wenn Ihr zuständiges Hauptzollamt die Besteuerung bereits vorgenommen hat.

  • Informations- und Wissensmanagement Zoll
  • Telefon: 0351 / 44834 – 550
  • E-Mail: info.kraftst@zoll.de

Umfassende Informationen können auch auf der Webseite des Zolls nachgelesen werden.

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Chrome Facebook Firefox Google Internet & Medien Internet Explorer Opera

DuckDuckGo: Die sichere Suchmaschine, die kein Nutzerverhalten speichert, analysiert oder weitergibt

In Deutschland ist die Google-Suchmaschine die Nummer 1. Der Nachteil von Google und den meisten anderen Suchanbietern ist die Erstellung von Nutzerprofilen, die nach der Analyse gespeichert und dann weiterverkauft werden. Es gibt aber auch einige Suchdienste, die keine Daten sammeln oder auswerten. „DuckDuckGo“ ist eine dieser Suchmaschinen.

„DuckDuckGo“ gibt es als Add-On für die bekanntesten Suchmaschinen. Unterstützt werden Google Chrome, Opera, der Microsoft Internet Explorer, Safari und natürlich auch der Mozilla Firefox. Zum Herunterladen rufen Sie die Seite www.duckduckgo.com auf, klicken am unteren Bildschirmrand auf den Link „Zum Browser hinzufügen“ und folgen anschließend den Download und Installationsanweisungen.

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Nach der Installation ist DuckDuckGo ohne Browser-Neustart einsatzbereit. Die Erweiterung hat dem Browser eine zusätzliche Schaltfläche für die neue Suchmaschine hinzugefügt. Damit bleibt der Standard-Suchanbieter, z. B. Google, erhalten. Natürlich kann DuckDuckGo auch als Standard-Suchmaschine definiert werden. Aktivieren Sie dann die Option „DuckDuckGo as default“.

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Standardmäßig ist DuckDuckGo ohne spezielle Such-Region und in englisch konfiguriert. Mit dem Button „Mehr“ lässt sich die Suche auf Deutschland eingrenzen. Wer internationale Suchergebnisse möchte, der belässt die Einstellung „No Region (default)“. Bei „Language“ wählen Sie Ihre Muttersprache entsprechend aus.

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Die Suchergebnisse lassen sich sehen. Wenn auch nicht so grafisch aufpoliert wie bei anderen Suchmaschinen. Die Anzeige der Suchergebnisse ist eher informationsorientiert und fällt daher spartanischer aus.

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Alles in allem ist DuckDuckGo eine sehr leistungsfähige Suchmaschine, die zuverlässig funktioniert ohne den User mit Werbung zuzuschütten. Und wo keine Nutzerprofile angelegt werden, hat es die NSA, der Geheimdienst der USA schwerer, Ihre Daten zu speichern.

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Firefox Internet & Medien

Der selbstreinigende Firefox: Selbst entscheiden, was in der Chronik des Browsers gespeichert werden soll und was nicht

Die gespeicherten Daten in der Chronik eines Browsers sind dann hilfreich, wenn sie dazu dienen, die Websuche zu beschleunigen und zu vereinfachen. Ein halbwegs erfahrener User kann hier Einsicht auf die Nutzung erhalten und auch automatisch gespeicherte Cookies leiten Daten ungefragt weiter. Beim Mozilla Firefox können Sie sogar selber bestimmen was in der Chronik gespeichert wird und wann diese Daten gelöscht werden sollen.

Was darf rein in die Chronik und was nicht?

Um zu den individuellen Einstellungen zu gelangen, klicken Sie im Firefox-Browser auf „Extras | Einstellungen“ und wählen die Kategorie „Datenschutz“. Sollte das Menü „Extras“ nicht sichtbar sein, drücken Sie zuvor einmal die [Alt]-Taste.

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Im Optionsfenster aktivieren Sie im Drop-Down-Menü der Option „Firefox wird eine Chronik“ die Einstellung „nach benutzerdefinierten Einstellungen anlegen“.

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Nachfolgend legen Sie im Bereich „Chronik“ Ihre individuellen Einstellungen fest. Wenn Sie die Einstellung „immer den privaten Modus verwenden“ wählen, werden generell keine Daten in der Chronik gespeichert.

