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Windows 10 Helligkeitssensor abschalten

Als ich mir im Dezember 2015 das Microsoft Lumia 550 mit Windows 10 kaufte, ist mir als erstes der Helligkeitssensor negativ aufgefallen. Abends, oder bei geringem Lichteinfall dunkelt er das Display automatisch ab, was mir als Brillenträger doch einige Schwierigkeiten macht, wenn ich abends müde Augen habe. Da half es auch nicht, die Display-Anzeige auf volle Helligkeit zu stellen. Nach einigem Suchen habe ich aber die Abschaltoption des Helligkeitssensors gefunden.

Sie verbirgt sich in den Systemeinstellungen von Windows 10. Starte dazu die App Einstellungen, rufe die Kategorie System auf…

…wechsle in den Bereich Anzeige.

Hier lassen sich etliche Display-Einstellungen vornehmen. Neben der Schriftgröße, der Helligkeitsstufe und der Rotationssperre, ist auch die Option Anzeigehelligkeit automatisch anpassen vorhanden. Stelle den Schalter auf Aus und tippe auf die Schaltfläche Anwenden.

Anschließend ist ein Geräteneustart erforderlich, um den Helligkeitssensor zu deaktivieren.

Generell ist der Helligkeitssensor eine gute Sache, da er als Nebeneffekt auch Akkuleistung spart. Für Brillenträger und/oder bei Beeinträchtigungen der Sehleistung ist dies aber eher hinderlich.

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Bewegte 3D-Selfies mit dem Handy erstellen

Selfies mit dem Handy erstellen ist tagtägliche Normalität. Viele nette Erinnerungen werden auf diese Weise festgehalten. Leider ist aber der Platz auf dem Display sehr beschränkt. Die Verwendung eines Selfie-Sticks ist für etwas mehr Hintergrund unerlässlich. Wer auf einen Selfie-Stick verzichten will oder muss, der kann mit der Foto-App Phogy tolle Selfies mit Panorama-Hintergründen erstellen.

Phogy ist in den Appstores von Google Play und iOS kostenlos erhältlich.

Panorama-Selfies schießen

Die Bedienung ist sehr einfach. App starten und für Selfies oben rechts auf das Kamera-Symbol tippen um die Frontkamera zu aktivieren. Richte die Kamera nun auf dich, tippe auf den Aufnahmebutton und drehe dich dann im Uhrzeigersinn um deine eigene Achse.

Achte darauf, dass die Kamera während der Aufnahme immer auf den gleichen Punkt in deinem Gesicht gerichtet ist, sonst wird das Ergebnis unter Umständen verwackelt sein.

Die Phogy-Fotos werden in einer eigenen Galerie gespeichert. Von dort aus lassen sie sich zum Beispiel in MP4-Dateien umwandeln, um sie mit Freunden über soziale Netzwerke oder über Messenger-Apps (z. B. WhatsApp) zu teilen.

Auch mit der rückwärtigen Kamera 3D-Bilder machen

Auf die gleiche Weise kannst du natürlich auch „normale“ animierte Bilder erstellen.

Fazit:

Phogy macht Spaß. Allerdings kann man mit der Gratis-Version leider nur maximal 25 Bilder erstellen. Auch die Bearbeitung der Fotos ist nur in der kostenpflichtigen Pro-Version möglich. Sie ist mit knapp drei Euro aber auch nicht zu teuer. Die lohnen sich nicht nur für Foto-Enthusiasten.

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Die Autokorrektur-Funktion des Handys abschalten oder einschränken

Die Autokorrektur der Handy-Tastatur ist manchmal unfreiwillig komisch. Da werden werden Worte ersetzt, die einen schon mal zum Schmunzeln bringen. Kommen diese automatischen Korrekturen aber häufiger vor, dann kann das schnell nervig werden. Bei den Smartphones lässt sich die Autokorrektur-Funktion aber recht leicht abschalten oder weniger empfindlich einstellen.

Die Arbeitsschritte unterscheiden sich bei Android, iPhone und Windows-Phone nur leicht voneinander. Wir verwenden für diesen Tipp ein Android-Smartphone, Modell Doogee Dagger DG550.

Öffne die Einstellungen und tippe auf Sprache und Eingabe.

Hier suchst du deine aktuelle Tastatur und öffnest dessen Einstellungen.

Wenn bei deiner Texteingabe die vorgeschlagenen Wörter nicht zum Kontext passen, dann deaktiviere die Option Vorschläge für nächstes Wort. Mit der Schaltfläche Autokorrektur…

…lässt sich diese in ihrer Sensibilität über die Optionen Mäßig, Stark und Sehr stark anpassen. Mit Aus wird die Autokorrektur ganz abgeschaltet.

Tipp:

Wer auf die Wortvorschläge aus dem Kontext nicht verzichten möchte, dem empfehlen wir die selbst lernende App Neural Alpha des Entwicklers SwiftKey, die sogar ganze Sätze vorschlagen kann. Neural Alpha ist derzeit noch eine Beta-Version, die weiter entwickelt wird.

