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Windows 10: Powershell mit Hilfefunktion aufrüsten

Die PowerShell (früher: Kommandozeile) ist ein effektives Tool, mit dem man auf Systemebene viele Aufgaben erledigen kann. Leider sind die teilweise recht kryptischen Befehle nicht für alle Nutzer auf Anhieb verständlich. Zum besseren Verständnis lässt sich die PowerShell mit einer ausführlichen Online-Hilfe nachrüsten.

Wähle die PowerShell per Rechtsklick auf den Windows Startbutton aus und starte sie mit Administratorrechten.

PowerShell-Hilfe installieren

Tippe den Befehl Update-Help ein und bestätige die Eingabe mit der Taste [Enter]. Anschließend werden die Hilfedateien heruntergeladen und automatisch in PowerShell installiert.

Anwendungsbeispiel

Die Hilfe zu einem PowerShell-Befehl wird mit gethelp und dem betreffenden Befehl aufgerufen. Möchtest du die beispielsweise die Hilfe zu get-psdrive (Laufwerksübersicht mit freiem u. belegtem Speicher) aufrufen, dann sieht das wie folgt aus:

gethelp get-psdrive

Eine umfangreiche Beschreibung und Parameter werden dann angezeigt.

Mit einem weiteren Befehl (-Examples) lassen sich dann auch Anwendungsbeispiele auflisten. So sieht der Befehl dann aus:

gethelp get-psdrive -Examples

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Windows: Desktop-Ansicht speichern

Mit viel Mühe hast du deinen Desktop mit Programm- und Anwendungs-Verknüpfungen in einer bestimmten Reihenfolge ausgestattet. Gelegentlich bringt Windows deinen Desktop vollkommen durcheinander und das Aufräumen beginnt erneut. Gegen diese Unordnung ist aber ein Kraut gewachsen.

Die Gründe für eine gelegentliche „Reorganisation“ durch das Windows-Betriebssystem sind auf den ersten Blick nicht ganz nachvollziehbar. Mal ist es das Verbinden eines Laptops mit der Dockingstation, oder der Computer-Neustart nach einem Update. Auch ein Wechsel der Bildschirmauflösung kann die neue Anordnung auslösen. Nervig ist es allen Fällen.

Hilfe bietet ein kleines Gratis-Tool namens Desktop Restore von Midi-Ox. Du kannst es direkt auf der Webseite des Anbieters herunterladen und auf deinem Rechner installieren.

Danach findest du das Freeware-Tool Desktop Restore im Kontextmenü. Klicke auf eine freie Stelle deines Desktops und wähle den Eintrag Desktop Restore aus. Die Option Save Desktop speichert das aktuelle Layout mit allen Icons und Verknüpfungen, die Option Restore Desktop bringt alles wieder in die richtige Reihenfolge.

Das Programm Desktop Restore ist mit allen Windows-Versionen ab Windows 7 kompatibel.

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Windows 10: Ueli – Das schnellere Startmenü

Über das Windows-10-Startmenü werden die häufigsten System-Suchanfragen gestartet. Ob ein Programm oder eine Datei gesucht wird, die Systemsuche findet sie, meistens jedenfalls. Oft dauert die Suchanfrage aber zu lange, was die Arbeit erheblich ausbremst. Mit dem genialen Gratis-Tool Ueli gehört die Warterei der Vergangenheit an.

Neben der beschleunigten Suche, bietet Ueli zahlreiche Abkürzungen zu nützlichen Features. Ueli wir mit der Tastenkombination [Alt][Leertaste] gestartet. Nun kannst du mit Kurzbefehlen direkt eine Aktion durchführen.

Mit dem g?Suchbegriff startest du beispielsweise eine Google-Suche. Verwendest du jedoch eine andere Standard-Suchmaschine, zum Beispiel DuckDuckGo, dann änderst du den Befehl entsprechend auf d?Suchbegriff.

