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Windows schneller machen: Fremde Windows-Dienste von Drittherstellern finden und ausschalten

Mit der Zeit wird Windows immer langsamer. Schuld sind meist sogenannte Dienste, die von allen möglichen installierten Programmen eingerichtet werden. Die Dienste laufen im Hintergrund und überprüfen zum Beispiel ständig, ob neue Versionen verfügbar sind oder bestimmte Geräte angeschlossen werden. Die vielen Dienste bremsen Windows mit der Zeit aber aus. Da hilft nur das Aufräumen in der Liste aktiver Dienste.

Alle Dienste von Drittherstellern auflisten

Wenn Sie wissen möchten, welche Dienste sich mittlerweile in Windows eingenistet haben, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Drücken Sie die  Tastenkombination [Windows-Taste][R], geben Sie den Befehl „msconfig“ ein, un klicken Sie auf OK. Die Sicherheitswarnung bestätigen Sie mit OK.

2. Anschließend wechseln Sie ins Register „Dienste“. Es erscheint eine Liste aller Dienste. Aktive Dienste, die derzeit geladen sind und Windows ausbremsen, sind mit einem Häkchen versehen.

3. Unterhalb der Liste kreuzen Sie das Kontrollkästchen „Alle Microsoft-Dienste ausblenden“ an. Jetzt zeigt die Liste  nur noch die installierten Dienste, die nicht von Microsoft stammen. Das ist wichtig, um ausschließlich „fremde“ Dienste zu ermitteln, die nicht von Microsoft stammen.

Um Windows schneller zu machen, sollten Sie ab und an in der Liste aufräumen und alle Dienste rausschmeißen (also das entsprechende Häkchen entfernen), die Sie nicht unbedingt benötigen. Überflüssig sind zum Beispiel Updatedienste wie  „Skype Updater“. Ob ein Update vorliegt, melden die meisten Programme eh beim nächsten Programmstart – ein Extra-Dienst dafür ist überflüssig und bremst Windows nur aus.

Generell gilt: Je weniger Dienste aktiv sind, umso schneller startet und arbeitet Windows. Weniger ist also mehr. Unbedingt aktiviert lassen sollten Sie aber alle Dienste, die zu Virenschutz- oder Firewall-Programmen gehören.

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Hardware & Software

iTunes: Synchronisierte Musik automatisch komprimieren und auf iPod, iPad und iPhone jede Menge Platz sparen

Selbst auf dem größten iPhone, iPod und iPad ist nur begrenzt Platz. Die komplette Musiksammlung passt nur selten drauf. Meist muss man sich daher vorher überlegen, was draufkommt und was nicht. Leider ist das Speicherlimit trotzdem schnell erreicht. Dabei gibt’s einen Trick, um den Speicherplatz faktisch zu verdoppeln.

Weniger ist mehr

Möglich macht’s die automatische Komprimierungsfunktion von iTunes. Statt die Musik in fetter 256-kBit/s-Qualität mitzunehmen, reicht auch die geringere 128-kBit-Qualität. Auf den mobilen Geräten und mit Kopfhörer hört man den Unterschied sowieso nicht.

Das Herunterrechnen auf die geringere Qualität übernimmt iTunes automatisch. Und zwar so:

1. Schließen Sie den iPod, das iPhone oder iPad per USB-Kabel an den Rechner an.

2. Starten Sie iTunes, und klicken Sie in der linken Spalte auf das jeweilige Gerät.

3. Wechseln Sie in den Bereich „Übersicht“.

4. Anschließend kreuzen Sie im Feld „Optionen“ das Kästchen „Titel mit höherer Datenrate konvertieren“ in an und wählen die gewünschten Datenrate, etwa „128 kBit/s“.

5. Bestätigen Sie die Einstellung per Klick auf „Anwenden“.

Jetzt passt wesentlich mehr Musik auf den iPod, das iPod oder iPhone, da iTunes die Musiktitel automatisch verkleinert und mit der geringeren Datenrate aufs Gerät kopiert. Wurde ein Song zum Beispiel mit 256 kBit/s gespeichert, hat er auf dem iPhone später nur noch 128 kBit/s und belegt nur noch knapp die Hälfte an Speicherplatz. Keine Sorge: Auf dem Rechner wird die ursprüngliche Qualität der Originaldatei nicht verändert.

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Google Internet & Medien

Google Zeitfilter: Suchergebnisse zeitlich eingrenzen

Egal welchen Begriff man bei Google sucht, die Ergebnisliste ist immens groß. Das reicht von Mehrfacheinträgen über PDF-Dateien bis hin zu Uralt-Einträgen. Das verwässert das Suchergebnis und man muss sich durch unendliche Altbestände klicken. Aber es geht auch besser. Google enthält Filter, mit denen man bestimmte Zeiträume eingrenzen, oder einen individuellen Zeitraum bestimmen kann.

