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WLAN sicherer machen: Im Funknetzwerk nur eigene Geräte zulassen und alle anderen automatisch sperren

Ein sehr wirksamer Schutz gegen das Belauschen des Funknetzwerks sind Zugriffslisten, auch Access Control List oder kurz ACL genannt. Die Zugriffslisten legen fest, welche Computer ins Funknetz dürfen und welche nicht. In der Positivliste sind nur die Endgeräte eingetragen, die in Ihrem Netz erwünscht sind; etwa Ihr WLAN-Notebook und der PDA – und sonst keiner.

Die Zugriffsliste arbeitet wie ein digitaler Türsteher. Jeder, der in das Netzwerk möchte, wird zunächst auf seine Identität überprüft. Nur „Clubmitglieder“ kommen durch. Als Eintrittskarte gilt die MAC-Adresse des Computers. Jede Netzwerkkarte besitzt eine weltweit einmalige MAC-Adresse in Form einer zwölfstelligen Kombination aus Buchstaben und Ziffern, beispielsweise 00 02 A4 65 B9 21. Nur wenn MAC-Adresse in der Zugriffsliste des WLAN-Routers aufgeführt ist, darf der Computer das WLAN betreten. Alle anderen müssen draußen bleiben.

MAC-Adresse herausfinden

Um eine Positivliste der erwünschten Computer zu erstellen, benötigen Sie zunächst die MAC-Adresse der WLAN-Clients. Sie finden die Adresse zumeist auf einem kleinen Aufkleber auf der Netzwerkkarte, dem Notebook oder dem PDA. Sie können die MAC-Adresse auch über das Betriebssystem herausfinden. Gehen Sie folgendermaßen vor, um die MAC-Adresse eines Windows-Rechners zu ermitteln:

1. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste]+[R], geben Sie den Befehl

cmd

ein, und klicken Sie auf OK.

2. Geben Sie den Befehl

ipconfig /all

ein und bestätigen Sie mit der [Return]-Taste.

3. Windows listet eine Vielzahl von Informationen über die Netzwerkkarten auf. Im Bereich „Ethernet-Adapter LAN-Versbindun“ ist in der Zeile „Physikalische Adresse“ die MAC-Adresse aufgeführt.

4. Notieren Sie sich die MAC-Adresse, um sie später in die Liste der zugelassenen Adressen eintragen zu können.

Sollten mehrere Netzwerkkarten installiert sein, achten Sie darauf, die MAC-Adresse der WLAN-Netzwerkkarte und nicht etwa der normalen kabelgebundenen Netzwerkkarte zu notieren. Zumeist erkennen Sie die WLAN-Karte an den Begriffen „Wireless“ oder „WLAN“ in der Zeile Beschreibung.

Wer darf rein? Positivliste in den Router eintragen

Nachdem Sie von allen eigenen WLAN-fähigen Computern, die Sie im Funknetz betreiben möchten, die MAC-Adressen notiert haben, können Sie diese in die Positivliste des WLAN-Routers eintragen. Die Verwaltung der Positivliste erfolgt über das Konfigurationsmenü des Routers:

1. Geben Sie im Browser Adresse Ihres WLAN-Routers ein, etwa „192.168.0.1“ oder bei der FritzBox einfach „fritz.box“. Ein Blick ins Handbuch verrät, über welche Adresse das Konfigurationsmenü Ihres Routers erreichbar ist.

2. Im Konfigurationsbereich finden Sie zumeist im Bereich „Sicherheit“ die Zugriffskontrolle, auch „Access Control List (ALC)“, „MAC-Filtertabelle“ oder „MAC-Adressfilter“ genannt. Bei der FrizBox gehen Sie in den Bereich „WLAN | Funknetz“ und blättern runter tum Bereich „Bekannte WLAN-Geräte“. Die genaue Bezeichnung kann je nach Routermodell unterschiedlich lauten. Aktivieren Sie hier die Zugriffskontrolle; bei FritzBoxen mit der Option „WLAN-Zugang auf die bekannten WLAN-Geräte beschränken“.

3. Tragen Sie in die Filterliste per Klick auf „WLAN-Gerät hinzufügen“ alle MAC-Adressen der Computer ein, die in Ihrem Netzwerk zugelassen sein sollen. Achten Sie dabei auf die exakte Schreibweise. Die Groß- und Kleinschreibung spielt dabei keine Rolle. Üblicherweise werden die MAC-Adressen aber durchgehend groß geschrieben.

