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Photoshop: Mit dem Blaukanal blitzschnell Himmel mit seinen Spiegelungen freistellen

Eine der wirkungsvollsten Möglichkeiten der Bildbearbeitung in Photoshop ist das Freistellen von Bildinhalten. Leider ist diese Arbeit oft langwierig und verdirbt einem den Spaß an der Bildbearbeitung. Mit folgendem Tipp jedoch wird das Freistellen zum Kinderspiel und geht blitzschnell: Nutzen Sie die verschiedenen Farbkanäle und erstellen Sie aus Ihnen eine Maske.

Öffnen Sie das Bild, duplizieren Sie die Hintergrundebene und geben Sie ihr einen aussagekräftigen Namen, z.B. „Master.“ Erstellen Sie eine neue Ebene und füllen Sie diese mit Schwarz. Diese Ebene wird Ihnen das Bearbeiten der Maske erleichtern. Wählen Sie die Masterebene aus und fügen Sie ihr eine Maske hinzu mit einem Klick auf das Symbol für „Vektormaske hinzufügen“ in der Ebenenpalette.

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Wechseln Sie in die Palette für die Kanäle und klicken Sie auf den Blau-Kanal. Mit der rechten Maustaste wählen Sie „Kanal duplizieren.“ Klicken Sie auf die Kopie und wählen Sie unter Bild – Korrekturen – die Tonwertkorrektur. Ziehen Sie den Regler für die Schwärze nach rechts, den für das Weiß nach links. Probieren Sie ein wenig herum: Als Ziel soll gelten, dass Ihr Bild zu einem Schwarz-Weiß-Foto wird, damit es als Maske dienen kann. Übermalen Sie die noch störenden hellen Stellen mit einem reinen Schwarz.

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Halten Sie die Apfel- bzw. Strg-Taste gedrückt und klicken Sie in die Miniatur der Kopie des Blau-Kanals, um eine Auswahl der weißen Bereiche zu treffen.

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Wählen Sie in der Ebenen-Palette die Ebene „Master“ aus und achten Sie darauf, dass die Auswahl noch aktiv ist. Entfernen Sie die Auswahl mit einem Klick auf [Entf] – Durch die zuvor erstellte schwarze Ebene sind die entfernten Bildelemente jetzt deutlich zu erkennen. Erstellen Sie schließlich eine neue Ebene, auf der Sie den neuen Bildinhalt platzieren. Mit diesen wenigen Schritten ist das Composing neuer Bildinhalte leicht gemacht.

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Photoshop-Makros: Mit Aktionen arbeiten, sie verändern und eigene Befehlsfolgen aufzeichnen

Sie gehören zu den großen Bequemlichkeiten des Bildbearbeitungsprogramms Photoshop: Aktionen beinhalten eine Folge von Befehlen, die quasi auf Knopfdruck nacheinander in Photoshop ausgeführt werden. Photoshop liefert eine ganze Reihe vorgefertigter Aktionen von Haus aus mit. Noch individueller jedoch wird das Arbeiten mit selbst aufgezeichneten Aktionen.

Photoshop-Befehlsfolgen abspielen

Die Palette bereits vorhandener Aktionen finden Sie unter „Fenster | Aktionen“ oder durch Drücken von [F9]. Mit einem Klick auf den Pfeil direkt neben der Aktion lassen sich die einzelnen Schritte, die durch sie ausgeführt werden, auflisten. Probieren Sie die Aktionen aus, indem Sie ein Bild öffnen und eine Aktion markieren. Klicken Sie dann auf den Button für Play in der unteren Leiste des Aktionen-Fensters. Die Aktion wird ausgeführt und das Bild ist verändert worden.

Sie können die schon vorhandenen Aktionen jederzeit ändern, indem Sie zum Beispiel einige der aufgeführten Schritte deaktivieren. Dazu entfernen Sie das Häkchen vor dem entsprechenden Teilschritt. Zur Sicherheit sollten Sie die Dialogboxen der Aktion aktivieren. Ein Klick auf das kleine Kästchen mit den drei Punkten erledigt das. Wird eine Aktion dann ausgeführt, erhalten Sie die Gelegenheit, in den Dialogboxen entsprechende Werte zu verändern und an Ihre Bedürfnisse anzupassen.

