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Bei Windows 10 ohne Microsoft Word Dokumente öffnen

Office Word ist bei allen Windows Versionen als Standard-Programm für das Öffnen und Bearbeiten von Dokumenten eingestellt. Bei dem neuen Windows 10 ist das nicht anders. Das hierfür benötigte Office-Paket von Microsoft ist erstens nicht gerade günstig und zweitens, benötigt es eine Menge Platz. Wer also auf seinem Rechner oder Notebook das Office-Paket nicht nutzen möchte, der kann die Dokumente auch mit anderen Bordmitteln öffnen.

Für das Öffnen und Anzeigen von Dokumenten kann man genauso das in Windows integrierte WordPad nutzen. Dazu ändert man einfach nur das Standard-Anzeige-Programm.

Und so funktioniert`s:

Klicke unter Windows 10 mit der rechten Maustaste auf den Startbutton und öffne dann die Systemsteuerung.

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Navigiere anschließend über Programme | Standardprogramme zur Option Standardprogramme festlegen.

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Zum guten Schluß wählst du im linken Bereich WordPad aus, klickst auf Dieses Programm als Standard festlegen und bestätigst die Auswahl mit OK.

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Über die Option Standards für dieses Programm auswählen legst du die Dateiformate fest, die WordPad öffnen soll. Insgesamt vier Formate (docx, odt, rtf, txt) können hier ausgewählt werden. Voreingestellt ist hier lediglich das Format .odt.

Das Öffnen und Anzeigen der Dokumente mit WordPad funktioniert, aber die Bearbeitung mit WordPad bietet leider nicht die Funktionsvielfalt wie das Office-Paket. Dafür ist ein „richtiges“ Office Programm wie Open Office empfehlenswert.

Diese Einstellungen funktionieren übrigens auch mit den anderen Versionen wie Windows 7, 8 und 8.1.

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Mit der Online-Textverarbeitung von „typWrittr“ sind deine Dokumente auf jedem Gerät verfügbar

Bei der ganzen Programmvielfalt der Textverarbeitungsprogramme, wie zum Beispiel bei Word oder OpenOffice, die mit einer riesigen Funktionsvielfalt werben, geht eines oftmals verloren: Einfach mal eben einen Freitext oder eine Notiz erstellen zu können. Und wenn dieser dann auch noch geräteübergreifend online verfügbar sein soll, scheitern diese Programme recht schnell. Für diese Einsatzbereiche gibt es zwar die Cloud und Google-Docs, die sind aber auch nicht jedermanns Sache. Mit dem Online-Tool typWrittr werden genau diese beiden Merkmale vereinigt.

Minimalistischer Texteditor

Die Texte, die mit typWrittr erstellt werden, können über das Einstellungsmenü etwas angepasst werden, sie sind aber eigentlich nur eine optische Verschönerung.

Automatische Speicherung inklusive

Besonders positiv ist bei dem Test die automatische Speicherung des Dokuments aufgefallen, die einsetzt, wenn innerhalb von drei Sekunden keine Eingaben getätigt werden. Als Dateiname wird dabei der erste Satz des Textes verwendet.

Kostenlose Registrierung

Die einzige Voraussetzung, die man bei typWrittr erfüllen muss, ist eine kostenlose Registrierung. Diese kann über die sozialen Netzwerke Google+, Twitter oder Facebook erfolgen. Eine Anmeldung/Registrierung per Email und Passwort ist ebenso möglich. Hier erfolgt dann eine Bestätigungsemail dessen Link die Freischaltung der Webseite durchführt.

text-editor-minimalistisch-speichern-online-typwrittr-anmeldung-registrieren

Wer seine eigene E-Mail-Adresse nicht angeben möchte, der kann auch eine Wegwerf-Email-Adresse zum Beispiel von Mail1a verwenden.

Anmelden und losschreiben

Nachdem du den Freischaltungslink angeklickt hast, kannst du dich mit den Zugangsdaten auf der Webseite www.typWrittr.com anmelden.

Du gelangst dann direkt zum Willkommensbildschirm mit dem Readme-Dokument.