4. Sobald alle MAC-Adressen eingetragen sind, speichern Sie die Einstellungen und schließen das Konfigurationsfenster.

Jetzt dürfen nur noch WLAN-Geräte ins Netzwerk, deren MAC-Adressen in der Filtertabelle aufgeführt sind. Sollte einer Ihrer eigenen PCs nach der Aktivierung der Filtertabelle keinen Zugriff mehr haben, überprüfen Sie noch einmal die exakte Schreibweise in der Filtertabelle – hier schleichen sich gerne Tippfehler oder Buchstabendreher ein.

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Handy & Telefon iPad iPhone

iPhone iPad Partymodus: Mit „Geführtem Zugriff“ nur noch eine aktive App zulassen – und alles andere blockieren

Kannst du mir mal kurz dein iPhone geben?“ – Wer hat diesen Satz im Freundes- oder Bekanntenkreis nicht schon oft gehört? Und dabei ein mulmiges Gefühl bekommen. Denn auch wenn Freund oder Freundin nur kurz im Web surfen oder einen Blick in die Musikliste werfen möchten, haben sie doch gleichzeitig Zugriff auf alle iPhone-Apps. Wer sagt denn, dass der „Freund“ nicht heimlich bei Facebook oder in die E-Mails reinschaut? Damit ist jetzt Schluss. Seit iOS 6 gibt es einen Partymodus, der nur noch eine einzige App zulässt – und sonst nichts.

Partymodus für eine App

Mit dem Partymodus können Sie Ihr iPhone bedenkenlos aus der Hand geben. Denn Freund und Freundin können damit nur noch eine einzige aktive App nutzen – etwa Spotify zur Musikauswahl. Sie können sogar Teile der App sperren und nur einen bestimmten Bildschirmbereich zulassen.

Um den Partymodus zu aktivieren, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Wechseln Sie in den Bereich „Einstellungen | Allgemein | Bedienungshilfen“.

2. Tippen Sie im unteren Bereich der nächsten Seite auf „Geführter Zugriff“.

3. Anschließend schalten Sie die Funktion „Geführter Zugriff“ ein.

4. Dann tippen Sie auf „Code festlegen“ und legen den vierstelligen Zugriffscode für den Partymodus ein. Zur Sicherheit müssen Sie den Code zwei Mal eingeben.

Partymodus einschalten

Das war’s. Der Partymodus ist aktiv und kann jetzt bei jeder beliebigen App eingeschaltet werden. Das geht so:

1. Sollen Gäste zum Beispiel ausschließlich die Spotify-App und sonst nichts nutzen dürfen, starten Sie zunächst Spotify.

2. Dann drücken Sie drei Mal schnell hintereinander auf den Home-Button.

3. Im Untermenü tippen Sie auf „Geführter Zugriff“.

4. Es erscheint das Programmfenster der aktiven App. Wer möchte, kann hier sogar den Bereich festlegen, der auf keinen Fall bedient werden darf – etwa die untere Menüleiste. Dazu malen Sie einfach mit dem Finger einen Kringel oder Kasten um den „verbotenen“ Bereich. Soll die komplette App bedienbar bleiben, verzichten Sie einfach aufs Einkreisen. Über die Schaltfläche „Optionen“ können Sie weitere Optionen festlegen und Berührungen oder Bewegungen sperren.

5. Mit einem Klick auf „Starten“ beginnt der Partymodus.

Ab sofort ist das iPhone für alle anderen Apps und Buttons gesperrt. Ab jetzt kann weder über den Home-Button noch mit anderen Tricks die App beendet oder zu anderen Apps gewechselt werden. Um den Partymodus wieder zu beenden, drücken Sie drei Mal kurz hintereinander auf den Home-Button, geben den Entsperrcode ein und klicken auf „Beenden“.

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Excel Hardware & Software

Excel ab Version 2000: Auswahllisten anlegen

In vordefinierten Tabellen – etwa bei Namenslisten – möchte man mitunter verhindern, dass Eingaben getätigt werden, die dort nicht hineingehören. Seit der Excel-Version 2000 können Sie das mithilfe von Auswahllisten unterbinden. Das Erstellen eigener Auswahllisten ist in wenigen Klicks erledigt.

Auswahllisten: Nur rein, was erlaubt ist

Als erstes wählen Sie in Excel ein leeres Arbeitsblatt und erstellen in einer Spalte alle gewünschten Listeneinträge die dort erscheinen dürfen.

Anschließend markieren Sie alle Einträge und klicken in der Menüleiste auf „Einfügen | Namen | Definieren“.

Es öffnet sich das Fenster „Namen definieren“, in dem Sie in die obere Eingabezeile den Namen der Liste eingeben. In diesem Beispiel ist es der Listenname „Kinder“. Bestägtigen Sie mit „OK“.

