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Hardware & Software Windows 7

Vor der Weitergabe eines leeren USB-Sticks alle alten Daten mit Bordmitteln sicher löschen

Sicher ist Sicher: Möchte man USB-Sticks abgeben, sollten alle Daten so gelöscht werden, dass nichts wiederherstellbar ist. Sonst droht unter Umständen ein böses Erwachen, wenn zum Beispiel private Fotos im Web auftauchen. Um das zu verhindern, sind nicht unbedingt zusätzliche Programme erforderlich. Auch mit Windows 7-Bordmitteln lassen sich die Speicher-Sticks zuverlässig löschen.

Und das geht so:

1. Schließen Sie den USB-Stick an Ihren PC oder Laptop an, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Stick, und wählen Sie im Kontextmenü „Formatieren“ aus.

2. Im Dialogfenster „Wechseldatenträger formatieren“ wählen Sie als Dateisystem „exFat“ aus und bestätigen mit „Starten“.

3. Nachdem die Formatierung abgeschlossen ist, klicken Sie wieder mit der rechten Maustaste auf den USB-Stick, wählen wieder „Eigenschaften“ aus und notieren sich den angezeigten, freien Speicherplatz in Byte (in diesem Beispiel 2.079.948.800 Bytes).

4. Der nächste Schritt ist die Erstellung einer Datei, die exakt den freien Speicherplatz des Sticks belegt. Sie sorgt dafür, dass keine alten Datenfragmente auf dem Speicher zurückbleiben.

Starten Sie dazu die Eingabeaufforderung mit Administratorrechten. Klicken Sie nacheinander auf „Start | Alle Programme | Zubehör“ und öffnen Sie mit einem Rechtsklick das Kontextmenü von „Eingabeaufforderung“. Wählen Sie die Option „Als Administrator ausführen“.

5. Geben  Sie in das Fenster der „Eingabeaufforderung“ folgenden Befehl ein und drücken die Taste [Enter]:

fsutil file createnew f:dummy.txt 2079948800

Der Teilbefehl „f:“ ist variabel und durch Ihren Laufwerksbuchstaben zu ersetzen. Ebenso die Zahl am Ende des Befehls ist durch die Gesamtspeicherangabe Ihres USB-Sticks anzupassen.

6. Wiederholen Sie nun die Formatierung mit einem beliebigen Dateisystem, beispielsweise mit dem Standard-Dateisystem „FAT“.

7. Anschließend öffnen Sie wieder die „Eigenschafen“ des USB-Sticks und kontrollieren den Gesamtspeicher, der nun komplett zur Verfügung stehen sollte. Im Bereich „Belegter Speicher“ sieht man im Gegensatz zum „leeren Urzustand“ das hier 98304 Bytes alte Restdaten entfernt wurden.

Um sicherzugehen das alles gelöscht ist, können Sie zur Kontrolle das kostenlose Programm „Recuva“ nutzen. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Artikel.

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Shopping

Noch keine Weihnachtsgeschenke gekauft? Mit BayHunter auf eBay die günstigsten Schnäppchen finden

Die Artikelsuche von eBay ermöglicht nicht immer optimale Suchergebnisse, da nicht genügend Kombinationen der Sucheinstellungen möglich sind. Beispielsweise lässt sich keine Neuware anzeigen, die in den nächsten 10 Minuten ausläuft und auf die noch keine Gebote abgegeben wurden. Mit der kostenlosen Software „BayHunter“ können Sie eine Vielzahl von Suchkriterien miteinander kombinieren und so günstige Schnäppchen ergattern.

Tippfehler ausnutzen

Zudem lässt sich zusätzlich noch eine Tippfehlersuche aktivieren, die manchmal noch zu überraschend günstigen Funden führen kann. Tippfehler werden bei der eBay eigenen Suche leider nicht berücksichtigt.

Die Software kann auf der Webseite des Anbieters aborange.de heruntergeladen werden.  Klicken Sie auf diesen Download-Link, um direkt zum Download-Seite zu gelangen. Der Link „Download Version 4.30“ startet den Downloadvorgang. Folgen Sie dann den Hinweisen und den Installationsanweisungen.

Im Bedienfenster von „BayHunter“ werden alle Einstellungsmöglichkeiten auf einen Blick dargestellt. Geben Sie nun den gewünschten Suchbegriff ein und stellen Sie die benötigten Suchfilter ein. Mit dem Fernglassymbol starten Sie die Artikelsuche.

Die kostenlose Version von „BayHunter“ ist in den Funktionen etwas eingeschränkt. Die Galeriebilder werden beispielsweise nicht angezeigt. Auch das Speichern einer Suche ist in der Freeware-Version deaktiviert. Für die eigentliche Schnäppchensuche ist das aber kein Problem.

