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IP-Adresse ändern: Die IP-Adresse anzeigen, ändern oder erneuern

Für Internet und Netzwerk braucht jeder Rechner eine IP-Adresse. Die IP-Adresse ist praktisch die Postanschrift des Rechners im lokalen oder weltweiten Netzwerk. Eigentlich brauchen Sie sich um die IP-Adresse nicht zu kümmern. Bisweilen ist es aber notwendig, die IP-Adresse herauszufinden oder sogar zu ändern. Wir zeigen, wie’s geht.

Um die IP-Adresse des Rechners kümmert sich normalerweise der DSL- oder WLAN-Router. Der Router verwaltet einen Pool freier Adresse und vergibt sie automatisch an alle angeschlossenen Rechner. Es gibt aber Situationen, in denen die IP-Adresse getauscht oder manuell festgelegt werden muss.

IP-Adresse ändern: Eine feste IP-Adresse eintragen

Das Ändern einer IP-Adresse ist zum Beispiel notwendig, wenn Sie auf einer LAN-Party sind und dort feste IP-Adressen vergeben werden. Um die IP-Adresse zu ändern, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Öffnen Sie das Netzwerkcenter, indem Sie die Systemsteuerung öffnen und auf „Netzwerk und Internet“ sowie „Netzwerk- und Freigabecenter“ klicken.

2. Dann klicken Sie in der linken Spalte auf „Adaptereinstellungen ändern“.

3. Klicken Sie doppelt auf die Netzwerkkarte, etwa auf „LAN-Verbindung“.

4. Es folgt ein Klick auf „Eigenschaften“.

5. Im folgenden Fenster markieren Sie den Eintrag „Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4)“ und klicken auf „Eigenschaften“.

6. Mit der Einstellung „IP-Adresse automatisch beziehen“ erhält der Rechner vom Router automatisch eine IP-Adresse zugeteilt. Das ist die Standardeinstellung. Möchten Sie die IP-Adresse manuell fest vorgeben, aktivieren Sie die Option „Folgende IP-Adresse verwenden“ und tragen die IP-Adresse sowie die Subnetzmaske und das Standardgateway ein.

Welche Werte verwendet werden müssen, erfahren Sie meist vom Administrator oder Betreiber der LAN-Party.

7. Bestätigen Sie alle Dialogfenster mit OK. Der Rechner verfügt jetzt über eine feste IP-Adresse.

Die IP-Adresse des Rechners herausfinden

Ob und über welche IP-Adresse der Rechner verfügt, können Sie ganz einfach mit dem DOS-Befehl „ipconfig“ herausfinden:

1. Drücken Sie die Tastekombination [Windows-Taste][R], und geben Sie den Befehl „cmd“ ein.

2. Im DOS-Fenster geben Sie folgenden Befehl ein:

ipconfig

Unter „LAN-Verbindung“ stehen die aktuellen IP-Adressdaten wie IP-Adresse, Subnetzmaske und Standardgateway.

IP-Adresse ändern: Neue dynamische IP-Adressen anfordern

Statt eine feste IP-Adresse einzutragen, können Sie auch die dynamische IP-Adresse ändern. Das Prinzip: Sie teilen dem Router mit, dass Ihr Rechner eine neue IP-Adresse erhalten soll. Der Router gibt dem Rechner dann eine neue freie IP-Adresse aus dem freien IP-Adresspool. So ändern Sie die IP-Adresse, indem Sie vom Router eine neue IP-Adresse anfordern:

1. Drücken Sie die Tastekombination [Windows-Taste][R], und geben Sie den Befehl „cmd“ ein.

2. Im DOS-Fenster geben Sie folgenden Befehl ein:

ipconfig /renew

Der Befehl führt praktisch einen IP-Adress-Reset durch. Die bestehende IP-Adresse wird entfernt und durch eine neue ersetzt.

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Router IP herausfinden: Die IP-Adresse des DSL/WLAN-Routers ermitteln

Mitunter ist es wichtig, die IP-Adresse des DSL- oder WLAN-Routers zu kennen. Um zum Beispiel die Konfigurationsoberfläche des Routers zu öffnen. Das geht mit der Eingabe IP-Adresse im Browser am einfachsten. Doch wie lautete die IP-Adresse des Routers?

Die IP-Adresse des Routers herausfinden

Die IP-Adresse des eigenen Routers lässt sich blitzschnell mit Bordmitteln herausfinden. Gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste]+[R], um das Dialogfenster „Ausführen“ einzublenden.

2. Geben Sie den Befehl „cmd“ ein, um das Kommandozeilenfenster zu öffnen.

3. Anschließend geben Sie folgenden Befehl ein und drücken die [Return/Eingabe]-Taste:

ipconfig

4. Die IP-Adresse des Routers steht in der Zeile „Standardgateway“, zum Beispiel „192.168.1.1“.

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Mehr Ports am Router: Den eigenen Internet-Router mit einem externen Switch günstig erweitern

Die meisten der heute verwendeten privaten Internetzugangsrouter sind mit mehreren LAN-Ports sowie einem WLAN Accesspoint zum Anschluss externer Geräte per Kabel oder Funk ausgestattet. Damit lassen sich in der Regel die in einem Haushalt vorhandene PCs, Laptops, Smartphones oder Tablets bequem mit dem Internet verbinden. Doch haben Sie zuhause viele Geräte, die sich nur per Kabel mit einem LAN Port verbinden lassen, stoßen Sie schnell an die Grenzen der Geräte. Denn meist sind nur maximal vier Ports vorhanden und sind diese alle belegt, ist guter Rat oft teuer. Doch mit einem externen Ethernetswitch können Sie die Kapazität Ihres Routers fast beliebig erweitern.

Ethernetswitche sind recht günstig im Elektronik- oder Fachhandel zu kaufen und mit unterschiedlichen Portanzahlen zu haben. In der Regel sollte zur Erweiterung Ihres heimischen Routers ein Switch mit 8 Ports aber völlig genügen. Damit haben Sie neben den vier Ethernetports am Router insgesamt 10 Ports für externe Geräte zur Verfügung. 3 Ports am Router und 7 Ports am Switch. (Jeweils ein Port am Router und ein Port am Switch fallen durch die Verbindung der beiden Geräte untereinander weg).

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Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass der Switch die gleiche Ethernetgeschwindigkeit unterstützt, wie Ihr Router auch. Meist sind dies heutzutage LAN- Ports mit Fast-Ethernet (100 MBit/s) oder Gigabitethernet-Geschwindigkeit (1.000 MBit/s). Ist das passende Gerät angeschafft, ist die eigentliche Erweiterung ein Kinderspiel. Positionieren Sie den Switch in der Nähe Ihres Routers, und verbinden Sie ihn über das Netzteil mit dem Stromnetz. Anschließend verbinden Sie einen Port des Switches mit einem freien Port des Routers. Ein normales Netzwerkkabel reicht für die Verbindung zwischen Router und Switch.

Moderne Switche erkennen dabei von selbst, dass es sich um eine Switch-to-Switch Verbindung handelt und müssen nicht extra konfiguriert werden. Von nun an können Sie weitere Geräte an beliebige freie Ports anschließen und mit dem Heimnetzwerk sowie dem Internet verbinden. Sollten Sie weitere Ports benötigen, kaufen Sie einfach einen weiteren Switch oder ersetzen Sie den bereits vorhandenen Switch mit einem höherer Portanzahl.