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Firefox 40: Die neue Version für Windows 10 ist ab sofort erhältlich

Der Webbrowser Firefox, Version 40, ist ab sofort als Download erhältlich. Versehen mit angepasster Windows-10-Optik, mit optimierter Bedienbarkeit und sicheren Add-Ons.

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Bessere Bedienbarkeit

Verschiedene Bedienelemente, wie beispielsweise die Systemschaltflächen für das Minimieren/Maximieren und das Schließen wurden vergrößert.

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Mehr Sicherheit im Internet

Eine der wichtigsten Neuerungen soll für mehr Sicherheit sorgen. Durch die neue Add-On-Prüfung will Mozilla zukünftig keine Erweiterungen ohne Signatur mehr akzeptieren.

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Wie auch in den älteren Versionen wird im Firefox 40 vor fehlender Signatur gewarnt. Die mit einer Warnung gekennzeichneten Erweiterungen sind nur geduldet und werden in Kürze deaktiviert.

Cortana und die Suchmaschine deiner Wahl

Die Suchmaschinen-Schnittstelle wurde ebenfalls angepasst. Suchanfragen über die Windows-10-Assistentiu Cortana werden standardmäßig an die Bing-Suchmaschine übergeben. Das ist beim Firefox anders. Hier erfolgt die Übergabe der Websuche an die in Firefox hinterlegte Standard-Suchmaschine. Das setzt aber natürlich voraus, dass Firefox als Standard-Webbrowser eingestellt ist.

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Hardware & Software Windows 10

Sound-Probleme nach Windows-10-Upgrade? So schnell ist der Fehler behoben.

Das Windows 10 in  zeitversetzten Wellen veröffentlicht wird, hat nicht nur technische Gründe. In der Zwischenzeit sollen Fehler und Bugs, die im Live-Betrieb auftauchen (könnten), behoben werden. Daher kann es bei den Nutzern, die das Upgrade schon vollzogen haben zu Sound-Problemen kommen. Eine einfache Änderung der Bit-Rate behebt den Fehler.

Klicke dazu mit der rechten Maustaste auf das Lautsprecher-Symbol und wähle die Wiedergabegeräte aus.

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Im Dialogfenster Sound führst du einen Doppelklick auf das betreffende Wiedergabegerät, z. B. Lautsprecher, aus und rufst dann im Unterfenster Eigenschaften von die Registerkarte Erweitert auf.

Im Bereich Standardformat stellst du dann über das Aufklappmenü die Bitrate auf 24 Bit, 44100 Hz oder auf 24 Bit, 192000 Hz ein. Mit dem Button Testen kannst du direkt prüfen ob die neuen Einstellungen funktionieren. Mit OK oder Übernehmen speicherst du dann nur noch die Änderung.

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Ab sofort sollte die Sound-Wiedergabe einwandfrei funktionieren.

Die Alternative

Bringen die obigen Einstellungs-Änderungen keinen Erfolg, dann sollten die Soundtreiber ersetzt werden.

Öffne mit einem Rechtsklick auf den Windows-Button in der Taskleiste das Kontextmenü und rufe den Geräte-Manager auf.

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Wechsle zu dem Eintrag Audio-, Video- und Gamecontroller. Mit einem Rechtsklick auf ein Wiedergabegerät und dem Kontextmenüeintrag Deinstallieren entfernst du den alten Soundtreiber.

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Danach erscheint der Bestätigungsdialog und anschließend klickst du auf das Icon Nach geänderter Hardware suchen.

Die Treiber-Suche und -Installation erfolgt durch Windows 10 automatisch. Spätestens jetzt wird die Tonausgabe wie gewohnt erfolgen.

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Fehlercode 80240020: Windows-10-Upgrade fehlgeschlagen? So einfach ist das manuelle Starten.

Hurra, das Windows-10-Update ist endlich da!! Bei vielen Nutzern wird die Vorfreude aber schnell verfliegen. Dafür sorgt der Fehlercode 80240020. Er bezeichnet einen abgebrochenen oder fehlerhaften Download und den Fehlschlag der Aktualisierung. Das Update kann aber auch manuell wiederholt werden, ohne die automatische Windows-Update-Funktion.

