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Google Internet & Medien

Google Mail: E-Mails mit Selbstzerstörung erstellen

Gmail hat schon ein paar sehr nützliche Features. So kann zum Beispiel gerade abgesendete Nachrichten zurückrufen, ohne dass sie auf dem Rechner des Empfängers erscheint.  Das funktioniert je nach Einstellung maximal für 30 Sekunden. Aber mit Gmail ist noch mehr möglich. Man kann E-Mails mit einem Verfallsdatum versenden.

Nach einer, vor dem Versand eingestellten Zeitspanne, vernichtet sich die Nachricht im Posteingang des Empfängers von selbst. Der Selbstzerstörungsmechanismus wird durch die Erweiterung Dmail dem Chrome-Browser hinzugefügt, die im Chrome Web Store kostenlos erhältlich ist.

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Nach der Installation meldest du dich in deinem Gmail-Konto an, oder lädst den Gmail-Tab per Taste [F5] neu.

Dann verfasst du deine E-Mail wie gewohnt. Im Erfassungsformular von Gmail befindet sich am unteren Rand der Schalter von Dmail, der auf On gestellt werden muss. Rechts daneben befindet sich das Aufklappmenü der Funktion Destroy (zerstören). Hier kannst du dann zwischen drei Verfallszeiten auswählen:

  1. In 1 hour (in einer Stunde)
  2. In 1 day (in einem Tag)
  3. In 1 week (in einer Woche)

Standardmäßig ist die Einstellung Never (niemals) ausgewählt. Du musst also für jede Nachricht mit Verfallsdatum den Zeitraum manuell festlegen.

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Danach klickst du auf Send um die Nachricht auf den Weg zum Empfänger zu bringen.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 Windows Vista Windows XP

Windows 7, XP und Vista: Zeitsteuerung für automatisches Herunterfahren

Automatisches Herunterfahren des Computers lässt sich zwar in den Energieoptionen festlegen, wird aber von vielen Computerbesitzern nicht genutzt. Manchmal ist diese Art der „Zeitsteuerung“ nicht empfehlenswert. Zum Beispiel beim Herunterladen oder Versenden großer Dateien. Hier würde die Übermittlung abgebrochen werden. Es gibt aber auch noch eine andere Möglichkeit, den Computer nach einer individuell festgelegten Zeitspanne herunterzufahren.

Der Kommandozeilenbefehl shutdown sorgt für das Herunterfahren nach der gewünschten Zeit. Öffnen Sie das Fenster der Eingabeaufforderung, indem Sie mit der Tastenkombination [Windows][R] das Fenster Ausführen öffnen, den Befehl cmd eingeben und auf OK klicken.

ausfuehren-schalter-shutdown-zeitgesteuert-herunterfahren-computer-pc

In die Kommandozeile geben Sie dann folgenden Befehl ein und drücken die Taste [Enter]:

shutdown -s -f -t 3600

kommandozeile-shutdown-zeitspanne-sekunden-meldung-taskleiste

Umgehend wird eine Taskleistenmeldung angezeigt, die Sie über den gestarteten Countdown informiert.

Der Schalter -s im Befehl shutdown steuert das Herunterfahren, -f steuert das Schließen offener Anwendungen und der Schalter -t mit der nachfolgenden Zahl legt die Länge des Countdowns in Sekunden fest. Die Zeitangabe ist variabel und kann individuell angepasst werden. In diesem Beispiel wurde ein Countdown von 60 Minuten (= 3600 Sekunden) gewählt.

Möchten Sie den bereits gestarteten Countdown wieder abbrechen, dann geben Sie in die Eingabeaufforderung den Befehl shutdown -a ein. Sie erhalten ebenfalls wieder eine entsprechende Meldung der Taskleiste.

