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Netflix stellt den Betrieb auf einigen älteren Fernsehern ein

Ab dem 01. Dezember 2019 wird Netflix den Support für ältere Fernseher, Bluray-Player sowie Streaming-Sticks einstellen.

Leider findet sich auf der Netflix-Webseite keinerlei Hinweis auf eine Liste betroffener Geräte. Lediglich der Streaming-Stick Hersteller Roku bestätigt das Support-Ende für zwei ältere Geräte.

Aber auch Elektronikhersteller wie Samsung und Vizio sind betroffen. Es ist nicht auszuschließen, dass Netflix auch Geräte anderer Hersteller nicht mehr unterstützt.

Vorab können Netflix-Nutzer nicht testen, ob ihr Smart-TV von dem Support-Ende betroffen ist. Bei den Betroffenen erscheint beim Start von Netflix ein entsprechender Warnhinweis.

Wer vom Netflix-Support-Ende betroffen ist, dem bleiben drei Möglichkeiten. Entweder man nutzt eine andere Streaming-Plattform, oder man kauft sich einen anderen Fernseher bzw. einen neuen Streaming-Stick.

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Hardware & Software Multimedia

Bei Netflix den praktischen „Smart-Download“ aktivieren

Netflix bietet seinen Nutzern viele komfortable Funktionen. Eine davon ist der Smart-Download.

Der Smart-Download ist insbesondere für Serien-Fans von großem Vorteil. Lade dir ein paar Episoden deiner Lieblingsserie herunter. Nachdem du eine Folge geschaut hast, löscht die Funktion diese und lädt anschließend die nächste Episode automatisch herunter. Vorausgesetzt, es existiert eine aktive WLAN-Verbindung.

Starte auf deinem Android-Smartphone oder -Tablet die Netflix-App und tippe unten auf das Download-Icon. Oberhalb deiner Downloads findest du den Menü-Punkt Smart-Downloads. Neben der Anzeige wird auch angezeigt, ob das Feature bereits aktiviert ist. Tippe auf diesen Eintrag, um weitere Informationen anzuzeigen oder die Einstellungen zu ändern.

Die Smart-Download-Funktion ist noch recht neu und derzeit leider nur für Android-Geräte verfügbar.

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Hardware & Software Multimedia Software

Skype: Lesebestätigungen in Chats abschalten

Wie in den Chats des WhatsApp Messengers, so gibt es auch bei Skype die Lesebestätigungen in Echtzeit. Wenn du etwas mehr Privatsphäre haben möchtest, kannst du die Lesebestätigungen bei Bedarf auch deaktivieren.

Um keine Lesebestätigungen mehr zu senden, klicke in Skype auf dein Profilbild und öffne die Einstellungen.

Wechsle zur Kategorie Nachrichten und deaktiviere den Schalter bei Lesebestätigungen. Die Änderung ist sofort wirksam und das Fenster der Einstellungen kann geschlossen werden.

Das Abschalten hat aber auch den Effekt, dass du ebenfalls keine Lesebestätigungen deiner Chatpartner mehr erhälst.

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Hardware & Software Multimedia

VLC Player startet zu langsam? So wird er wieder schneller.

Der VLC Media Player gehört für viele Nutzer zur Nummer 1 unter den Media Playern. Er benötigt wenig Speicherplatz, unterstützt viele Formate und ist trotz der Funktionsvielfalt recht einfach zu bedienen. Trotzdem startet der VLC mit der Zeit immer langsamer.

Durch die Löschung des Cache-Speichers wird der Start von Video- und Audio-Dateien wieder beschleunigt.

Starte deinen VLC Media Player und wähle in der Menüleiste Werkzeuge | Einstellungen aus.

Im Dialogfenster Einstellungen klickst du in der Kategorie Interface auf den Button Einstellungen zurücksetzen.

Aber Achtung: Dadurch wird nicht nur der Cache geleert, auch der Verlauf und alle Einstellungen werden auf Erstinstallations-Niveau zurückgesetzt.

Wenn du den VLC aber nur zum Abspielen nutzt, ist das kein Problem.

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Windows 10: Videos mit Bordmitteln bearbeiten

Wenn du gelegentlich eigene oder heruntergeladene Videos schneiden möchtest, dann benötigst du dazu die passende Software. Schnell findet man über eine Websuche viele Anbieter, zum größten teil sogar kostenlos. Windows-10-Nutzer brauchen eigentlich keine zusätzliche Software, denn die ist bereits auf dem Computer vorhanden.

Vorsicht vor ungewollter Software

Gratis-Software, egal für welchen Zweck, hat einen wesentlichen Nachteil. Passt man nicht genau auf, dann installiert sich automatisch beim Download allerlei unnütze Ad-Ware, nervige Toolbars oder andere Programme, die man eigentlich gar nicht will.

Das Schneiden von Videos kann nämlich auch die App Fotos erledigen. Die App enthält nämlich einen versteckten MPEG Editor.

Eingebauter MPEG-Editor

Um ihn zu verwenden, klickst du mit der rechten Maustaste das zu bearbeitende Video an und wählst Öffnen mit | Fotos aus.