Wechseln Sie nun zum Arbeitsblatt in dem die Auswahlliste angezeigt werden soll und markieren Sie nur die Zellen, die durch die Listeneinträge ausgefüllt werden dürfen.

Wählen Sie in der Menüleiste „Daten | Gültigkeit“…

…und im neuen Fenster „Gültigkeitsprüfung“ wechseln Sie zum Register „Einstellungen“, geben im Bereich „Zulassen“ über das Aufklappmenü den Eintrag „Liste“ ein und im Eingabefeld von „Quelle“ tragen Sie den Listennamen im Format =Listenname ein (in diesem Beispiel =Kinder). Mit „OK“ bestätigen Sie die Eingaben.

Rechts von den ausgewählten und vordefinierten Zellen zeigt eine Pfeilschaltfläche an, dass nur die Einträge aus der erstellten Liste gewählt können.

Wenn in diesen Zellen andere Eingaben als die zugelassenen eingetragen werden, erfolgt eine Warnmeldung und die Eingabe wird verweigert.

Tipp: Möchten Sie verschachtelte Auswahllisten erstellen, in denen sich die nachfolgenden Anzeigemöglichkeiten auf die Listeneinträge der vorigen  Spalte beziehen, dann lesen Sie doch einmal den Artikel „Excel 2007/2010: In Zellen verschachtelte Auswahl-Menüs erstellen“. Leider können Sie die verschachtelten Listen erst ab Version 2007 anlegen.

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Excel Hardware & Software

Excel 2007/2010: In Zellen verschachtelte Auswahl-Menüs erstellen

In einer Excel-Tabelle (beispielsweise einer umfangreichen Sortiments-Liste, die in Haupt- und Unterkategorien eingeteilt ist) kann die Suche einzelner Produktreihen und deren Unterprodukten eine ganze Weile dauern. In diesen Fällen ist ein verschachteltes Menü eine große Hilfe . Das Erstellen eines verschachtelten Menüs funktioniert seit Excel 2007 – und ist gar nicht so schwierig wie es sich zuerst anhört.

Bei einem zweifachen Auswahlmenü baut das zweite Menü auf dem Inhalt des ersten Menüs auf. Das bedeutet zum Beispiel: Klicken Sie die Rubrik „Meeresfrüchte“ an, zeigt die zweite Zelle den Inhalt der Rubrik an, aus dem dann ein Produkt (z. B. „Austern“) ausgewählt werden kann.

Und so wird das verschachtelte Menü angelegt:

1. Starten Sie Excel, und rufen Sie die benötigte Liste auf. Gegebenenfalls erstellen Sie eine neue Liste.

2. Markieren Sie nun die Zelle, in der das erste Auswahl-Menü erscheinen soll. In diesem Beispiel ist es die Zelle „H1“. Klicken Sie anschließend in dem Menüband auf das Register „Daten“ und wählen „Datenüberprüfung | Datenüberprüfung“ aus.

3. Es öffnet sich das gleichnamige Dialogfenster in dem Sie zum Register „Einstellungen“ wechseln. Wählen Sie im Bereich „Zulassen“ aus dem Aufklapp-Menü den Eintrag „Liste“ aus. Danach aktiviert sich in diesem Fenster das Eingabefeld „Quelle“. Hier tragen Sie die Formel

=$A$1:$E$1

ein. „A1“ und „E1“ stehen für die erste und letzte Zelle der in der Artikelliste befindlichen Rubriken. Gegebenenfalls müssen Sie diese Angaben Ihrer Liste anpassen.

Mit „OK“ werden die Änderungen übernommen und in der Zelle ist das erste Auswahlmenü bereits sichtbar.

4. Nun wählen Sie erneut eine Zelle aus, in der das zweite Auswahlmenü erscheinen soll (hier ist es „H2“). Wiederholen Sie die Arbeitsschritte zwei und drei. Allerdings geben Sie in das Eingabefeld „Quelle“ nun die Formel

=BEREICH.VERSCHIEBEN(A:E;1;VERGLEICH(H1;A1:E1;0)-1;ANZAHL2(INDEX(A:E; ;VERGLEICH(H1;A1:E1;0)))-1;1)

ein und bestätigen mit „OK“.

Nun können Sie im Feld des ersten Auswahlmenüs auf den Pfeil rechts klicken und in der Aufklapp-Liste Ihre erste Auswahl (z. B. Rubrik) treffen…

…und im nächsten Feld aus der Liste den Unterartikel auswählen.