Genauso einfach sind simple Rechenaufgaben. Tippe einfach die Rechenaufgabe ein, z. B. 7+133*pi, um das entsprechende Ergebnis direkt zu erhalten. Tipp: Mit der Taste [Enter] kann man das Ergebnis ganz komfortabel in die Zwischenablage kopieren.

Eine Übersicht aller Uerli-Funktionen kannst du auf der Homepage im Bereich Features nachlesen.

Ueli ist mit Windows und MAC OS kompatibel. Es gibt sogar eine portable Version im ZIP-Format. Zum Herunterladen klicke einfach auf die passende Schaltfläche im Downloadbereich der Webseite und folge danach dem Installationsassistenten.

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Windows 10: Ausnahmen in der Firewall anlegen

Viele Nutzer bemängeln bei der Windows-Firewall, dass sie oft den Start von harmlosen Programmen blockiert. Eigentlich ist das restriktive Handeln eher positiv, es ist aber auch nervig, wenn dies zu oft geschieht. Für diese Programme kannst du aber Ausnahmen erstellen.

Da sich die Windows-Firewall durch eine gute Bedienungsfreundlichkeit auszeichnet, ist eine Ausnahmeregel schnell angelegt.

Öffne den Ausführen-Dialog mit der Tastenkombination [Windows][R], tippe den Befehl control ein, und bestätigst mit OK.

Im Fenster der Systemsteuerung klickst du unter System und Sicherheit auf den Eintrag Windows Defender Firewall und dann auf Eine App oder ein Feature durch die Windows Defender Firewall zulassen.

In der nachfolgenden Liste werden alle Apps/Anwendungen angezeigt, die von der Firewall überwacht werden. Ist in dieser Aufstellung dein geblocktes Programm nicht zu finden, dann fügst du es mit der Option Andere Apps zulassen der Liste hinzu. Mit den Checkboxen auf der rechten Seite setzt du die Haken für private und/oder öffentliche Netzwerke. Mit einem Mausklick auf OK werden die Änderungen gespeichert und die Ausnahmeregel der Firewall hinzugefügt.

Achtung: Sollten sich keine Häkchen setzen lassen, dann musst du vorher die Schaltfläche Einstellungen ändern anklicken.

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Windows 10: Programme direkt mit Admin-Rechten starten

Programme, die Änderungen am System deines Windows-Rechners vornehmen können, erfordern den Start mit Administratror-Rechten. Die Standard-Aktion für den Start mit erhöhten Rechten ist mit mehreren Mausklicks nicht gerade benutzerfreundlich. Aber es geht auch etwas schneller.

Der „normale“ Weg führt per Rechtsklick auf den Startmenüeintrag der betreffenden Anwendung und weiteren Klicks im Kontextmenü auf Mehr | Als Administrator ausführen.

Viel schneller geht es, wenn du das Programm mit einem Doppelklick und gedrückter Tastenkombination [Strg][Umschalt] startest.

Dies funktioniert auch über die Cortana-Suche oder den Ausführen-Dialog, der mit [Windows][R] aufgerufen wird. Hier tippst du den entsprechenden Befehl ein, drückst dann auf [Strg][Umschalt] und bestätigst den Start mit einem Klick auf OK.

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„In allen vier Ecken soll Liebe drin stecken“…

…lautet ein beliebter Spruch für´s Poesie-Album. Auf den heimischen Monitor übertragen bedeutet das: Alle vier Ecken lassen sich mit individuellen Aktionen verknüpfen. Bei MacOS gibt es diese Funktion schon lange. So lässt sich schnell der Bildschirmschoner aktivieren oder ein häufig benötigtes Programm starten. Windows-Nutzer blieb bisher dieses Feature vorenthalten. Nun gibt es aber Hot Corners für Windows 10.

Das Tool Hot Corners ist bei SourceForge gratis erhältlich. Allerdings ist für die Verwendung Java erforderlich. Hast du es bereits von deinem Rechner gelöscht, musst du es bei Oracle erneut herunterladen und installieren.