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Mit den beiden Schaltflächen „Ausnahmen“ und „Einstellungen“ auf der rechten Seite nehmen Sie weitere detaillierte Einstellungen für Cookies und das Löschen der Chronik vor.

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Tipp: Aktivieren Sie im Bereich „Verfolgung“ die Option „Webseiten mitteilen, dass ich nicht verfolgt werden möchte“. Hier wird beim Besuch einer Webseite dem Webseitenbetreiber mitgeteilt, dass die Daten nicht gespeichert oder verarbeitet werden sollen. Allerdings handelt es sich dabei mehr um eine Wunsch-Äußerung. Eine endgültige Sicherheit, dass die Daten vom Webseitenbetreiber nicht doch verarbeitet werden, gibt es leider nicht. Manche Anbieter halten sich daran, manche nicht.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

ControlC: Kopiervorgänge der Zwischenablage überwachen und aufzeichnen

Diebstahl von Daten ist nach wie vor ein Problem. Es gibt etliche Möglichkeiten wie der Diebstahl von statten geht. Daten auf einen USB-Stick zu kopieren, oder mit Nutzung der Funktion „Kopieren/Einfügen“ Daten zu vervielfältigen, sind die einfachsten und häufigsten Tricks. Aber auch aus Jugendschutzgründen kann man zu Hause darauf achten, was die eigenen Kinder kopieren und vielleicht an Freunde weitergeben. Bevor Abwehrmaßnahmen getroffen werden, steht die Analyse der Kopiervorgänge. Mit dem kostenlosen Tool „Control C“ können Sie die Zwischenablage überwachen und alle Tätigkeiten aufzeichnen.

Was wird denn da kopiert?

Um das Programm „Control C“ herunterzuladen rufen Sie in Ihrem Browser die Webseite www.controlc.com auf und klicken auf den Button „download now“. Folgen Sie anschließend den Installationsanweisungen .

Nach der erfolgreichen Installation startet das Programm automatisch mit der Überwachung der Zwischenablage. Die Installation legt auf Ihrem Desktop eine Verknüpfung mit „ControlC“ an. Soll die Überwachung nicht sofort ersichtlich sein, dann löschen Sie einfach die Verknüpfung. Für den Zugriff wird das Icon nicht unbedingt gebraucht, da es ohnehin über die ausgeblendeten Symbole der Taskleiste (Superbar) auch aufgerufen werden kann.

Bei ersten Start des Programms legen Sie zuerst ein Passwort an, damit nicht jeder Zugang zu Ihren Aufzeichnungen erhält.  Führen Sie dazu einen Doppelklick auf das Desktop-Icon aus, geben Sie ein Passwort ein, und wiederholen Sie es im nächsten Feld. Die Schaltfläche „Set Password“ speichert es ab.

Jeder neue Doppelklick auf das Icon oder die Taskleisten-Eintragung öffnet das Programm in einem Browser-Tab. Geben Sie dann Ihr Passwort ein und klicken auf „Login“.

Das Ergebnis aller Aufzeichnungen der Zwischenablage werden in Listenform angezeigt. Es werden dabei aber nur die Kopiervorgänge registriert, die mit [Strg][C], beziehungsweise [Ctrl][C] und mit Rechtsklick der Maus (Kopieren/Einfügen) vorgenommen werden.

Das Programm „ControlC“ ist mit den 32- und 64Bit-Versionen von Windows 7, Vista und XP kompatibel.

Fazit: Es ist ein nettes kleines Schnüffel-Tool um herauszufinden, was so alles auf dem eigenen PC kopiert wird.

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Google Internet & Medien

Google Chrome Datensammelwut: Das übermäßige Datensammeln des Chrome-Browsers eindämmen

Google Chrome ist zwar derzeit der schnellste Browser, aber sein Datenhunger ist immens. Das Surfverhalten jedes Nutzers wird gespeichert und für die verschiedensten Zwecke weiterverarbeitet. Man kann diese „Sammelleidenschaft“ nicht komplett unterbinden, aber man kann es ein wenig einschränken, damit kein genaues Nutzerprofil von Ihnen angelegt werden kann.

Weniger Daten sammeln und übermitteln

Google speichert nicht nur die Suchanfragen, auch URLs und DNS-Anfragen werden gesammelt. Einige dieser Datenübermittlungen können Sie selbst deaktivieren:

1. Starten Sie Google Chrome, klicken Sie oben rechts auf das Schraubenschlüssel-Symbol und Sie wählen aus dem Kontextmenü „Optionen“.