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Fast unsichtbare Bedienelemente

Rechts neben dem Texteditor befinden sich die Schaltflächen für die Bedienung. Diese sind sehr transparent und erscheinen erst dann richtig, wenn du mit dem Mauszeiger darüberfährst. Mit dem obersten Button öffnest du ein neues, leeres Dokument.

Die zweite Schaltfläche, Save to cloud, speichert das aktuelle Dokument. Da aber nach drei Sekunden der Untätigkeit eine automatische Speicherung einsetzt, ist dieser Button nur von zweitrangiger Bedeutung.

Wichtiger ist das dritte Icon. Mit Show/hide drawer öffnest du den Ordner, in dem deine Dokumente gespeichert sind.

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Stimmungsvolle Bildschirm-Hintergründe

Das Schraubenschlüsselsymbol ist für die Einstellungen (Open preferences).

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Hier kannst du im Dialogfenster das Aussehen des Texteditors, sowie den Themenhintergrund einstellen. Im Bereich Editor width legst du die Breite des Texteingabefeldes fest. Hinter dem Aufklappmenü von Inspiration legst du das Hintergrundthema für die Bildschirmanzeige fest. Dies dürften die beiden Funktionen sein, die öfter mal für etwas Abwechslung sorgen.

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Die anderen Einstellungsmöglichkeiten wie Textfarbe und -größe können bei Bedarf auch geändert werden. Mit Save werden alle Änderungen gespeichert.

Geeignet für PC, Notebook, Handy und Tablet

typWrittr ist für jedes Endgerät das eine Internetverbindung aufbauen kann, sehr gut geeignet. Keine zusätzliche Software oder Plugins sind erforderlich und funktionieren auf Tablets und Smartphones genauso gut wie auf dem Computer oder dem Notebook.

Einschränkungen

Bei diesem Test sind uns zwei Aspekte negativ aufgefallen:

1) Es gibt keine Druckfunktion. Auf Geräten mit Druckeranschluss muss in diesem Fall der Text des Dokuments markiert werden und kann dann über das Kontextmenü ausgedruckt werden.

2) Die Speicherung in der Cloud wird auf einem Fremdserver vorgenommen, der von Amazon bereitgestellt wird. Da vermutlich dessen Standort sich nicht in Deutschland befindet, sollten die Dokumente keine sensiblen oder persönliche Daten enthalten.

Trotzdem dürfte es, gerade für private Zwecke,  genügend Einsatzmöglichkeiten für den Online-Dienst von typWrittr geben. 

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Ärger mit einem Whatsapp-Kontakt? Dann archivieren Sie den gesamten Chat zur Sicherheit und versenden ihn per Email

Wenn Sie per WhatsApp-Nachrichten von einem Kontakt erhalten, von denen Sie sich belästigt fühlen, oder es -positiv gesehen- besonders liebevolle Nachrichten sind, können Sie diese recht einfach sichern und als E-Mail an sich selbst oder andere versenden. So lassen sie sich archivieren und auch ausdrucken.

Dabei können Sie wählen, ob Sie die im Chat-Verlauf enthaltenen Medien (Bilder, Filme) auch übermitteln wollen. Natürlich vergrößert sich die E-Mail durch die Anhänge. Daher sollten Sie diese Option nur dann wählen, wenn eine WLAN-Verbindung besteht.

Kompletten WhatsApp-Chat per E-Mail versenden

Und so einfach funktioniert die Übermittlung eines WhatsApp-Chats:

Öffnen Sie den gewünschten Chat-Verlauf und tippen auf die Menütaste des Telefons, bis das Kontextmenü erscheint. Tippen Sie auf die Schaltfläche „Mehr“…

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…um in das Untermenü zu gelangen. Wählen Sie hier dann die Option „Chat per E-Mail senden“.

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Medien-Dateien können ebenfalls mitgesendet werden

Wenn sich in dem ausgewählten Chat Mediendateien befinden, wird ein weiteres Optionsfenster angezeigt. Entscheiden Sie sich dann, ob die Mediendateien auch per E-Mail-Anhang versendet werden sollen.

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Allerdings sollte dies nur bei einer WLAN-Verbindung geschehen, da sonst der Datenverbrauch die Flatrate sprengen könnte.