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Für ganz Eilige gibt es noch eine weitere Möglichkeit, den PC zeitgesteuert herunterzufahren. Geben Sie den Shutdown-Befehl einfach in das Eingabefeld des Startmenüs ein und bestätigen Sie ihn mit [Enter]. Bei dieser Version erscheint allerdings keine Meldung der Taskleiste.

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Möchten Sie diesen Countdown öfter verwenden, dann lohnt sich vielleicht auch das Anlegen einer Desktopverknüpfung. Hier genügt dann nur noch ein Doppelklick auf die Verknüpfung. Wie das geht, lesen Sie in unserem Artikel Den Rechner zeitgesteuert herunterfahren.

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Hardware & Software Windows 7

Windows-7-Benutzerkonten nur für eine gewisse Zeitspanne freigeben

Teilen Sie sich Ihren Computer auch mit anderen Familienmitgliedern? Wenn Sie nicht möchten, dass Ihre Kinder zuviel Zeit mit dem Computer verbringen, sondern sich auch anderen Aufgaben widmen sollen, dann wird die Kontrolle schwierig wenn man eine längere Zeit außer Haus ist. Das Gute an den Windows-7-Benutzerkonten ist, dass sich der Zugriff zeitlich steuern lässt. Alles was Sie dafür brauchen, ist ein „Net-Kommando“ und die Windows-Eingabeaufforderung.

Navigieren Sie  über „Start | Alle Programme | Zubehör“ zur „Eingabeaufforderung“, öffnen Sie mit einem Rechtsklick das Kontextmenü, und wählen Sie „Als Administrator ausführen“.

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In der Eingabeaufforderung geben Sie zur Zeitsteuerung folgenden „Net-Befehl“ ein:

net user gast /times:mo-so,15-17

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Mit [Enter] bestätigen und aktivieren Sie den eingegebenen Befehl. In diesem Beispiel wurde der Zugriff auf eine tägliche, zweistündige Zeitspanne beschränkt. „Gast“ steht hier für den Konto-Namen, der von Ihnen angepasst werden muss.

Nach diesem Muster lassen sich sogar für jeden Wochentag unterschiedliche Nutzungszeiträume festlegen. Diese werden in dem Befehl durch ein Semikolon (;) getrennt. Soll die Zugriffszeit zum Beispiel am Wochenende ausgedehnt werden, dann sieht der Befehl wie folgt aus:

net user gast /times:mo-fr,15-17;sa-so,12-18

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Die Eingabe des Kommandos

net user gast /times:all

macht alle zeitlichen Einschränkungen wieder rückgängig.

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Ist die Zeiteinschränkung aktiv, erhält der Nutzer bei einem Login-Versuch außerhalb der festgelegten Nutzungsdauer folgende Meldung:

„Das Konto sieht es nicht vor, dass Sie sich zu dieser Zeit anmelden. Wiederholen Sie den Vorgang später.“

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Hardware & Software Outlook

Zeta Uploader: Bis 500 MByte große Dateien problemlos online versenden

Das Versenden von großen Dateien wirft häufig Probleme auf. Viele E-Mail-Provider verweigern die Weiterleitung von zu großen Dateipaketen. Der wohl häufigste Grund ist die Größe des Postfaches von Absender und/oder Empfänger. Man kann natürlich die Dateien in der Cloud speichern, muss aber dem Empfänger im Gegenzug den Zugriff erlauben. Für alle, die nicht in der Cloud speichern wollen oder ein zu kleines Postfach haben, bietet der kostenlose Online-Dienst „Zeta Uploader“ eine komfortable und passwortgeschützte Lösung.

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Für gewerblichen Einsatz ebenso geeignet

Aber nicht nur für den privaten Nutzer ist diese Lösung interessant, auch für den gewerblichen Einsatz kann dieser Dienst verwendet werden.

