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Hardware & Software Office Software Word

Fußnoten in Word-Dokumente blitzschnell einfügen

Bei der Erstellung von Word-Texten kann es erforderlich sein, Fußnoten einzufügen. Beispielsweise bei wissenschaftlichem Inhalt um Quellen zu benennen, die eine Argumentation belegen sollen. Das Aufrufen der Fußnoten-Funktion kann klassisch per Mausklick über das Menüband, oder als Tastenkombination erfolgen.

Mit beiden Varianten sind Fußnoten schnell eingegeben. Positioniere den Cursor an der betreffenden Textstelle und klicke im Menüband auf das Register Verweise und anschließend im Bereich Fußnoten auf die Schaltfläche Fußnote einfügen.

Jetzt kann der Quellen-Nachweis am unteren Ende der Seite eingetippt werden. Gibst du in einem Word-Dokument mehrere Fußnoten ein, erfolgt eine automatische Nummerierung.

Die Tastenkombination für den direkten Zugriff auf die Fußnoten-Eingabe lautet [Strg][Alt][F].

Bei dieser Gelegenheit lässt sich eine Fußnote auch direkt formatieren. Mit einem Rechtsklick auf den Text der Fußnote wählst du im Kontextmenü die Option Formatvorlage aus. Mit dem Button Ändern zeigt Word die aktuelle Formatierung und weitere, verfügbare Formatvorlagen.

Jetzt kannst du den Text nach eigenen Vorstellungen anpassen und die Änderung mit dem Button Übernehmen im Word-Dokument speichern.

Ab Word 2007 funktioniert das Einfügen von Fußnoten auf diese Weise. Bei Word 2003 ist der Weg über das Menü etwas anders. Hier klickst du in der Menüleiste auf Einfügen | Referenz | Fußnote. Wem das aber zu lang ist, der kann aber auch die schon oben beschriebene Tastaturkombination verwenden.

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Internet & Medien

Wikipedia Download: Wikipedia komplett auf den eigenen Computer herunterladen

Haben Sie sich schon einmal überlegt, das englische oder deutsche Wikipedia auf Ihren PC herunterzuladen? Sie werden jetzt bestimmt sagen, mein PC ist nicht groß genug dafür. Wikipedia ist aber gar nicht so groß wie man denkt.

Das englischsprachige Wikipedia beispielsweise, umfasst „nur“ 13,9 Millionen Seiten und 3,7 Millionen Bilder, wenn man es mit dem Tool „Xowa“ herunterlädt. Und die Größe mit 25 Gigabyte ist auch für fast jedes Netbook zu bewältigen.

Allerdings für die Offline-Installation muss man etwas Zeit mitbringen. Sie kann bis zu 30 Stunden dauern. Bei uns hat es mit einer halbwegs guten Bandbreite nur vier Stunden gedauert. Das deutschsprachige Wikipedia dagegen nur eine Stunde.

Mit dem Open-Source-Tool „Xowa“ lassen sich die länderspezifischen Wikipedia-Module komplett herunterladen, offline lesen und bearbeiten. Sie können es als ZIP-Datei auf der Webseite sourceforge.net/projects/xowa kostenlos herunterladen.

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Entpacken Sie nach dem Download das Dateipaket in einem beliebigen Ordner und klicken Sie dann auf die Start-Datei.

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Auf der Hauptseite des Tools „Xowa“ wird ebenfalls angeboten, das „Simple Wikipedia“ herunterzuladen. Es eignet sich wunderbar dazu, etwas Erfahrung mit „Xowa“ zu sammeln. Der Download ist ein ein paar Minuten, abhängig natürlich von der verfügbaren Bandbreite, erledigt.

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„Simple Wikipedia“ ist eine abgespeckte Version des englischen Wikipedias das sich, ohne Bilder, nur auf die reine Information beschränkt.

Heruntergeladene Wikis werden in der linken Navigationsleiste angezeigt und können dort ausgewählt werden.

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Die Suche nach Informationen ist mit der Online-Version von Wikipedia identisch. Einfach des Suchbegriff oben rechts eingeben und die Suche starten.

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Die Anzeige des gesuchten Artikels ist bei „Xowa“ mit der Online-Version von Wikipedia identisch. Nur die Bilder werden nicht abgebildet.

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Soweit die Anleitung für „Simple Wikipedia“…

Wiki Download: Wikipedia Deutschland herunterladen

Für den Download aller anderen fremdsprachigen Wikipedia-Module scrollen Sie die „Main Page“ von Xowa nach unten und klicken im Bereich „Pages to visit“ auf den Link „Import/List“.

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Auf der Importliste finden Sie 663 bekannte Wikis der Wikimedia Foundation. Scrollen Sie bis zum gewünschten Modul und klicken Sie dann auf „latest“ um es herunterzuladen.

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Kleiner Tipp: Laden Sie am besten nur ein Modul auf einmal herunter, da der integrierte Downloader versucht, alle Dateien auf einmal herunterzuladen.

