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Fußball WM 2018: Nur noch minimale Verzögerungen beim WDR-Livestream

Bei der vergangenen Fußball-Weltmeisterschaft 2014 waren die Live-Stream-Zuschauer die Letzten, die von einem Tor erfahren haben, denn der Online-Stream hatte eine Verzögerung von gut 60 Sekunden. Das hat sich in diesem Jahr in positiver Weise geändert.

Der WDR hat rechtzeitig zum Auftaktspiel Russland gegen Saudi Arabien die Streaming-Technik für Sportschau.de und DasErste.de erneuert. Gemessen an dem Satelliten-Signal (DVB-S2), das als schnellstes Signal gilt, liegt die zeitliche Latenz jetzt nur noch bei 5 Sekunden.

Auch bei der Bildqualität hat der WDR nachgebessert. Sie passt sich den gegebenen Empfangsbedingungen an. Bei gutem WLAN-Empfang wird die maximale Bildqualität mit höchster Datenrate bereitgestellt, bei schlechteren Empfangsbedingungen, beispielsweise im Zug wird die Datenrate und die Qualität entsprechend reduziert.

So lassen sich die Spiele auch im Garten oder auf dem Balkon genießen, ohne das man die Nachbarn als erstes jubeln hört.

Tipp:

Schnelle Informationen rund um die Fußball-WM bekommst du, wenn du einfach WM bei Google eintippst. Nicht nur der Spielplan und Ergebnisse werden angezeigt, auch direkte Links zu den Livestreams und die Sender, die mit der Übertragung an der Reihe sind, findest du in den Suchergebnissen.

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Google Internet & Medien

Gmail-Offline-Modus ist nun verfügbar

Seit Anfang Mai hat Google seiner Desktop-Version des E-Mail-Clients  neue Funktionen spendiert. Darunter befindet sich auch ein Offline-Modus, der es den Nutzern erlaubt, Nachrichten ohne Internetverbindung zu bearbeiten.

Der Offline-Modus ist standardmäßig deaktiviert und muss manuell eingeschaltet werden. Öffne über das Zahnradsymbol die Einstellungen und wechsle in das Register Offline.

Offline-Modus einschalten

Setze das Häkchen bei der Option Offline-E-Mail aktivieren und lege anschließend fest, aus welchem Zeitraum die Nachrichten auf deinen Rechner heruntergeladen und gespeichert werden sollen. Zur Verfügung stehen 7, 30 und 90 Tage. Hier kannst du auch entscheiden, ob Anhänge ebenfalls heruntergeladen werden sollen.

Beachte dabei, dass genügend Speicherplatz vorhanden ist. Im Normalfall ist das kein Problem. Der benötigte Speicherplatz wird vor der Aktivierung der Offline-Funktion entsprechend angezeigt.

Über den Button Änderungen speichern aktivierst du dann den Offline-Modus.

Ab sofort kannst du deine E-Mails auch ohne Internetverbindung beantworten. Versendet werden sie dann automatisch, sobald eine Verbindung zum Internet wieder besteht.

Wird der Offline-Modus nicht mehr benötigt, dann entferne das Aktivierungs-Häkchen einfach wieder.

Weitere Neuerungen bei Gmail

Zu den neuen Funktionen gehören beispielsweise auch die Auswahlmöglichkeit des Hintergrund-Designs. Hier kannst du aus etlichen Vorlagen einen passenden auswählen. Auch die Verwendung eigener Bilder ist möglich.

Am interessantesten sind aber der vertrauliche Modus (Confidential Mode) und die Selbstzerstörung von Nachrichten (Expiring Emails). Ähnlich wie beim Messenger Telegram wird die Nachricht nach einer zuvor festgelegten Zeitspanne automatisch gelöscht.

Beim Nachrichten-Versand im vertraulichen Modus wird dem Empfänger die Weiterleitung, das Kopieren oder Ausdrucken von Inhalten nicht gestattet. Zusätzlich lässt sich noch eine SMS-Authentifizierung anhängen, um vertrauliche Nachrichten öffnen zu können.