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Ursache des Fehlercodes 80240020

Die Ursache für die Fehlfunktion liegt darin, dass nicht alle User gleichzeitig an die Aktualisierungsdaten gelangen. Die Verteilung erfolgt durch Microsoft in mehreren Phasen. Wer sich aber schon vorher für das Windows-10-Update registriert hat, der kann über die Eingabeaufforderung den Download und die Installation wiederholen.

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Zuerst die alten Daten(-reste) löschen

Doch zunächst müssen erst einmal alle Datenreste des erfolglosen Download- und Installationsversuchs entfernt werden. Dazu navigierst du über den Windows Explorer zu folgendem Ordner:

C:\Windows\SoftwareDristribution\Download

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Alle Daten in diesem Verzeichnis, Ordner und Dateien, müssen gelöscht werden. Die Löschung ist gefahrlos, da es sich nur um Installationsdateien handelt, die später ohnehin nicht mehr benötigt werden.

Am schnellsten geht es, wenn du mit der Tastenkombination [Strg][A] den kompletten Inhalt des Download-Ordners markierst und ihn anschließend mit der Taste [Entf] löschst.

Löschen erzwingen

Manchmal wehrt sich die eine oder andere Dateie gegen das Löschen, weil sie angeblich in einem anderen Programm verwendet wird. In diesem Fall startest du den Taskmanager und beendest im Register Prozess die WindowsUpdateBox.exe.

Update über die Kommandozeile

Starte jetzt die Eingabeaufforderung als Administrator. Gib dazu den Befehl cmd in das Eingabefeld des Startmenüs ein. Mit der rechten Maustaste öffnest du das Kontextmenü von cmd.exe und wählst dann Als Administrator ausführen.

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In der Eingabeaufforderung tippst du dann den Befehl wuauclt.exe/updatenow ein…

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…und startest den Upgrade-Download mit der Taste [Enter].

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Windows 10: Die eigenen Registry-Änderungen auch nach dem Upgrade behalten

Beim kommenden Upgrade auf das Betriebssystem Windows 10 gilt ebenfalls, dass die eigenen Dokumente, installierte Programme und Profildaten automatisch übernommen werden. So weit, so gut. Leider gilt das nicht für die Änderungen die du in der Registrierungsdatenbank selber vorgenommen hast. Das Problem lässt sich aber recht einfach lösen.

Registry-Schlüssel exportieren

Die Lösung heißt Datenexport, beziehungsweise -import. Die geänderten Registry-Schlüssel werden vor dem Upgrade auf Windows 10 kopiert und können auf einem beliebigen Datenträger gespeichert werden. Nach dem Upgrade werden die exportierten Registry-Daten einfach wieder importiert. Dazu aber später mehr.

Zuerst einmal müssen die benötigten Elemente im alten Betriebssystem extrahiert werden. Dazu rufst du mit der Tastenkombination [Windows][R] das Fenster Ausführen auf, gibst dann den Befehl regedit ein und bestätigst die Eingabe mit OK.

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Im Dialogfenster der Registry navigierst du zu dem Schlüssel der in das neue Betriebssystem übernommen werden soll. Wenn nicht mehr nachzuvollziehen ist, welcher Schlüssel wo geändert wurde, oder es einfach zu viele sind, dann kannst du auch einen ganzen Pfad exportieren. Der Arbeitsschritt ist der gleiche.

Den Pfad oder Schlüssel mit einem Rechtsklick auswählen und im Kontextmenü den Eintrag Exportieren auswählen.

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Export-Datei speichern

Im nachfolgenden Dialogfenster des Windows-Explorers legst du den Namen und den Speicherort der Exportdatei fest. Der vorgeschlagene Dateityp .reg darf dabei nicht geändert werden. Der Button Speichern erzeugt ein Abbild der Registry-Datei.

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Schlüssel in Windows 10 importieren

Nach dem Upgrade auf Windows 10 importierst du die gesicherten Registry-Schlüssel einfach mit einem Doppelklick auf die .reg-Datei.

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Den Warnhinweis bestätigst du dann nur noch mit Ja.

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Nach ein paar Sekunden ist der Import vollzogen und die Sicherungs-Datei kann gelöscht werden.

Tipp:

Derzeit wird Windows 10 als Upgrade kostenlos von Microsoft angeboten. Seit kurzem erinnert ein Windows-Symbol in deiner Taskleiste an den Erscheinungstermin am 29. Juli 2015. Dieses Angebot ist allerdings zeitlich begrenzt und setzt Windows 7 oder 8.1 voraus.