Auch wenn die heruntergeladenen Artikel alle Informationen enthalten, so sind sie doch ohne die Bilder sehr eintönig. Natürlich können die Bilder mit „Xowa“ auch heruntergeladen und angezeigt werden. Dafür ist aber zusätzliche Software nötig, die auf der Xowa-Main-Page ebenfalls heruntergeladen werden kann.

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Wählen Sie das Programm für Ihr Betriebssystem aus. Zur Verfügung stehen Programmversionen für Windows-, Mac OS- und Linux-Rechner. Nach der Installation des Bild-Programms rufen Sie nacheinander die bereits heruntergeladenen Wikis auf, damit die Bilder importiert werden können. Der Download und das Einfügen der Bilder erfolgt automatisch.

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Danach sieht die Offline-Version genauso wie die Online-Version aus.

Fazit: „Xowa“ ist sehr komfortabel in der Benutzung, egal ob man die Wikipedia-Artikel offline lesen oder bearbeiten möchte.

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Reisen

Keine unangenehmen Überraschungen beim Camping-Urlaub mit Camper-Wikipedia vom ADAC

Viele Camper wurden bestimmt schon einmal auf einem Stellplatz unangenehm überrascht. Schimmelige Waschräume, unsaubere Toiletten oder auch nicht weggeräumter Müll sind die häufigsten Ärgernisse. Hier unterscheiden sich die Webseiten-Auftritte und Prospekte von Campingplätzen und Hotelanlagen nicht im geringsten. Während man bei Reiseportalen mit zweifelhaften Positiv-Bewertungen oft getäuscht werden kann, ist bei der „ADAC Camping und Stellplatz 2013“-App dieses Risiko minimiert. Bewertung, Beschreibung und Klassifikation wurden hier durch ADAC-Inspekteure vorgenommen.

Zwar gibt es auch hier Kunden-Bewertungen, die sich aber, im Falle von gefälschten Bewertungen, sehr schnell als Fake herausstellen. Die App, die seit Mitte März für Android, iPhones und iPads angeboten wird, enthält wichtige Informationen zu mehr als 5400 Camping- und knapp 4200 Stellplätzen in ganz Europa.

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Ob Hunde erlaubt sind, technische Einrichtungen wie WLAN oder Internetcafe angeboten werden oder Zustand der Sanitäreinrichtungen, finden Sie einfach und schnell mit der Suchfunktion heraus. Infrage  kommende Plätze können als „Favoriten“ abgespeichert werden.

Ganz einfach kann mit dieser App die Reiseroute, durch die integrierte Anbindung an marktführende Navigationsanwendungen, geplant werden. Alle Platzinformationen sind außerdem auch offline (außer Kartenfunktionen) verfügbar.

Ein weiteres Highlight ist die integrierte „ADAC CampCard“, mit der Sie bei Buchung auf über 2000 Plätzen auch noch bares Geld sparen.

Die „ADAC Camping/Stellplatz 2013“-App ist zwar kostenpflichtig, aber die 8,99 Euro sind gut angelegt und ersparen Ihnen unangenehme Überraschungen.

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Internet & Medien

Wikipedia und Google Streik/Blackout: Heute streiken Google und Wikipedia und zeigen nur eine Infoseite

An Google und Wikipedia hat man sich bereits gewöhnt. Kaum ein Internetnutzer kann sich vorstellen, nicht mehr bei Google suchen oder sich bei Wikipedia informieren zu können. Heute ist es so weit. Zumindest in den USA. Denn wenn US-Amerikaner heute Google oder Wikipedia aufrufen, sehen sie nur eine schwarze Seite und eine Infografik.

Damit protestieren Google und Wikipedia (und weitere US-Webseiten) für 24 Stunden gegen neue Gesetzesinitiativen mit den klangvollen und positiv besetzten Namen SOPA (Stop Online Piracy Act) und PIPA (Protect IP Act). Statt der Wikipedia-Seite erscheint beim Aufruf der amerikanischen Wikipedia-Adresse en.wikipedia.org/wiki/Main_Page eine schwarze Protestseite mit weiterführenden Infos zur Protestaktion und Links zu den Aktionsseiten auf Facebook, Google+ und Twitter. Deutsche Wikipedia-Nutzer finden die Infoseite unter de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Protest_gegen_SOPA.

Google streikt mit – ein bisschen

Auch Google macht mit. Allerdings nicht so radikal wie Wikipedia. Wer die US-Seite von Google aufruft, sieht weiterhin die  Suchmaske, findet direkt unter dem Suchfeld aber den Link „Tell Congress: Please don’t censor the web“ (Teilt dem Kongress mit: Zensiert nicht das Internet).  Per Klick darauf erscheint die Protestseite „Congress, can you hear us?“ (Kongress, könnt ihr uns hören). Über das Formular auf der rechten Seite können Interessierte auch gleich Ihren Unmut kundtun und online eine Petition gegen den Gesetzentwurf einreichen.

Wogegen wird protestiert?