Im linken Seitenbereich der Suchmaschine finden Sie folgende Filter:

  • Letzte Stunde
  • Letzte 24 Stunden
  • Letzte 2 Tage
  • Letzte Woche
  • Letzter Monat
  • Letztes Jahr
  • Zeitraum festlegen

Als erstes geben Sie den Suchbegriff ein und drücken die [Enter]-Taste oder klicken auf den Button mit der „Lupe“, um den Suchvorgang zu starten.

In diesem Beispiel brachte die Ergebnisliste zum Suchbegriff „kostenlos.de“ 96 Millionen Treffer. Klicken Sie in der Ergebnisliste auf einen der vordefinierten Zeiträume, oder klicken Sie auf „Zeitraum festlegen“, um den eigenen Datumswert vorzugeben.

In die Felder „Start“ und „Ende“ geben Sie das gewünschte Datum ein und klicken auf „Suche“.

Die korrigierte Ergebnisliste wird nach einem Augenblick angezeigt. Im obigen Beispiel wurde durch die Eingabe des Zeitraumes das Ergebnis um fast 80 Prozent nach unten korrigiert. Von den 96 Millionen Treffern auf 20,5 Millionen Treffer.

Tipp: In Google Suchergebnissen ist dann immer noch ein großer Anteil von unnötigen PDF-Dateien verzeichnet, auf die man in der Regel auch verzichten kann. Wie diese herausgefiltert werden können, lesen Sie hier…

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Hardware & Software

Google Chrome: Internen PDF-Reader deaktivieren und wieder den eigenen benutzen

Normalerweise öffnet Google Chrome PDF-Dateien mit dem eigenen integrierten PDF-Reader. Eigentlich eine praktische Sache, da der interne PDF-Reader alle PDFs sehr schnell öffnet. Allerdings fehlen dem internen Reader einige Funktionen . Zum Beispiel zeigt er kein Inhaltsverzeichnis an. Haben Sie bereits einen eigenen PDF-Viewer genutzt, wird dieser von Goggle ignoriert. Mit ein paar kleinen Einstellungen können Sie das ändern und PDF-Dokumente mit dem eigenen Reader öffnen.

Dazu geben Sie in die Adresszeile des Chrome-Browsers die Seite „chrome://plugins“ ein, drücken die [Enter]-Taste und suchen in der Ergebnisliste den Eintrag „Chrome PDF-Viewer“. Dann klicken Sie auf den Link „Deaktivieren“ und führen einen Browser-Neustart durch, damit die Änderung gespeichert wird.

Ab sofort können Sie wieder Ihren eigenen PDF-Reader nutzen, egal ob den Acrobat-Reader, PDFNitro, oder andere.

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Handy & Telefon iPhone

iPhone 4S schlechter als der Vorgänger?

Eigentlich sollte man davon ausgehen, dass das iPhone 4S besser ist als der Vorgänger iPhone 4. Besserer Akku, bessere Kamera, schnellerer Prozessor. Alles ist besser. Schaut man jedoch in die iPhone-4S-Spezfikationen von Apple sieht man Erstaunliches: die Standby-Zeit verringert sich um ein Drittel oder satte 100 Stunden. Was ist da bloß passiert?

Batterieprobleme beim iPhone 4S?

Auf der Webseite www.apple.com/de/iphone/compare-iphones vergleicht Apple das alte iPhone 3GS und 4 mit dem neuen iPhone 4S. Dort sind brav die Spezifikationen, Leistungen und Features der iPhone-Generationen aufgeführt. Alles wie gehabt und von Apple gewohnt.

Erstaunliches findet man ganz unten im Bereich „Battery Life“. Dort weisen die „alten“ Modelle iPhone 3GS und iPhone 4 eine Standbyzeit von 300 Stunden auf. Beim iPhone 4S sind es nur noch 200 Stunden – trotz angeblich besserer Batterie. Auch auf der Detailseite www.apple.com/de/iphone/specs.html ist nur noch von 200 Stunden Standbyzeit die Rede. 100 Stunden weniger. Ein klarer Rückschritt.

Entweder ist Apple hier ein Fehler unterlaufen – oder der neue Prozessor saugt den Akku wesentlich schneller leer als die Vorgänger. Weitere Details verrät Apple leider nicht.

Mehr Gewicht fürs 4S

Ein weiterer Rückschritt zeigt sich beim Blick in die Zeile „Weight and Dimensions“: das iPhone 4S ist schwerer geworden. Statt 135 bzw. 137 Gramm wie seine Vorgänger, bringt das iPhone 4S jetzt 140 Gramm auf die Waage. Das sind zwar nur 3 Gramm, aber Innovation und Fortschritt sieht anders aus. Normalerweise sind die neuen Modelle immer leichter als die Vorgänger. Diesmal nicht.

