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Einzelne Excel-Zellen von der Sperrung der Arbeitsmappe ausschließen

Jeder der sich intensiv mit Excel befasst, weiß wie mühselig die Erstellung und Verwendung von Formel ist. Umso wichtiger ist es, dass du deine Arbeit gegen unberechtigtes Kopieren oder Verändern schützt. Dazu gibt es ja die Excel-Funktion Blatt schützen. Benötigst du aber trotzdem ein paar Felder, die bearbeitet werden sollen, kannst du einzelne Zellen von der Sperrung ausschließen.

Schritt 1: Freizugebende Zellen definieren

Und das geht so: Starte Excel, rufe die betreffende Tabelle auf, oder erstelle sie neu. Dann markierst du die Zellen, die von der Sperrung ausgenommen werden sollen und drückst dann die Tastenkombination [Strg][1].

Dadurch öffnet sich der Dialog Zelle formatieren, in dem du anschließend auf der Registerkarte Schutz das Häkchen bei der Option Gesperrt entfernst und die Änderung mit OK bestätigst.

Schritt 2: Restliches Arbeitsblatt sperren

Um das übrige Arbeitsblatt zu sperren, wechselst du in der Menüleiste zum Eintrag Überprüfen und klickst auf die Schaltfläche Blatt schützen. Das nachfolgende Dialogfenster bestätigst du einfach nur mit OK ohne Änderungen vorzunehmen.

Es empfiehlt sich aber, in dem Dialogfenster ein Passwort für die Entsperrung festzulegen um die Sicherheit gegen unbefugte Änderung zu erhöhen.

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Microsoft Excel zwingen, jede Datei in einem neuem Fenster zu öffnen

Beim Arbeiten mit Excel werden nicht selten mehrere Dateien gleichzeitig benötigt. Die Anzeige der zusätzlichen Tabellen erfolgt meist nacheinander. Mit der Tastenkombination [Alt][Tab] gelangt man von einer Tabelle zur Anderen oder man nutzt die Minimierung/Maximierung innerhalb desselben Excel-Fensters. Beide Varianten sind aber recht unkomfortabel, wenn du mit mehreren Monitoren arbeiten willst. Ein kleiner Registry-Tweak zwingt Excel, jede Datei in einem separaten Fenster zu öffnen.

Die Optimierung des Registrierungseditors dauert wenige Minuten und kann auf allen Windows-Rechnern ab Windows XP und Office 2003 durchgeführt werden. Du benötigst für die Änderungen in der Registry nur Administratorrechte.

Registrierungseditor starten

Stelle sicher, dass Excel beendet wurde und öffne die Registry über das Fenster Ausführen mit dem Befehl regedit.

Navigiere dann zu folgendem Schlüssel:

HKEY_CLASSES_ROOT/Excel.Sheet12/shell/open/command

Im rechten Anzeigebereich klickst du mit der rechten Maustaste auf den Eintrag (Standard) und wählst Ändern aus. Im Dialogfenster Zeichenfolge bearbeiten fügst du in dem Feld Wert den Parameter „%1“ am Ende, durch ein Leerzeichen getrennt, hinzu. Mit OK speicherst du die Änderung.

Nun benennst du den darunterliegenden Eintrag command per Rechtsklick in command2 um.

Im nächsten Schritt benennst du im linken Verzeichnisbaum den Ordner ddeexec in ddeexec2 um. Damit ist der erste Teil der Änderungen erledigt.

Für den zweiten Teil wechselst du zum Registry-Schlüssel HKEY_CLASSES_ROOT/Excel.Sheet8/shell/open/command und wiederholst die Arbeitsschritte, die bereits beim Excel.Sheet12 durchgeführt wurden.

Danach beendest du den Registrierungseditor und startest Excel, damit die Änderungen getestet werden können.

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Excel: Erledigte Tabelleneinträge durch ein Häkchen blitzschnell markieren

In einer Excel-Tabelle erledigte Einträge zu markieren, dient der Übersichtlichkeit und dem effizienten Einsatz von Arbeitszeit. Das einfachste Mittel ist das Setzen eines Häkchens hinter oder vor den betreffenden Tabelleneintrag. Die bekannteste Quelle für einen Haken ist die Zeichentabelle (Charmap), die sich aber recht umständlich öffnen lässt. Viel schneller und vor allem komfortabler ist die folgende Variante.

Am besten, du verwendest eine ganze Spalte, um dort die Check-Häkchen einzugeben. Markiere nun die betreffenden Zellen (oder gleich die ganze Spalte). Dann wählst du im Register Start die Schriftart Malett aus.