Empfänger-E-Mail-Adresse eingeben und senden

Anschließend tragen Sie die Empfangs-E-Mail-Adresse ein und versenden den WhatsApp-Chat.

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E-Mail-Anhang und Bearbeitung der Text-Nachrichten

Alle Elemente des WhatsApp-Chats werden als E-Mail-Anhang versendet.

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Die Nachrichten werden als „.txt“-Datei versendet, die mit jedem Texteditor wie WordPad (links) oder NotePad (rechts) geöffnet werden können. Werden den Nachrichten Bilder, Videos oder Audiodateien beigefügt, erscheint neben der Textnachricht im Editor der Name der Datei, sowie der Hinweis „Datei angehängt“.

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Bei den beiden Text-Editors fällt besonders auf, dass WordPad den Chatverlauf übersichtlicher darstellt als NotePad. Der Text des Chat-Verlaufs kann nachträglich noch bearbeitet werden. Möchten Sie einen Chat aber als „Beweismittel“ archivieren, sollten keinerlei Veränderungen vorgenommen werden!

WordPad startet bei jeder Nachricht eine neue Zeile, während NotePad alles nacheinander in eine Zeile schreibt, bis der Seitenrand erreicht ist. Erst dann wird ein Zeilenumbruch durchgeführt.

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Der „WriteMonkey“ Texteditor: Kleines Tool zur Texterfassung ohne viel Schnörkel

Die meisten Textverarbeitungsprogramme wie die von Open Office oder Word von Microsoft enthalten sehr viele Funktionen, die oft gar nicht gebraucht werden. Vor allem dann nicht, wenn man nur mal eine kleine Notiz verfassen möchte. In diesem Fall werden Textprogramme wie WordPad verwendet. Da WordPad aber ein Bestandteil von Windows ist, kann man es bei Bedarf aber nicht mobil einsetzen. Diese Lücke füllt der kostenlose Texteditor „WriteMonkey“.

Dieses 4,3 MB schlanke Programm kommt ohne Installation aus und kann daher problemlos auch mit einem USB-Stick oder einer Speicherkarte verwendet werden. Außerdem ist es mit den 32- und 64-Bit-Windows-Versionen kompatibel.

„WriteMonkey“ können Sie auf der Webseite www.writemonkey.com/download.php als ZIP-Datei heruntergeladen werden.

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Laden Sie die Datei herunter und entpacken Sie sie in einem beliebigen Ordner. Zum Starten klicken Sie doppelt auf die Datei „WriteMonkey.exe“.

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Standardmäßig enthält „WriteMonkey“ nur das englische Sprachenpaket und das englische Wörterbuch. Weitere Sprachenpakete und Wörterbücher werden auf der gleichen Webseite zum Download als ZIP-Datei angeboten.

writemonkey-sprachpaket-woerterbuch-dictionary-language-pack-zip-datei-herunterladen

Entpacken Sie dann das gewünschte Sprachpaket im Hauptverzeichnis von „WriteMonkey“. Nutzen Sie dazu Ihr bevorzugtes Datenkompressionsprogramm wie zum Beispiel „7Zip„.

Die Wörterbuchdatei „wm_dictionaries.zip“ muss in dem Ordner „Dictionaries“ entpackt werden.

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Starten Sie mit einem Doppelklick das Tool „WriteMonkey“ und öffnen Sie mit einem Rechtsklick das Kontextmenü. Wählen Sie hier die Option „Preferences“ um die Spracheinstellungen zu ändern.

rechtsklick-kontext-menue-oeffnen-preferences-sprache-einstellen

Im gleichnamigen Dialogfenster wechseln Sie zum Register „Language“ und legen die gewünschte Sprache über die beiden Aufklappmenüs fest. Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“.

preferences-write-monkey-einstellungen-sprache-dictionary-tool-tippen

Damit die neuen Spracheinstellungen aktiv werden, starten Sie „WriteMonkey“ neu.

umstellung-deutsch-sprache-dialogfenster-erfolgreich-woerterbuch-writemonkey

Mit diesem Tool erstellte Dokumente werden im Dateiformat „.txt“ gespeichert.