Durch Outlook-Add-Ins in verschiedenen Varianten erlaubt eine zentrale Konfiguration auf Benutzer- und Gruppenebenen. Zudem werden Exchange-Postfächer spürbar entlastet. Ebenfalls ist es im gewerblichen Bereich auch möglich, Dateien mit mehr als 500 MB zu versenden. Der gewerbliche Einsatz ist kostenpflichtig. Kontaktieren Sie in diesem Fall den Anbieter für ein maßgeschneidertes Angebot.

Das Outlook-Add-In kann so eingestellt werden, dass es ab einer bestimmten Größe der angehängten Datei oder bestimmten Dateiendungen automatisch die Anhänge extrahiert, hochlädt und dem Empfänger den Downloadlink per E-Mail mitteilt.

Bedienung der Browser-Version

Die webbasierte Version ist in der Bedienung sehr einfach. Rufen Sie die Webseite www.zeta-uploader.com/de auf blenden mit einem Klick auf den Link „Mehr“ weitere Funktionen ein.

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Mit dem Button „Dateien hinzufügen“ suchen Sie die Dateien aus, die versendet werden sollen. Danach tragen Sie in dem Feld darunter die Empfänger-E-Mail-Adresse, sowie einen Betreff ein.

In den erweiterten Funktionen legen Sie noch fest, wie lange die Datei auf dem Server von „Zeta Upload“ zur Verfügung stehen soll. Im Bereich „Läuft ab nach # Downloads“ stellen Sie zusätzlich die maximale Anzahl von Downloads fest.

Bei der Option „Schützen“ geben Sie ein Passwort vor und legen die Art der Übermittlung des Kennwortes fest. Sie können unter drei Möglichkeiten wählen:

  • Kennwort in Download-E-Mail senden
  • Kennwort in separater E-Mail senden
  • Kennwort nicht senden

Wählen Sie „Kennwort nicht senden“ dann übermitteln Sie dem Empfänger das Passwort auf anderem Wege.

Mit der Option „Dropbox“ können Sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und die Dateien zusätzlich in der Cloud speichern.

Im letzten Schritt bestätigen Sie die Nutzungsbedingungen und klicken auf „Jetzt hochladen“.

Je nach Größe der Datei und der Schnelligkeit Ihrer Internetverbindung kann der Upload einige Zeit dauern. Anschließend wird der erfolgreiche Upload und die Benachrichtigung des Empfängers von „Zeta Uploader“ bestätigt.

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Bequem: Das Outlook-Add-in von „Zeta Uploader“

Wenn Sie für den Versand aber nicht zusätzlich über Ihren Web-Browser gehen möchten, dann laden Sie doch das Outlook-Add-In herunter. Für die private Verwendung ist das Add-In kostenlos und ähnlich einfach zu bedienen. Klicken Sie hier um direkt zur Download-Seite zu gelangen.

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Nach dem Download werden die „Zeta Uploader Optionen“ als zusätzliche Symbolleiste angezeigt.

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Wie schon Anfangs erwähnt, prüft das Add-In automatisch ob der Dateianhang die eingestellte Größe überschreitet. Vor dem ersten Einsatz sollte man das Tool nach den eigenen Bedürfnissen einstellen. Dazu klicken Sie auf die Schaltfläche und wählen im Kontextmenü „Einstellungen“ aus.

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Wenn Sie nun E-Mails mit einem entsprechend großem Anhang versenden, sieht das beim Empfänger wie folgt aus:

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Klickt der Empfänger auf den Link „Jetzt downloaden“ wird er direkt zu der Webseite von „Zeta Upload“ weitergeleitet. Dort kann er unter Angabe des Passwortes die Datei herunterladen oder direkt im Browser ansehen.

Fazit

Durch die verschieden Einstellungsmöglichkeiten, der automatischen Dateigrößen-Erkennung des Outlook-Add-Ins und letztendlich der einfachen Bedienung, hebt sich „Zeta Uploader“ aus der Masse dieser Dienstleister hervor.

