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Facebook Internet & Medien

Facebook-Account unbefristet deaktivieren oder gleich ganz löschen

Es gibt gute Gründe ein Facebook-Konto für eine gewisse Zeit zu deaktivieren oder zu löschen. Einer der Hauptgründe für eine Deaktivierung dürfte Cybermobbing sein. Die Funktionen zur zeitweisen Abschaltung und der endgültigen Konto-Löschung sind aber gut versteckt.

Vorübergehende Deaktivierung

Für eine Deaktivierung deines Facebook-Accounts loggst du dich mit deinen Zugangsdaten ein, klickst oben rechts im Bildschirm auf den kleinen Pfeil und wählst die Einstellungen aus.

Dann wechselst du auf der linken Seite in die Kategorie Allgemein und klickst im Anzeige-Bereich auf Konto verwalten | Deaktiviere dein Konto. Folge dem Assistenten um dein Account zu deaktivieren. Zur Reaktivierung reicht dann das erneute Anmelden.

Während deiner Facebook-Pause werden die meisten deiner geteilten Inhalte entfernt, dein Konto wird für andere unsichtbar und du erhältst keine Nachrichten mehr.

In der Konto-Verwaltung kannst du übrigens auch festlegen, wer im Nachlassfall dein Konto weiterhin pflegen soll.

Endgültige Löschung

Möchtest du dein Facebook-Konto lieber komplett löschen, dann geht das natürlich auch. Allerdings wirst du die Löschfunktion in deinen Einstellungen nicht finden.

Die Kontolöschung ist nur über folgende URL möglich:

https://www.facebook.com/help/delete_account

Wenn du diese endgültige Variante wählst, solltest du auf jeden Fall zuerst eine Kopie deiner Facebook-Daten herunterladen. Bis deine geposteten Beiträge komplett gelöscht sind, können noch weitere 90 Tage vergehen.

Nicht gelöscht werden Nachrichten und Beiträge, die in Accounts deiner Facebook-Freunde gespeichert wurden. Weitere Informationen findest du auf der Facebook Hilfe-Seite.

Tipp:

Im Bereich Allgemein kannst du auch eine Kopie deiner Facebook-Daten herunterladen. Das ist im Falle einer Beweisführung für Beleidigungen und Hass-Kommentaren sehr vorteilhaft.

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Hardware & Software Office

Office 365 on Demand: Office-2013-Programme temporär auf beliebigen fremden Rechnern installieren und automatisch wieder entfernen

Sie haben Office 365 gekauft bzw. gemietet? Prima, dann wissen Sie sicherlich, dass Sie das komplette Office-Programm auf fünf Rechnern installieren können. Was allerdings kaum bekannt ist: Mit dem Office-365-Abonnement können Sie sämtliche Office-Programme auch auf fremden Rechnern installieren. Ganz legal und auf beliebig vielen Computern.

Office 2013 überall und auf beliebigen Rechnern nutzen

Mit dem Mietmodell Office 365 (Kostenpunkt: rund 100 Euro pro Jahr) können Sie Office 2013 auf bis zu fünf PCs oder Macs fest installieren. Das ist aber noch nicht alles. Mit der Funktion „Office on Demand“ lassen sich Word, Excel, PowerPoint & Co. kurzzeitig auf jedem beliebigen Windows-Rechner installieren und uneingeschränkt nutzen – ohne auch nur einer der fünf „normalen“ Lizenzen zu verbrauchen.

Der Trick dabei: Sie müssen sich nur mit Ihrem Microsoft-Konto anmelden und können dann die temporäre „Leih-Installation“ starten. Installiert wird dann zum Beispiel eine komplette Version von Word 2013, und Sie können – wie beim „echten“ Word 2013 – alle Funktionen des Office-Programms nutzen. Sobald Sie sich wieder abmelden, wird die temporäre Installation wieder gelöscht und deaktiviert. Das Ganze funktioniert auf jedem beliebigen Windows-Rechner mit Internetanschluss. Sie haben Ihr Office 2013 praktisch immer mit dabei.

