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iPhone wiederfinden: „Mein iPhone suchen“ kostenlos aktivieren und nutzen

Mit „Mein iPhone suchen“ (Find my iPhone) bietet Apple einen tollen Service: Wer das iPhone (oder iPad/iPod Touch) verlegt, kann es per Internetsuche orten. In der Google-Maps-Karte ist dann auf wenige Meter genau verzeichnet, wo das iPhone steckt. Lange Zeit war das aber nur möglich, wenn man Kunde des kostenpflichtigen Apple-Service „MobileMe“ war. Kostenpunkt: rund 80 Euro. Ab dem iOS 4.2 geht es auch kostenlos. Wir zeigen, wie Sie kostenlos und ohne MobileMe-Account Ihr iPhone (oder iPad/iPod) über die „Mein iPhone suchen“-Funktion orten.

Ortungsfunktion „iPhone suchen“ aktivieren

Um die Ortungsfunktion für das iPhone (oder iPad/iPod) zu aktivieren und den Standort des iPhones über das Internet zu suchen, brauchen Sie seit dem iOS-Update 4.2 keinen kostenpflichtigen MobileMe-Account mehr. Sie können Ihr iPhone kostenlos orten lassen. So geht’s:

1. Stellen Sie sicher, dass auf dem iPhone (oder iPod/iPad) die Software-Version 4.2 oder höher installiert ist („Einstellungen | Allgemein | Info | Version“). Falls Sie noch eine ältere iOS-Version verwenden, aktualisieren Sie das Gerät über die „Nach Updates suchen“-Funktion von iTunes.

Wichtig: „Find My iPhone/Mein iPhone suchen“ lauft nur auf iPhone 4/4S, iPad und iPod touch der vierten Generation.

2. Tippen Sie auf „Einstellungen“ sowie „Mail, Kontakte, Kalender“ und dann auf „Account hinzufügen“.

3. Anschließend tippen Sie auf „iCloud“.

4. Im nächsten Schritt geben Sie Ihre Apple-ID (Apple-E-Mail-Adresse) ein sowie Ihr Apple-Kennwort ein, also die normalen Zugangsdaten, die Sie auch für Ihren iTunes-Account oder zum Kauf von Apps verwenden.

5. Es erscheinen die Nutzungsbedingungen. Blättern Sie ganz nach unten, und tippen Sie auf „Akzeptieren“.

6. Das war’s. Jetzt können Sie über den Schalter „iPhone suchen“ die Ortungs- und Findefunktion einschalten. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit „Ja“. Sollte der Schalter nicht sofort sichtbar sein, erreichen Sie ihn jederzeit über den Befehl „Einstellungen | iCloud“.

Das verlorene iPhone (oder iPad/iPhone) im Internet suchen

Sobald die Suchfunktion „iPhone suchen“ aktiviert ist, können Sie den Standort des iPhones jederzeit über das Internet ermitteln. Wenn Sie Ihr iPhone zum Beispiel verloren haben oder es gestohlen wurde, können Sie folgendermaßen herausfinden, wo es steckt. Sie können es sogar aus der Ferne sperren, alle Daten löschen, eine Nachricht auf dem Display anzeigen oder Töne abspielen. So funktioniert’s:

1. Rufen Sie die folgende Webseite auf:

2. Geben Sie Ihre Apple-ID und Ihr Apple-Kennwort ein, also die normalen Zugangsdaten, die Sie auch für Ihren iTunes-Account oder zum Kauf von Apps verwenden.

3. Klicken Sie auf „Mein iPhone suchen“.

Voilá: In der Google-Maps-Karte sehen Sie (oft auf wenige Meter genau), wo sich das iPhone gerade befindet.

Wenn Sie auf den blauen Pfeil klicken, gibt es weitere Optionen. So können Sie auf dem iPhone eine Nachricht anzeigen oder einen Ton abspielen – ideal, um zum Beispiel Kontakt mit einem Finder aufzunehmen.

Wurde das iPhone gestohlen, lässt es sich auch aus der Ferne „Sperren“. Im Fenster „Fernsperre“ geben Sie einen neuen Code ein, mit dem das Handy gesperrt werden soll.

Sie können per Klick auf „Löschen“ auch sämtliche Daten auf dem iPhone löschen. Dank der „Fernsperre“ kommt der mutmaßliche Dieb zumindest nicht an die persönlichen Daten auf dem iPhone.

Such- und Findefunktion „iPhone suchen“ wieder ausschalten

Wenn Sie die Ortungsfunktion „iPhone suchen“ wieder deaktivieren möchten, wechseln Sie in den Bereich Befehl „Einstellungen | Mail, Kontakte, Kalender | MobileMe“ und deaktivieren die Funktion „iPhone suchen“.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista

Windows 7, Vista, XP: Versteckte Ordner und Dateien anzeigen und wieder verstecken

Windows zeigt nicht alle Dateien. Einige Ordner und Dateien sind versteckt und nicht in den Ordnerlisten zu sehen. Microsoft versteckt die Dateien aus Sicherheitsgründen, damit sie nicht versehentlich gelöscht werden. Profis können auf den Schutz verzichten. Mit wenigen Handgriffen machen Sie Unsichtbares sichtbar.