Eigene Photoshop-Makros aufzeichnen

Reichen die mitgelieferten Aktionen nicht aus, finden Sie im Internet eine Unmenge verschiedenster Aktionen für alle Bereiche.
Der Clou ist das Aufzeichnen eigener Aktionen, für die Sie idealerweise ein eigenes Set in der Aktionenpalette anlegen. Klicken Sie dazu auf den Kasten in der unteren Leiste der Palette. Im Aktionsmenü wählen Sie „Neue Aktion“ und vergeben einen passenden Namen. Ein Tipp: In demselben Fenster legen Sie für die häufig anzuwendenden Aktionen eine Tastenkombination fest.

Nach einem Klick auf OK ist der Aufnahmemodus der neuen Folge schon aktiv. Jede Handlung, die Sie jetzt nacheinander ausführen, wird zu einem Bestandteil der neuen Aktion. Nach dem letzten Befehl klicken Sie auf „Aufzeichnung beenden“ direkt neben dem Aufnahmeknopf.

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Photoshop: Fotos optimal vergrößern

In Zeiten von 20 und mehr Megapixeln müssen die meisten Fotos verkleinert werden. Das ist meist auch kein Problem, da ja genügend Pixel vorhanden sind. Anders sieht es beim Vergrößern aus. Hier sinkt die Qualität, da die fehlenden Pixel praktisch aus dem Nichts künstlich erschaffen und berechnet werden müssen. Einige simple Tricks sorgen dafür, dass beim Vergrößern möglichst wenig Artefakte und Klötzchen entstehen.

Richtig vergrößern

Das Vergrößern von Fotos ist meist notwendig, wenn nur ein kleines Foto als Ausgangsmaterial zur Verfügung steht oder ein kleiner Bildausschnitt größer dargestellt werden soll. Dann gehen Sie zum Vergrößern am besten folgendermaßen vor:

1. Beim Hochskalieren der Bildpunkte werden auch alle bereits im Bild vorhanden Artefakte und das Bildrauschen verstärkt. Daher sollten Sie vor dem Vergrößern mit dem Befehl „Filter | Rauschfilter | Rauschen reduzieren“ das Bildrauschen verringern.

2. Zum Vergrößern rufen Sie den Befehl „Bild | Bildgröße“ auf und stellen zuerst die gewünschte Auflösung (etwa 240 Pixel/Zoll) und dann die neuen Bildmaße in Pixeln oder Prozent ein. Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn der Vergrößerungsfaktor maximal 50% (Einstellung „150 Prozent“) beträgt. Als Interpolationsverfahren ist für Vergrößerungen die Methode „Bikubisch glatter“ am besten geeignet.

3. Durch das Vergrößern entsteht automatisch eine Unschärfe, vor allem bei Texten und harten Kanten. Um die Vergrößerung nachzuschärfen, verwenden Sie den Befehl „Filter | Scharfzeichnungsfilter | Unscharf maskieren“.

Im Dialogfenster können Sie die Scharfzeichnung feinjustieren. Achten Sie darauf, dass die Option “Vorschau” aktiviert ist, damit Sie die Änderungen sowohl im kleinen Vorschaufenster als auch im Originalbild sehen können. Die Schieberegler haben folgende Auswirkungen:

  • Die Stärke bestimmt, wie stark die Schärfung ausfällt. Am besten probieren Sie testweise die extremen Werte aus, um die maximalen Auswirkungen zu sehen. In der Praxis sollte die Stärke nicht über 200% liegen; bei vielen Fotos sind Werte zwischen 100 und 150 ideal.
  • Mit dem Radius legen Sie fest, wie weit sich die Schärfung ausgehend von der Kontrastkante auswirkt. Vorsicht: zu hohe Werte führen zu sogenannten Halos, auffälligen Lichtsäumen um die Kontrastkante herum. Bei vielen Fotos reichen Radien von 1,4 bis 1,6 Pixel.
  • Der Schwellenwert entscheidet, wie hoch der Kontrast zwischen zwei Pixeln sein muss, damit überhaupt eine Schärfung stattfindet. Bei höheren Werten wird erst später (also bei höheren Kontrasten) nachgeschärft. Bei vielen Fotos ist zum Beispiel der Schwellenwert 6 gut geeignet.

