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Der „WriteMonkey“ Texteditor: Kleines Tool zur Texterfassung ohne viel Schnörkel

Die meisten Textverarbeitungsprogramme wie die von Open Office oder Word von Microsoft enthalten sehr viele Funktionen, die oft gar nicht gebraucht werden. Vor allem dann nicht, wenn man nur mal eine kleine Notiz verfassen möchte. In diesem Fall werden Textprogramme wie WordPad verwendet. Da WordPad aber ein Bestandteil von Windows ist, kann man es bei Bedarf aber nicht mobil einsetzen. Diese Lücke füllt der kostenlose Texteditor „WriteMonkey“.

Dieses 4,3 MB schlanke Programm kommt ohne Installation aus und kann daher problemlos auch mit einem USB-Stick oder einer Speicherkarte verwendet werden. Außerdem ist es mit den 32- und 64-Bit-Windows-Versionen kompatibel.

„WriteMonkey“ können Sie auf der Webseite www.writemonkey.com/download.php als ZIP-Datei heruntergeladen werden.

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Laden Sie die Datei herunter und entpacken Sie sie in einem beliebigen Ordner. Zum Starten klicken Sie doppelt auf die Datei „WriteMonkey.exe“.

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Standardmäßig enthält „WriteMonkey“ nur das englische Sprachenpaket und das englische Wörterbuch. Weitere Sprachenpakete und Wörterbücher werden auf der gleichen Webseite zum Download als ZIP-Datei angeboten.

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Entpacken Sie dann das gewünschte Sprachpaket im Hauptverzeichnis von „WriteMonkey“. Nutzen Sie dazu Ihr bevorzugtes Datenkompressionsprogramm wie zum Beispiel „7Zip„.

Die Wörterbuchdatei „wm_dictionaries.zip“ muss in dem Ordner „Dictionaries“ entpackt werden.

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Starten Sie mit einem Doppelklick das Tool „WriteMonkey“ und öffnen Sie mit einem Rechtsklick das Kontextmenü. Wählen Sie hier die Option „Preferences“ um die Spracheinstellungen zu ändern.

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Im gleichnamigen Dialogfenster wechseln Sie zum Register „Language“ und legen die gewünschte Sprache über die beiden Aufklappmenüs fest. Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“.

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Damit die neuen Spracheinstellungen aktiv werden, starten Sie „WriteMonkey“ neu.

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Mit diesem Tool erstellte Dokumente werden im Dateiformat „.txt“ gespeichert.

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Daher lassen Sie sich auch mit  anderen Texteditoren wie „WordPad“ öffnen.

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iOS: Autokorrektur-Wörterbuch zurücksetzen und falsche Korrekturvorschläge löschen

Die Autokorrektur des iPhones und iPads ist eigentlich eine feine Sache. Falsch geschrieben Wörter werden automatisch korrigiert. Zudem nimmt werden neue Wörter automatisch ins Wörterbuch aufgenommen. Es lernt immer dazu, je häufiger man vorgeschlagene Korrekturen ablehnt. Mit der Zeit schleichen sich aber auch mal Fehler ein. Ist das komplette Autokorrektur-Wörterbuch nicht mehr zu gebrauchen, lässt es sich ganz einfach zurücksetzten.

iOS Tastaturwörterbuch resetten

Um das Autokorrektur-Wörterbuch des iPhones oder iPad zurückzusetzen, wechseln Sie in den Bereich „Einstellungen | Allgemein | Zurücksetzen | Tastaturwörterbuch“. Anschließend geben Sie – falls eingerichtet – den PIN-Code bzw. Passcode ein. Mit dem Befehl „Wörterbuch zurücksetzen“. Das Wörterbuch hat danach wieder den Wortschatz wie ein neu gekauftes iPhone.

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FreeOffice 2012: Die gleichwertige Alternative zum kostenlosen Microsoft Office Starter 2010

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Anbieter von Textverarbeitungs- und Tabellenkalulationsprogrammen, die dem Microsoft Office Paket Konkurrenz machen. Diese, teilweise kostenlosen Programme, stehen dem Branchenprimus in nichts nach. Viele Nutzer tun sich aber schwer, vom Office Paket zu einem anderen Produkt zu wechseln. Meistens liegt es aber, trotz des hohen Preises des Microsoft Office Paketes, an der Vorinstallation auf Computer und Notebook. Das kostenlose Programm „FreeOffice 2012“ von der Firma SoftMaker ist dem Microsoft Produkt in Erscheinungsbild und Funktion so ähnlich, dass auch eingefleischte Microsoft Office User keine Probleme mit dem Wechsel haben sollten.

Microsoft Office Starter 2010 verschwindet

Derzeit gibt es zwar noch das, mit Werbung versehene „Microsoft Office Starter 2010“ zum kostenlosen Download, aber seit geraumer Zeit versucht Microsoft dies zu verhindern. Und das mit Erfolg. Es ist sehr schwierig hier noch einen funktionierenden Link zu finden.