Folgende Zusatzfunktionen sind in der kostenpflichtigen Pro-Version enthalten:

  • Gewerblicher Einsatz der Software
  • Speichern und Laden von Sucheinstellungen
  • Anzeige der Galeriebilder in der Ergebnisliste
  • Speichern der Ergebnisliste als Datei
  • Kopieren der Ergebnisliste in den Zwischenspeicher

Alles in Allem ist „BayHunter“ sowohl in der kostenlosen, als auch in der Pro-Version für 20 Euro, ein zuverlässiges und einfach zu bedienendes Tool, das gute Ergebnisse liefert.

Die Alternative: Der PreisHai mit Nachtsuche

Im Vergleich mit dem ebenfalls kostenlosen Such-Programm PreisHai, sind die Suchfunktionen und deren Kombinationsmöglichkeiten bei „BayHunter“ umfangreicher. Die Tippfehlersuche bei PreisHai findet aufgrund der besseren Suchroutinen mehr Artikel.

Ein weiterer Vorteil von „PreisHai“ ist die Anzeige der Galeriebilder in der Ergebnisliste, sowie die Funktion der „Nachtsuche“. Dieser Suchfilter findet Auktionen die in der kommenden Nacht zwischen 0 und 6 Uhr enden. Erfahrungsgemäß erfolgen zu diesen Zeiten die wenigsten Gebote.

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Hardware & Software

Trotz Deinstallation immer noch Programmreste auf dem Computer? So werden alle Reste zuverlässig gelöscht.

Viele Computer-Programme enthalten auch ein Deinstallationsprogramm, um es später restlos vom PC wieder entfernen zu können. Wirklich restlos? Leider ist das nicht immer der Fall. Bei etlichen Programmen bleiben immer noch Restdateien übrig, weil die Deinstallationsroutinen schlampig oder auch nur halbherzig programmiert wurden. So bleiben oft Dateiordner, Startmenü- und/oder Registryeinträge übrig, die unnötig Speicherplatz und Prozessorkapazitäten beanspruchen. Hier helfen Tools wie zum Beispiel der „Iobit Uninstaller“, Programmreste zu identifizieren und vollständig vom Rechner zu entfernen.

Das Tool „Iobit Uninstaller 2.1.“, der kostenlos, beispielsweise bei Chip.de, im Web erhältlich ist, erstellt als erstes einen Wiederherstellungspunkt, damit bei eventuellen Problemen alle Änderungen wieder rückgängig gemacht werden können. Außerdem kommt das Programm ohne Installation aus und ist kompatibel mit Windows 2000, XP, Vista und Windows 7.

Um das Programm zu starten, rufen Sie in Ihrem Internet-Browser die Webseite „http://www.chip.de/downloads/IObit-Uninstaller_43121217.html“ auf, und klicken auf den Download-Button.

Folgen Sie den Download-Anweisungen. Nach Abschluss startet das Programm „Iobit Uninstaller“ automatisch. Klicken Sie auf die Schaltfläche „More“ und danach auf „Language | Deutsch“ um die Sprache zu ändern.

Im linken Bereich kann man zwischen verschiedenen Kategorien wählen, in die alle vorhandenen Programme eingetragen sind. So werden auch die nervigen Toolbars, die bei vielen Programmen zusätzlich als Download angeboten werden, angezeigt. Ein Großteil dieser Toolbars sind zwar ziemlich unnütz,  nisten sich aber in den Tiefen des Betriebssystems ein, aus denen sie, bei manuellem Löschen,  nur mühsam entfernt werden können.

Wählen Sie also eine dieser Kategorien, zum Beispiel „Toolbar“, markieren Sie einen Eintrag aus der Ergebnisliste, und klicken Sie oben auf den Button „Deinstallation I“. Bestätigen Sie im Anschluss den Sicherheitshinweis mit „Ja“.

Nun erfolgt die Systemreinigung in drei Schritten. Vor jedem Arbeitsschritt werden Sie durch einen Sicherheitshinweis gefragt, ob Sie diesen wirklich durchführen wollen.

Am wichtigsten ist hier die allererste Nachfrage nach dem Wiederherstellungspunkt. Bei unwichtigen Programmen wie Toolbars ist es nicht notwendig einen solchen Wiederherstellungspunkt anzulegen. Entfernen Sie daher einfach das entsprechende Häkchen, und beantworten die Meldung mit „Ja“. Sollten Sie sich nicht sicher sein, lassen Sie den Wiederherstellungspunkt anlegen, der wird nach erfolgreichem Löschen ebenfalls entfernt.

Im zweiten Schritt wird das gewählte Programm deinstalliert.

Der dritte Arbeitsschritt scannt die Registrierungsdatei und die Festplatte nach Überresten…

…und stellt diese in einer Liste zur manuellen Löschauswahl zur Verfügung. Hier können einzelne Elemente, oder mit dem Button „Alle abwählen“ markiert werden. Mit der Schaltfläche „Löschen“ werden alle Einträge entfernt.

Befinden sich auf Ihrem Computer Reste alter Antivirenprogramme, kann es vorkommen, dass trotz des Deinstallations-Tools sich diese nicht entfernen lassen. Für diesen Fall halten die Anbieter von Antivirenprogrammen ihre eigenen Entfernungsprogramme bereit, die diese Reste zuverlässig entfernen.