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Excel Hardware & Software

Microsoft Excel: Eingabe von Text in Zellen erzwingen

Excel besitzt eine Funktion „Datenüberprüfung“, die reine Zahlenwerte überwacht und meldet, sobald fehlerhafte Eingaben gemacht wurden. Leider wird standardmäßig nicht geprüft, ob in einer Zelle nur Texteingaben gemacht werden dürfen. Für die Erstellung von Formularen im Excelformat ist dies aber wichtig, wenn ausgeschlossen werden soll, dass Benutzer versehentlich Text-Felder mit reinen Zahlwerten füttern. Die Funktion „Datenüberprüfung“ können Sie so einstellen, dass die Eingabe von reinen Zahlenwerten wie Datumsangaben, Dezimalzahlen oder ähnlichem automatisch verhindert werden.

Hier bitte nur Text

Um in betreffenden Zellen nur Texteingaben zu erlauben, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Rufen Sie das betreffende Formular in Excel auf, oder erstellen Sie es neu. Anschließend markieren Sie die Zellen, in denen nur eine Texteingabe erlaubt werden soll.

2. Wählen Sie die Registerkarte „Daten“ und dort „Datenüberprüfung“.

3. Im gleichnamigen Dialogfenster wechseln Sie zum Register „Einstellungen“. Bei der Funktion „Zulassen“ aktivieren Sie im Aufklappmenü „Benutzerdefiniert“ und geben in das Formel-Eingabefeld =ISTTEXT(Zellenbereich) ein. Der Begriff Zellenbereich ist ein Platzhalter und muss entsprechend ersetzt werden. Die ganze Formel könnte zum Beispiel so aussehen: =ISTTEXT(B5:B2004).

4. Um den Benutzer auf eine fehlerhafte Eintragung hinzuweisen, ist es empfehlenswert eine entsprechende Fehlermeldung zu erstellen. Die Meldung wird im gleichen Fenster, im Register „Fehlermeldung“, angelegt und aktiviert.

Wenn nicht standardmäßig angezeigt, aktivieren Sie ganz oben die Option „Fehlermeldung anzeigen, wenn ungültige Daten eingegeben wurden:“. Im Feld „Titel“ tragen Sie die Überschrift der Fehlermeldung ein und im darunterliegenden Feld „Fehlermeldung“ einen weiteren, freien zu gestaltenden Text. Mit „OK“ wird die Fehlermeldung gespeichert und aktiviert.

Ab sofort wird bei der Eingabe von reinen Zahlenwerten die zuvor festgelegte Meldung angezeigt und die Eingabe verweigert.

Dieser Tipp funktioniert mit Excel 2007, 2010, 2013 und 2016.

Hinweis: Durch die so eingestellte Datenüberprüfung werden nur reine Zahlenwerte abgewiesen. Alphanumerische Eingaben, wie zum Beispiel „Geburtstage 2012“, werden zugelassen.

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Hardware & Software Office Word

Word 2007 und 2010: Das unberechtigte Ändern Ihrer Dokumentenformate verhindern

Oft werden Word-Dokumente, die von mehreren Personen bearbeitet werden, in ihrem Aussehen verändert. Dies ist besonders dann ärgerlich, wenn es sich um offizielle Geschäftspost handelt. Im Nachhinein erfordert es unnötige Mehrarbeit, das erforderliche Layout wieder herzustellen. Mit ein paar Einstellungen lassen sich aber solche Formatierungen vor unberechtigten Veränderungen schützen.

Ändern verboten

Um Änderungen an Formatierungen zu verhindern, klicken Sie im geöffneten Word-Dokument auf den kleinen Pfeil rechts im Aufgabenbereich der „Formatvorlagen“.

Im neuen Fenster „Formatvorlagen“ klicken Sie unten auf die Symbolschaltfläche „Formatvorlagen verwalten“.

Im Register „Einschränken“ wählen Sie zunächst alle Formatvorlagen mit der Schaltfläche „Alle auswählen“ aus und sperren sie mit dem Button „Einschränken“.

Anschließend wählen Sie die Formatvorlagen aus, die verändert werden dürfen und aktivieren sie wieder mit dem Button „Zulassen“. Wenn mehrere Vorlagen aktiviert werden sollen, können Sie diese mit gedrückter [Strg]-Taste und Linksklick auswählen und alle auf einmal aktivieren.

Abschließend aktivieren Sie die Option „Nur zulässige Formatvorlagen“ und bestätigen alle Änderungen mit „OK“.

Tipp: Möchten Sie das Überschreiben durch automatische Formatierungen zulassen, zum Beispiel für Hyperlinks, dann aktivieren Sie noch die Option „Überschreiben der Formatierung durch AutoFormat zulassen“.

