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Ältere Computer per USB-Stick oder SD-Karte schneller machen

Einem Computerwechsel muss nicht immer ein Defekt des Altgerätes vorausgehen. Meist liegt der Grund im Alter der Komponenten. In so einem Fall ist es aber zu schade, den alten Rechner einfach zu entsorgen. Er eignet sich hervorragend als Zweitgerät für die Kinder oder für allgemeine Bürotätigkeiten. Die Crux ist nur das Betriebssystem. Ältere Rechner laufen zwar mit Windows 7 oder 8, sind dann aber recht langsam. Mithilfe eines USB-Sticks kann man dem Altrechner auf die Sprünge helfen und die Performance erheblich verbessern.

ReadyBoost für Vista, Windows 7 / 8

Die Betriebssysteme von Vista, Windows 7 und 8 enthalten von Haus aus den ReadyBoost, der häufig verwendete Programme dann vom USB-Stick anstatt von der Festplatte aus startet. Der in Sticks und Speicherkarten verwendete Flashspeicher ermöglicht viel schnellere Zugriffszeiten als eine Festplatte und entlastet so den Computer.

Aktivierung über das Autostart-Fenster

Das Aktivieren von ReadyBoost ist sehr einfach. Einfach den USB-Stick oder die Speicherkarte in den PC stecken und im Autostart-Fenster die Option System beschleunigen auswählen.

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Erscheint die Option System beschleunigen nicht, erfüllt das Speichermedium nicht die Mindestanforderungen. Man benötigt einen Stick oder eine SD-Karte mit mindestens 256 MB Größe, von denen 230 MB freier Speicherplatz sein müssen. Auch eine Lesegeschwindigkeit von mindestens 3 MB/s und eine Schreibgeschwindigkeit von mindestens 5 MB/s müssen gewähleistet sein. Treffen diese Anforderungen nicht zu, wird die Option System beschleunigen nicht angezeigt.

Im Dialogfenster Eigenschaften von Wechseldatenträger stellt man auf der Registerkarte ReadyBoost mit dem Schieberegler den Speicherplatz ein, der für die Beschleunigung reserviert werden soll. Auch die Einstellung Dieses Gerät verwenden muss ebenfalls aktiviert werden.

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Dann brauchst du nur noch mit OK bestätigen. Das ausgewählte Speichermedium wird sofort für die Systembeschleunigung verwendet und muss natürlich während des Computer-Betriebs eingesteckt bleiben.

Testen von Speichermedien

Wenn vorab geprüft werden soll, ob die USB-Sticks/SD-Karten für ReadyBoost geeignet sind, dann kann man mit Tools wie HD_Speed (Freeware) die Geschwindigkeiten von USB-Sticks, Speicherkarten, optischen Laufwerken und Festplatten testen.

 

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Die meisten dieser Diagnose-Tools haben noch einen weiteren, positiven Aspekt. Sie checken die Speichermedien auf Fehler. Speicherkarten die zu viele defekte Stellen aufweisen, können dann sofort ausgemustert und weggeworfen werden.

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Hardware & Software Mac OS X

Mac OS X: Die Kindersicherung nutzen und Programme, E-Mail-Adressen und Zeiten beschränken

Kinder und das Internet – das ist eine heikle Sache. Denn im Internet wimmelt es vor jugendgefährdenden Seiten mit pornografischen, gewaltverherrlichenden oder rassistischen Inhalten. Damit die Kleinen vor solchen Seiten geschützt sind oder den Rechner nicht zu lange benutzen, können Sie für die Benutzerkonten der Kinder eine Kindersicherung aktivieren.

1. Um die Jugendschutzfunktionen einzuschalten, öffnen Sie das Apfelmenü und klicken auf den Befehl „Systemeinstellungen“ und dann auf „Benutzer & Gruppen“.

2. Klicken Sie auf das Schloss, geben Sie Name und Kennwort eines Benutzers mit Admin-Rechten ein, und klicken Sie auf OK.

3. Anschließend klicken Sie in der Benutzerliste auf den Benutzernamen, für den Sie die Kindersicherung aktivieren möchten. Kreuzen Sie das Kontrollkästchen „Kindersicherung aktivieren“ an, und klicken Sie auf die Schaltfläche „Kindersicherung öffnen“.

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4. Klicken Sie noch einmal auf den Benutzernamen, für den Sie die Kindersicherung einrichten möchten. Im folgenden Fenster legen Sie die Rechte des jeweiligen Benutzers fest. Im ersten Fenster können Sie beispielsweise eine einfachere Variante des Dateiverwaltungsprogramms Finder aktivieren („Einfachen Finder verwenden“).

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Nützlich ist die Option „Programme beschränken“, mit der Sie die Nutzung der Programme einschränken. Ist die Option aktiv, kann der Benutzer nur die in der Liste angekreuzten Programm starten und nutzen.

Sind beide Option aktiv, erhält der Nutzer bei der nächsten Anmeldung eine vereinfachte Bedienoberfläche. Hier gibt es zum Beispiel nur eine Mini-Version des Docks und nur die im Dock-Symbol „Meine Programme“ abgelegten Programme lassen sich starten.

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5. Um die Nutzung von Internetinhalten einzuschränken, wechseln Sie in den Bereich „Web“.

6. Sehr praktisch ist die Möglichkeit, den Zugriff auf jugendgefährdende Internetseiten zu unterbinden. Hierzu aktivieren Sie die Option „Zugriff auf nicht jugendfreie Websites so gut wie möglich automatisch beschränken“. Die Jugendschutzfunktion filtert dann automatisch alle potenziell gefährlichen Internetseiten aus. Über die Schaltfläche „Anpassen“ können Sie Ausnahme für Seiten definieren, die über die automatische Filterung hinaus erlaubt oder gesperrt.

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7. Wenn Sie auch den E-Mail-Verkehr einschränken möchten, wechseln Sie in den Bereich „Personen“ und kreuzen das Kontrollkästchen „Mail beschränken“ an. Anschließend klicken Sie auf das Pluszeichen und geben die Namen oder E-Mail-Adresse des erlaubten Empfängers ein. Wiederholen Sie diesen Schritt für alle Empfänger, die Sie ergänzen möchten.

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8. Damit die Kleinen nicht zu lange vor dem Rechner sitzen, können Sie im Bereich „Zugriffszeiten“ die Computernutzung einschränken. Jeweils getrennt für Werktage und Wochenenden können Sie die Nutzung über das Kontrollkästchen beschränken und mit dem Schieberegler die maximale Nutzungszeit pro Tag einstellen. Den Regler „Nutzung beschränken auf“ können Sie mit gedrückt gehaltener Maustaste nach rechts oder links auf den gewünschten Wert setzen.

Damit der Rechner nicht in den Nachtstunden genutzt werden kann, können Sie im unteren Teil des Dialogfensters die Nachtzeiten separat sperren. Hierzu kreuzen Sie das passende Kontrollkästchen an, zum Beispiel „Nächte vor Schultagen“ und wählen in den Feldern daneben, zu welchen Zeiten an diesen Tagen der Rechner nicht genutzt werden kann.

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9. Sobald Sie die gewünschten Einstellungen vorgenommen haben, schließen Sie das Dialogfenster mit einem Klick auf das rote X oben links.

Die Jugendschutzeinstellungen für den jeweiligen Benutzer sind sofort aktiv. Sobald ein „verbotenes“ Programm gestartet, eine potenziell gefährdete Internetseite aufrufen oder der Rechner zu einer gesperrten Zeit genutzt werden soll, erhält der jeweilige Nutzer eine Warnmeldung.