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Automatische App Installation blockieren

Microsoft hat die Angewohnheit, Apps automatisch und ohne Rückfrage zu installieren. Meist geschieht das nach Windows-10-Updates. So gelangen immer wieder ungewollte Apps auf deinen Rechner. Mit einer kleinen Korrektur der Registry ist schnell Schluss mit unerwünscht installierten Apps.

Starte den Registrierungseditor mit der Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl regedit. Bestätige gegebenenfalls die Meldungen der Benutzerkontensteuerung. Anschließend navigierst du zu folgendem Schlüssel:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\ContentDeliveryManager

Im rechten Anzeigebereich öffnest du mit einem Doppelklick den Eintrag SilentInstalledAppsEnabled. Ändere den Wert von 1 auf 0 (Null) und starte deinen Computer neu.

Ab sofort kann Microsoft keine Apps mehr heimlich auf deinem PC installieren.

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Bessere Leistung durch weniger Animationen

In Windows 10 sind viele kleine Spielereien eingebaut, die das Betriebssystem optisch verschönern. Diese Animationen können die Leistungsfähigkeit des PC´s oder des Notebooks älterer Baureihen beeinträchtigen, aber sie lassen sich auch einfach deaktivieren.

Wenn du kleine Ruckler oder Verzögerungen bei deinem Rechner bemerkst und die Animationen abschalten möchtest, dann gehst du wie folgt vor:

Öffne die Systemeigenschaften über die Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl sysdm.cpl.

Dann wechselst du zum Register Erweitert und klickst im Bereich Leistung auf den Button Einstellungen. Ist hier die Option Optimale Einstellung automatisch auswählen aktiviert, dann sind die meisten Animationen eingeschaltet.

In der Liste lassen sich nun einzelne Animationen ausschalten, indem du die Häkchen aus den Checkboxen entfernst.

Optional kannst du aber auch die Einstellung Für optimale Leistung anpassen aktivieren. Abschließend bestätigst du alle offenen Dialogfenster mit Übernehmen und OK, damit die Änderungen gespeichert werden.

Ein weiterer Vorteil der Deaktivierung von Animationen ist, dass die Akkuleistung von Notebooks verlängert wird.

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Windows 10: Schutz vor Manipulation

Bereits vor über einem Jahr, Ende 2018, hat Microsoft einen Manipulationsschutz in das Betriebssystem Windows 10 eingebaut. Leider stand die Aktivierung bisher nur den Firmenkunden zur Verfügung. Seit dem Update auf Version 1903 können auch alle Privatpersonen endlich dieses Sicherheitsfeature nutzen.

Die Aktivierung des Manipulationsschutzes wird in den Einstellungen vorgenommen. Klicke auf Start | Einstellungen | Update und Sicherheit | Windows-Sicherheit | Windows-Sicherheit öffnen | Viren- & Bedrohungsschutz.

Im Bereich Einstellungen für Viren- und Bedrohungsschutz gelangst du über den Link Einstellungen verwalten zum Schalter Manipulationsschutz. Ein Mausklick auf den Schalter aktiviert die Schutzfunktion, die du dann nur noch mit dem Button Ja bestätigen musst.

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Windows Fenster im Vordergrund belassen

Beim Arbeiten mit zwei oder mehr geöffneten Programm- oder Dateifenstern ist immer das im Vordergrund, das gerade bearbeitet wird. Das/die anderen Fenster überlagern sich oft gegenseitig. Beim Abschreiben von Texten andere Bilder oder Dateifenster wird das schnell zu einem nervigen Problem. Ein kleines Tool hilft dabei, ein anderes Fenster im Vordergrund zu platzieren.

Das kleine Programm PinWin – Pin On Top ist als Gratis-Download auf der Webseite von SourceForge erhältlich. Nach der Installation (folge einfach dem Assistenten) und dem Start des Programms, wird auf der rechten Seite der Windows-Taskleiste das Symbol einer Pin-Nadel angeheftet.

Um ein Fenster im Vordergrund anzuzeigen, klickst du auf das Pin-Nadel-Symbol und wählst aus der Liste das betreffende Fenster aus. Alternativ kannst du auch die Funktion Select Window From Screen anklicken. Ein weiterer Mausklick auf das gewünschte Fenster holt es dauerhaft nach vorne.

Zum Lösen des Fensters öffnest du das Tool wieder über das Taskleisten-Icon und wählst die Option Unpin All Windows aus.

Tipp: Mit der (Standard-) Tastenkombination [Strg][Alt][V] gelangst du direkt in den Auswahlmodus. Der Shortcut kann über die Options individuell geändert werden.

Für PinWin – Pin On Top ist mindestens Windows 7 erforderlich.

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Windows 10: Betriebszeit blitzschnell anzeigen

Manchmal benötigt man die Information, wie lange der Rechner schon eingeschaltet ist. Das lässt sich über den Task-Manager mit wenigen Mausklicks schnell herausfinden.

Starte den Task-Manager per Rechtsklick auf den Startbutton oder der Task-Leiste und dem entsprechenden Kontextmenüeintrag.

Gegebenenfalls ist anschließend noch ein Klick auf den Link Mehr Details erforderlich. Wechsle dann zum Register Leistung und wähle die Kategorie CPU aus. Im großen Anzeigebereich findest du am unteren Rand die Anzeige Betriebszeit. Darunter werden die Tage, Stunden, Minuten und Sekunden angezeigt, die der PC ununterbrochen läuft. Wird der Computer ausgeschaltet oder in den Energiesparmodus geschickt, dann stellt sich die Uhr wieder auf Null und die Zeitmessung beginnt von vorne.