Um einen Tabelleneintrag als Erledigt zu markieren, tippst du in die soeben formatierte Zelle einfach den Buchstaben a ein. Die Schriftart Malett wandelt es automatisch in ein kleines Häkchen um.

Dieser Trick funktioniert übrigens auch mit Open Office Calc, der kostenlosen Alternative zu Microsoft´s Office.

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Excel: Rechnen mit Uhrzeiten

Das Office-Tabellenprogramm Excel ist auch in der Lage, Zeitspannen jeder Art zu berechnen. Hierzu sind eigentlich nur zwei Voraussetzungen erforderlich. Zum Einen musst du auf eine bestimmte Schreibweise achten, zum Zweiten müssen die betreffenden Zellen die richtige Formatierung haben. Und so funktioniert es:

Richtiges Zahlenformat einstellen

Um beispielsweise einen Arbeitszeitnachweis auszurechnen, markierst du die benötigten Zellen. Dann klickst du im Register Start auf die Schaltfläche mit den Zahlenformaten, die sich in der Gruppe Zahl des Menübandes befindet. Mit dem Eintrag Weitere Zahlenformate öffnet sich das Dialogfenster Zellen formatieren. Lege in der Kategorie Uhrzeit nun den für deine Zwecke geeigneten Typ fest.

Auf die exakte Schreibweise achten

Excel erkennt eine eingegebene Zahl nur dann als Uhrzeit, wenn sie im Format Stunden:Minuten eingetippt wird. Eine beispielhafte Zeitspanne von 9 Stunden und 38 Minuten werden bei Excel als 9:38 abgebildet. Auf diese Weise werden auch die Uhrzeiten auf Digitaluhren angezeigt.

Für eine sekundengenaue Zeitberechnung tippst du nach diesem Vorbild 9:38:22 ein. Natürlich musst du dann auch das Zellenformat entsprechend ändern.

Im Anschluss kannst du nun deine gewünschte Rechenoperation, z. B. die Addition der Arbeitsstunden, durchführen.

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Excel: Nettoarbeitstage per Formel blitzschnell ausrechnen

Wenn man wissen möchte, wie viele Tage man in einem bestimmten Zeitraum gearbeitet hat, beziehungsweise arbeiten soll, dann kann man dies mit einer Formel schnell herausfinden.

Dazu benötigst du nur Excel, das Datum des ersten und letzten Arbeitstages, sowie die Grundformel =NETTOARBEITSTAGE.

Die Daten des Arbeitszeitraumes tippst du in zwei nebeneinander liegende Zellen deiner Excelarbeitsmappe ein. Untereinander Eintippen geht natürlich auch.

In eine dritte Zelle gibst du nun die Formel =NETTOARBEITSTAGE gefolgt von den Bezeichnungen der Datumszellen ein. Das sollte dann wie folgt aussehen:

=NETTOARBEITSTAGE(A4;B4)

Bestätige die Formel mit der Taste [Enter] und das Ergebnis wird direkt angezeigt.

Hinweis:

Bei der Berechnung der Nettoarbeitstage ist noch zu beachten, dass etwaige Feiertage durch diese Formel nicht berücksichtigt werden.

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Excel: Grafische Darstellung der linearen Regression

Der Zusammenhang von zwei unterschiedlichen Werten lässt sich mit einem statistischen Verfahren (lineare Regression) messen. Im Tabellenprogramm Excel kann diese lineare Regression in einem Diagramm visualisiert werden.

Die Diagrammansicht ist mit ein paar Mausklicks schnell erstellt. Öffne in Excel die betreffende Datei und markiere in der Arbeitsmappe die Datenpaare (z. B. Schuh- u. Körpergröße), die grafisch abgebildet werden sollen.

Diagramm erstellen

Im Register Einfügen der Menüleiste klickst du im Bereich Diagramme auf den Diagrammtyp Punkt (XY) und bestätigst mit Weiter. Im nächsten Schritt wirst du nach den Datenbereichen gefragt, die du aber zuvor schon markiert hast. Klicke in diesem Fall wieder auf Weiter.

Anschließend kannst du bei Bedarf noch die Achsen des Diagramms beschriften. Wenn nicht, klicke einfach auf Weiter und abschließend auf Fertig stellen. Damit ist das Diagramm in Punkten erstellt.

Trendlinie einfügen

Im letzten Arbeitsschritt wird noch die Trendlinie dem Diagramm hinzugefügt. Markiere das Diagramm und wähle im Menüband Trendlinie hinzufügen aus.