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Hardware & Software Office Outlook

Outlook PST-Backup: Regelmäßige Sicherung der Outlook-Postfachdatei

Die PST-Datei (Personal STore) ist die zentrale Speicherdatei von Outlook. Sie speichert alle Nachrichten, Termine und Kontakte. Ein Verlust dieser Datei durch einen kritischen Absturz des Programms oder durch einen Virenangriff wäre fatal. Standardmäßig sichert Outlook zwar gelegentlich die Daten, aber die Suche nach diesem Ordner ist im Schadensfall für den Laien oftmals zu langwierig. Zudem kann diese „serienmäßige“ Sicherungsdatei auch beschädigt sein. Mit dem kostenlosen Tool „Safe PST Backup“ lässt sich sehr leicht ein automatisiertes, regelmäßiges Backup einrichten.

Zum Sichern beenden Sie Outlook, bevor Sie das Programm herunterladen und installieren.Das Programm von „4 Team Corporation“ wird auf der Webseite www.safepstbackup.com gratis als Download angeboten.  Tragen Sie dort Ihre Email-Adresse in das entsprechende Feld ein , klicken Sie auf den Button „Download now“, und folgen Sie anschließend den Download- und Installationsanweisungen.

Nach dem Download und erfolgreicher Installation starten Sie das Programm. Legen Sie im Eingabefeld von „Backup destination folder“ den Speicherort des Backup-Ordners fest. Idealerweise sollte dieser Ordner auf einer anderen, ständig verfügbaren Festplatte liegen. Dabei ist es egal, ob es eine externe Festplatte, eine interne HDD oder ein Netzwerkordner ist.

Um die automatischen Intervalle der Backups einzustellen, klicken Sie auf die Schaltfläche „Options“.

Auf der Registerkarte „Schedule“ aktivieren Sie als erstes die Option „Automatically“. Standardmäßig ist eine vierstündliche Sicherung über „Hourly“ eingestellt.

Insgesamt stehen vier Sicherungs-Varianten zur Verfügung:

  • Hourly (Stündlich)
  • Daily (Täglich)
  • Weekly (Wöchentlich)
  • Monthly (Monatlich)

Für jede dieser Varianten sind mehrere Zeiteinstellungen möglich. Nachdem Sie den gewünschten Rhythmus festgelegt haben, bestätigen Sie die Auswahl mit „OK“.

Das Fenster „Options“ schließt sich und Sie kehren zum Startbildschirm zurück. Mit der Schaltfläche „Start Backup“ wird die erste Basis-Sicherung durchgeführt. Diese kann etwas länger dauern, die folgenden Backups starten entsprechend nach den von Ihnen festgelegten Zeiten und dauern nicht mehr so lange.

Der für diese häufigen Backups benötigte Speicherplatz ist unkritisch, da die Speicherung inkrementell erfolgt. Bei der inkrementellen Speicherung werden nur Änderungen berücksichtigt, beziehungsweise neue Daten den bereits bestehenden hinzugefügt.

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Nie wieder einen USB-Stick im Büro vergessen

Tagtäglich passiert es in Büros und auch zu Hause: Man hat eine Präsentation, ein Video, Musik oder andere wichtige Dateien auf einen USB-Stick kopiert,  um es beim Termin einem Kunden oder anderen Personen zu zeigen. Unterwegs bemerkt man dann das Fehlen des USB-Sticks. Da hat man nur zwei Möglichkeiten, entweder zurückfahren und verspätet zum Termin kommen oder ohne die Dateien hinfahren. Beides macht keinen guten Eindruck bei einem Geschäftstermin. Dabei ist es doch so einfach, sich vom PC an den USB-Stick erinnern zu lassen.

Mit einer Verknüpfung lässt sich der PC herunterfahren und automatisch erscheint eine Meldung, wie zum Beispiel „Den USB-Stick nicht vergessen!“. Das Anlegen ist in allen aktuellen Windows Betriebssystemen möglich.