Um im Explorer ausnahmslos alle Dateien und Ordner sichtbar zu machen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Starten Sie den Windows-Explorer; zum Beispiel mit der Tastenkombination [Windows-Taste][E].

2. Bei Windows XP wählen Sie den Befehl „Extras | Ordneroptionen“. Bei Windows 7 und Vista lautet der Befehl „Organisieren | Ordner- und Suchoptionen“.

3. Im folgenden Dialogfenster wechseln Sie in das Register „Ansicht“ und aktivieren die Option „Alle Dateien und Ordner anzeigen“. Bei Windows 7 und Vista lautet der Eintrag „Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen“.

Damit zeigt der Windows Explorer alle als „versteckt“ gekennzeichneten Dateien.

4. Anschließend deaktivieren Sie die Option „Geschützte Systemdateien ausblenden“. Bestätigen Sie die Warnung jeweils mit „Ja“. Damit zeigt Windows alle als geschützt gekennzeichneten Dateien.

5. Im letzten Schritt aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Inhalte von Systemordnern anzeigen“. Damit werden die Ordner und Dateien von Windows-Systemordnern sichtbar. Diese Option existiert nur bei Windows XP, nicht bei Windows 7 und Vista.

6. Bestätigen Sie die Änderungen per Klick auf OK. Jetzt zeigt der Windows-Explorer in der Ordner- und Verzeichnisliste auch alle Dateien, die intern als Systemdateien oder versteckte Dateien vermerkt sind.

Im Windows Explorer sind versteckte und geschützte Dateien übrigens leicht zu erkennen: Geschützte Dateien und Ordner sind mit einem kleinen Schloss-Symbol versehen. Als „versteckt“ gekennzeichnete Dateien erscheinen mit einem blasseren, leicht durchsichtigen Symbol.

Vorsicht: Das Verstecken ist eine Sicherheitsfunktion von Windows und soll das versehentliche Löschen oder Beschädigen überlebenswichtiger Dateien verhindern. Wenn Sie alle Dateien sichtbar machen, sollten Sie daher umsichtig mit dem Löschen-Befehl umgehen. Falls Sie nicht sicher sind, lassen Sie die oben genannten Versteck-Funktionen von Windows 7, Vista und XP besser aktiviert. Per Klick auf die Schaltfläche „Standardwerte“ stellen Sie alles wieder zurück in den Auslieferungszustand inklusiver versteckter Systemdateien.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7 und der leere Desktop: Wenn die Desktopsymbole plötzlich verschwunden sind

Hoppla: Mitunter präsentiert sich Windows 7 mit einem komplett leerem Desktop. Von den Desktopsymbolen keine Spur. Sogar der Papierkorb ist verschwunden. Das liegt an einer neue Einstellung von Windows 7, mit der sich die Desktop-Icons komplett verstecken lassen. Mit einem Klick erscheinen sie auch wieder auf der Arbeitsoberfläche.

Wenn plötzlich keine Icons mehr auf dem Desktop erscheinen, müssen Sie nur mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich des Desktops klicken und im Kontextmenü den Befehl Ansicht | Desktopsymbole anzeigen aufrufen. Schon sind alle Symbole wieder da.

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Hardware & Software Mac OS X

Mac OS X: Stromverbrauch des MacBooks überprüfen und die Restlaufzeit ermitteln

Bei Notebooks ist eine lange Akkulaufzeit das A und O. Profis stöpseln daher alle nicht benötigten Geräte wie MP3-Player ab oder vermeiden den Start stromfressender Anwendungen wie Spiele, um den Stromverbrauch möglichst gering zu halten. Wer sich fragt, wie viel Energie ein bestimmtes Programm oder Gerät gerade verbraucht, sollte einen Blick in den System-Profiler werfen.

Hierzu mit der Tastenkombination [cmd]+[Leertaste] das Suchfeld öffnen, den Suchbegriff „Profiler“ eingeben auf „System-Profiler“ klicken. Im Bereich „Stromversorgung“ zeigt die Zeile „Stromverbrauch“, wie viel mA (Milli-Ampere) der Rechner zurzeit aus dem Akku „saugt“. Um zu erfahren, wie viel ein Programm oder angeschlossenen Gerät verbraucht, das Gerät anstöpseln bzw. die Anwendung starten und mit [cmd]+[R] die Anzeige aktualisieren. Auf diese Weise lassen sich ganz einfach die ärgsten Stromfresser ermitteln.

