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Windows: Zugriffsverweigerung auf Ordner wieder korrigieren

Dass Windows sich manchmal mit nicht nachvollziehbaren Fehlermeldungen auf sich aufmerksam macht, ist wirklich nichts Neues. Zu diesen Meldungen gehört auch die Zugriffsverweigerung auf einen oder mehrere Ordner. Meist liegt es daran, dass dein Benutzerkonto sich nicht als Besitzer des ausgewählten Verzeichnisses registriert hat. Dies kannst du schnell und einfach nachholen.

Klicke mit der rechten Maustaste auf den Ordner der sich nicht öffnen lässt und wähle im Kontextmenü die Eigenschaften aus. Wechsle zum Register Sicherheit und klicke auf Erweitert.

Im nächsten Dialogfenster klickst du im Register Besitzer auf Bearbeiten und trägst anschließend deinen Benutzernamen ein. Bestätige den Vorgang zuerst mit Übernehmen, dann mit OK und schließe alle offenen Fenster.

Mit einem Rechtsklick auf den soeben bearbeiteten Ordner, öffnest du erneut die Eigenschaften, gehst zum Register Sicherheit und klickst auf den Button Bearbeiten.

Markiere nun deinen hinzugefügten Benutzernamen und entferne bei den Berechtigungen alle Häkchen in der Spalte Verweigern. Abschließend speicherst du die Änderungen mit Übernehmen und OK.

Nun sollte sich der Ordner wieder problemlos öffnen lassen.

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Die Alexa-App gibt es jetzt auch mit Alexa-Sprachassistent

Derzeit erhält die Amazon-Alexa-App eine Update, in dem auch die Implementierung der Sprachassistentin Alexa vorgenommen wird. Das hört sich irgendwie komisch an, oder? Mit der Alexa-App ließen sich in der Vergangenheit die Smart-Home-Devices über das Smartphone steuern. Wie bei Amazon Echo, aber ohne Sprachsteuerung. Diese wird der Alexa-App nun hinzugefügt.

Wer bisher die Alexa-Sprachsteuerung auf dem Handy oder dem Tablet nutzen wollte, der musste vorher eine mit Alexa kompatible App, wie beispielsweise Reverb, verwenden. Damit ist nun Schluss.

Ist kein Amazon Echo in Hörweite, dann lassen sich alle Befehle der Sprachsteuerung auch mit der App realisieren. Nur automatisch zuhören kann die Alexa-App nicht. Dazu muss der Button gedrückt werden.

Wenn deine Alexa-App noch keine Sprachsteuerung hat, dann aktualisiere die App. Ist sie danach immer noch nicht vorhanden, wird es vermutlich noch ein paar Tage dauern, da dieses Update in mehreren Wellen ausgeliefert wird.

Vorerst wird leider nur Android unterstützt. Die Updates für iOS-Geräte folgen wohl (viel) später.

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Tschüss WLAN-Wüste Deutschland! Die Störerhaftung ist endlich weg.

Freies WLAN in Restaurants, Cafe´s und Shopping Malls ist in Deutschland bisher kaum verfügbar gewesen. Grund dafür ist unter anderem auch das Urheberrecht. Dort wo Gratis-WLAN angeboten wurde, sind Passwörter erforderlich gewesen und Nutzerdaten wurden gespeichert. Damit wollte man Urheberrechtsverletzungen vorbeugen und die unerlaubte Verbreitung per Filesharing am Hotspot verhindern. Bei Verstößen wurde dann der Restaurant-Betreiber abgemahnt und abkassiert. Diese sogenannte Störerhaftung ist am 13. Oktober 2017 abgeschafft worden.

Betreiber haftet nicht mehr für Nutzer

Ab sofort ist der Anbieter eines offenen WLAN-Netzwerkes nicht mehr dafür verantwortlich, was ein Nutzer in seinem Funknetzwerk treibt. Kostenpflichtige Abmahnungen (für Betreiber) sind damit hoffentlich vom Tisch.