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Hardware & Software Software

Google Docs unterwegs offline bearbeiten

Google Docs, das Tool zum Bearbeiten und Erstellen von Dokumenten, ist schon eine tolle Sache. Unterwegs lässt sich so die Arbeitszeit sinnvoll nutzen und die Korrespondenz ist erledigt, wenn man am Ziel ankommt. Doch leider ist nicht überall der Aufbau einer stabilen Internetverbindung möglich. Glücklicherweise enthält Google Docs eine Offline-Funktion, die standardmäßig aber deaktiviert ist.

Zum Einschalten der Offline-Funktion rufst du in deinem Browser, zum Beispiel dem Chrome, Google Docs auf und meldest dich mit deinen Zugangsdaten an.

Oben links klickst du auf das Drei-Balken-Icon und öffnest die Einstellungen. Anschließend aktivierst du den Schalter der Offline-Funktion und bestätigst die Änderung mit OK.

In den Dokumenten die offline verfügbar sein sollen, klickst du auf das Drei-Punkte-Symbol und aktivierst dann die Option Offline verfügbar. Nun lassen sich die Dokumente offline bearbeiten und lokal auf dem Notebook speichern.

Wenn zu einem späteren Zeitpunkt wieder eine Internetverbindung besteht, werden die Dokumente synchronisiert.

Hinweis

Google Docs offline ist auf 4000 Dokumente oder maximal fünf Gigabyte beschränkt. Je nachdem, welcher Fall zuerst eintritt.

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Die optimale WLAN-Verbindung für dein Notebook finden

Gähnend langsame Internetverbindungen sind genauso nervig wie Kopfschmerzen. Stehen mehrere WLAN-Netzwerke zur Verfügung, dann sollte man zu einem Schnelleren wechseln. Das kleine Tool Wifinian zeigt dir auf einen Blick, welches Netzwerk am schnellsten arbeitet.

Wifinian ist bei GitHub kostenlos erhältlich und läuft mit Betriebssystemen ab Windows 7. Das Tool scannt die Umgebung und listet die alle WLAN-Netzwerke, sortiert nach Signalstärke auf. Diese wird nicht nur als Balkendiagramm abgebildet, sondern auch mit einer genaueren Prozentangabe.

Wenn die Signalstärke mal nicht zu deiner Priorität gehört sondern eine größere Bandbreite, dann kannst du über den Button Reorder die Prioritäten ändern.

Die Bedienung ist sehr einfach und übersichtlich gehalten. Außerdem klinkt sich Wifinian in die Taskleiste ein und lässt sich für einen Zwischendurch-Scan oder für einen unkomplizierten Netzwerkwechsel schnell mal starten.

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Blitzschnelle Einrichtung von Hotspots auf dem eigenen Rechner

Die meisten Computer sind in der Lage, eine Internetverbindung mit anderen Geräten zu teilen. Da die Einrichtung eines Hotspots über die Kommandozeile recht umständlich ist, scheuen sich viele Nutzer vor dieser Variante und verwenden lieber den Hotspot des Smartphones. Mit dem richtigen Tool lässt sich auf einem Computer oder Notebook blitzschnell ein Hotspot einrichten.

Der PC hat gegenüber einem Smartphone einen Vorteil. Die geteilte WLAN-Verbindung ist viel stabiler, belastet einen eventuellen Volumen-Tarif nicht und verstärkt sogar ein schwächeres WLAN-Signal. Gerade in Hotelzimmern, die meist nur eine einzige Verbindung zulassen, kannst du so mehrere Geräte anschließen.

Hotspot einrichten

Um den Zugriffspunkt einzurichten lädst du dir das Programm Mars WiFi von der Webseite Zkytech.com herunter und installierst es auf deinem Computer. Im Prinzip war es das schon.

Mars WiFi klinkt sich in den Infobereich der Taskleiste ein und startet beim Hochfahren des Computers automatisch. Nach der Installation erscheint das Dialogfenster auf dem Bildschirm und zeigt den Hotspot-Namen, sowie das Passwort an. Beides kann individuell geändert werden.

Um ein Gerät wie den Amazon Fire-Stick, ein Tablet oder Apple TV anzuschließen, verbindest du das Gerät mit Mars WiFi und gibst das Passwort ein.