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Daher lassen Sie sich auch mit  anderen Texteditoren wie „WordPad“ öffnen.

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USB-Sticks in Festplatten umwandeln

Die Leistungsfähigkeit von USB-Sticks steigt von Jahr zu Jahr. Bei den großen Sticks würde es sich sogar lohnen, diese als Festplatte einzusetzen. Geht nicht? Geht doch! Man muss Windows nur mit einem Filtertreiber vorgaukeln, dass es sich doch um eine Festplatte handelt. Und das ist gar nicht so schwer wie es sich anhört.

Die Vorteile

Einige Vorteile der Umwandlung sind eine bessere Leistung des Sticks, vom Stick gelöschte Dateien wandern erst einmal in den Papierkorb und sind nicht sofort verloren, außerdem lässt sich ein USB-Stick partitionieren.

Was bringt das partitionieren? Haben Sie beispielsweise vertrauliche Dateien, die nicht verschlüsselt werden sollen, dann können diese auf einer zweiten Partitionierung des Sticks „versteckt“ werden. Sollte ein unberechtigter Nutzer diesen USB-Stick in seinen Rechner stecken, wird er nur die Daten der ersten Partitionierung sehen, die zweite mit den sensiblen Daten kann der „normale“ Windows-PC nicht erkennen. Sie sind für ihn unsichtbar.

Wann ist ein Stick ein Stick?

Windows erkennt einen USB-Stick am „Removable Media Bit“, der im Kontroller des Sticks sitzt und den Wert „1“ hat. Der Wert „0“ steht für eine Festplatte. Und damit sind wir beim „Vorgaukeln“. Man muss Windows davon überzeugen, dass der Kontroller auf „0“ (Null) steht.

Die Firma Lexar hat vor einiger Zeit ein Tool angeboten, mit dem man das „Removable Media Bit“ verändern konnte. Dies ist aber gefährlich, da Veränderungen am Kontroller den ganzen Stick unbrauchbar machen kann. Aus diesem Grund hat Lexar das Tool auch schon wieder aus dem Verkehr gezogen.

Der Treiber: Download und Modifikation

Da es ohnehin kein Universal-Tool zum Auslesen eines Kontrollers gibt, da jeder Hersteller seinen eigenen verwendet, liegt die Lösung im Treiber, den es zu modifizieren gilt. Von Hitachi gibt es (leider nur für die 32-Bit-Versionen von Windows 7 und Windows 8) einen kostenlosen Treiber für Mini-Festplatten, der hierfür zweckentfremdet werden kann. Rufen Sie die Seite

www.wintotal.de/server/tipps/xpfildrvr1224_320.zip

auf,…

bild-1-usb-stick-als-festplatte-umbauen-treiber-minifestplatte-zip-entpacken-datei

speichern Sie die ZIP-Datei, und entpacken Sie diese in einem Arbeitsverzeichnis.

Das entpackte Archiv enthält die Datei „cfadisk.inf“ die nun modifiziert werden muss. Öffnen Sie die Datei mit einem beliebigen Editor.

bild-2-editor-inf-datei-öffnen-bearbeiten-treiber-modifizieren

Srcollen Sie im Editor bis zum Abschnitt [cfadist_device], fügen Sie direkt an erster Stelle die Zeile

%Microdrive_devdesc% = cfadisk_install,USBSTOR\GenDisk

ein, und speichern Sie den geänderten Treiber mit „Datei | Speichern“.

bild-3-microdrive-treiber-anpassen-cfadisk-usbstor-gendisk-speichern-datei-geändert-installieren

Installation des geänderten Treibers

Für die Installation öffnen Sie den Geräte-Manager über die Systemsteuerung. Am schnellsten geht das mit der Tastenkombination [Windows-Taste][Pause].

bild-4-geräte-manager-grätenmanager-systemsteuerung-windows-pause-taste

Im Geräte-Manager suchen Sie den Eintrag „Laufwerke“ und klappen das Untermenü auf. Mit der rechten Maustaste klicken Sie auf den USB-Stick und wählen im Kontextmenü die Option „Treibersoftware aktualisieren“.

