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Facebook drückt uns heimlich Amerikas puritanische Moralvorstellungen auf

Dass die USA strengere Moralvorstellungen haben, ist mittlerweile bekannt. Da werden nicht nur Brustwarzen in Film und Fernsehen wegretuschiert, auch die schwangere Barbie wurde vom Markt genommen. Dem stehen die großen amerikanischen Internet-Giganten ebenfalls in Nichts nach. Jetzt will auch Facebook komplett sexfrei werden und hat alle sexuellen Inhalte verboten.

Facebook will sauber werden

Bereits Mitte Oktober 2018 wurden die Gemeinschaftsstandards heimlich geändert. Hier werden unter anderem folgende Kontaktaufnahmen und die Nennung von sexuellen Handlungen verboten:

  • Vage anzügliche Bemerkungen wie „möchte heute Nacht noch Spaß haben“
  • Sexualisierter Slang
  • Sexuelle Andeutungen wie die Erwähnung sexueller Rollen, Stellungen oder Fetischszenarien
  • Inhalte (von Hand gezeichnet, digital oder echte Kunstobjekte), die explizite sexuelle Handlungen oder eine bzw. mehrere anzüglich positionierte Person(en) zeigen oder zu zeigen scheinen.

Das bedeutet im Klartext: Auch Flirten oder Bemerkungen wie „Wollen wir heute Nacht noch Spaß haben?“ sind ab sofort verboten. Ebenso die bloße Erwähnung von genitaler Sauberkeit ist nicht mehr erlaubt und ist von der Löschung bedroht.

Dies gilt übrigens auch für die Abbildung von Kunstobjekten (Aktmalerei, Statuen).

Das besondere daran ist, dass die Verbote nicht nur für die öffentlichen Posts und Kommentare gelten, sondern auch für private Chats und Gruppen. Allerdings muss mindestens ein Mitglied dieser Gruppen einen anzüglichen Post melden, bevor er gelöscht wird.

Kampf gegen sexuelle Ausbeutung oder doch Zensur?

Der Grund für diese Änderungen ist wohl ein sehr allgemein gehaltenes US-Gesetz zur Verhinderung von sexueller Ausbeutung, Prostitution und Menschenhandel. Facebook hat dies zwar verneint, wies aber auf die Problematik der Unterscheidung von einvernehmlichem Handeln und sexueller Ausbeutung hin. Also besser alles löschen als zu wenig.

Kritiker wie EFF (Electronic Frontier Foundation) bezeichnen dieses Verhalten als klassische Zensur. Es scheint eher so zu sein, als wollten die konservativen US-Politiker uns bevormunden und dem Rest der Welt ihre Wertvorstellungen aufzwingen.

Zumindest die Worte Erektion und feucht bleiben (noch) erlaubt. Schöne, neue digitale Welt!

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Verschlüsselten Chat bei Facebook starten

Wie zum Beispiel beim Messenger Telegram, lässt sich auch bei Facebook ein verschlüsselter Chat für geheime Unterhaltungen einrichten. Auf Wunsch sogar mit automatischer Selbstzerstörung.

Dazu tippst du auf dein Profilbild und scrollst bis zum Eintrag Geheime Unterhaltungen. Tippe auf diese Option und aktiviere den Schieberegler.

Wechsle jetzt wieder zur Startseite und tippe auf das blaue Nachrichtensymbol, damit eine neue Unterhaltung gestartet werden kann. Rechts oben aktivierst du den Schieberegler neben dem Schloss-Icon und suchst dir anschließend deinen Gesprächspartner aus.

Im geöffneten Chatfenster wird unten ein entsprechender Hinweis eingeblendet, dass es sich hier um eine geheime Unterhaltung handelt. Zusätzlich kannst du über das Uhrensymbol den Zeitraum für eine Selbstzerstörung dieser Nachricht einstellen. Die Zeitspanne kann von fünf Sekungen bis hin zu 24 Stunden betragen.

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Facebook: Bildqualität beim Hochladen von Fotos verbessern

Beim Hochladen von Fotos in das Facebook-Album werden die Dateien automatisch komprimiert. Das ist bei Online-Diensten nichts ungewöhnliches. Allerdings kann es bei der Komprimierung zu Qualitätsverlusten und/oder Skalierungsfehlern kommen. Werden vor dem Upload einige Dinge beachtet, dann werden die Bilder auch korrekt dargestellt.

Bei Facebook gibt es drei Bildgrößen mit einer Breite von 720, 960 und 2048 Pixeln. Für eine bessere Bildqualität bringst du deine Fotos am besten schon vor dem Upload auf diese Größe(n). Ganz nebenbei sorgt dies auch für eine Verringerung von Skalierungsfehlern.