Zusätzlich darf der Betreiber eines WLANs auch behördlich nicht mehr verpflichtet werden, User zu registrieren oder die Eingabe eines Passwortes zu verlangen. Auch Vorschaltseiten oder Verschlüsselungen sind nicht notwendig. Dies kann aber auf freiwilliger Basis weiterhin praktiziert werden, wenn der Betreiber es für sinnvoll erachtet, um sein WLAN-Angebot nur für Mitarbeiter und/oder Gäste zugänglich zu machen.

Rechteinhaber sind aber nicht ganz schutzlos

Allerdings hat der Gesetzgeber auch ein Zugeständnis an die Rechteinhaber gemacht. Bei Verstößen, die sich wiederholen könnten, muss der Betreiber die betreffende URL sperren. Dies ist bei den meisten Routern kaum ein Problem. Dazu ist natürlich eine offizielle Anordnung notwendig, die der Rechteinhaber beantragen muss. Die Kosten für diese Anordnung muss er aber selbst tragen. Das dürfte der Musik-und Filmindustrie wohl sauer aufstoßen.

Netzsperre muss zumutbar sein

Eine Netzsperre darf nur die letzte Möglichkeit sein, wenn der eigentliche Täter oder ein Hoster von geschützten Inhalten nicht ermittelt werden kann. Sie muss dann im konkreten Einzelfall zumutbar und verhältnismäßig sein, damit Netzsperren nicht zu einem Overblocking führen.

Wer befürchtet, dass in seinem Lieblings-Cafe zu viele Webseiten gesperrt wurden, der kann ja immer noch einen VPN-Server nutzen. Die sind ja (noch) nicht verboten. Oder man verwendet direkt einen Webbrowser mit eingebautem VPN-Client, wie beispielsweise den Opera.

Private WLAN-Anbieter

Auch private, nicht gewerbliche Anbieter von offenen WLAN-Netzwerken haben hierbei gute Karten. Dies ist aber kein Freibrief für Otto Normalverbraucher und sein privates Umfeld, rechtswidrige Download-Partys zu veranstalten. Hier werden die Gerichte auch zukünftig etwas genauer hinschauen, wer welche Daten heruntergeladen oder angeboten hat.

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Windows: Automatische Erinnerung zum Passwortwechsel einschalten

Um den eigenen Computer gegen den Zugriff Unbefugter zu schützen, kann man bei Windows ein Passwort einrichten. Das ist ja hinlänglich bekannt. Auch die Tatsache, dass Kennwörter regelmäßig geändert werden sollten, dient der eigenen Sicherheit. Dazu kannst du dich von Windows 10 automatisch an eine Passwortänderung erinnern lassen.

Öffne das Fenster Ausführen per Shortcut [Windows][R], gib den Befehl lusrmgr.msc ein, und bestätige mit der Taste [Eingabe].

Im Programmfenster lusrmgr klickst du auf Benutzer und öffnest das Fenster Eigenschaften per Doppelklick auf deinen Kontoeintrag.  Hier entfernst du das Häkchen der Option Kennwort läuft nie ab. Bestätige die Änderung mit dem Button OK.

Ab sofort wirst du nach 30 Tagen an die Passwortänderung erinnert. Diese Arbeitsschritte funktionieren allerdings nur mit den Pro-Versionen von Windows.

Tipp:

Bei Bedarf kannst du über die Eingabeaufforderung den 30-Tage-Rhythmus auch verkürzen oder verlängern. Wie das funktioniert, erfährst du in diesem Artikel, der auch für Windows 10 gilt.

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Windows-Computer durch USB-Login noch besser absichern

Mit Login-Passwörtern gesicherte Windows-Rechner stellen einen gewissen Zugriffsschutz dar. Die Sache mit den Passwörtern ist aber die, dass man sie oft schnell herausfindet. Zusätzlichen Schutz bietet die Login-Variante mit einem USB-Stick.

Viele Nutzer bewahren das aktuelle Passwort beispielsweise in der Schreibtischschublade auf, kleben sie unter die Tastatur oder es ist so einfach gewählt, dass man kein Einstein sein muss um das Kennwort zu erraten. Manche Arbeitskollegen sind dann auch so neugierig und schauen einem während der Passworteingabe einfach über die Schulter.

Wenn du so neugierige Kollegen oder Angehörige hast, dann dürfte der USB-Login-Stick für dich das Richtige sein. Ohne ihn kann niemand so schnell deinen PC starten. Das Einrichten des USB-Sticks ist in zwei Schritten schnell erledigt.