Anzeige per Powershell oder Kommandozeile

Die Systemstartzeit lässt sich recht komfortabel auch mit der Kommandozeile oder mit Powershell herausfinden. Mit der Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl cmd rufst du die Kommandozeile auf, tippst den Befehl systeminfo ein und bestätigst die Aktion mit der Taste [Enter].

Nach ein paar Sekunden findes du die Systemstartzeit im oberen Bereich der Anzeige.

Hinweis: Direkt über der Systemstartzeit findest du auch den Eintrag Ursprüngliches Installationsdatum, das auf das etwaige Alter des Computers hinweist.

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Datensammelwut von Windows 10 einschränken

Nachdem der Support für Windows 7 von Microsoft nun beendet wurde, werden in der nächsten Zeit viele Nutzer auf Windows 10 umsteigen (müssen). Im Gegensatz zu der erfolgreichen Altversion hat sich das aktuelle Betriebssystem zu einem regelrechten Datenkrake entwickelt. Gut, dass man sich auch gegen diese Sammelwut erfolgreich wehren kann.

Dass man dazu kein IT-Spezialist sein muss, zeigt das kleine Tool ShutUp10 vom Berliner Unternehmen O&O Software. Für die private Nutzung wird ShutUp10 auf deren Homepage als kostenloser Download angeboten.

Nach Download startest du ShutUp10 mit einem Doppelklick auf die Startdatei (.exe). Das Tool zeigt nun den aktuellen Privatsphäre-Status deines Rechners an. Grüne Schalter vor den Einstellungen bedeuten, dass deine Privatsphäre geschützt ist, rote Schalter sind Windows-Standardeinstellungen, die es zu optimieren gilt.

Am rechten Bildschirmrand werden zudem Empfehlungen angezeigt, ob die betreffende Einstellung abgeschaltet werden kann, oder nicht. Ein grüner Haken zeigt an, dass die Aktivierung der Privatsphäre keine Auswirkungen auf wichtige Funktionen hat, ein gelbes Dreieck ist eine bedingte Empfehlung. Das Einschalten kann hier verschiedene Funktionen oder Programme beeinträchtigen, die du im Vorfeld kontrollieren solltest.

Funktionen mit dem roten Ausrufungszeichen sollten nicht abgeschaltet werden, da sie auf systemrelevante Prozesse zugreifen.

Bevor du an die Arbeit gehst und deine Privatsphäre optimierst, sollte ein Wiederherstellungspunkt angelegt werden. Dies erledigst du über die Menüleiste Aktionen | Systemwiederherstellungspunkt erzeugen. In der Kategorie Hilfe findest du eine Kurzanleitung und auch den Update-Assistenten für zukünftige Aktualisierungen.

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Internet & Medien Microsoft Edge

Microsoft Edge: Endlich auf der Höhe der Zeit.

Die Zeiten des hauseigenen Microsoft Browsers sind nun endlich vorbei. Das jahrelange Siechtum scheint damit beendet zu sein. Der neue Edge basiert dann, wie andere Browsern auch, auf der Open-Source-Software Chromium.

Sicherlich war die Entscheidung für Microsoft, die eigene Technik aus dem Browser zu entfernen nicht leicht, aber weiterhin sinkende Absatzzahlen machten diesen Schritt unumgänglich.

Gut für uns Nutzer ist das allemal, denn die Wartezeiten beim Aufbau von Webseiten gehören damit der Vergangenheit an. Ebenfalls positiv an der neuen Technik ist, dass sämtliche Addons von Chrome nun auch im Edge genutzt werden können. Es löst somit auch das peinlich schmale Angebot an Edge-Erweiterungen ab.

Neue Technik, neue Möglichkeiten, neues Aussehen

Zum Start gibt es noch weitere Features, wie den Dark Mode oder die Collections, die wie eine Pinwand funktionieren. Bilder, URL`s und Texte können mit diesem Tool zwischengespeichert und bei Bedarf exportiert werden. Hier noch ein paar weitere Funktionen:

  • Eingebauter, anpassbarer Trackingschutz
  • Synchronisung von Verlauf, Leszeichen und Passwörtern für MacOS, Android und iOS

Ebenfalls neu wird das Edge Logo ausfallen und das Design wurde auch optimiert. Mit dem Januar-Patchday am 14.01.2020 wird die neue Edge-Version an alle Windows-10-User per Update (Version 1803) ausgerollt.

Den alten Edge behalten? Kein Problem.

Wer auf den alten Browser nicht verzichten möchte, kann den Austausch mit dem Microsoft Edge Chromium Blocker Toolkit verhindern. Hierfür ist mindestens die Windows-Version RS4 (April Update 2018) erforderlich.

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Ordnerfenster beim Start von Windows wiederherstellen

Wie auch in den letzten Windows-Versionen (7/8/8.1) bietet auch Windows 10 die Möglichkeit, bei einem Windows Neustart im letzten Ordnerfenster (vor dem Shutdown) weiterzuarbeiten. Das ist als Gedächtnisstütze ideal für den nächsten Arbeitstag.

Die hierfür verantwortliche Funktion nennt sich Vorherige Ordnerfenster bei der Anmeldung wiederherstellen. Wurde sie aktiviert, wird beim nächsten PC-Neustart das zuletzt geöffnete Fenster automatisch wieder aufgerufen.

Zum Aktivieren dieser Funktion startest du den Windows Explorer und klickst in der Menüleiste auf Ansicht | Ordneroptionen.

Im gleichnamigen Pop-up-Fenster scrollst du im Register Ansicht bis zum Eintrag Vorherige Ordnerfenster bei der Anmeldung wiederherstellen und setzt in dessen Checkbox ein Häkchen. Bestätige die Änderung mit einem Mausklick auf OK oder Übernehmen, um sie zu speichern.