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Internet & Medien Internet Explorer Microsoft Edge

Noch kein Upgrade auf Windows 10 durchgeführt? Vorher die Sicherheitseinstellungen des Internet-Explorers exportieren

Wenn du beabsichtigst, einen neuen Computer zu kaufen oder dein Betriebssystem auf Windows 10 zu aktualisieren, solltest du die Sicherheitseinstellungen deines Internet-Explorers auf einem USB-Stick, einer SD-Karte oder in der Cloud speichern. In dieser Sicherheitsdatei werden die Webseiten gespeichert, die als vertrauenswürdig markiert oder blockiert wurden. Das erspart beim Neuaufsetzen eines Computers jede Menge Arbeit. Außerdem ist die Sicherung dieser Datei in wenigen Minuten durchgeführt.

Die Datensicherung wird über den Registrierungseditor (Registry) vorgenommen. Dazu startest du mit der Tastenkombination [Windows][R] das Fenster Ausführen, gibst den Befehl regedit ein und klickst auf OK.

In der Registry navigierst du zu folgendem Schlüssel:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings\ZoneMap\Domains

Mit einem Rechtsklick auf den Ordner Domains öffnest du das Kontextmenü und wählst die Option Exportieren.

Im Anschlußdialog wählst du dann nur noch den Speicherort und den Namen der Sicherungsdatei aus.

Um die gespeicherte Datei auf den neuen Rechner zu überspielen, führst du einen Doppelklick auf die exportierte Datei aus und bestätigst den Sicherheitshinweis des Registrierungs-Editors mit Ja.

Danach werden die Sicherheitseinstellungen automatisch in die neue Registry kopiert.

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Hardware & Software Windows 10 Windows 7 Windows Vista Windows XP

Mit FastCopy viel schneller große Datenmengen kopieren

Das Kopieren von Dateien wird im Normalfall über den Windows-Explorer durchgeführt. Das hat mitunter aber auch seine Nachteile. Große Dateien zu kopieren kann recht lange dauern, was die Prozessorleistung für andere aktive Programme reduziert. Das Gratis-Tool FastCopy verkürzt den Kopiervorgang erheblich.

Mechanik bremst

Das gilt insbesondere für Computer mit herkömmlichen Festplatten (HDD). Der Lese- und Schreibkopf dieser Festplatten funktioniert hier noch mechanisch. Auch wenn die Abstände sehr gering sind, führt das alleine schon zu zeitlichen Verzögerungen und zu einer zusätzlichen Prozessorbelastung. Hinzu kommt noch, dass der Windows-Explorer nur kleine Datenmengen verschiebt.

Weniger Mechanik, mehr Daten

Hier arbeitet das Tool FastCopy effizienter. Das Lesen größerer Datenmengen führt bei FastCopy durch weniger Bewegungen des Lesekopfes zu einem schnelleren Kopiervorgang. Zudem kann FastCopy auch ohne Installation, zum Beispiel von einer SD-Speicherkarte, ausgeführt werden.

FastCopy ist kostenlos im Web als ZIP-Datei für Windows 32-Bit und 64-Bit erhältlich. Für eine Installation entpackst du das Programm und klickst auf die Setup.exe-Datei. Für eine mobile Anwendung per SD-Speicherkarte oder USB-Stick kopierst du einfach nur die beiden Dateien FastCopy.chm und FastCopy.exe auf den Wechseldatenspeicher.

Zum Kopieren von Daten startest du das Tool, klickst auf Source um die Datei auszuwählen und auf DestDir um den Bestimmungsort festzulegen. Der Button Execute startet den Kopiervorgang.

Über das Aufklappmenü Diff (Size/Date) können weitere Kopier- und Lösch-Modi eingestellt werden.

Die voreingestellte Variante Diff (Size/Date) ist aber universell. Sie kopiert natürlich komplette Verzeichnisse oder nur die Änderungen, wenn am Zielort schon eine Datei gleichen Namens vorhanden sein sollte.

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Hardware & Software Windows 10 Windows 7 Windows 8.1

Kein Upgrade auf Windows 10 erwünscht? So entfernst du die Installationsdateien wieder.

Seit einiger Zeit macht den Nutzern von Windows 7 und 8.1 das Upgrade-Symbol  in der Taskleiste auf das auf Windows 10 aufmerksam. In unserem Artikel Windows-10-Icon aus der Taskleiste entfernen – So geht´s  haben wir bereits beschrieben, wie man dieses Symbol wieder entfernt. Seit Veröffentlichung von Windows 10 hat Microsoft aber zusätzlich noch die Installationsdateien des neuen Betriebssystems auf die Rechner der Nutzer geschaufelt. Diese Upgrade-Dateien belegen zwischen vier und sechs Gigabyte Speicherplatz. Diese sind bei einem Verzicht auf das Upgrade unnütz und können gefahrlos entfernt werden.