Apples unglückliche Namenswahl: iPhone 4 Ass

Apropos Fehler: Unserer Meinung nach ist auch die Wahl des iPhone-Namens ein Fehler. Denn im Englischen spricht sich iPhone 4S wie: iPhone for ass. oder iPhone 4 Ass. Elegant ist das nicht gerade. Da hatte Apple kein gute Händchen bei der Namenswahl.

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Hardware & Software

Fritz!Box: WLAN-Reichweite reduzieren, um Elektrosmog und Hacker-Radius zu minimieren

Funknetzwerke reichen bis zu 300 Meter. Zumindest im Freien. In Gebäuden ist es zwar weniger; die Sendeleistung reicht trotzdem, um weit über das eigene Haus oder die eigene Wohnung hinaus zu strahlen. Aber wozu? Wenn Sie das Funknetzwerk sowieso nur in den eigenen vier Wänden oder auf Balkon oder der Terrasse nutzen, müssen Sie nicht darüber hinaus funken. Das machen die meisten WLAN-Netzwerke aber. Besitzer einer FritzBox können die Sendeleistung so anpassen, dass sie (fast) genau nur den gewünschten Radius abdeckt – und nicht mehr.

WLAN-Router strahlen zu stark

So viel und weit wie möglich lautet das Motto der meisten WLAN-Router. Sie strahlen so kräftig und weit wie’s eben geht. Daber reicht meist auch ein Bruchteil der maximal möglichen Sendeleistung. Also: runter damit und mit weniger Power senden.

Mit dem Reduzieren der Sendeleistung schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: zum einen verringern Sie den Elektrosmog; die Sendeantennen geben weniger Strahlen an die Umgebung ab. Zum anderen sichern Sie damit auch Ihr WLAN ab. Denn wenn Sie die Reichweite des eigenen Funknetzes reduzieren, finden auch Hacker und Eindringlinge das verkleinerte Netz nicht so leicht. Außerdem sparen Sie Energie  – ein bisschen zumindest.

Weniger reicht auch

Um bei der FritzBox die Sendeleistung an den tatsächlichen Bedarf anzupassen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Öffnen Sie im Browser die Konfigurationsoberfläche, zum Beispiel über die Adresse fritz.box.

2. Wechseln Sie in den Bereich „WLAN | Funkkanal“.

3. Kreuzen Sie die Option „Sendeleistung automatisch an den tatsächlichen Bedarf reduzieren“ an. Damit passt die FRITZ!Box die Sendeleistung dem Bedarf der einzelnen WLAN-Geräte an. Separat für jedes WLAN-Gerät. Die Einstellung wirkt sich also nicht auf das gesamte Funknetzwerk aus, sondern nur auf die einzelnen WLAN-Verbindungen zu den unterschiedlichen Geräten.

Möchten Sie dagegen die Sendeleistung für das gesamte WLAN-Funknetz reduzieren, wählen Sie im Feld „Maximale Sendeleistung“ die gewünschte Maximalleistung. Der optimale Wert lässt sich nur durch Ausprobieren herausfinden. Reduzieren Sie die Leistung zum Beispiel testweise auf „50%“, und probieren Sie an der entferntesten Stelle im Haus (an der Sie noch surfen möchten), ob Daten ankommen. Falls nicht, erhöhen Sie den Wert schrittweise, bis Sie den optimalen Maximalwert gefunden haben. In offenen gestalteten Wohnungen reichen oft sogar 12% oder 6%.

Wie ist die aktuelle Sendeleistung?

Mit welcher Leistung die FritzBox gerade funkt, können Sie übrigens leicht herausfinden, indem Sie Sie im Bereich „System“ auf „Energiemonitor“ klicken. Die aktuelle WLAN-Sendeleistung steht im Bereich „WLAN“.

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SSD-Festplatten optimieren: Den überflüssigen Zeitstempel abschalten

Da die Lebensdauer von SSD-Festplatten von der Anzahl der Zugriffe abhängt, sollten unnötige Schreibvorgänge vermieden werden. Wichtigste Maßnahme: das Abschalten der Zeitstempel.

Normalerweise speichert Windows bei NTFS-Dateisystemen zu jeder Datei das Datum und die Uhrzeit des letzten Zugriffs in die Dateiattribute. Diese überflüssigen Schreibvorgänge lassen sich folgendermaßen abschalten: Das Menü „Start | Alle Programme | Zubehör“ öffnen, mit der rechten Maustaste auf „Eingabeaufforderung“ klicken und den Befehl „Als Administrator ausführen“ aufrufen. Dann folgenden Befehl eingeben:

fsutil behavior set disablelastaccess 1

Danach mit dem Befehl „exit“ das Fenster schließen und den Rechner neu starten.

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