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Im nächsten Fenster entscheiden Sie sich für „Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen“…

bild-7-computer-treiber-software-suchen-manuell-navigieren-bearbeitet-festplattentreiber

…und danach für „Aus einer Liste von Gerätetreibern auf dem Computer auswählen“.

bild-8-treiber-suchen-navigieren-meldung-gerätetreiber-auswählen-liste

Im nächsten Fenster klicken Sie auf „Datenträger“.

bild-9-datenträger-auswählen-treiber-liste-suchen-navigieren-speicherort-zip-archiv-geändert-treiber-gespeichert

Dann navigieren Sie über den Button „Durchsuchen“ zum Speicherort des entpackten ZIP-Archivs.

bild-10-treiber-durchsuchen-datenträger-cfadisk-inf-wählen-öffnen-bestätigen

Wählen Sie den Treiber „cfadisk.inf“ aus und laden Sie ihn mit „Öffnen“ hoch. Anschließend erhalten Sie noch zwei Warnmeldungen, da der Treiber nicht signiert ist. Ignorieren Sie diesmal die Warnungen und bestätigen Sie trotzdem die Installation.

bild-6-treiber-aktualisieren-warnmeldung-ignorieren-signatur-digital-trotzdem-installieren-suche-rechtsklick

Nach der Installation schließen Sie die offenen Dialogfenster und starten den Rechner neu. Der USB-Stick wird nun als Festplatte erkannt und kann partitioniert werden.

bild-11-zusätzlich-festplatte-nicht-usb-stick-lokaler-datenträger-neustart-rechner

Alles rückgängig machen

Möchten Sie den USB-Stick wieder als solchen nutzen, dann kann alles ganz schnell wieder in den Urzustand versetzt werden.

Wie oben beschrieben, starten Sie den Geräte-Manager erneut. Unter „Laufwerke“ klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den USB-Stick und wählen im Kontextmenü „Deinstallieren“.

bild-12-alles-rückgängig-machen-usb-stick-nutzen-ursprung-ursprünglich

Danach ziehen Sie den Stick ab und stecken ihn erneut ein. Die Standardtreiber für den USB-Stick werden automatisch geladen.

Die „Umwandlung“ von USB-Sticks in Festplatten funktioniert leider nicht mit den 64-Bit-Versionen von Windows 7 und 8.

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Firefox Internet & Medien

Mozilla Firefox: Einzelne Textpassagen einer Webseite per Mausklick übersetzen

Die Übersetzungsfunktion von Google ist für komplette Webseiten sehr nützlich, auch wenn die Satzstellung nicht immer richtig ist. Man erhält trotz allem die nötigen Informationen. Benötigt man aber nur die Übersetzung einzelner Passagen oder Sätze, dann ist Google eher hinderlich. Ein kostenloses Add-on für den Firefox-Browser ermöglicht die Übersetzung dieser Textfragmente.

Die Erweiterung „Quick Translator“ übersetzt das markierte Textfragment per Mausklick, oder mit der Tastenkombination [Strg][Alt][T] und zeigt das Ergebnis in einem Dialogfenster.

Download und Installation

Aber vor der Übersetzung kommt erst einmal der Download und die Installation: Starten Sie Ihren Firefox-Browser, klicken Sie auf den Firefox-Button, und öffnen Sie mit der Option „Add-ons“ den Add-ons-Manager.

bild-1-firefox-mozilla-ff-tab-startseite-kachel-windows-8-win8-optik-schnellzugriff-opera-chrome-browser-addon-erweiterung-herunterladen-kostenlos

Im Fenster des „Add-ons-Manager geben Sie den Suchbegriff „Quick Translator“ ein und klicken auf das Lupensymbol. Nach ein paar Sekunden wird die Erweiterung an erster Stelle der Ergebnisliste angezeigt.

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Mit dem Button „Installieren“ fügen Sie das Add-on Ihrem Browser hinzu, das nach einem Browser-Neustart einsatzbereit ist. Gleichzeitig wurde der Add-on-Leiste das „Quick Translator“-Symbol hinzugefügt.

bild-2-addon-leiste-firefox-ff-symbol-icon-quick-translator-tastenkombination-übersetzen-teil

 

Bedienung des „Quick Translator“

Möchten Sie nun ein Textfragment übersetzen, dann markieren es mit der Maus. Neben der Markierung erscheint das Icon des Add-ons. Zum Übersetzen klicken Sie auf das Icon…

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…und in einem Info-Fenster am unteren rechten Bildschirmrand wird die Übersetzung angezeigt. Die Ausgangssprache des Textfragmentes wird übrigens automatisch ermittelt.