Wird das Notebook per Netzteil versorgt, steht in der Zeile „Stromverbrauch“ der Wert „0“, da der Strom aus dem Netzteil und nicht aus dem Akku kommt. Wird der Akku aufgeladen, erscheint ein positiver Wert, zieht das Notebook Strom aus dem Akku, erscheint ein negativer Wert.

Auch die Berechnung der Akkulaufzeit ist mit dem System-Profiler möglich: In der Zeile „Verbleibende Ladung“ steht, über wie viel mAh (Millie-Ampere-Stunden) der Akku noch verfügt. Teilt man die verbleibende Ladung durch den aktuellen Stromverbrauch, ergibt sich die Restlaufzeit in Stunden. Bei einer Restladung von 4107 mAh und einem Verbrauch von 1410 mA also 4107/1410 = 2,91 Stunden

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Hardware & Software

PantsOff: Passwörter sichtbar machen, Sternchen durch Klartext ersetzen

Man hat sich daran gewöhnt: In Passwortfeldern erscheint das Kennwort nicht im Klartext, sondern wird durch Sternchen versteckt – zum Beispiel bei den E-Mail-Konten von Outlook, Outlook Express oder Windows Mail. Eigentlich eine gute Sache, um neugierige Blicke fernzuhalten. Schultergucker können dann nicht „mal eben“ oder „aus Versehen“ das Kennwort erspähen. Doch was tun, wenn man das Kennwort vergessen hat und es unbedingt benötigt? Hier hilft das Passwortprogramm „PantsOff“.

Passwort knacken, alles sichtbar machen

passwoerter-sichtbar-machen-1Mit PantsOff – was soviel bedeutet wie „Hosen runter“ – machen Sie alle mit Sternchen geschützten Kennwörter sichtbar. Und das genial einfach: Sie müssen nur das Lupensymbol mit gedrückter Maustaste auf das durch Sternchen geschützte Kennwortfeld ziehen. Voilá  – Im Feld „Das Passwort im Klartext lautet“ steht das ungeschützte Kennwort. Über die Schaltfläche rechts daneben können Sie das Passwort in die Zwischenablage kopieren oder das Kennwortfeld leeren. Eine tolle Sache für alle, die Kennwörter vergessen haben oder einfach nochmal nachschauen möchten, wie das gespeicherte Passwort lautet.

Eine Ausnahme gibt’s aber doch: Nur bei Online-Passwörtern auf Webseiten – etwa bei Webmailern, ebay, Amazon oder Google Mail – klappt’s nicht. Denn hier liegen die Kennwörter nicht auf dem eigenen Rechner, sondern sind im Internet beim jeweiligen Anbieter gespeichert.

Ein wichtiger Hinweis: Nach Inkrafttreten des Strafrechtsänderungsgesetzes zur Bekämpfung der Computerkriminalität (sog. „Hackerparagraph“) ist die Verbreitung dieses Tools illegal. Daher können wir Ihnen dieses Tool leider nicht mehr zum Download anbieten. Danke für Ihr Verständnis.

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So sollten Passwörter aufgebaut sein

Passwörter bieten einen guten Schutz vor unbefugtem Zugriff. Allerdings nur, wenn sie gut gewählt sind. Es gibt gute und schlechte Kennwörter. Dabei ist es wichtig, dass das Kennwort nicht leicht zu erraten ist. Genau das ist oft das Problem bei selbst gewählten Passwörtern. Oft kommt kurzerhand der Name des Partner bzw. des Hundes oder das eigene Geburtsdatum in der Form 01031970 zum Einsatz. Das ist zwar einfach zu merken, macht es aber auch Hackern leicht. Erfahrene Hacker erraten derart simpel gestrickte Kennwörter in Windeseile.

Unser Tipp: Je komplizierter das Kennwort, um so schwieriger machen Sie es potenziellen Angreifern. Dabei reicht es oft, ein einfaches Kennwort mit wenigen Mitteln komplexer zu machen. Ein simples “Schneewittchen” lässt sich durch geschickte Groß- und Kleinschreibung optimieren, zum Beispiel in der Form “schnEEwittChen”. Noch wirksamer ist der Ersetzen einzelner Buchstaben durch Ziffern oder Sonderzeichen – etwa “schn@@wittch3n” oder das Ergänzen von Ziffern, zum Beispiel “schnee2007wittchen”.

Ideal sind Kennwörter, die nicht im Duden oder anderen Wörterbüchern stehen. Oft probieren Hacker per “Wörterbuch-Attacke” einfach alle bekannten Wörter durch und erlangen so Zugriff. Komplizierte Zufallskombinationen merken Sie sich am besten mit einem Hilfssatz. Aus “Heute werde ich eine leckere Currywurst essen” wird dann das Kennwort “HwielCe” – das findet sich garantiert in keinem Wörterbuch