Schritt 1: Laufwerkbuchstaben ändern

Stecke den USB-Stick in einen beliebigen Port und starte dann die Datenträgerverwaltung. Bei Windows 10 geht das am einfachsten per Rechtsklick auf das Windows-Icon des Startmenüs.

Die Datenträgerverwaltung kann auch über Systemsteuerung | System und Sicherheit | Verwaltung | Computerverwaltung aufgerufen werden.

Damit der Login-Stick funktioniert, muss zuerst der Laufwerksbuchstabe auf (A:) geändert werden. Im Dialogfenster der Datenträgerverwaltung klickst du mit der rechten Maustaste auf den Eintrag mit dem Wechseldatenträger (Datenträger 1, Wechselmedium).

Im Kontextmenü wählst du die Option Laufwerksbuchstaben und -pfade ändern und weist dem USB-Stick über den Button Ändern dann den neuen Laufwerksbuchstaben A zu. Bestätige alle offen Dialogfenster mit OK um die Änderung zu speichern.

Schritt 2: Verschlüsselung erstellen

Mit der Tastenkombination [Windows][R] rufst du den Dialog Ausführen auf, tippst den Befehl syskey.exe ein und klickst auf OK.

Im Dialogfenster Sichern der Windows-Kontodatenbank aktivierst du die Einstellung Verschlüsselung aktiviert und bestätigst die Auswahl mit Aktualisieren.

Im nächsten Dialog wählst du im Bereich Vom System generiertes Kennwort die Option Systemschlüssel auf Diskette speichern aus und klickst auf den Button OK. In den nächsten zwei Meldungen wirst du aufgefordert, die Diskette (=USB-Stick) in Laufwerk A einzulegen und den Schlüssel für den Systemstart zu speichern. Beide Fenster bestätigst du mit der Schaltfläche OK.

Ab dem nächsten Systemstart ist der USB-Login-Stick erforderlich um den PC benutzen zu können.

Wenn der Computer zuvor schon mit einem Login-Kennwort geschützt war, dann wirst du auch jetzt wieder aufgefordert, das Passwort einzugeben. Erst danach kann der Computer verwendet werden.

Fazit:

Mit dem Login-Stick und einem zusätzlichen Passwort ist dein Rechner eigentlich gut geschützt. Es gibt aber einen Nachteil: Verlierst du den USB-Stick oder löschst versehentlich die darauf gespeicherten Verschlüsselungsdaten, dann ist ein Computerstart nicht mehr ohne weiteres möglich.

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Windows 10: Den Dateiverlauf des Windows Explorers löschen

Das Windows-Betriebssystem zeichnet im Hintergrund viele Tätigkeiten des Nutzers auf. So wird beispielsweise im Windows Explorer alles registriert, was du in der Vergangenheit geöffnet und bearbeitet hast. Fotos, Filme und andere Dateien werden dann für alle sichtbar in den häufig verwendeten Ordnern aufgelistet. Diesen Verlauf kannst du mit ein paar Mausklicks löschen. Bei Bedarf lässt sich die Anzeige der Dateien auch ganz verhindern.

Dazu startest du den Windows Explorer, wechselst in das Register Ansicht und klickst dann auf Optionen | Ordner und Suchoptionen ändern. 

Auf der Registerkarte Allgemein, im Bereich Datenschutz des nachfolgenden Dialogfensters entfernst du die Häkchen bei den Optionen der zuletzt und häufig verwendeten Dateien. Dadurch wird verhindert, dass der Dateiverlauf zukünftig im Explorer angezeigt wird.

Den bisherigen Verlauf entfernst du mit dem Lösch-Button. Bestätige die Änderungen abschließend nur noch mit Übernehmen oder OK damit die Änderungen von Windows 10 übernommen werden. 