Um diese Verknüpfung anzulegen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Desktops und wählen im Kontextmenü „Neu | Verknüpfung“. Als Speicherort geben Sie in das Eingabefeld den Befehl

shutdown -s -f -t 60 -c „Den USB-Stick nicht vergessen!“

ein und bestätigen mit dem Button „Weiter“.  Die Zahl hinter -t ist variabel und steht für die Zeit bis zum Ausschalten, der Text zwischen den Anführungszeichen ist ebenfalls frei wählbar.

Im nächsten Dialogfenster vergeben Sie der Verknüpfung einen Namen. In dem Beispiel wurde der Name „Herunterfahren mit Erinnerung“ ausgewählt. Mit der Schaltfläche „Fertig stellen“ wird die Verknüpfung auf Ihrem Desktop angelegt.

Nun genügt zum Herunterfahren ein Doppelklick auf die Verknüpfung und die Meldung erscheint ebenfalls.

Hinweis: Bevor der Computer heruntergefahren wird, bitte alle offenen Dateien speichern und schließen, sonst droht Datenverlust.  Außerdem funktioniert die Erinnerung auch dann, wenn kein USB-Stick eingesteckt ist…

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Internet & Medien

ACHTUNG: DIESE NACHRICHT ZERSTÖRT SICH VON SELBST!!!

Haben Sie nicht manchmal einem Freund oder Kollegen eine Nachricht schicken wollen, die absolut kein anderer lesen soll, wie beispielsweise ein „geheimes Treffen in der Mittagspause“?Eine solche Nachricht per E-Mail zu senden ist nicht sicher genug, wenn andere Personen Einblick in das Postfach haben. Auch eine SMS ist da nicht immer die beste Lösung. Der Online-Dienst „BurnNotice.com“ bietet hier die Möglichkeit, Nachrichten zu erstellen, die sich nach einer Weile selber zerstört.

Top Secret Nachrichten!

Diese Nachrichten werden nur einmal angezeigt. Wird die Nachricht geschlossen, oder ist der vorher eingestellte Zeitraum abgelaufen, kann sie nicht wiederhergestellt werden. Nach spätestens 72 Stunden wird die Nachricht ohnehin vom Server gelöscht, wenn Sie bis dahin nicht gelesen wurde.

Zusätzlich kann man der Textnachricht eine „Schlüsselloch-Anzeige“ hinzufügen, die verhindert, dass der Text per Rechtsklick oder [Strg][C] kopiert wird. Und die Vergabe eines Passwortes, für maximale Sicherheit, ist auch noch möglich.

Als registrierter Nutzer kann man seine E-Mail-Kontakt auf BurnNote.com speichern, und direkt von diesem Server direkt E-Mails versenden. Allerdings muss man damit rechnen, dass der Versand der Nachricht erst nach ein paar Stunden erfolgt.

Nachricht erstellen und Format auswählen

Um eine geheime Nachricht zu versenden, rufen Sie in Ihrem Webbrowser die Seite „www.burnnote.com“ auf.  Geben Sie in das Feld den Text ein und klicken Sie für weitere Einstellungen auf die Schaltfläche „Options“.

Im Drop-Down-Menü „Options“ legen Sie im Bereich „Note Display“ das Format der Nachricht fest. „Plain text (copying OK)“ zeigt dem Empfänger die gesamte Nachricht an, die mit [Strg][C] herauskopiert werden kann. Die Option „Timer when note is opened“ zeigt dem Empfänger den Countdown an, wann sich die Nachricht von selbst zerstört. Dann nur noch die Zeit eintragen, wie lange der Text sichtbar bleibt und ein optionales Passwort eintragen.

 

Einmal-URL erzeugen

Sind alle Einstellungen gemacht, wird mit einem Klick auf „Send“ eine kurze URL erzeugt. Die Schaltfläche „Copy Link“ wird diese in die Zwischenablage kopiert. Fügen Sie nun diese URL mit [Strg][V] in eine E-Mail ein und versenden Sie diese an den betreffenden Empfänger.

