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Steam muss zukünftig Weiterverkauf von Games zulassen

Französische Medien berichteten kürzlich, dass am 17. September 2019 das Pariser Gericht Tribunal de Grande Instance entschieden hat, dass die aktuellen Nutzungsbedingungen der Spieleplatform Steam gegen EU-Recht verstoßen. Die Verbraucherorganisation UFC-Que Chosir entdeckte nach eigenen Angaben 14 Klauseln, die offensichtlich gegen EU-Recht verstoßen und hatte dagegen geklagt.

Weiterverkauf von Games nicht gestattet

Zu diesen Klauseln gehörte neben dem Verbot des Weiterverkaufs von Spielen auch, dass ein Wallet-Guthaben eines Spielers zugunsten von Steam verfällt, wenn er sein Account löscht. Ebenso behielt Steam in der Vergangenheit die Gaming-Mods, die von den Spielern erstellt wurden.

Die wichtigste Nachricht ist aber, dass gerichtlich festgestellt wurde, dass der Weiterverkauf von Games ermöglicht werden muss.

Urteil zu Gunsten der Verbraucher

Das Tribunal de Grande Instance ist mit unserem Landgericht vergleichbar und gegen dieses Urteil kann noch Einspruch eingelegt werden. Dies hat Valve, als Betreiber der Steam-Plattform, schon in einem amerikanischen Gaming-Blog (Kotaku) mitgeteilt.

Bis zu einem finalen Gerichtsurteil ist es also noch ein langer Weg und bis dahin wird das aktuelle Urteil noch keine Auswirkungen auf die Nutzer-Accounts haben. Im Falle einer Entscheidung zugunsten des Klägers UFC-Que Chosir muss Steam seine Nutzungsbedingungen ändern, andernfalls drohen Strafzahlungen.

Andere Plattformen sind ebenfalls betroffen

Auch die Konkurrenz von Valve dürfte das Verfahren interessiert beobachten. Wird dieses Urteil bestätigt, hat das immense Auswirkungen auf den Spielemarkt. Denn auch die anderen Unternehmen, wie Microsoft , Sony, Origin, GOG oder der Epic Game Store müßten dann ihre Bedingungen entsprechend ändern.

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Programme automatisch mit Windows zusammen starten

Jeder PC-Nutzer hat Lieblingsprogramme (z. b. ein Webbrowser), die nach fast jedem Computerstart als erstes geöffnet werden. Wer nach dem Einschalten immer die gleichen Programme öffnet, kann dies auch automatisch von Windows erledigen lassen.

Um ein oder mehrere Programme mit Windows zusammen starten zu lassen, öffnest du zuerst ein Windows-Explorer-Fenster.

In die Adresszeile tippst du den Befehl shell:startup ein und bestätigst ihn mit der Taste [Eingabe]. Dadurch öffnet sich das Autostart-Verzeichnis. Programme, die hier durch Verknüpfungen gespeichert werden, starten gleichzeitig mit dem Windows-Betriebssystem.

Über den Button Start oder der [Windows]-Taste wählst du das/die Programm(e) von deiner Festplatte aus und ziehst sie mit gedrückter linker Maustaste in den Autostart-Ordner.

Ab dem nächsten Computer-Neustart werden die hier abgelegten Programme automatisch geöffnet.

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Windows: Screenshot eines beliebigen Bildschirmbereichs erstellen

Bei den Windows Betriebssystemen lässt sich mit der Taste [Druck] ein Screenshot des aktuellen Desktopbereichs erstellen, der automatisch in der Zwischenablage gespeichert wird und an anderer Stelle eingefügt werden kann. Allerdings lässt sich auch ein selbst zu definierender Bereich der Anzeige ausschneiden.

Für diesen Zweck gibt es das Werkzeug Snipping Tool, dass zu den Windows-Bordmitteln gehört. Allerdings muss es manuell gestartet werden.

Windows 10

Die einfachste Art, den Screenshot eines bestimmten Bildschirmbereichs zu erstellen, ist die Tastenkombination [Windows][Umschalt][S]. Der Bildschirm wird dadurch transparent und der Mauszeiger als Kreuz angezeigt.

Mit gedrückter linker Maustaste markierst du den benötigten Bereich, der anschließend automatisch in der Zwischenablage gespeichert wird. Mit dem Shortcut [Strg][V] lässt sich der Ausschnitt in ein Word-Dokument, eine E-Mail oder ein Bildbearbeitungsprogramm einfügen.

Window 7 und älter

Bei den älteren Windows Versionen drückst du die Tastenkombination [Strg][Umschalt][S] um einen individuellen Bildschirmausschnitt zu kopieren.

Hinweis: Weitere Screenshot-Funktionen sind die Taste [Druck] für den kompletten Bildschirminhalt, sowie die Tastenkombination [Alt][Druck] für das gerade aktive Fenster. Sie funktionieren sowohl bei Windows 10, als auch bei Windows 7/8/8.1.

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Papierkorb-Icon auf dem Desktop ausblenden

Seit es das Windows-Betriebssystem gibt, wird auch das Papierkorb-Symbol auf dem Desktop angezeigt. Für viele Nutzer ist das sehr praktisch, da mit einem Klick auf den Papierkorb zugegriffen werden kann. Sollte dich das Icon stören, oder du benötigst den Platz anderweitig, dann blende den Papierkorb einfach aus.

Windows 10

Bei Windows 10 öffnest du mit der Tastenkombination [Windows][I] die Einstellungen und klicke auf Personalisierung | Designs | Desktopsymboleinstellungen. Dann entfernst du das Häkchen bei Papierkorb und speicherst die Änderung mit OK.