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Soll der Ursprungstext in eine andere Sprache übersetzt werden, dann wählen Sie mit dem kleinen Pfeilsymbol die benötigte Sprache aus. Derzeit stehen insgesamt 55 Fremdsprachen zur Auswahl.

Programm-Einstellungen

Kleiner Tipp vorab: Wenn bei Ihnen die Tastenkombination zur Übersetzung nicht funktioniert, dann wird diese vermutlich von einem anderen Programm verwendet. In diesem Fall rufen Sie über den Firefox-Button und „Add-ons“ wieder den „Add-ons-Manager“ auf. In der Kategorie „Erweiterungen“ klicken Sie bei „Quick Translator“ auf „Einstellungen“. Das Dialogfenster der Optionen öffnet sich und Sie wählen hier die Registerkarte „Allgemein“. Die „Hotkeys“ können hier nach Belieben geändert werden. Mit „OK“ bestätigen und zur Aktivierung der geänderten Befehle starten Sie den Browser neu.

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Eine überaus nützliche Funktion ist beim „Quick Translator“ noch erwähnenswert. Der übersetzte Text kann auch automatisch in die Zwischenablage kopiert werden und von dort mit der Tastenkombination [Strg][V] in ein beliebiges Textdokument oder in eine E-Mail eingefügt werden. Die Übernahme von Texten in die Zwischenablage aktivieren Sie ebenfalls im Dialogfenster der „Quick Translator-Optionen“.

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Hardware & Software Windows 7 Word

Eine DOC- oder DOCX-Datei lässt sich nicht mehr öffnen? So retten Sie den Text aus der beschädigten Word-Datei

Es kommt schon mal vor, dass man DOCX-Dateien (ab Word 2007) nicht mehr öffnen kann. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Meistens liegt es daran, dass Word abgestürzt ist und die Dokumentdatei so stark beschädigt ist, dass sie sich nicht mehr öffnen lässt. Sehr ärgerlich, wenn man gerade ein sehr wichtiges Schriftstück aufgesetzt hat. Texte aus solchen beschädigten Word Dateien lassen sich aber sehr oft wieder rekonstruieren.

Word-2010-Dokumente retten

Der relativ wenig genutzte Texteditor „WordPad“ ist hier der Rettungsanker. Unter Windows 7 öffnen Sie „WordPad“ indem Sie auf den „Start“-Button klicken, in das Suchfeld „WordPad“ eingeben und [Enter] drücken.

Der Texteditor „WordPad“ öffnet sich in einem neuen Fenster. Klicken Sie anschließend oben links auf „WordPad | Öffnen“.

Der Windows-Explorer öffnet sich und zeigt den Bibliotheks-Ordner „Dokumente“ an.  Mit der alternativen Tastenkombination [Strg][O] gelangen Sie noch schneller zum Ordner „Dokumente“. Wählen Sie unten rechts über die Schaltfläche die Option „Alle Dokumente *-*“, navigieren zum Speicherort der beschädigten Datei, und öffnen Sie diese mit dem Button „Öffnen“ oder per Doppelklick.

Der Text der beschädigten Datei wird nun in WordPad geöffnet und kann ganz normal bearbeitet werden. Allerdings unterstützt der Editor nicht alle Word-Funktionen. Zumindest kann aber in den meisten Fällen der Text herauskopiert und in ein neues Word-Dokument eingefügt werden. Natürlich kann der gerettete Text auch mit einem neuen Namen versehen, mit der Funktion „Speichern unter“, als Textdokument oder im „.rtf“-Fomat abgespeichert und erneut in Word aufgerufen werden.

Funktioniert auch mit .doc-Dateien

Verwenden Sie die älteren Word-Versionen? Die oben beschriebene Textrettung von „.doc“-Dateien funktioniert auch mit diesen. Unter Windows XP starten Sie den Texteditor über „Start | Alle Programme | Zubehör | WordPad“. Die anderen Arbeitsschritte sind identisch.

