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Dual Monitor Taskbar: Bei zwei Monitoren die Taskleiste auf den zweiten Monitor verlängern

An moderne Grafikkarten lassen Sie mindestens zwei, oft sogar drei oder vier Monitore anschließen. Kein Wunder also, dass auf vielen Schreibtischen zwei Monitore nebeneinander stehen und zusammen einen Riesen-Windows-Desktop bilden. Allerdings mit einem Schönheitsfehler: Die Taskleiste wird nicht auf den zweiten Monitor verlängert, sondern bleibt – praktisch in halber Größe – nur auf dem ersten Monitor sichtbar. Mit einem kleinen Zusatzprogramm gibt’s endlich die doppelt so lange Taskleiste.

Dual Monitor Taskbar

Möglich macht’s das kleine Gratisprogramm „Dual Monitor Taskbar“, das Sie von der Webseite sourceforge.net/projects/dualmonitortb herunterladen können. Achtung: Klicken Sie zum Download nur einmal auf den schmalen grünen Download-Button (siehe Bild unten), und warten Sie, bis der Download beginnt. Klicken Sie nicht die größeren „Download“-Button in der rechten Spalte; das sind lediglich Werbungen für Download-Manager und andere Downloads.

Sobald die Installation der Dual Monitor Taskbar abgeschlossen ist, ist die verlängerte Taskleiste sofort aktiv. Ab sofort gibt es auch auf dem zweiten Monitor eine Taskleiste inklusive Uhr und Minisymbolen neben der Uhr; nur die Start-Schaltfläche fehlt. Besonders praktisch: Die zweite Taskleiste zeigt nur die Icons der Programme, die auch auf diesem Monitor aktiv sind. So erkennen Sie sofort, welche Programme und Programmfenster auf welchem Monitor aktiv sind.

Per Rechtsklick auf einen freien Bereich der Zusatz-Taskleiste und den Befehl „Properties“ können Sie das Tool konfigurieren. Hier sollten Sie die Option „Automatically start with Windows“ ankreuzen, damit die Zusatzleiste automatisch nach dem Windows-Start zur Verfügung steht.   Um die zweite Uhr und die Minisymbole auszuschalten, entfernen Sie die Häkchen bei „Show clock“ und „Show notification area“.

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Dual-Monitor-Betrieb: Arbeiten mit zwei Bildschirmen

Wer intensiv mit seinem Rechner arbeitet und mehrere Anwendungen parallel geöffnet hat, kommt sehr schnell in die Lage, mit der Maus oder der Tastenkombination [Alt][Tab] zwischen zwei Fenstern zu wechseln. Mag dies zwar für einige Fälle vollkommen ausreichen, so wird es gerade beim Arbeiten mit mehreren Excel-Listen oder bei umfangreichen Recherchen im Internet schnell sehr anstrengend. Um sich selbst eine Erleichterung zu schaffen, ist das Anschließen von zwei Bildschirmen eine sinnvolle Alternative.

Zwei Bildschirme: Was brauchen Sie dafür?

Zunächst einmal müssen Sie sich die für Sie richtigen Monitore aussuchen. Die Preise sind inzwischen sehr günstig geworden. Gute Geräte erhalten Sie schon für verhältnismäßig wenig Geld. Nehmen Sie sich Zeit bei der Auswahl und achten Sie nicht nur auf die technischen Werte. Entscheidend ist Ihr persönliches Wohlbefinden. Wichtig beim Monitorkauf: Schaffen Sie sich am besten zwei identische Modelle an, damit es zu keinen gravierenden Bildunterschieden kommt. Sehr gut passen zum Beispiel zwei 24-Zoll-Monitore zusammen. Auf diesem Beispielfoto aus unserem Tipps-Tricks-Kniffe-Büro sind zwei Dell 2410-Monitore nebeneinander angeordnet.

Neben den Bildschirmen benötigen Sie noch ein paar weitere Accessoires. Haben sie eine Onboard-Grafikkarte, an der mehrere Anschlussmöglichkeiten vorhanden sind? Oder nutzen Sie eine PCI-Karte? In beiden Fällen können Sie einen Bildschirm am DVI-Anschluss anschließen und den anderen Monitor über die herkömmliche VGA-Buchse verbinden. Dadurch kann es mitunter zu Unterschieden in der Qualität kommen, die aber für die meisten Aufgaben eher nicht ins Gewicht fallen. Benötigen Sie jedoch höherwertige Darstellungen, dann müssen Sie mehr investieren.

Hochwertige Bilddarstellung bei zwei Bildschirmen

Um digitale und hochwertige Auflösungen zu erhalten, benötigen Sie in jedem Fall eine Grafikkarte , welche mindestens einen DVI-Anschluss besitzt und möglichst auch mit einer HDMI-Buchse ausgestattet ist. Reicht Ihnen eine DVI-Lösung, können Sie mittels eines Adapters zwei Bildschirme über einen DVI-Anschluss laufen lassen. In diesem Fall haben Sie digitale Bilddaten auf beiden Monitoren. Wollen Sie jedoch HD-Qualität, so müssen Sie bei der Grafikkarte darauf achten, dass sie möglichst zwei HDMI-Anschlüsse vorweisen kann. Natürlich müssen die Bildschirme in einem solchen Fall ebenfalls HD-fähig sein.

Windows-Desktop auf zwei Bildschirme erweitern

Damit Sie auch beide Bildschirme nutzen können, ist noch ein kleiner Schritt notwendig. Sie müssen Ihr Betriebssystem so einstellen, dass der Desktop auf beide Bildschirme erweitert wird. Unter Windows 7 klicken Sie dafür mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen anschließend „Bildschirmauflösung“ aus.  Hier sehen Sie – sofern beide Monitore richtig angeschlossen sind – beide Bildschirme nebeneinander. Schieben Sie sich die Monitore (1 und 2) mit gedrückter Maustaste so hin, wie Sie es haben möchten. Abschließend klicken Sie beim zweiten Bildschirm unter „Mehrere Anzeigen“ auf das Drop-Down-Menü und wählen „Diese Anzeigen erweitern“ aus. Nach der OK-Bestätigung können Sie fortan mit zwei Bildschirmen arbeiten.

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