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WLAN-Zugang für Gäste einrichten

Der „normale“ WLAN-Zugang ermöglicht auch den Zugriff auf eventuell angeschlossene Netzwerk-Geräte wie Drucker, Scanner und Festplatten mit sensiblen Dateien. Möchte man jedoch Gästen einen vorübergehenden Internet-Zugang per WLAN ermöglichen, dann kann die Weitergabe des Passwortes recht kritisch sein. Mittlerweile ermöglichen aber viele Hersteller von WLAN-Routern die Einrichtung eines Gastzugangs.

Die Einrichtung des Gastzuganges ist  Modell- und Herstellerabhängig und kann von diesem Beispiel abweichen. Das gleiche gilt für den Umfang der Einstellungsmöglichkeiten. Den Zugriff auf den Router erhält man in der Regel über den Webbrowser. Öffne dazu die Adresse des Routers mit http://192.168.0.1 oder http://192.168.1.1 (Standard-IP-Adresse).

In diesem Beispiel verwenden wir einen Dualband-Gigabit-Router von TP-Link, den Archer C7  AC1750.

Im Navigationsbereich der Router-Einstellungen befindet sich der Bereich Guest Network mit dem Untermenü Wireless Settings.

wlan-router-gast-zugang-ohne-netzwerk-tp-link-einstellung

Im Menü der Wireless Settings werden Einstellungen wie Passwortvergabe, Bandbreitenregulierung und der Zugriff auf das eigene Netzwerk vorgenommen. Zudem ermöglichen viele Dualband-Router (2,4 und 5 GHz) einen separaten Gastzugang pro Frequenz.

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Besonders vorteilhaft ist bei diesem Router auch die Einstellung von Zugangszeiten.

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Hier werden die Zeiten geregelt, wann WLAN verfügbar sein soll. Diese Funktion ist hervorragend geeignet um den Internetkonsum der eigenen Kinder zu regulieren.

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Windows 7, XP und Vista: Zeitsteuerung für automatisches Herunterfahren

Automatisches Herunterfahren des Computers lässt sich zwar in den Energieoptionen festlegen, wird aber von vielen Computerbesitzern nicht genutzt. Manchmal ist diese Art der „Zeitsteuerung“ nicht empfehlenswert. Zum Beispiel beim Herunterladen oder Versenden großer Dateien. Hier würde die Übermittlung abgebrochen werden. Es gibt aber auch noch eine andere Möglichkeit, den Computer nach einer individuell festgelegten Zeitspanne herunterzufahren.

Der Kommandozeilenbefehl shutdown sorgt für das Herunterfahren nach der gewünschten Zeit. Öffnen Sie das Fenster der Eingabeaufforderung, indem Sie mit der Tastenkombination [Windows][R] das Fenster Ausführen öffnen, den Befehl cmd eingeben und auf OK klicken.

ausfuehren-schalter-shutdown-zeitgesteuert-herunterfahren-computer-pc

In die Kommandozeile geben Sie dann folgenden Befehl ein und drücken die Taste [Enter]:

shutdown -s -f -t 3600

kommandozeile-shutdown-zeitspanne-sekunden-meldung-taskleiste

Umgehend wird eine Taskleistenmeldung angezeigt, die Sie über den gestarteten Countdown informiert.

Der Schalter -s im Befehl shutdown steuert das Herunterfahren, -f steuert das Schließen offener Anwendungen und der Schalter -t mit der nachfolgenden Zahl legt die Länge des Countdowns in Sekunden fest. Die Zeitangabe ist variabel und kann individuell angepasst werden. In diesem Beispiel wurde ein Countdown von 60 Minuten (= 3600 Sekunden) gewählt.

Möchten Sie den bereits gestarteten Countdown wieder abbrechen, dann geben Sie in die Eingabeaufforderung den Befehl shutdown -a ein. Sie erhalten ebenfalls wieder eine entsprechende Meldung der Taskleiste.

befehl-ausfuehren-meldung-abbrechen-shutdown-verhindern-eingabeaufforderung

Für ganz Eilige gibt es noch eine weitere Möglichkeit, den PC zeitgesteuert herunterzufahren. Geben Sie den Shutdown-Befehl einfach in das Eingabefeld des Startmenüs ein und bestätigen Sie ihn mit [Enter]. Bei dieser Version erscheint allerdings keine Meldung der Taskleiste.

startmenue-eingabefeld-shutdown-zeitgesteuertes-herunterfahren

Möchten Sie diesen Countdown öfter verwenden, dann lohnt sich vielleicht auch das Anlegen einer Desktopverknüpfung. Hier genügt dann nur noch ein Doppelklick auf die Verknüpfung. Wie das geht, lesen Sie in unserem Artikel Den Rechner zeitgesteuert herunterfahren.

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Autostart optimieren: Mit Xecutor die Autostart-Reihenfolge festlegen

Auf vielen Rechnern müssen nach dem Start einige Programme automatisch gestartet werden, zum Beispiel der Virenscanner, Outlook, Facebook und Skype. Zwar lassen sich mit der Autostart-Funktion von Windows beliebig viele Anwendungen automatisch starten – allerdings in willkürlicher Reihenfolge. Windows entscheidet selbst, welches Autostartprogramm wann gestartet wird. Wenn Sie lieber selbst Hand anlegen möchten, können Sie mit dem Gratisprogramm „Xecutor“ die Startreihenfolge selbst bestimmen.

Erst das, dann das, dann das

Xcecutor“ gibt’s für Windows XP, Vista und Windows 7. Für den Privatgebrauch ist der kleine Helfer kostenlos. Das Prinzip ist simpel: Um die Startreihenfolge der Autostartprogramme anzupassen, markieren Sie im Programm den Autostarteintrag und legen mit den Pfeiltasten den Startplatz fest. Über den Befehl „Eigenschaften“ lässt sich der automatische Start sogar beliebig verzögern, so dass Skype zum Beispiel erst fünf Minuten nach dem Rechnerstart erscheint.

Ebenfalls praktisch: Auf Wunsch lassen sich Programme nur unter bestimmten Bedingungen starten, etwa nur montags und mittwochs nach 10 Uhr oder nur beim ersten Rechnerstart des Tages. Auch das automatische Herunterfahren beherrscht Xecutor. So können Sie zum Beispiel den Rechner herunterfahren lassen, wenn eine bestimmte Zeit keine Prozessorauslastung festgestellt wurde – etwa nach einer erfolgten Datensicherung.

Wichtig: Damit nicht mehr Windows, sondern Xecutor den automatischen Start übernimmt, sollten alle Einträge im Ordner „Start | Alle Programme | Autostart“ gelöscht und der Autostart nur noch über Xecutor konfiguriert werden.