Und mit einem Klick auf das Kettensymbol werden alle verbundenen Geräte aufgelistet. Jeder Eintrag kann zudem über einen Rechtsklick umbenannt, gesperrt oder per Bandbreite priorisiert werden.

Fazit

Mars WiFi ist ein sehr nützliches Tool, das man kennen sollte, wenn man viel unterwegs ist. Der einzige Nachteil ist, dass das Programm nur in englischer Sprache verfügbar ist.

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Internet & Medien

Tschüss WLAN-Wüste Deutschland! Die Störerhaftung ist endlich weg.

Freies WLAN in Restaurants, Cafe´s und Shopping Malls ist in Deutschland bisher kaum verfügbar gewesen. Grund dafür ist unter anderem auch das Urheberrecht. Dort wo Gratis-WLAN angeboten wurde, sind Passwörter erforderlich gewesen und Nutzerdaten wurden gespeichert. Damit wollte man Urheberrechtsverletzungen vorbeugen und die unerlaubte Verbreitung per Filesharing am Hotspot verhindern. Bei Verstößen wurde dann der Restaurant-Betreiber abgemahnt und abkassiert. Diese sogenannte Störerhaftung ist am 13. Oktober 2017 abgeschafft worden.

Betreiber haftet nicht mehr für Nutzer

Ab sofort ist der Anbieter eines offenen WLAN-Netzwerkes nicht mehr dafür verantwortlich, was ein Nutzer in seinem Funknetzwerk treibt. Kostenpflichtige Abmahnungen (für Betreiber) sind damit hoffentlich vom Tisch.

Zusätzlich darf der Betreiber eines WLANs auch behördlich nicht mehr verpflichtet werden, User zu registrieren oder die Eingabe eines Passwortes zu verlangen. Auch Vorschaltseiten oder Verschlüsselungen sind nicht notwendig. Dies kann aber auf freiwilliger Basis weiterhin praktiziert werden, wenn der Betreiber es für sinnvoll erachtet, um sein WLAN-Angebot nur für Mitarbeiter und/oder Gäste zugänglich zu machen.

Rechteinhaber sind aber nicht ganz schutzlos

Allerdings hat der Gesetzgeber auch ein Zugeständnis an die Rechteinhaber gemacht. Bei Verstößen, die sich wiederholen könnten, muss der Betreiber die betreffende URL sperren. Dies ist bei den meisten Routern kaum ein Problem. Dazu ist natürlich eine offizielle Anordnung notwendig, die der Rechteinhaber beantragen muss. Die Kosten für diese Anordnung muss er aber selbst tragen. Das dürfte der Musik-und Filmindustrie wohl sauer aufstoßen.

Netzsperre muss zumutbar sein

Eine Netzsperre darf nur die letzte Möglichkeit sein, wenn der eigentliche Täter oder ein Hoster von geschützten Inhalten nicht ermittelt werden kann. Sie muss dann im konkreten Einzelfall zumutbar und verhältnismäßig sein, damit Netzsperren nicht zu einem Overblocking führen.

Wer befürchtet, dass in seinem Lieblings-Cafe zu viele Webseiten gesperrt wurden, der kann ja immer noch einen VPN-Server nutzen. Die sind ja (noch) nicht verboten. Oder man verwendet direkt einen Webbrowser mit eingebautem VPN-Client, wie beispielsweise den Opera.

Private WLAN-Anbieter

Auch private, nicht gewerbliche Anbieter von offenen WLAN-Netzwerken haben hierbei gute Karten. Dies ist aber kein Freibrief für Otto Normalverbraucher und sein privates Umfeld, rechtswidrige Download-Partys zu veranstalten. Hier werden die Gerichte auch zukünftig etwas genauer hinschauen, wer welche Daten heruntergeladen oder angeboten hat.

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Internet & Medien

Internet der Dinge: Sind auch meine smarten Geräte im Web zu finden?