Zudem solltest du darauf achten, keine bereits komprimierten Fotos hochzuladen. Da Facebook die Bilder im JPEG-Format speichert, wählst du am besten ein verlustfreies Bildformat (z. B. TIF oder PNG) aus.

Achte beim Erstellen eines Facebook-Albums auch auf die Aktivierung der Option Hohe Auflösung. Sie sorgt für eine optimale Darstellung, auch wenn dadurch die Upload-Geschwindigkeit etwas leidet.

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Facebook-Account unbefristet deaktivieren oder gleich ganz löschen

Es gibt gute Gründe ein Facebook-Konto für eine gewisse Zeit zu deaktivieren oder zu löschen. Einer der Hauptgründe für eine Deaktivierung dürfte Cybermobbing sein. Die Funktionen zur zeitweisen Abschaltung und der endgültigen Konto-Löschung sind aber gut versteckt.

Vorübergehende Deaktivierung

Für eine Deaktivierung deines Facebook-Accounts loggst du dich mit deinen Zugangsdaten ein, klickst oben rechts im Bildschirm auf den kleinen Pfeil und wählst die Einstellungen aus.

Dann wechselst du auf der linken Seite in die Kategorie Allgemein und klickst im Anzeige-Bereich auf Konto verwalten | Deaktiviere dein Konto. Folge dem Assistenten um dein Account zu deaktivieren. Zur Reaktivierung reicht dann das erneute Anmelden.

Während deiner Facebook-Pause werden die meisten deiner geteilten Inhalte entfernt, dein Konto wird für andere unsichtbar und du erhältst keine Nachrichten mehr.

In der Konto-Verwaltung kannst du übrigens auch festlegen, wer im Nachlassfall dein Konto weiterhin pflegen soll.

Endgültige Löschung

Möchtest du dein Facebook-Konto lieber komplett löschen, dann geht das natürlich auch. Allerdings wirst du die Löschfunktion in deinen Einstellungen nicht finden.

Die Kontolöschung ist nur über folgende URL möglich:

https://www.facebook.com/help/delete_account

Wenn du diese endgültige Variante wählst, solltest du auf jeden Fall zuerst eine Kopie deiner Facebook-Daten herunterladen. Bis deine geposteten Beiträge komplett gelöscht sind, können noch weitere 90 Tage vergehen.

Nicht gelöscht werden Nachrichten und Beiträge, die in Accounts deiner Facebook-Freunde gespeichert wurden. Weitere Informationen findest du auf der Facebook Hilfe-Seite.

Tipp:

Im Bereich Allgemein kannst du auch eine Kopie deiner Facebook-Daten herunterladen. Das ist im Falle einer Beweisführung für Beleidigungen und Hass-Kommentaren sehr vorteilhaft.

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Bei Facebook die versteckten Nachrichten anzeigen

Bei Facebook erhält man nicht nur Nachrichten aus der eigenen Freundesliste, auch unbekannte Personen können dir Nachrichten schreiben. Sie werden von Facebook herausgefiltert und nicht automatisch angezeigt. Eine Speicherung findet aber trotzdem statt. Als dieses Verfahren im letzten Jahr bekannt wurde, haben sich viele Nutzer beschwert und die Bevormundung laut kritisiert. Mittlerweile kann sich jeder in seinem Facebook-Posteingang die versteckten Nachrichten anzeigen lassen.

Sie werden zwar immer noch automatisch herausgefiltert und sind daher „unsichtbar“, dafür sie sind ab sofort leichter zu finden.

Melde dich in deinem Facebook-Konto an und klicke oben rechts auf das Icon Nachrichten. Im Fenster des Posteingangs findest du über die Option Nachrichtenanfragen | Gefilterte Anfragen anzeigen alle Nachrichten unbekannter Absender.

Da Facebook eingehende Spam-Nachrichten ebenfalls automatisch erkennt, lohnt sich auch die Kontrolle dieser Kategorie. Der Facebook-Spam-Filter ist nämlich nicht perfekt. Du findest diese Nachrichten im Posteingang über den Button Mehr | Gefiltert, der sich am oberen linken Bildschirmbereich befindet.

Natürlich ist die Anzeigefunktion der „versteckten“ Nachrichten auch in der Facebook-App vorhanden. Über den People-Button gelangst du zu den oben genannten Einstellungsoptionen.

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Der verbesserte Zugangsschutz bei Facebook: Aktivieren Sie die Zweifaktor-Identifizierung gegen Missbrauch Dritter

Manchmal kann man nicht verhindern, dass Dritte den Login bei Facebook beobachten. Insbesondere gilt das für den Arbeitsplatz. Da können Kollegen schon mal etwas genauer hinschauen. Die Folgen können gravierend sein. Es können gefälschte Fotos oder Kommentare eingestellt werden. Und was das für Konsequenzen nach sich zieht, zeigen die Nachrichten im Fernsehen oder im Radio. Viele Anwälte durchforsten Postings um einen Grund zu finden, Ihre überteuerten Abmahnungen zu versenden. Aber auch die Fahndungsarbeit der Polizei lässt Facebook nicht außen vor. Die Einrichtung einer zweites Sicherheitsabfrage erschwert hier den Zugriffsversuch durch unberechtigte Personen.