Hintergrund der Streiks ist ein Aufruf der Initiative „Fight for the Future“, an der sich neben Google und Wikipedia auch weitere Webseiten beteiligen. Mit dabei sind Amazon, Ebay, Google, Facebook, LinkedIn, Mozilla, Yahoo und die Electronic Frontier Foundation (EFF) sowie die American Civil Liberties Union (ACLU). Einige der Protestler haben sich in der NetCoalition zusammengetan.

Der Protest richtet sich gegen die Gesetzesinitiativen SOPA und PIPA im US-Senat, die einer Internetzensur gleichkommt. Damit möchte die US-Film- und Musikindustrie (Recording Industry Association of America, RIAA) und Motion Picture Association of America, MPAA) leichter gegen Urheberrechtsverletzungen vorgehen.  Urheberrechtsbesitzer könnten dann per Schreiben an einen Webseitenbetreiber mit angeblich urheberrechtsverletzendem Material dafür sorgen, dass die Inhalte von allen Webseiten entfernt und die Nutzerdaten mitsamt IP-Adresse und personenbezogener Daten herausgegeben werden. Der Rechteinhaber kann dann direkt den Rechteverletzer (der die Daten ins Netz gestellt hat) auf Schadensersatz in horrender Höhe verklagen. Selbst die Herausgabe und das Löschen einer Domain und Webadresse oder das Sperren von Webseiten per Gerichtsbeschluss ist im Gesetz vorgesehen.

Entscheidungstag ist der 24. Januar. Dann werden die Gesetzesinitiativen in den US-Senat eingebracht.

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Google Internet & Medien

Google define: Google als Lexikon und Nachschlagewerk nutzen

Wer Fremdworte nachschlagen oder Informationen zu bestimmten Themen suchen möchte, greift meist zum Onlinelexikon Wikipedia. Doch was Wikipedia kann, kann Google schon lange. Mit einem Trick wird Google zum besseren Nachschlagewerk.

Mit einer speziellen Suchabfrage wird aus der Suchmaschine Google ein Onlinelexikon. Und zwar so: Geben Sie ins Suchfeld das Schlagwort „define:“ (inklusive Doppelpunkt) und dahinter den Begriff ein, den Sie nachschlagen möchten, etwa:

define:trojaner

Nach Drücken der [Return]-Taste oder einem Klick auf „Suche“ erscheint nicht die normalen Google-Trefferliste, sondern eine Übersicht aller Wortdefinition im Internet. Neben dem passenden Wikipedia-Artikel (meist an erster Position) gibt es jede Menge Alternativen aus anderen Lexikas, Blogs, Wortverzeichnissen und Nachschlagewerken.

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Hardware & Software

Firefox: Schnelle Wortsuche mit Google

Beim Surfen trifft man oft auf unbekannte Begriffe, die per Google-Suche erst einmal nachgeschlagen werden müssen. Dann heißt es: den Begriff markieren, in die Zwischenablage kopieren, Google öffnen und den Suchbegriff wieder einfügen. Ganz schön mühsam. Gut, dass es beim Firefox auch einfacher geht.

Möchten Sie einen beliebigen Begriff aus einem Text im Internet nachschlagen, geht das mit Firefox und Google sehr einfach:

Klicken Sie doppelt auf den Begriff, um ihn zu markieren, Dann ziehen ihn mit gedrückter Maustaste (Drag and Drop) auf das Suchfeld in Ihrem  Firefox Browser und lassen die Maustaste erst dort wieder los. Firefox öffnet dann automatisch in einem neuen Tab die Google Suchergebnisse.

Verwenden Sie ein Touchpad, dann ist es möglicherweise einfacher, den Begriff mit einem Doppelklick zu markieren. Dann wählen Sie im Kontextmenü der rechten Maustaste den Befehl „Google-Suche nach…“.

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Handy & Telefon

iPhone/iPod: Mit Spotlight schneller bei Google und Wikipedia suchen

Mal eben im Internet etwas nachschlagen? Dank Google und Wikipedia kein Problem. Allerdings braucht es einige Klicks, bis der Safari-Browser geöffnet, ins Google-Suchfeld geklickt und der Suchbegriff eingegeben ist. Mit einem Trick klappt’s schneller.

Was oft übersehen wird: Wikipedia und Google sind auch über die Spotlight-Suche des iPhones und iPod Touch erreichbar. Der Umweg über den Safari-Browser entfällt. So funktioniert die Blitzsuche:

1. Einmal auf die Home-Taste des iPhones/iPod Touch drücken, um die Spotlight-Suche aufzurufen.

2. Ins Suchfeld des gewünschten Suchbegriff eingeben.

3. In der Trefferliste erscheinen am Ende der Liste die beiden Einträge „Websuche“ und „Wikipedia-Suche“, mit dem der eingegebene Suchbegriff direkt bei Google oder Wikipedia nachgeschlagen wird. Das iPhone startet automatisch den Safari-Browser, öffnet die Google- bzw. Wikipedia-Seite und zeigt die Treffer.