Gerade Besitzer von Note- oder Netbooks die unter einem chronischen Platzmangel leiden, erhalten so wieder einen Teil des Festplattenspeichers zurück.

Zum Löschen der Windows-10 Installations-Dateien, die sich in einem ausgeblendeten Ordner befinden, gehst du folgendermaßen vor:

Starte deinen Windows Explorer und klicke auf Organisieren | Ordner- und Suchoptionen

…und rufe im Dialogfenster Ordneroptionen die Registerkarte Ansicht auf. Dann aktivierst du den Eintrag Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen und bestätigst die Änderung mit OK.

Ebenfalls über den Windows-Explorer suchst du jetzt den Ordner $WINDOWS.~BT. Normalerweise versteckt er sich auf dem System-Laufwerk (C:), ganz am Ende der Liste.

Markiere den Ordner mit einem Mausklick und drücke die Taste [Entf] um das Verzeichnis in den Papierkorb zu verschieben.

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Hardware & Software Office Word

Office Word: Abbildungsverzeichnis für Bilder, Grafiken und Tabellen erstellen und einfügen

Für viele Manuskripte wie Doktorarbeiten oder Fachbüchern sind Inhaltsverzeichnisse ein wesentlicher Teil der Arbeit. Dazu gehört aber auch ein Abbildungsverzeichnis der verwendeten Fotos, Zeichnungen, Tabellen, Formeln, usw… In Word lässt sich dieses Abbildungsverzeichnis mit wenigen Mausklicks schnell einfügen.

Zuerst die Beschriftungen anfertigen

Die Voraussetzung für ein Abbildungsverzeichnis ist die vorherige Beschriftung aller Elemente. Dies kann während der Texterfassung und dem Einfügen der Elemente geschehen, oder auch nach Abschluss aller Arbeiten. Dazu öffnest du mit einem Rechtsklick auf das Element dessen Kontextmenü und wählst die Option Beschriftung einfügen aus.

Im nachfolgenden Dialogfenster trägst du im Feld Beschriftung einen beliebigen Text ein. Über das Aufklappmenü von Bezeichnung legst du die Kategorie des Elements fest. Eigene, neue Kategorien legst du über den Button Neue Bezeichnung an. Mit OK speicherst du die Bildbeschriftung. Bild und Bildbeschreibung können später noch an das Dokument-Layout angepasst werden.

Wiederhole diesen Vorgang mit allen weiteren Elementen des Schriftstücks. Erst nach Abschluss der Beschriftungen kann das Abbildungsverzeichnis dem Dokument an beliebiger Stelle hinzugefügt werden.

Abbildungsverzeichnis einfügen

In den meisten Fällen erstellen Autoren ein solches Verzeichnis als Anhang auf den letzten Seiten. Wir sind diesem Beispiel gefolgt und erstellen es am Dateiende. Es kann aber auch direkt nach dem Inhaltsverzeichnis eingefügt werden.

Positioniere den Cursor an der gewünschten Stelle und wähle in der Menüleiste Verweise aus. Im Menüband öffnest du das Bearbeitungsfenster Abbildungsverzeichnis mit der Schaltfläche Abbildungsverzeichnis einfügen. Bei Bedarf lässt sich das Verzeichnis hier noch ein wenig bearbeiten. Die Bereiche Seitenansicht und Webvorschau zeigen das spätere Aussehen des Verzeichnisses im Dokument sowie im Internet.

Der Button OK fügt das Abbildungsverzeichnis dem Dokument hinzu.

Abschließend solltest du das Speichern der Word- Datei nicht vergessen.

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Excel Hardware & Software Office Outlook Software Word

Durch Ausblenden der Menüleiste mehr Platz in Office-Programmen erreichen

Beim Arbeiten mit kleineren Bildschirmen und Notebooks gibt es oft zuwenig Platz. Gerade bei den Office-Programme bleibt nicht mehr viel Raum für die Anzeige des aktuellen Dokuments. Das breite Menüband belegt halt auch einen, nicht gerade kleinen, Bereich des Monitors. Ein wenig bekannter Trick blendet das komplette Menüband aus. Nur die schmale Registerleiste bleibt dann noch sichtbar.

Mit nur einem Doppelklick der linken Maustaste auf das gerade aktive Tab blendet das Menüband komplett aus und gibt damit mehr Platz auf dem Monitor frei.

Ein einzelner Mausklick bringt das Menüband vorübergehend wieder hervor, damit man damit arbeiten kann. Nach Auswahl der gewünschten Funktion verschwindet es aber wieder. Um es permanent einzublenden, ist wieder ein Doppelklick auf ein beliebiges Register erforderlich.

Dieser Trick funktioniert mit den Office-Programmen Word, Excel, Outlook und PowerPoint ab Version 2007. Also auch mit Office 2010, 2013 und dem in Kürze erscheinenden Office 2016.

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