Download und Installation von FreeOffice 2012

„FreeOffice 2012“ ist werbefrei und lässt sich auf der Webseite „http://freeoffice.com/de/download/freeofficewindows“ herunterladen. Klicken Sie dazu auf den „Download“-Button des Softwarepaketes.

 

Registrierung

Im nächsten Fenster geben Sie für die kostenlose Registrierung Ihren Namen, E-Mail-Adresse und das Land in dem Sie wohnen an. Bestätigen Sie mit dem Button „Download“ Ihre Registrierungsdaten, erhalten Sie an die eingegebene E-Mail-Adresse den Registrierungs-Schlüssel.

Die Installationsarten

Als nächstes wählen Sie die Installationsart „Standard“, „Benutzerdefiniert“ oder „Vollständig“ aus.

Haben Sie Ihre Installations-Version ausgesucht, dann legen Sie im Fenster „Zusätzliche Optionen“ alle Dateierweiterungen fest, die dem Programm FreeOffice zugeordnet werden sollen. Diese Optionen verknüpfen die Microsoft Dokumente mit dem „FreeOffice 2012“.

Betreiben Sie zusätzlich noch das Microsoft Office-Paket, dann folgt diese Meldung:

Bestätigen Sie diese Meldung mit „Ja“, dann wechselt das Standard-Programm für Office-Anwendungen zum SoftMaker „FreeOffice 2012“. Anschließend klicken Sie auf „Weiter“ und das nächste Dialogfenster bestätigen Sie mit „Installieren“.

Nach dem Installationsvorgang beenden Sie diesen mit „Fertig stellen“.

 

Erster Start und Registrierungsbestätigung

Starten Sie nun das Programm zum ersten Mal und geben Sie Ihre Registrierungsdaten und den, in der Zwischenzeit per Mail erhaltenen Registrierungsschlüssel ein. Mit „OK“ bestätigen Sie die Freischaltung der Software.

 

Aus Word wird TextMaker…

Etwas gewöhnungsbedürftig sind die Namen der einzelnen Office-Elemente. Excel heißt hier „PlanMaker“, „TextMaker“ steht für Word und „SoftMaker“ für Powerpoint.

Wenn Sie eins der Programme öffnen, dann wird am rechten Rand in der Sidebar ein Willkommensbildschirm angezeigt. Hier wird auch die Hilfe-Funktion dargestellt. Die Sidebar schließen und öffnen Sie mit der kleinen Pfeil-Schaltfläche.

Eine weitere Bedienungsvereinfachung ist die Möglichkeit, jedes andere FreeOffice-Programm aus der Symbolleiste heraus zu starten. Außerdem enthält dieses Programm weitaus mehr Vorlagen für Briefe und Memos als das Microsoft-Produkt.

Das Programm „FreeOffice 2012“ von SoftMaker ist mit Windows 7, 8, Vista und XP kompatibel.

Hinweise und Tipps

„FreeOffice 2012“ enthält standardmäßig nur die Wörterbücher in Deutsch und Englisch. Werden andere benötigt, können diese auch kostenlos bei „http://freeoffice.com/de/download/dictionaries“ heruntergeladen und installiert werden.

Ein weiterer Vorteil dieses Programms ist, dass Sie eine mobile Version für Tablet und Note- oder Netbook auf einem USB-Stick erzeugen können. Dass spart erhebliche Ressourcen. Klicken Sie im Programm-Menü oder dem Startmenü auf „SoftMaker FreeOffice | Hilfsprogramme | Softmaker FreeOffice auf USB-Stick installieren“. Alles weitere erledigt das Programm von selbst.

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Handy & Telefon iPhone

iPhone/iPad: Das Wörterbuch zurücksetzen (Reset)

Damit E-Mails und SMS möglichst fehlerfrei auf die Reise gehen, sind iPhone, iPod und iPad mit einem Wörterbuch ausgestattet. Die gröbsten Schnitzer findet das iPhone-Wörterbuch recht zuverlässig. Was noch nicht im Benutzerwörterbuch eingetragen ist, lässt sich nachträglich aufnehmen. Doch was tun, wenn man versehentlich falsch geschrieben Begriffe ins Wörterbuch eingetragen hat? Die Lösung: Führen Sie ein Wörterbuch-Reset aus, und setzen Sie das Wörterbuch auf die Werkseinstellungen zurück.

Wenn Sie mit den eigenen Ergänzungen nicht mehr zufrieden sind und lieber wieder von vorne beginnen möchten, können Sie das iPhone-/iPod-/iPad-Wörterbuch folgendermaßen wieder resetten und auf den Auslieferungszustand zurückversetzen:

1. Wechseln Sie in den Bereich „Einstellungen“.

2. Tippen Sie auf „Allgemein“.

3. Blätter Sie ganz nach unten, und tippen Sie auf „Zurücksetzen“.

4. Um ein Wörterbuch-Reset durchzuführen, tippen Sie auf „Tastaturwörterbuch“.

5. Eine Warnmeldung weist Sie noch einmal darauf hin, dass bei Zurücksetzen alle eigenen Wörter gelöscht werden, die Sie über die Tastatur eingegeben haben und das Tastaturwörterbuch auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt wird. Per Tipp auf die rote Schaltfläche „Wörterbuch zurücksetzen“ führen Sie den Reset schließlich durch.

