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Microsoft WorldWide Telescope: Beeindruckende Bilder und Videos aus dem Weltall

Faszinierende Satellitenbilder gibt es nicht nur von der Erde. Wer über den Tellerrand hinaus schauen und einen Blick in die Tiefen des Weltalls werfen möchte, sollte Microsofts „WorldWide Telescope“ kennen. Das ist praktisch das Google Earth für den Weltraum und zeigt faszinierende Aufnahmen der Weltraumteleskope oder der Mars-Missionen.

Google Earth für den Weltraum

Wie Google Earth wird auch Microsofts WordWide Telescope als Zusatz-Anwendung auf dem Rechner installiert. Die kostenlose App für Windows gibt es auf der Webseite www.worldwidetelescope.org per Klick auf „Install Windows Client“. Es geht aber auch ohne Installation: Über die Schaltfläche „Run Web Client“ können Sie auch eine abgespeckte Web-Version für den Browser ausprobieren.  Wer sich für die Installations-Variante entscheidet, sollte nach dem ersten Programmstart mit dem Befehl „Settings | Select your language“ die deutsche Menüführung einstellen.

Virtuell durchs All fliegen

Mit dem WorldWide Telescope haben Sie Zugriff auf die besten Aufnahmen der Weltraumteleskope Hubbke, Chandra und Spitzer. Mit dem Mausrad können Sie beliebig ins Sonnensystem zoomen und mit gedrückter Maustaste die Ansicht kippen und drehen. Per Rechtsklick blenden Sie zu jedem Stern und Planeten ein kleines Infofenster ein.

Über die untere Leiste können Sie auch direkt die gewünschten Planeten auswählen und per Doppelklick dorthin fliegen. Über die obere Leiste gelangen Sie zu den Sternbildern. Fotos und Videos der Weltraumteleskope finden Sie im Menü „Touren“.

WordWide Telescope Mars

Zur Erkundung des Mars wird im Windows-Startmenü zusätzlich das Mars-Modus „WWT | Mars“ installiert. Damit haben Sie Zugriff auf die gestochen scharfen Fotos der Mars-Missionen und können zum Beispiel direkt einen Blick in die Krater „Happy Face“ oder „Kamlopps“ werfen.

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Google Internet & Medien

Google Moon, Mars und Weltall: Mit Google über Mond und Mars spazieren oder den Weltraum erkunden

Google Earth kennt jeder. Damit können Sie virtuell über den gesamten Planeten wandern. Doch Google kennt nicht nur die Erde in- und auswendig. Auch Mond und Mars sind für Google kein unbeschriebenes Blatt. Mit „Google Moon“ und „Google Mars“ können Sie auf unserem Trabanten und Nachbarplaneten spazieren. Und wer möchte kann noch weiter hinaus und vom heimischen Rechner aus den gesamten Weltraum erforschen.

Wo ist Neil Amstrong gelandet?

Wenn Sie wissen möchten, wo genau Neil Armstrong den Fuß auf den Mond gesetzt hat, welche Strecke das Mondfahrzeug von Apollo 11 zurückgelegt hat oder wo die Crew Gesteinsproben genommen hat, rufen Sie einfach die Webseite www.google.com/moon/ auf. Hier finden Sie detaillierte Informationen über alle Mondmissionen sowie hochauflösende Satellitenfotos von der Mondoberfläche.

Noch spannender ist die Mond-Darstellung in Google Earth. Wenn Sie in der Symbolleiste auf das kleine Planetensymbol klicken und den Befehl „Mond“ aufrufen, zeigt Google Earth die Weltraumansicht des Mondes. Der virtuelle Flug über den Mond oder den spannendsten Schauplätzen auf dem Erdtrabanten funktioniert genau so wie bei der Erdansicht. Auch beim Mond können Sie von A nach B fliegen oder beliebig herein- und herauszoomen.

Auf den Spuren von Mars Explorer, Viking und Mariner

Ebenfalls möglich: ein Abstecher zum Mars. Auf der Seite http://www.google.de/mars/ unternehmen Sie virtuelle Reisen über den Nachbarplaneten. Erforschen Sie zum Beispiel die Canyons und Krater auf dem Mars oder verfolgen Sie per Klick auf „Spacecraft“ die Routen der Marsmissionen wie Mars 1, Mars Pathfiner, Viking 2 oder Mariner.

Der Weltraum, unendliche Weiten

Wem Mond und Mars noch nicht genug sind, kann noch weiter hinaus in den Weltraum. Wenn Sie in der Symbolleiste von Google Earth auf das kleine Planetensymbol klicken und den Befehl „Himmel“ aufrufen, machen Sie aus Google Earth ein Google Weltall. Google Earth zeigt dann nicht mehr die Erde, sondern den Sternenhimmel. Hier finden Sie faszinierende Aufnahmen von Sternen und Galaxien. Die Bedienung hat sich nicht geändert: Mit Maus und Mausrad zoomen Sie in die Galaxien, und schauen sich zum Beispiel den Andromedaneben oder das Sternbild Löwe näher an oder besuchen Jupiter und Saturn.