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Photoshop: Wachsstempel als Hintergrund für Briefsiegel erstellen

Einen Wachsstempel wie aus dem Mittelalter in Photoshop zu erstellen, ist eine leichte Übung. Er kann als Hintergrund für jeden vorstellbaren Text dienen und sogar Logos oder Piktogramme aufnehmen.

Virtuelles Wachs

Erstellen Sie in Photoshop eine neue Datei mit weißem Hintergrund. Wählen Sie das Ellipse-Werkzeug und ziehen Sie einen runden Kreis mit weißem Hintergrund auf, indem Sie dabei die Umschalt-Taste gedrückt halten. Innerhalb dieses Kreises ziehen Sie einen weiteren Kreis auf. Mit [Strg] und Maus können Sie diesen Kreis anfassen und verschieben.

Mit dem Werkzeug „Ankerpunkt hinzufügen“ setzen Sie mehrere Ankerpunkte auf den äußeren Kreis. Ziehen und schieben Sie die Ankerpunkte hin und her, damit der Rand sehr unregelmäßig erscheint. Nun verbinden Sie beide Kreise durch das Werkzeug für „Pfadauswahl“: Klicken Sie bei gleichzeitig gedrückter Umschalt-Taste die zwei Kreise an und wählen in der oberen Leiste „überlappende Formbereiche ausschließen“ und „Kombinieren.“

Anschließend wählen Sie die Palette für „Pfade“ aus und gehen dort im Kontextmenü auf „Auswahl erstellen.“ Nach einem Klick auf die Ebenenpalette wählen Sie das Füllwerkzeug mit einer roten Farbe. Bei dem Versuch, die Fläche zu füllen, erscheint die Frage, ob die Auswahl gerastert werden soll. Bestätigen Sie dies mit Okay.

Im Ebenenstil (Doppelklick auf die Ebene) wählen Sie „Abgeflachte Kante und Relief“ – Probieren Sie die verschiedensten Werte aus.
Erstellen Sie eine neue Ebene und ziehen Sie wieder mit dem Ellipse-Werkzeug einen Kreis auf, der das Innere der bisherigen Kreise ausfüllt. Ziehen Sie diese Ebene unter die erste Ebene. Wählen Sie im Menü Ebenenstil wieder „Abgeflachte Kante und Relief“ – dabei wählen Sie als Richtung „nach unten“ und passen die Einstellungen Ihrem Geschmack an.

Legen Sie eine dritte neue Ebene an. Die Einstellungen werden übernommen. Zeichnen Sie wieder einen Kreis, etwas kleiner als vorher und wählen Sie kleinere Werte als bisher im Ebenenstil unter „Abgeflachte Kante.“

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Photoshop: Mit Filter und Tonwertspreizung schnell einen Blitz einfügen

Mit Photoshop ist es einfach, Fotos nachträglich zu verändern. Ein Himmel voller dunkler Wolken über einer Urlaubslandschaft wirkt an sich schon dramatisch. Noch mehr Atmosphäre würde allerdings ein Blitz verleihen. Haben Sie nicht das Glück gehabt, bei Gewitter zu fotografieren oder im richtigen Moment auf den Auslöser zu drücken, können Sie mit Photoshop etwas nachhelfen. Fügen Sie einfach nachträglich einen Blitz ein. Mit Filtern und der Tonwertspreizung ist das schnell gemacht.

Erstellen Sie zuerst den Blitz. Legen Sie ein neues Bild an, das mindestens 1000 x 1000 Pixel haben sollte. Erstellen Sie mit dem Verlaufswerkzeug einen durchgehenden Verlauf in den Farben Schwarz und Weiß von links nach rechts.

Wählen Sie den Filter „Differenz-Wolken“ unter „Renderfilter“ und kehren Sie im nächsten Schritt die Farben um mit „Bild – Korrekturen – Umkehren“ oder [Strg] und [i]. Einige Konturen des Blitzes sind jetzt schon zu erkennen.

Führen Sie die Tonwertkorrektur durch unter „Bild – Korrekturen – Tonwertkorrektur“ oder [ Strg] und [L] mit folgenden Werten für die Tonwertspreizung: 155, 0.1, 255 – Der linke Wert steht für den Schwarzpunkt, der mittlere Wert zeigt den Kontrastwert und der rechte Wert legt den Weißpunkt fest. Probieren Sie eventuell andere Werte aus, bis Sie zufrieden sind.