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Seit Windows XP wenig beachtete Sicherheitslücke schließen

Schon seit der Einführung von Windows XP gibt es den Windows Script Host. Er sollte als Weiterentwicklung für die Eingabeaufforderung gelten, die es schon seit MS-DOS gibt. Allerdings ist die Eingabeaufforderung nie weiterentwickelt worden. Die Existenz des Windows Script Host (WSH) ist aber nie so richtig in das Bewusstsein der PC-Nutzer gelangt. Da WSH meist unbeachtet im Hintergrund aktiv ist, stellt der Dienst ein potentielles Sicherheitsrisiko dar. Glücklicherweise kann dieses Hintertürchen recht einfach geschlossen werden.

WSH in der Registry deaktivieren

Die Abschaltung, des meist nicht genutzten Dienst Windows Script Host, erfolgt im Registrierungseditor. Öffne die Registry über das Dialogfenster Ausführen und dem Befehl regedit.

Navigiere dann zu folgendem Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows Script Host\Settings

Im rechten Anzeigebereich des Settings-Ordners kannst du am Eintrag Enable erkennen, ob der Windows Script Host aktiv ist. Ist der Schlüssel Enable nicht vorhanden, oder steht sein Wert auf 1, so ist der Dienst auf deinem Rechner aktiv.

Zum Deaktivieren öffnest du den Unterschlüssel Enable mit einem Doppelklick, änderst dann den Wert von 1 auf 0 (Null) und speicherst dann die Änderung mit OK.

Enable-Wert für Abschaltung erforderlich

Ist der Schlüssel nicht vorhanden, dann öffnest du mit einem Rechtsklick im rechten Bereich das Kontextmenü und wählst dort Neu | DWORD-Wert (23-Bit). Diesem neuen Eintrag gibst du dann den Namen Enable. Der Wert dieses Schlüssels steht standardmäßig auf Null und muss daher nicht geändert werden.

Sobald die Änderungen in die Registry übernommen wurden, spätestens aber nach einem PC-Neustart, ist der Windows Script Host abgeschaltet und lässt keine Windows-Scripte mehr zu.

Möchtest du den WSH wieder reaktivieren, dann lösche den Schlüssel Enable oder ändere den Wert wieder auf 1.

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Ordner im Windows Explorer vor neugierigen Blicken verstecken

Verzeichnisse mit sensiblen Daten müssen geschützt werden. Das wird in der Regel durch einen Passwort-Schutz und/oder einer Verschlüsselung erreicht. Neugierige Angehörige oder auch Arbeitskollegen werden durch gesicherte Ordner oft angestachelt, das Passwort oder die Verschlüsselung zu umgehen. Wer andere Personen aber erst gar nicht mit der Nase auf „geheime“ Daten stoßen will, der kann mit Bordmitteln seine wichtigen Ordner im Explorer verstecken. Getreu nach dem Motto: Was der nicht weiß, macht ihn nicht heiß.

Verzeichnis unsichtbar machen

Das Verstecken ist sehr leicht. Öffne den Windows Explorer und navigiere zum Verzeichnis, das vor fremden Blicken geschützt werden soll. Per Rechtsklick auf diesen Ordner öffnest du das Kontextmenü und wählst die Eigenschaften aus.

Im Register Allgemein des nachfolgenden Dialogfensters aktivierst du im Bereich Attribute einfach nur die Option Versteckt und bestätigst die Änderung mit OK. In der nächsten Dialogbox Änderungen der Attribute bestätigen, kannst du jetzt noch festlegen ob die Änderung auch auf untergeordnete Dateien und Ordner übertragen werden soll.

Nach einem Klick auf die Schaltfläche OK wird der ausgewählte Ordner unsichtbar und verschwindet aus der Explorer-Ansicht.

Unsichtbares Verzeichnis wiederfinden

Unter Windows 7 klickst du links oben im Explorer auf Organisieren | Ordner- und Suchoptionen. Im Dialogfenster der Ordneroptionen wechselst du in das Register Ansicht und aktivierst bei Erweiterte Einstellungen die Option Versteckte Dateien und Ordner | Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen.

Bei Windows 10 findest du die Ordner- und Suchoptionen im Explorer auf der Registerkarte Ansicht | Optionen.

Wenn der versteckte Ordner wieder sichtbar ist, kannst du ihn wie gewohnt öffnen. Ist er zusätzlich noch mit einem Passwort oder einer Verschlüsselung gesichert, musst du dich natürlich mit den erforderlichen Daten legitimieren.