Die zweite Sicherheitsabfrage ist bei der Registrierung standardmäßig deaktiviert. Mit ein paar Änderungen in den Einstellungen wird die erhöhte Sicherheit eingeschaltet. Sie erhalten nach der Einrichtung der zusätzlichen Authentifizierung einen Code per SMS auf Ihr Handy. Alternativ können Sie die Sicherheitsfreigabe auch per App vornehmen.

Melden Sie sich als erstes bei Facebook mit Ihren normalen Zugangsdaten an. Danach klicken Sie auf das Zahnradsymbol der „Einstellungen“ und wählen im Kontextmenü die Option „Kontoeinstellungen“.

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Wechseln Sie zur Kategorie „Sicherheit“ und klicken Sie bei „Anmeldebestätigungen“ auf den Link „Bearbeiten“.

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Setzen Sie in die Checkbox das Häkchen um die zusätzliche Sicherheitsstufe (Code per SMS) einzurichten.

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Danach wird direkt das erste Dialogfenster eingeblendet. Mit dem Button „Los geht´s“ startet der Einrichtungsassistent. Im nachfolgenden Fenster wählen Sie zur SMS-Benachrichtigung die Option „Andere“ aus. Danach klicken Sie auf „Weiter“. Wenn Sie noch zusätzlich per App die Bestätigung nutzen möchten, wählen Sie hier „Android, iPhone oder iPod Touch“ aus. Danach folgen Sie den Anweisungen um den Codegenerator auf dem Mobilgerät zu aktivieren.

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Im nächsten Fenster geben Sie Ihre Handy-Nummer ein und bestätigen mit „Weiter“.

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Kurz darauf erhalten Sie eine SMS mit einem Code…

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…den Sie dann in die Bestätigungsmeldung eintragen. Mit der Schaltfläche „Bestätigung“ schließen Sie die Einrichtung der zweifachen Authentifizierung ab.

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Sollte dann jemand versuchen, sich mit den ausgespähten Login-Daten auf Ihrem Facbook-Account Zugriff zu verschaffen, wird der zusätzliche Bestätigungscode verlangt.

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Im gleichen Augenblick erhalten Sie per SMS einen Zugangscode. Dies ist das Zeichen, dass jemand versucht hat auf Ihr Facebook-Account zuzugreifen. Nun sollten Sie schnellstens Ihre Zugangsdaten ändern.

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Facebook Chat: Profilbilder von Freunden und Seiten als Smiley in den Chat einbauen

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Diese sprichwörtliche Weisheit gilt auch beim Facebook-Chat. Nicht nur Smileys lockern das Gesagte auf. Neben den bekannten Smileys können Sie im Chat auch die Nutzersymbole von Freunden oder Pages einsetzen.

Facebook-ID herausfinden

Bevor Sie das Profilfoto eines Freundes oder einer Seite als Mini-Icon in den Chat einbauen können, müssen Sie die passende Facebook-ID herausfinden. Das geht ganz einfach:

1. Rufen Sie die Facebook-Seite des gewünschten Profils auf.

2. In der Adressleiste sehen Sie hinter „www.facebook.com/“ die Facebook-ID des Freundes oder der Seite. Bei der Adresse

https://www.facebook.com/tipps.tricks.kniffe

ist zum Beispiel „tipps.tricks.kniffe“ die Facebook-ID. Für Mark Zuckerbergs Facebook-Seite www.facebook.com/zuck ist „zuck“ die richtige ID. Merken Sie sich die User-ID oder noch besser: kopieren Sie sie in die Zwischenablage, indem Sie sie mit gedrückter Maustaste die Adresse markieren und mit [Strg][C] oder per Rechtsklick in die Zwischenablage kopieren.

Userfoto im Chat verwenden

Sobald Sie die Facebook-ID kennen, können Sie das zugehörige Profilfoto im Chat verwenden. Dazu setzen Sie im Chat die Facebook-ID in doppelte eckige Klammer, zum Beispiel so:

  • [[zuck]]
  • [[tipps.tricks.kniffe]]
  • [[mirko.de]]
Wenn Sie die ID zuvor in die Zwischenablage kopiert haben, können Sie sie auch mit [Strg][V] einfügen. Sobald Sie mit [Return] den Chatbeitrag abschicken, wandelt Facebook die eckigen Klammern in das passende Nutzerfoto um.