Wählen Sie jetzt „Linear Abwedeln (Hinzufügen)“ als Modus für die Blitz-Ebene. Der schwarze Hintergrund wird dadurch transparent.

Bearbeiten Sie den Blitz mit dem Radiergummi und ändern Sie gegebenenfalls seine Position, Breite und Höhe mit Bearbeiten – Transformieren – Skalieren oder Drehen. Falls Sie das reine Weiß des Blitzes in ein leichtes Gelb oder Blau ändern möchten, wählen Sie „Bild – Korrekturen – Farbton/Sättigung“ oder [Strg] und [U] und verschieben Sie den Farbton-Regler. Setzen Sie dazu einen Haken bei „Färben.“

Erstellen Sie eine neue Ebene unterhalb der Blitzebene, platzieren Sie dort Ihr Foto und passen Sie die Größe und Position des Blitzes an.

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Photoshop-Schnitzereien: Text nachträglich in Holz schnitzen

Photoshop ist die ideale Software für nachträgliche Bildbearbeitung: Farben hervorheben oder reduzieren, Schärfe steigern oder Bildinformationen löschen. Sie können vorher nicht vorhandene Elemente hinzufügen, ohne dass dies dem Betrachter auffällt. Mit wenigen Klicks gelingt es in Photoshop, einem Hintergrund aus Holz nachträglich eine Schnitzerei hinzuzufügen.

Digital schnitzen

Öffnen Sie ein Bild mit einem Hintergrund aus Holz und erstellen Sie eine neue Textebene mit einem Klick auf das Textwerkzeug. Wählen Sie „Schwarz“ als Farbe und platzieren Sie die Schrift auf das Holz. Durch Drücken von [Strg][T] erscheint der Transformationsrahmen um den Schriftzug. Jetzt können Sie die Wörter drehen und skalieren. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Textebene und wählen Sie „Text rastern.“ Passen Sie gegebenenfalls die Perspektive mit „Bearbeiten“ – „Transformieren“ – „Perspektivisch“ oder „Verzerren“ an.

Reduzieren Sie die Deckkraft der Ebenenfläche auf 50 % und wählen Sie mit einem Doppelklick das Fenster „Ebenenstil.“ Erstellen Sie einen „Schatten nach innen“ mit den Einstellungen:

Deckkraft: 75 Prozent
Winkel: 130 Grad
Abstand: 10 Pixel
Unterfüllen: 4 Prozent
Größe: 10 Pixel

Beim nächsten Ebenenstil „Abgeflachte Kante und Relief“ wählen Sie „Relief“ und als Technik „Weich meißeln“ – dies sind die wichtigsten Einstellungen. Mit den anderen Parametern können Sie experimentieren. Durch die Vorschaufunktion sehen Sie sofort die Auswirkungen Ihrer Einstellungen. Empfehlenswert sind:

Tiefe: 100 Prozent
Größe: 1 Pixel
Weichzeichnen: 0 Pixel
Winkel: 130 Grad
Höhe: 50 Grad

Sie können noch andere Einstellungen im Fenster „Ebenenstil“ ausprobieren. Eine leichte Farbüberlagerung mit Brauntönen oder einen Verlauf in den passenden Holztönen, die Sie vorher mit der Pipette aufgenommen haben.

Noch sieht die Schnitzerei zu glatt aus: Gehen Sie auf „Filter“ – „Verzerrungsfilter“ – „Kräuseln“ und wählen Sie eine Stärke von 105 Prozent. Stellen Sie als Größe „Mittel“ ein. Je nach der von Ihnen anfangs gewählten Schriftgröße können die Angaben hier stark variieren.

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Photoshop: In wenigen Schritten zur typischen iPhone-Textur

Design at its best: Das ist eine der Maximen vom Marktführer unter den Smartphones. Apple hat seit jeher großen Wert auf ein ansprechendes Aussehen seiner Produkte gelegt und damit Trends gesetzt. Selbst die Hintergründe seiner Apps oder Internetseiten setzen Maßstäbe in Sachen Design. Mit Photoshop bauen Sie in wenigen Schritten die typische iPhone-Textur nach.

Texturen im iPhone-Look

Zum Erstellen einer iPhone-typischen Textur gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Öffnen Sie Photoshop und erstellen Sie eine neue Datei von nur 10 x 10 Pixeln. Achten Sie darauf, der Datei einen transparenten Hintergrund zu geben.