Nach ein paar Sekunden hat die App das Video geladen. Dann klickst du in der Symbolleiste auf Kreativoptionen für dieses Video, das als Icon mit gekreuzten Stiften dargestellt wird.

Im nachfolgenden Drop-Down-Menü wählst du nun die Option Zuschneiden aus. Unterhalb des Video-Fensters legst du mit den Anfasspunkten der Fortschrittsanzeige den Start- und Endpunkt der Film-Sequenz fest, die du aus dem Gesamtvideo herausschneiden möchtest.

Dann nur noch Speichern unter auswählen, einen neuen Namen eintippen und den Clip im gewünschten Ordner speichern.

Weitere Funktionen

Die App Fotos enthält neben dem MPEG-Editor noch weitere Funktionen für die Video-Bearbeitung.

  • Zeitlupe hinzufügen
  • Fotos speichern (Einzelbilder des Videos speichern)
  • Zeichnen
  • Ein Video mit Text erstellen
  • 3D-Effekte hinzufügen

Der MPEG-Editor ist nicht als Ersatz für Profi-Software zu verstehen. Für gelegentliches Schneiden oder für eine einfache Bearbeitung von Videos ist er aber vollkommen ausreichend.

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Desktop-Aktivitäten mit dem VLC Media Player aufnehmen

Manchmal ist es ganz hilfreich, wenn bei der Erklärung von Computerprogrammen zusätzlich ein Video-Tutorial zur Verfügung steht. Für eine schnelle und unkomplizierte Aufnahme ist der VLC Media Player sehr gut geeignet.

Es gibt zwar auch noch den Windows-Aufzeichnungsassistenten, aber der erzeugt nur Scrrenshots, die dann als Slideshow gespeichert wird. Beim VLC Media Player dagegen, wird ein Video im AVI-Format erzeugt.

Und so funktioniert´s:

Starte den VLC und klicke in der Menüleiste auf Ansicht | Erweiterte Steuerung, um die Bedienelemente (Aufnahme, Play, etc) einzublenden.

Dann öffnest du über die Menüleiste das Register Medien und wählst Aufnahmegerät öffnen aus. Anschließend änderst du den Aufnahmemodus von DirectShow auf Desktop.

Besonders wichtig ist, im Bereich Optionen die Bildwiederholrate anzupassen. Standardmäßig ist hier nur ein Frame pro Sekunde eingestellt. Für ein flüssiges Video sind mindestens 27 bis 30 Frames erforderlich. Abschließend klickst du auf den Button Wiedergabe und dein Desktop wird nun im Programmfenster des VLC Media Players angezeigt.

Um deine Desktop-Aktivitäten aufzuzeichnen, klickst du auf den roten Aufnahmebutton. Ein erneuter Mausklick auf diese Schaltfläche beendet die Aufzeichnung wieder. Erstellte Video-Clips werden automatisch in deinem Benutzerverzeichnis im Ordner Videos gespeichert.

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Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Skype ist endlich da

Viele Messenger haben sie schon integriert, die End-2-End-Verschlüsselung. Nun gibt es dieses Sicherheits-Feature auch bei Skype.

Skype jetzt noch sicherer

In der Funktion Private Unterhaltungen werden ab sofort Textnachrichten, Bilder/Dateien und Audioanrufe unterstützt.  Videoanrufe aber leider nicht. Ob die E2E-Verschlüsselung auch auf die Videoanrufe ausgedehnt wird, ist derzeit nicht bekannt.

Offiziell wurde die Verschlüsselung am 15. August 2018 vom Director of Design for Skype and Outlook, Peter Skillman auf Twitter angekündigt.

Startet ein Nutzer eine verschlüsselte Unterhaltung, dann muss der andere Teilnehmer diese Anfrage erst zustimmen.

SMS Weiterleitung

Weiterhin wurde in der Beta-Version der Skype-Android-App die Funktion SMS Connect entdeckt. Sie soll die Weiterleitung von SMS per Android-Handy auf Windows-Rechner und MAC (und umgekehrt) ermöglichen. Sehen kann man das neue Feature schon jetzt, aber noch nicht aktivieren.

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YouTube ist über den Fire-TV-Stick wieder empfangbar

Ende letzten Jahres (2017) eskalierte der Streit zwischen Amazon und Google, weil der Verkauf des Google Chromecast gestoppt wurde. Daraufhin sperrte Google die offizielle YouTube-Unterstützung für die Fire-TV-Sticks. Die für den Nutzer mehr oder weniger komplizierten Umwege zum YouTube-Portal gehören nun der Vergangenheit an.

Zwar sind die Streitigkeiten nicht beigelegt, aber der Erfolg des Amazon Fire-TV-Sticks ist auch wesentlich vom Zugang zu dieser Video-Plattform abhängig.

Um seinen Kunden wieder YouTube-Videos anbieten zu können, übernimmt ab sofort der mitgeliefert Silk-Browser die Funktion der YouTube-App. Videos können somit direkt im Browser über den angeschlossenden Fernseher abgespielt werden.

Damit der YouTube-Stream auch funktioniert, muss der Silk-Browser mindestens auf die Version 67.5.x aktualisiert werden.