Smarte Geräte wie Heizungsthermostate, LED-Lampen, Alarmanlagen und Kühlschränke sind mit Schnittstellen ausgerüstet, um über WLAN oder LAN mit dem Internet kommunizieren zu können. Der Bequemlichkeitsfaktor von Smart-Home & Co ist schon sehr groß, hat aber auch seine Tücken. Oft sind diese Geräte unzureichend gegen Hackerangriffe geschützt. Damit ist auch das Heimnetzwerk mit dem Computer über diese Hintertür angreifbar. Aber wie findet man die Geräte im Internet der Dinge? Antwort: Mit der richtigen Suchmaschine.

Shodan, ZoomEye, PunkSPIDER & Co

Spezielle Suchmaschinen wie Shodan.io suchen im Web nach Informationen, ähnlich wie Google oder Bing. Allerdings sind Webseiteninhalte nicht das Ziel von Shodan, sondern Geräte wie Webcams, Smart-Home-Geräte, Router Leuchtmittel, Türschlösser und vieles mehr.

Spezielle Suchbegriffe sind eigentlich nicht erforderlich. Für eine allgemeine Suche reicht meist schon der Name eines Gerätes aus, um tausende Ergebnisse zu erhalten. Du kannst aber auch mit anderen Angaben wie Seriennummer oder IP-Adresse suchen. Über den Button Explore neben dem Suchfeld, lässt sich bei Shodan herausfinden, mit welchen Begriffen andere User gesucht haben.

Kostenlose Registrierung

Wenn du Shodan.io nutzen willst um deine internetfähigen Geräte zu überprüfen, dann ist eine Registrierung empfehlenswert. Die Suchergebnisse ohne Login sind sehr dürftig. Wer noch mehr Funktionen möchte, der schließt eine Mitgliedschaft für 49 USD ab. Für gewerbliche Nutzer stehen drei unterschiedliche Preiskategorien für monatlich 19, 99 oder 499 US-Dollar zur Verfügung.

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Android Handy & Telefon

Android Oreo: „Kleiner“ Fehler sorgt für Verlust des Datenvolumens

Neue Schuhe sollen erst eingelaufen werden um Probleme mit den Füßen zu vermeiden. Offensichtlich sollte das auch für die Version 8.0 des Google Betriebssystems Android (Oreo) gelten. Ein Bug im Betriebssystem kann derzeit dazu führen, dass der Volumentarif für das mobile Internet schnell verbraucht ist.

Derzeit melden etliche Besitzer von Pixel-Smartphones diesen gravierenden Fehler, der meist erst dann bemerkt wird, wenn das Guthaben des Tarifs erschöpft ist. Denn dann surft man nur noch im Schneckentempo.

Zwei Ursachen sind für den Datenverbrauch verantwortlich

1.) Im Gegensatz zu früheren Android-Versionen ist die Option Mobile Daten aktiviert lassen standardmäßig eingeschaltet.

2.) Android 8.0 (Oreo) verbraucht mobiles Datenvolumen, obwohl der Nutzer mit einem WLAN-Netzwerk verbunden ist.

Fehlerbehebung

Der zweite Fehler lässt sich durch den Nutzer leider nicht beheben. Da müssen wir auf das nächste Update hoffen.

Aber beim Ersten kann man selbst Hand anlegen und in den Einstellungen des Handys oder Tablets die Funktion Mobile Daten aktiviert lassen einfach abschalten.

Betroffene Geräte

Derzeit sind die Probleme nur bei den Pixel-Smartphones aufgetreten. Ob auch andere Geräte betroffen sind, wird die Zeit zeigen. Derzeit wurden noch nicht viele Smartphones mit Android 8.0 ausgestattet.

Man munkelt, dass bis Ende 2017 die Hersteller Essential, Nokia, Huawei, HTC, Kyocera, Motorola, LG, Samsung, Sony und Sharp Oreo-Updates für bestehende Produkte oder neue Geräte mit diesem Betriebssystem ausstatten will.

Wenn du mit dem Gedanken spielst, dir ein solches Gerät zuzulegen, kontrolliere als erstes ob die oben genannte Funktion ausgeschaltet ist. Sonst heißt es sehr schnell: Am Ende vom Geld ist noch viel Monat übrig…