2. Mit dem Buntstift malen Sie in einer Größe von einem Pixel genau ein Feld mit der Farbe Schwarz aus, davon ausgehend malen Sie dann jeweils ein Feld nach allen vier Seiten – also wie ein Kreuz – in einer nicht ganz schwarzen Farbe, z.B. in #161616. Die letzten vier Pixel, die das Quadrat vollmachen würden, belegen Sie mit einem hellen Grau, #696A6C.

3. Jetzt fehlt noch die hellere Grundlage für den Lichteffekt: Unter das Quadrat packen Sie in die Mitte ein Pixel reines Weiß, links und rechts daneben ein etwas dunkleres Weiß wie #CED1D4. Kopieren Sie das Rechteck und fügen Sie es in einem Abstand von einem Pixel nach oben und zwei Pixeln nach rechts wieder ein.

4. Speichern Sie das Bild als Muster ab: Gehen Sie dazu auf „Bearbeiten“ – „Muster festlegen“ und geben Sie dem neuen Muster einen aussagekräftigen Namen.

Wann immer Sie jetzt einen aktuellen und trendigen Hintergrund benötigen, markieren Sie die entsprechende Ebene oder Auswahl und füllen Sie sie mit dem neuen Muster. Gehen Sie dazu auf „Bearbeiten“ – „Fläche füllen.“ In dem anschießend auftretenden Fenster wählen Sie „Verwenden: Muster“, „eigenes Muster“ und klicken Sie sich bis zu Ihrem soeben erstellen Muster durch. Unter Deckkraft wählen Sie „100 Prozent“ und den Modus „Normal.“

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Photoshop: Mit dem Kopierstempel störende Bildelemente spurlos entfernen und ersetzen

Unter allen Werkzeugen in Photoshop wird er mit am häufigsten verwendet: Der Kopierstempel ist das Generalwerkzeug für die Retusche und erleichtert das Verschönern oder Manipulieren von Fotos. Mit nur wenigen Mausklicks kopieren Sie mit seiner Hilfe bestimmte Bildbereiche und fügen sie an anderer Stelle wieder ein. Die richtigen Einstellungen sorgen dafür, dass Ihnen niemand auf die Schliche kommt.

Kopierstempel im Einsatz

So funktioniert der Kopierstempel: Wählen Sie den Kopierstempel aus der Werkzeugpalette – Sie finden ihn dort nach dem Pinsel und vor dem Protokollpinsel. Den Pinsel füllen Sie mit einem Bildbereich durch Drücken von [Alt], während Sie mit der Maus auf den Bereich klicken, den Sie als Quelle ausgewählt haben.

In unserem Beispielbild möchten wir den Funkmast des Schiffes auf der linken Seite entfernen. Dazu kopieren Sie aus den Bereichen, in denen Wolken und blauer Himmel vorhanden sind. Wählen Sie eine Pinselgröße mit einem weichen Rand – je weicher, desto besser. So werden harte Übergänge und störende Linien vermieden.

Das kaum bekannte Fenster

Kaum bekannt ist das Fenster „Kopierquelle“, das wesentlich mehr Einstellungen bietet als nur die Optionsleiste. Bis zu fünf verschiedene Kopierquellen lassen sich hier definieren, die sogar aus anderen Fotos stammen können. Dazu müssen diese Dateien allerdings geöffnet sein.

Ebenso können Sie hier den Stempel mit den Angaben für Breite und Höhe skalieren. Mit dem Häkchen vor „Überlagerung anzeigen“ legen Sie fest, dass vor einem Klick mit dem Stempelwerkzeug das zu erwartende Ergebnis angezeigt wird. Dadurch verfügen Sie über eine bequeme Kontrolle schon vor dem Klick.

Probieren Sie für das Auftragen des Stempels verschiedene Modi aus. „Abdunkeln“ oder „Aufhellen“ werden selten gewählt, dabei funktionieren sie um einiges schonender als der Modus „Normal“, der den Pinselrand stets mit einer gewissen Unschärfe versieht.

Mit dem Häkchen vor „Ausgerichtet“ legen Sie fest, dass Sie Bildinhalte kontinuierlich aufnehmen möchten. Möchten Sie stattdessen stets die erste Pinselfüllung verwenden, deaktivieren Sie das Häkchen.