Tipp: Als Nutzer dieser älteren Word-Versionen, kann es in Zukunft häufiger passieren,  dass Sie eine Textdatei erhalten, die im Format von Office 2007 (docx) verfasst ist. Dieses Format ist leider nicht abwärtskompatibel. Zum Öffnen benötigen Sie daher ein Kompatibilitätsprogramm. Dieses ist im Microsoft Download-Center kostenlos erhältlich. Lesen Sie diesen Artikel, wie und wo es heruntergeladen und installiert wird.

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License Crawler: Die Seriennummern aller installierten Programme auf einmal sichern

Bei vielen Programmen wird man während der Installation aufgefordert, die Seriennummer einzugeben. Normalerweise steht diese entweder auf dem Booklet das den meisten Programmen beiliegt oder auf der Schutzhülle der CD/DVD. Sind beide aber nicht mehr vorhanden und auf dem Datenträger steht die Seriennummer auch nicht, dann ist bei einer erneuten Installation guter Rat teuer. Es empfiehlt sich daher, alle Seriennummern die auf dem Computer installiert sind, regelmäßig zu sichern. Mit dem „License Crawler“ kein Problem.

Alle Seriennummern herausfinden

Spätestens bevor man einen Festplattenwechsel oder einen Rechnerwechsel vornimmt, sollte man die Seriennummern aller installierten Programme sicherheitshalber in einer Textdatei speichern. Anschließend kann diese Datei auf einem USB-Stick kopiert und/oder ausgedruckt werden.

Das kostenlose Programm „License Crawler“ von Martin Klinzmann erledigt das schnell und komfortabel. Außerdem unterstützt das Programm alle Betriebssysteme von Windows 95 bis hin zu Windows 7 inklusive der 64Bit-Versionen. Zudem ist das Tool portabel und lässt sich problemlos von einem USB-Stick starten. Ideal, um einem Freund oder einem Verwandten bei der Neuauflage des Computers zu helfen.

Zum Download des Tools rufen Sie die Webseite des Entwicklers auf, dort sind alle Download-Anbieter aufgelistet. Klicken Sie auf einen der Download-Anbieter, beispielsweise „Chip“…

…dann werden Sie direkt zur Download-Seite weitergeleitet. Laden Sie die Datei herunter, und folgen Sie dabei den Downloadhinweisen.

Nach erfolgtem Download entpacken Sie den „License Crawler“ in einen Ordner Ihrer Wahl und starten das Tool.

Im Startfenster des Tools wählen Sie per Drop-Down-Menü im Bereich „Computer“ die Einstellung „HKEY_ALL“ aus. Nutzer von 64Bit-Systemen aktivieren noch zusätzlich die Einstellung „64 Bit suchen“.  Klicken Sie auf die Schaltfläche „Start Search“ um Ihr System nach den Seriennummern zu durchsuchen.

Je nach Betriebssystem und Datenumfang dauert der Scan-Prozess mehrere Minuten.

Die Ergebnisliste speichern Sie mit Klick auf „Daten | Speichern“. Möchten Sie die Liste verschlüsselt speichern, dann wählen Sie im Kontextmenü die entsprechende Option „Speichern verschlüsselt“.

Der Windows-Explorer öffnet sich automatisch. Legen Sie dort den Speicherort fest, vergeben Sie der Sicherungsdatei einen Namen, und klicken Sie auf den Button „Speichern“.

Die Liste der Seriennummern wird als Textdatei gespeichert und kann mit einem Texteditor wie „Wordpad“ geöffnet und ausgedruckt werden.

Für private Zwecke ist das Tool kostenfrei, gewerbliche Nutzer müssen eine Lizenz erwerben, die in verschiedenen Kategorien, zwischen 14,– Eur und 100,– Eur kosten. Private Nutzer, die sich von den Werbeeinblendungen gestört fühlen, erhalten für 3,50 Eur eine werbefreie Privat-Lizenz. Für den gelegentlichen Einsatz reicht aber die Freeware-Version.