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Internet & Medien Opera

Opera ab Version 10.5: Deaktivierte rechte Maustaste erneut freigeben, JavaScripts austricksen

Viele Nutzer des norwegischen Browsers Opera haben sicherlich schon mal festgestellt, dass die rechte Maustaste bei verschiedenen Webseiten deaktiviert ist. Meistens nutzt man diese Maustaste, um Textpassagen oder Fotos aus einer Seite herauszukopieren. Die Betreiber dieser Webseiten nutzen JavaScript um schützenswerte Inhalte zu sichern. Ebay beispielsweise, nutzt diese Funktion um Benutzerdaten wie Bankverbindungen zu sichern. Opera kann diese Skripte deaktivieren und dadurch die rechte Maustaste wieder nutzbar machen.

So einfach aktiveren Sie wieder die rechte Maustaste:

1. Starten Sie Opera, und klicken Sie auf den Opera-Button. Im Kontextmenü wählen Sie „Einstellungen | Einstellungen“.

2. Im Dialogfenster „Erweiterungen“ wechseln Sie zum Register „Erweitert“ und wählen im linken Bereich die Kategorie „Inhalte“ aus. Lassen Sie im großen Bereich die Option „JavaScript aktivieren“ eingeschaltet, und klicken Sie stattdessen auf den daneben liegenden Button „JavaScript-Optionen“. Im neuen Fenster deaktivieren Sie dann die Option „Kontextmenü-Ereignisse durch Skripte zulassen“.

3. Bestätigen Sie beide offenen Dialogfenster mit „OK“, um die Einstellungen zu speichern.

Nur für bestimmte Seiten

Der Nachteil an dieser generellen Änderung ist, dass damit bei einigen Webseiten, die mit diesen Skripten weitere Optionen im Kontextmenü bereitgestellen, dann ebenfalls nicht angezeigt werden. Doch auch für diesen Fall gibt es eine Lösung: Die Deaktivierung der JavaScripte nur für bestimmte Webseiten.

Die Änderungen für einzelne Webseiten werden im Opera gespeichert, damit bei einem neuen Besuch der Seite, die Skripte nicht wieder deaktiviert werden müssen.

Rufen Sie im Opera-Browser die entsprechende Internetseite auf, und wählen Sie folgenden Pfad: Mit einem Klick auf den Opera-Button öffnen Sie das Kontextmenü und wählen „Einstellungen | Schnelleinstellungen | Seitenspezifische Einstellungen“. Im folgenden Fenster deaktivieren Sie die bereits bekannte Option  „Kontextmenü-Ereignisse durch Skripte zulassen“.

Nun nur noch mit „OK“ die Änderung bestätigen, damit bei einem erneuten Besuch der Seite die Einstellung nicht noch einmal vorgenommen werden muss. Jetzt müssen Sie nur noch entscheiden, welche der beiden Möglichkeiten Sie anwenden möchten. 

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Hardware & Software Windows 7

Windows-Firewall: Auch ausgehende Verbindungen überwachen und kontrollieren

Windows ist mit einer recht guten Firewall ausgestattet. Allerdings kontrolliert die Windows-Firewall nur den eingehenden Datenverkehr und sorgt so dafür, dass von außen kein Schadprogramm reinkommt. Doch wie sieht’s mit dem ausgehenden Datenverkehr aus, also den Daten, die der eigene Rechner ins Netz schickt? Diese wandern ungeprüft ins Internet. Mit einer kleinen Konfigurationsänderung nimmt die Windows-Firewall auch ausgehende Daten unter die Lupe.

Damit die Windows-Firewall auch die andere Richtung überwacht, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Rufen Sie den Befehl „Start | Systemsteuerung“ auf, und klicken Sie auf „System und Sicherheit“ sowie „Windows-Firewall“. Danach klicken Sie in der linken Spalte auf „Erweiterte Einstellungen“.

2. Im nächsten Fenster klicken Sie in der mittleren Spalte auf „Windows-Firwalleigenschaften“.

3. Im nächsten Fenster wechseln Sie ins Register „Privates Profil“.

4. Damit auch ausgehende Nachrichten überwacht werden, wählen Sie im Feld „Ausgehende Verbindungen“ den Eintrag „Blockieren“.

5. Schließen Sie alle Fenster mit OK. Jetzt achtet die Windows-Firewall bei ausgehenden Verbindungen darauf, dass Ihr eigener Rechner keine Schadsoftware verteilt und zur „Virenschleuder“ wird.

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