Nach dem Download von Hot Corners entpackst du das Programm mit einem Doppelklick auf die .exe-Datei. Danach startest du das Tool und legst die Aktionen für die Monitor-Ecken fest.

Zusätzlich lässt sich im Bereich Sensivity eine Startzeit-Verzögerung für die gespeicherten Aktionen festlegen. Mit einem Klick auf den Button Reload werden Änderungen gespeichert und automatisch aktiviert.

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Nvidia GeForce: Obergrenze für Framerate festlegen

Wenn Grafikkarte und das Game zu schnell für den Monitor sind, kommt es bisweilen zu einer „zerrissenen“ Bilddarstellung. Gleich zwei Methoden lösen dieses Problem. Entweder du kaufst dir einen besseren Monitor, oder du begrenzt die Framerate deiner GeForce-Grafikkarte.

Seit Januar 2020, mit der Treiberversion 441.87, lassen sich bei Grafikkarten der Nvidia-GeForce-Reihe, die Frames per Second (FPS) manuell an die Frame-Rate deines Monitors anpassen.

Frame-Rate manuell anpassen

Nach dem erforderlichen Update des Nvidia-Treibers öffnest du per Rechtsklick auf den Desktop über das Kontextmenü die NVIDIA Systemsteuerung.

Dann klickst du links oben auf den Eintrag 3D-Einstellungen verwalten und scrollst nach unten, bis zur Option Max Frames Rate.

Über den Eintrag Off, rechst unten, öffnest du das nächste Fenster, in dem du On und anschließend die Aktualisierungsrate deines Monitors auswählst.

Frame-Rate des Monitors herausfinden

Um die richtige Frame-Rate deines Monitors zu finden, klickst du wieder mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle deines Desktops. Dann wählst du im Kontextmenü Anzeigeeinstellungen | Erweiterte Anzeigeeinstellungen aus.

Der erforderliche Wert wird hinter dem Eintrag Aktualisierungsrate (Hz) angezeigt. Gib diesen FPS-Wert im Dialogfenster der NVIDIA Systemsteuerung ein und bestätige ihn mit OK und Übernehmen.

Anschließend sollte es zu keinem Screen-Tearing-Effekt mehr kommen.

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Windows-10-Lizenz auf neuen PC übertragen

Kauft man sich einen neuen Computer, dann ist der Kauf einer neue Windows-10-Version nicht unbedingt erforderlich. Ist auf deinem alten PC bereits eine Retail-Version des Betriebssystems installiert, dann lässt sie sich recht einfach auf den neuen Rechner übertragen.

Retail-Versionen haben gegenüber den Bulk- und OEM-Versionen von Windows 10, trotz ihres höheren Kaufpreises, etliche Vorteile. Sie enthalten meist weiteres Zubehör und/oder zusätzliche Funktionen, die den Billig-Versionen fehlen.

Produktkey auf altem PC löschen

Bevor du die vorhandene Windows-10-Lizenz auf den neuen Computer überträgst, muss diese auf dem alten Rechner deinstalliert werden.

Öffne die Kommandozeile, indem du den Befehl cmd in das Suchfeld der Taskleiste eintippst, und mit einem Rechtsklick auf den Eintrag Eingabeaufforderung diese mit Administratorrechten startest.

Im Fenster der Kommandozeile gibst du nun den Befehl slmgr -upk ein und bestätigst ihn mit der Taste [Eingabe]. Damit ist der Windows-10-Produktkey auf dem alten Computer gelöscht und kann auf dem neuen Rechner wiederverwendet werden.

Lizenz auf neuen Rechner übertragen

Öffne dazu die Windows-Einstellungen, navigiere zu System | Info, und klicke bei den Windows-Spezifikationen auf den Link Product Key ändern oder Windows Edition aktualisieren. Anschließend gibst du dann nur noch den Produkt Key ein.