2. Wechseln Sie im Fenster „Optionen“ zum Register „Details“.

Im Bereich „Datenschutz“ lassen sich insgesamt fünf Einstellungen ein- und ausschalten, die für die Datenweitergabe an Google mit verantwortlich sind:

  • „Navigationsfehler mithilfe eines Webdienstes beheben“ – schlägt ähnliche Webseiten vor, wenn die ursprünglich angewählte Seite nicht erreichbar ist.
  • „Vervollständigung von Suchanfragen und URLs bei der Eingabe in die Adressleiste verwenden“ – aktiviert bei Google den Vorschlagsdienst bei der Eingabe von URLs und Suchbegriffen
  • „Netzwerkaktionen voraussehen, um die Ladegeschwindigkeit zu verbessern“ – sendet vorab alle, auf der nächsten Seite enthaltenen Webadressen an einen DNS-Server um diese Links schneller laden zu können.
  • „Phishing- und Malware-Schutz aktivieren“ – ist eine nützliche Option zu Ihrem Schutz vor Schadprogrammen und Phishing-Angriffen. Besitzen Sie allerdings ein eigenes Schutzprogramm, können Sie diese Option auch deaktivieren.
  • „Nutzungsstatistiken und Absturzberichte automatisch an Google senden“ – ist bereits standardmäßig deaktiviert und sollte es auch bleiben.

Haben Sie alle gewünschten Einstellungen deaktiviert, können Sie die Seite schließen. Die Änderungen werden dabei automatisch gespeichert.

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Hardware & Software Office Software Windows 7 Windows Vista Word Word 2000

Windows 7 und Vista: Persönliche und vertrauliche Metadaten aus Office- oder Bild-Dateien entfernen

Office-Dateien wie zum Beispiel Word- und Excel-Dateien oder auch Digitalfotos enthalten Daten, die zum Teil vertraulich, persönlich und systemtechnisch bedingt sind. Diese Metadaten können genutzt werden, um Nutzerprofile zu erstellen und um das Surf-Verhalten zu analysieren. Diese Daten werden von Windows automatisch erfasst und der Datei angehängt. Das verrückte daran ist, dass Sie Windows benötigen, um Ihre Dokumente von den Metadaten zu reinigen. Mit ein paar Klicks sind diese Daten schnell entfernt und Sie können dann sicher sein, dass keine unerwünschte Weitergabe von Dateieigenschaften stattfindet.

Um unerwünschte Metadaten aus Dateien zu entfernen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Öffnen Sie den Windows Explorer und rufen den Ordner auf, der die Datei enthält, dessen Metadaten entfernt werden sollen.

2. Mit einem Rechtsklick auf die entsprechende Datei öffnet sich das Kontextmenü, in dem Sie die Option „Eigenschaften“ auswählen.

3. Im Dialogfenster „Eigenschaften von…(Ihr Dateiname)“ klicken Sie unten auf „Eigenschaften und persönliche Informationen entfernen“.

4. Im neuen Fenster „Eigenschaften entfernen“ aktivieren Sie im oberen Bereich die Option „Folgende Eigenschaften aus dieser Datei entfernen“. Nun können Sie in der aktuellen Datei mit einem Häkchen in den Checkboxen die Eigenschaften herauslöschen, die nicht übermittelt werden sollen. Mit „OK“ bestätigen Sie in beiden offenen Fenstern die Auswahl.

Tipp: Möchten Sie aber trotz allem die Metadaten in der Datei behalten, können Sie im Dialogfenster „Eigenschaften entfernen“ die erste Option „Kopie erstellen, in der alle möglichen Eigenschaften entfernt sind“ auswählen. Diese Option erstellt sofort eine Kopie der Datei. Darin können Sie nun die Eigenschaften entfernen, die Sie nicht mit übermitteln wollen. Fahren Sie hier mit Arbeitsschritt zwei, wie oben beschrieben, weiter fort.

Noch ein Hinweis zur Löschung von den Eigenschaften: Wenn Sie die Schaltfläche „Alle auswählen“ nutzen, werden nicht alle Eigenschaften der Datei gelöscht. Für das System wichtige Angaben, wie zum Beispiel das Datum der letzten Speicherung bleiben erhalten, damit das System diese Datei richtig abspeichert und auch wiederfindet.