Im Einzelnen funktioniert’s folgendermaßen:

1. Rufen Sie die Webseite office.microsoft.com/myaccount auf, und melden Sie sich dem Office-Account an, mit dem Sie auch Office 365 gekauft haben.

microsoft-office-2013-365-temporaer-zeitweise-installieren-office-on-demand-auf-abruf

2. Anschließend klicken Sie ganz oben auf „Mein Office“.

3. Im Bereich „Office on Demand“ (zu deutsch: Office auf Abfruf) können Sie jetzt die temporäre Voll-Installation der gewünschten Office-Anwendung starten, zum Beispiel per Klick auf „Word-Dokument“.microsoft-office-2013-365-temporaer-zeitweise-installieren-office-on-demand-auf-abruf-2

4. Jetzt wird das komplette Office-Programm aus dem Internet gestreamt, also heruntergeladen. Die Grundversion wird so schnell geladen, dass Sie bereits nach wenigen Augenblicken mit der Arbeit beginnen können. Falls notwendig, werden weitere erforderliche Funktionen einfach nachgeladen.

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Die gestreamte Version unterscheidet sich nicht von der „echten“ Office-Version. Man merkt keinen Unterschied. Solange Sie mit Ihrem Microsoft-Konto angemeldet bleiben, können Sie den vollen Funktionsumfang nutzen. Wenn Sie das Office-2013-Programm beenden oder den Rechner herunterfahren, werden die meisten der gestreamten und heruntergeladen Dateien wieder gelöscht. Möchten Sie später erneut zum Beispiel mit einem der Office-2013-Programme arbeiten, wiederholen Sie die Schritte und streamen das gewünschte Programm wieder auf den Rechner. Oder auf einen anderen PC.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Windows 7, Vista und XP: Software- und System-Updates bei Bedarf einfach zeitweise abschalten

Updates für Software und das Betriebssystem sind wichtig und unerlässlich, um sich vor Viren-Angriffen zu schützen. Deshalb sollte die Funktion der automatischen Updates standardmäßig aktiviert sein. Es kann aber Situationen geben, in denen es vorteilhaft ist, diese automatischen Updates zeitweise zu deaktivieren. Beispielsweise im Ausland, in denen man auf teure Mobilfunktarife angewiesen ist oder wenn eine schlechte Datenverbindung existiert.

Wenn ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt die Downloads beginnen,  kann es teuer werden oder das Arbeit wird extrem verlangsamt. Man kann natürlich alle Updates per Hand abschalten – dann muss man aber später auch daran denken, alles wieder einzuschalten. Da dies mit viel Arbeit und Zeitaufwand verbunden ist, können Sie sich die Arbeit mit dem kostenlosen „Update Freezer“ einfacher machen.

Updates? Heute bitte nicht

Der „Update Freezer“ zeigt auf einen Blick den aktuellen Status folgender Update-Einstellungen:

  • Windows
  • Adobe Acrobat
  • Adobe Flash
  • Firefox
  • Google
  • Skype
  • Java

Aber alles der Reihe nach…

Zum Download des Programms „Update Freezer“ rufen Sie in Ihrem Webbrowser die Seite www.updatefreezer.org auf und klicken auf den Link „Download Update Freezer 1.6“.

Auf der nächsten Seite wählen Sie die „Update Freezer 1.6 self-installing exe“ und folgen den Download- und Installationsanweisungen.

Nach der Installation starten Sie das Programm. Es zeigt auf einen Blick den aktuellen Status Ihrer Update-Funktionen. Mit der Schaltfläche „Disabled“ können Sie nun jedes Programm separat für Updates sperren.

Die blauen Schaltflächen zeigen den derzeit aktiven Update-Status.

Bei Windows und Firefox können Sie sich über die Schaltfläche „Notify Only“ benachrichtigen lassen, wenn wichtige Updates verfügbar sind.

Da auch diese Schaltfläche das automatische Herunterladen deaktiviert, können Sie sich nach einer Benachrichtigung immer noch für oder gegen eine Aktualisierung entscheiden.

Wenn Sie die die benötigten Sperren gesetzt haben, kann das Programm geschlossen werden. Alle Änderungen, die überwiegend in der Registry vorgenommen werden, bleiben solange aktiv bis sie widerrufen werden.