Ein Tipp am Rande: Wenn Sie dauerhaft ein Wort „falsch“ schreiben (und es nie korrigeren), merkt sich das iPhone Ihre Vorlieben und wird den Begriff nach einer Zeit nicht mehr als falsch geschrieben kennzeichnen. Ganz schön clever.

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Internet & Medien

Wie sagt man noch? Die besten Online-Synonymwörterbücher für ähnliche und sinnverwandte Wörter (Synonyme)

Beim Schreiben von Briefen und E-Mails fällt einem mitunter partout nicht das passende Wort ein? Und das Duden-Synonymwörterbuch ist gerade nicht greifbar? Macht nichts. Im Internet gibt es viele gute Online-Synonymwörterbücher. Damit finden Sie im Handumdrehen ähnliche und sinnverwandte Begriffe. Hier sind besten Online-Synonymwörterbuch zum Sofort-Nachschlagen.

Ein Beispiel: Sie möchten in einem Brief oder einer E-Mail nicht immer den Begriff „kaufen“ wiederholen. Ein Blick in eines der folgenden Synonym-Wörterbücher findet schnell passende Alternativen und Pendants zum gesuchten Begriff:

wie-sagt-man-noch.de

Gut gemacht und einfach zu bedienen ist das Synonym-Wörterbuch http://www.wie-sagt-man-noch.de. Geben Sie ins Formular den gesuchten Begriff ein, und klicken Sie auf „Suche!“. Die Trefferliste zeigt alle ähnlichen Wörter. Per Klick auf „Alle Treffer anzeigen“ gibt’s noch mehr Ergebnisse.

Pfiffig: Über den Link „Synonym hinzufügen“ können Sie bei wie-sagt-man-noch mitmachen und eigene Vorschläge unterbreiten. Nach einer Prüfung wird der Vorschlag in die Datenbank von „wie sagt man noch“ aufgenommen.

Für den Firefox-Browser gibt es übrigens ein „wie sagt man noch“-Plugin. Damit können Sie direkt im Suchfeld des Firefox-Browser die „wie sagt man noch“-Datenbank durchforsten. Das Plugin gibt’s hier: http://www.wie-sagt-man-noch.de/firefoxplugin.php.

Woxikon-Synonymwörterbuch

Ebenfalls gut gemacht ist das Online-Synoymwörterbuch „Woxikon“ (http://synonyme.woxikon.de). Hier können Sie auch nach Fremdwörtern und Anotnymen (Gegenteilen, Gegensätzen) suchen.

woerterbuch.info

Eine gute Alternative ist das Synonymwörterbuch der Webseite http://www.woerterbuch.info/. Eigentlich handelt es sich um ein Übersetzungstool; wenn Sie im Suchfeld aber die Option „Synonym“ wählen, spuckt das Online-Synonymwörterbuch eine stattliche Liste ähnlicher Begriffe aus.

Frag Caesar

Eine interessante Lösung bietet die Webseite http://www.frag-caesar.de/synonyme/. Hier erscheinen die Treffer nicht in einer langweiligen Liste, sondern als interaktive Mindmap, die sich per Mausklick beliebig erweitern lässt. Eine clevere Idee.

Wiktionary

Nach dem Wikipedia-Prinzip arbeitet das freie Synonymwörterbüch http://de.wiktionary.org.

Das offene Universalwörterbuch zeigt nicht nur eine Liste aller Synonyme, sondern auch weitere interessante Informationen wie Gegenwörter, Redewendungen, Aussprachen oder abgeleitete Begriffe. Im Vergleich zu den anderen Synonym-Datenbanken sind die Alternativvorschläge für sinnverwandte Begriffe aber recht mager.

Wortschatz Uni Leipzip: Kookkurrenzen, signifikante linke und rechte Nachbarn

Einen interessanten Ansatz verfolgt der „Wortschatz“ der Uni Leipzig: http://wortschatz.uni-leipzig.de.

Hier erhalten Sie neben den klassischen Synonyme auch die Kookkurrenzen sowie signifikanten linken und rechten Nachbarn. Hört sich wild an, ist aber simpel. Kookkurrenzen sind Begriffe, die im Zusammenhang mit dem Hauptbegriff auffällig häufig genutzt werden; zum Beispiel sind „preiswert“ oder „werktags“ signifikante Kookkurrenzen des Hauptbegriffs „einkaufen“.

Das Original: Duden Synonymwörterbuch

Falls die Suche im Online-Synonymwörterbuch nicht erfolgreich war, können Sie auf die gedruckte Variante zurückgreifen. Das „Duden-Synonymwörterbuch“ gilt immer noch als eines der besten Nachschlagewerke für Synonyme. Die aktuelle Ausgabe erhalten Sie hier:

– Amazon: Duden-Synonymwörterbuch (aktuellste Ausgabe)