 

Nachricht aufrufen und lesen

Mit einem Klick auf die Webadresse wird der Empfänger direkt auf die Webseite von BurnNote.com geleitet und kann dort mit dem Button „View“ die Textnachricht aufrufen.

Je nachdem, welches Textformat der Absender gewählt hat (in diesem Beispiel „Spyglass“), wird sie entsprechend angezeigt. Mit gedrückter linker Maustaste bewegen Sie das Schlüsselloch über den Text.

Die bei der Texterfassung vorhandenen Formate „Short phrases“ und „Spyglass“ lassen kein Kopieren zu. Bei „Short phrases“ werden dem Empfänger die einzelnen Sätze nacheinander angezeigt und bei „Spyglass“ wird die Nachricht wie durch ein Schlüsselloch betrachtet.

Ist die Zeit abgelaufen, zerstört sich die Nachricht automatisch und ist unwiederbringlich verloren. Der Empfänger kann nun im gleichen Bildschirm nach obigem Vorbild eine Antwort erstellen.

 

Die Alternative

Wenn Sie auf die Einstellungen („Options“) wie Format, Countdown und Verfallszeit verzichten wollen, dann gibt es noch eine einfachere Alternative. Auf der Webseite von „Due.im“ geben Sie nur den Text ein, eventuell noch ein Passwort und klicken auf die Schaltfläche „Create One Time Share Link“.

Die URL, die anschließend angezeigt wird, kopieren Sie in eine E-mail und versenden Sie an den Empfänger. Wird diese vom Empfänger angeklickt und gelesen, zerstört sie sich, wenn die Webseite geschlossen wird. Nicht gelesene Nachrichten verbleiben für 24 Stunden auf dem Server, anschließend werden sie automatisch gelöscht.

Fazit: Nette kleine Tools für Konversationen, die kein anderer mitbekommen soll. Im Übrigen sind die Server bei beiden Anbietern SSL-verschlüsselt.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista

Windows 7 und Vista: Sekundengenaue Uhrzeit anzeigen

Um kurze Zeitspannen zu messen, benötigen Sie nicht zwangsweise die Funktion einer Stoppuhr. Zusätzliche Programme und Tools verbrauchen nur unnötigen Speicherplatz. Wenn Sie auf die Schnelle die Zeit stoppen möchten, reicht die Windows Uhr. Sie müssen nur die Minianwendung mit dem Sekundenzeiger einblenden.

Windows Uhr mit Sekundenzeiger

Die Uhr rechts unten in der Taskleiste lässt sich leider nicht entsprechend einstellen. Hier können Sie nur Datums- und Uhrzeitänderungen sowie Zeitzonen ändern. Für die Kurzzeitmessung ist die Uhr in den „Minianwendungen“ besser geeignet.

Um die sekundengenaue Uhr einzublenden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Desktops und wählen im Kontextmenü „Minianwendungen“.

Wählen Sie im Menü der Minianwendungen die „Uhr“ mit einem Doppelklick aus. Anschließend können Sie Auswahlmenü wieder schließen.

Nun wird die Uhr auf Ihrem Desktop angezeigt. Öffnen Sie mit einem Rechtsklick auf die Uhr das Kontextmenü und wählen „Optionen“.

Im folgenden Einstellungs-Menü aktivieren Sie im unteren Bereich die Option „Sekundenanzeiger anzeigen“ und bestätigen mit „OK“.

Der Uhr wurde nun der Sekundenzeiger hinzugefügt und der Kurzzeitmessung steht nichts mehr im Wege. Wird die Uhr nicht mehr gebraucht und soll wieder verschwinden, dann fahren Sie mit dem Mauszeiger über die Uhr und schließen diese mit einem Klick auf die Systemschaltfläche „X“.