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Chrome Firefox Google Internet & Medien Internet Explorer Opera

Webseiten als Lesezeichen auf dem Desktop ablegen

Wenn Webseiten für einen späteren Besuch als Lesezeichen gespeichert werden sollen, stellt sich eine Frage: Im Ordner „Lesezeichen“ oder auf dem Desktop ablegen? Im Ordner „Lesezeichen“ sollten nur Webseiten gespeichert werden, die man regelmäßig besucht und somit längerfristig gespeichert werden sollen. Für kurzfristige Nutzung einer Internetseite kann diese schnell und einfach auf dem Desktop als Lesezeichen abgelegt werden.

Natürlich lässt sich auf diese Weise auch eine Webseite ablegen die man mehrmals am Tag besucht. So geht’s:

Rufen Sie die Webseite in Ihrem Browser auf, klicken Sie auf die Webadresse, und ziehen Sie diese mit gedrückter linker Maustaste auf die Taskleiste. Halten Sie die Maustaste so lange gedrückt bis der Desktop angezeigt wird (1-2 Sekunden)…

…und platzieren das Lesezeichen auf dem Desktop.

Bei Windows 7 ziehen Sie die Webadresse nicht auf die Taskleiste, sondern auf den kleinen senkrechten Balken ganz rechts am Ende der Taskleiste. Auch hier dauert es ein bis zwei Sekunden, bis der Desktop angezeigt wird und Sie das Lesezeichen platzieren können.

Dieser Trick funktioniert mit dem Microsoft Internet-Explorer, dem Mozilla Firefox und Google Chrome. Die Nutzer des Opera-Browsers haben leider hier das Nachsehen.

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Hardware & Software

Windows 7: Benutzerkonten vorübergehend deaktivieren

Wenn in einem Haushalt ein Computer von der ganzen Familie genutzt wird, wird der Zugriff der einzelnen Familienmitglieder normalerweise durch eigene Benutzerkonten gesteuert. So auch der Zugriff durch die Kinder. Um zu verhindern, dass die Kleinen unkontrolliert den PC nutzen, sollte man zusätzlich den Benutzerkonten Passwörter zuweisen. Um zu verhindern, dass Ihr(e) Kind(er) während Ihrer Abwesenheit den Computer nutzen, können Sie aber auch deren Konto ganz einfach vorübergehend deaktivieren.

Konten temporär deaktivieren

Den Passwortschutz können findige Kinder schon mal aushebeln, indem sie sich neue Passwörter vergeben. Das Löschen des Kinder-Kontos sollte nur als allerletzte Maßnahme erfolgen, da bei Löschung auch alle persönlichen Einstellungen entfernt werden. Besser ist das temporäre Deaktivieren des Kontos.

Die Benutzerkonten-Verwaltung sieht vor der Deaktivierung in diesem Beispiel so aus:

Vorübergehende Deaktivierung eines Benutzerkontos

Um ein Konto vorübergehend zu deaktivieren, gehen Sie wie folgt vor:

1. Klicken Sie auf „Start | Alle Programme | Zubehör“. Mit der rechten Maustaste klicken Sie hier auf „Eingabeaufforderung“ und wählen im Kontextmenü „Als Administrator ausführen“.

Sollte eine Warnmeldung erscheinen, bestätigen Sie diese mit „OK“.

2. Im folgenden Fenster „Eingabeaufforderung“ geben Sie den Befehl

net user <Benutzername> /active:no

ein und drücken [Enter]. „<Benutzername>“ ist hier nur der Platzhalter, den Sie durch den Namen des Benutzerkontos austauschen. In diesem Beispiel wurde der Name „Kirstin“ verwendet.

Das Ergebnis „Der Befehl wurde erfolgreich ausgeführt.“ wird sofort im gleichen Fenster angezeigt.

In der Benutzerkonten-Verwaltung wird das deaktivierte Konto komplett ausgeblendet.

Reaktivierung des Benutzerkontos

Wiederholen Sie die Arbeitsschritte um die Eingabeaufforderung mit Administratorrechten zu öffnen. Geben Sie den Befehl

net user <Benutzername> /active:yes

ein und bestätigen mit „Enter“. Auch hier ist <Benutzername> wieder durch den entsprechenden Namen (hier: Kirstin) zu ersetzten.

Die Aktivierung des Benutzerkontos wird wieder im gleichen Fenster bestätigt.