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Google Internet & Medien

Google-Übersetzer: Vokabel- und Sprach-Training leichtgemacht

Wer oft Texte übersetzt, dem stehen im Internet viele kostenlose und auch kostenpflichtige Übersetzungsprogramme zur Verfügung. Der bekannteste Übersetzter ist wohl LEO.org. Aber auch Google hat ein sehr gutes Übersetzer-Programm.

Mit Google übersetzen

Der Google-Übersetzter, erreichbar über die Schaltflächen „Mehr | Noch mehr | Übersetzer“ oder über die Adresszeile http://translate.google.de ist einfacher aufgebaut und ebenso einfach zu bedienen.

Wählen Sie über die Schaltflächen „Von“ und „Nach“ die Ausgangs- und Zielsprache aus. In das linke umrandete Feld geben Sie den Begriff ein der übersetzt werden soll. Automatisch wird das übersetzte Wort auf der rechten Seite angezeigt. Mit den Lautsprecher-Symbolen können Sie sich die Begriffe anhören.

Klicken Sie auf den übersetzten Begriff, werden noch weitere alternative Übersetzungsmöglichkeiten angezeigt.

Übersetzen mit Leo

Auch ganze Sätze werden bei Google, wie bei LEO.org, gut übersetzt.

In einem ist LEO etwas komfortabler, es muss keine Ausgangs- bzw. Zielsprache ausgewählt werden. Hat man eine Wörterbuch ausgewählt, zum Beispiel „Englisch-Deutsch“, erkennt das Programm die eingegebene Sprache und übersetzt in die jeweils andere Sprache.

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Beruf Hardware & Software Office Outlook Software Windows 7 Windows 98 Windows Vista Windows XP

Outlook XP/2003/2007: E-Mails mit sensiblem Inhalt sicher und dauerhaft löschen

Viele E-Mail enthalten sensible Daten, wie zum Beispiel persönliche Daten, Bankverbindungen, Geschäftsberichte. Die Liste dieser sensiblen Daten ist schier endlos. Das Entfernen dieser E-Mails mittels dem Outlook-Ordner „Gelöschte Objekte“ ist nicht sicher genug. Mit verschiedenen Tools, wie einem Hex-Editor, kann man sich noch über die PST-Datei (Personal Store) Zugriff verschaffen. Erst durch Komprimierung des PST-Containers werden die entsprechenden Datenbereiche überschrieben und damit unleserlich gemacht. Je nach Einstellung ist aber die Zeitspanne bis zu der nächsten Komprimierung für Hacker ausreichend, um großen Schaden anzurichten. Outlook ermöglicht mit ein paar einfachen Klicks, diese Komprimierung sofort durchzuführen.

Mit einem zusätzlichen Eintrag in die Registry können Sie Outlook sogar befehlen, den Inhalt von „Gelöschte Objekte“ automatisch beim Beenden des Programms sicher und dauerhaft zu entfernen.

Sofortige Datenkomprimierung:

1. Starten Sie Outlook und wählen in der Menüleiste den Befehl „Datei | Datendateiverwaltung“.

2. Im Dialog „Outlook-Datendateien“ wählen Sie die betreffende PST-Datei aus und klicken auf die Schaltfläche „Einstellungen“.

3. Im nächsten Dialogfenster „Persönliche Ordner“ wählen Sie den Button „Jetzt komprimieren“.

4. Bestätigen Sie den Vorgang mit „OK“.

Je nach Größe und Fragmentierung Ihres Datenbestandes, sowie der Leistung Ihres Computers, kann es ein paar Minuten dauern, bis die Datei komprimiert ist.

Enthält das Dialogfenster „Outlook-Datendateien“ mehrere PST-Dateien, wiederholen Sie mit allen Dateien die Arbeitsschritte zwei und drei.

Automatische Komprimierung beim Beenden von Outlook:

1. Klicken Sie auf „Start | Ausführen“, geben in das Eingabefeld „regedit“ ein und bestätigen mit „OK“.

2. Im Registry-Editor suchen Sie links im Verzeichnisbaum den Eintrag „HKEY_CURRENT_USERSoftwareMicrosoftOffice“.

3. Wählen Sie in diesem Ordner Ihre Office-Version aus:

  • XP       = 10.0
  • 2003 = 11.0
  • 2007 = 12.0

4. Navigieren Sie weiter zum Unterschlüssel „OutlookPST“. Klicken Sie in den rechten Fensterbereich und erzeugen einen neuen Eintrag mit Rechtsklick „Neu | DWORD-Wert“. Geben Sie dem neuen Eintrag den Namen „PSTNullFreeOnClose“ und bestätigen mit der [Enter] Taste.

5. Öffnen Sie die neue Datei mit einem Doppelklick und ändern den Wert von „0“ auf „1“.

6. Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“ und schließen die Registry.