In älteren Excelversionen klickst du mit der rechten Maustaste auf einen der Datenpunkte im Diagramm und fügst die Trendlinie über das Kontextmenü hinzu.

Im Dialogfenster von Trendlinie hinzufügen aktivierst du noch die Optionen Linear, Formel im Diagramm darstellen und Bestimmtheitsmaß darstellen.

Damit ist die Visualisierung der linearen Regression abgeschlossen und das Ergebnis wird in dem Diagramm dargestellt.

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Excel: In einer Tabelle alle Platzhalter per Formel ermitteln

Bei der Anfertigung von Excel-Tabellen sind nicht immer alle Werte sofort verfügbar. Dennoch muss man bei der Einrichtung der Tabelle auch diese Zellen mit berücksichtigen. Die einfachste Methode, diese Zellen zu markieren, sind Platzhalter. Insbesondere bei umfangreichen Tabellen-Blättern kann man den einen oder anderen Platzhalter vergessen zu ersetzen. Mit einer kleinen und einfachen Formel lässt sich die Gesamtanzahl der Platzhalter aber schnell ermitteln.

Welchen Platzhalter du verwendest ist dabei nicht weiter wichtig. Im Prinzip kannst du jeden Buchstaben dazu benutzen.

Um herauszufinden welche Anzahl von Platzhaltern (noch) vorhanden sind, klickst du in eine Zelle, in der das Ergebnis erscheinen soll.

Anschließend gibst du in die Zelle, oder in die Bearbeitungszeile der Menüleiste, die Funktion =zählenwenn ein. Danach folgen die Angaben, in Klammern gesetzt, die den Umfang der Tabelle und die Art des Platzhalters bezeichnen.

Für dieses Beispiel verwenden wir den Buchstaben S als Platzhalter. Die gesamte Formel sieht in diesem Fall dann so aus:

=zählenwenn(a1:e8;“s“)

Bestätige deine Formel mit [Enter] und das Ergebnis wird sofort angezeigt.

Im Gegensatz zu anderen Excel-Formeln ist diese geradezu einfach zu merken. Ihr Einsatz verschafft die die Sicherheit, keine Werte vergessen zu haben.

Tipp:

Wenn du nur noch einen Platzhalter ersetzen musst, aber nicht die komplette Tabelle per Hand durchsuchen willst, dann nutze die Suchfunktion mit der Tastenkombination []Strg][F].

Gib den Buchstaben des Platzhalters in das Feld Suchen nach ein und klicke auf den Such-Button. Die Zellenmarkierung springt dann automatisch zu dem entsprechenden Feld.

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Excel: Druckbereich von Tabellen richtig einstellen

Manchmal kann man beim Drucken von Excel-Tabellen schon verzweifeln. Tabellen und Grafiken werden nicht selten automatisch auf mehrere Seiten verteilt. Schuld daran sind die standardmäßigen Voreinstellungen. In den meisten Fällen sollte man vor dem Druckvorgang die Tabelle(n) entsprechend anpassen.

Die Ansicht der Excel-Tabellenblätter ist in der Regel auf Normalansicht eingestellt. Damit du siehst welcher Bereich gedruckt wird, klickst du in der Statusleiste am unteren Bildrand auf die Schaltfläche Seitenlayout.

Alles auf eine Seite

Erstreckt sich deine Tabelle über mehrere Seiten, obwohl alles auf einem Blatt Papier gedruckt werden soll, dann wechselst du oben in der Menüleiste zum Register Seitenlayout und klickst in der Gruppe An Format anpassen auf Breite und Höhe.

Hier legst du über das Aufklappmenü jeweils die Einstellung 1 Seite fest. Dadurch wird die Skalierung automatisch auf eine Papierseite angepasst. Je nachdem wie du deine Tabelle und/oder Grafik gestaltet hast, ist es vielleicht sinnvoller, zusätzlich vom Hochformat zum Querformat zu wechseln.

Im Seitenlayout kannst du jetzt überprüfen, ob die neuen Einstellungen wie gewünscht umgesetzt wurden. Ist alles Ok, dann kann der Druckvorgang jetzt beginnen.

Teilbereich einer Tabelle drucken

Möchtest du nur einen bestimmten Teil der Tabelle ausdrucken, dann geht das auch recht einfach. Markiere den zu druckenden Teilbereich, wechsle in das Register Seitenlayout, und klicke im Menüband auf Druckbereich | Druckbereich festlegen.

Im Druckmenü Datei | Drucken siehst du im Vorschaufenster, dass nur der markierte Tabellenausschnitt gedruckt wird.

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