Andere Windows-Versionen

Ähnlich funktioniert das Ausblenden des Papierkorbs auch bei den älteren Versionen, wie dem Windows 7. Hier öffnest du über den Startbutton die Systemsteuerung und navigierst zu Darstellung und Anpassung | Anpassung. Im linken Anzeigebereich klickst du auf den Link Desktopsymbole ändern. Entferne den Haken bei Papierkorb und speichere die Änderung wieder mit OK.

Papierkorb wiederherstellen

Um das Papierkorb-Symbol wieder auf dem Desktop anzeigen zu lassen, wiederhole die Arbeitsschritte und setze das Häkchen wieder vor das Papierkorb-Icon.

Hinweis: Natürlich bleibt die Papierkorb-Funktion weiterhin erhalten. Du findest den Papierkorb unter den Favoriten im Verzeichnisbaum des Windows Explorers.

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Windows: Netzwerkbremse für Online-Games deaktivieren

In den Standardeinstellungen begrenzt Windows den Netzwerktraffic auf zehn Datenpakete pro Millisekunde. Dies könnte sich bei einigen Online-Games oder dem Streaming von hochauflösenden Filmen nachteilig bemerkbar machen. Mit einer kleinen Änderung in der Registry lässt sich die Netzwerkdrossel abschalten.

Öffne das Dialogfenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R], tippe den Befehl regedit ein, und bestätige die Eingabe mit OK.

Im Registrierungseditor navigierst du im Verzeichnisbaum zu folgendem Eintrag:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\WindowsNT\CurrentVersion\Multimedia\SystemProfile

Datensicherung der betreffenden Registry-Datei

Bevor du die erforderliche Änderung vornimmst, ist es empfehlenswert, die Standardeinstellungen in diesem Bereich zu sichern. So lässt sich später der ursprüngliche Zustand viel einfacher wiederherstellen.

Zur Sicherung klickst du mit der rechten Maustaste auf das Verzeichnis SystemProfile und wählst im Kontextmenü Datei | Exportieren aus. Anschließend speicherst du die REG-Datei an einem beliebigen Ort. Von dort kannst du mit einem Doppelklick auf die Backupdatei den ursprünglichen Zustand wieder herstellen.

Netzwerkdrosselung abschalten

Zur Deaktivierung der Netzwerkdrossel öffnest du im Verzeichnis SystemProfile den Eintrag NetworkThrottlingIndex per Doppelklick.

Im nachfolgenden Dialogfenster änderst du den (Hexadezimal) Wert a auf ffffffff und speicherst ihn mit einem Klick auf OK. Nach einem Computer-Neustart ist die Beschränkung des Netzwerktraffics nicht mehr aktiv.

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WLAN-Signalstärke als Prozentzahl anzeigen lassen

Normalerweise wird die Signalstärke eines WLAN´s in Balkenform angezeigt. Je mehr Balken, desto besser das Signal. Soweit, so gut. Wenn du es aber genauer wissen möchtest, dann lasse dir die Signalstärke als Prozentzahl anzeigen.

Das Windows Betriebssystem enthält keine Möglichkeit, die Signalstärke dauerhaft in Prozentwerten abzubilden.

Nur über die Eingabeaufforderung (oder Windows PowerShell) kann die aktuelle WLAN-Signalstärke in Prozent ermittelt werden.

Starte dazu das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R], gib den Befehl cmd ein, und bestätige ihn mit der Taste [Enter].

Im Fenster der Eingabeaufforderung (Windows 10: PowerShell) tippst du den Befehl netsh wlan show interfaces ein und bestätigst wieder mit [Enter]. Nach ein paar Sekunden lässt sich neben dem Eintrag Signal der ermittelte Wert in Prozent ablesen.

Hier findest du auch weitere Angaben, wie die Empfangs- und Übertragungsrate in Mbit/s oder den Profilnamen des WLAN-Netzwerkes.

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Windows: So einfach ist das Auslesen von SSL-Keys

Für das Auslesen von SSL-Keys benötigt man nicht zwingend zusätzliche Software. Mit Bordmitteln geht das auch recht einfach.

Dazu öffnest du den Datei-Explorer und klickst du im Verzeichnisbaum mit der rechten Maustaste auf den Eintrag Computer (ältere Windows-Versionen) oder auf Dieser PC (Windows 10). Im Kontextmenü wählst du dann die Eigenschaften aus.

Im nächsten Fenster klickst du auf Erweiterte Systemeinstellungen | Erweitert | Umgebungsvariablen.

Im Dialogfenster der Umgebungsvariablen legst du mit der Schaltfläche Neu im Bereich Benutzervariablen einen neuen Eintrag an.

Als Namen der neuen Variablen muss SSLKEYLOGFILE eingetippt werden. Im Eingabebereich von Wert der Variablen legst du den Speicherort der Textdatei ssl.txt fest und bestätigst die Eingabe mit dem Button OK. Das sollte dann in etwa so aussehen:

c:\users\Benutzername\Desktop\ssl.txt

Den Speicherort kannst du natürlich individuell auswählen.

Sobald du nun deinen Browser öffnest und im Web surfst, wird eine Textdatei mit den SSL-Keys erstellt. Diese kannst du dann zum Beispiel kopieren und in Tools wie WireShark zur weiteren Bearbeitung einfügen.

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„Senden-an“ im Windows-Explorer selber anpassen

Im Windows-Explorer lassen sich Dateien über das Kontextmenü einfach an verschiedene Orte senden. Zum Beispiel lässt sich auf diese Weise eine Desktop-Verknüpfung zu Ordnern oder Programmen erstellen, oder eine Datei an einen E-Mail-Empfänger senden. Die Senden-an-Funktion lässt sich individuell an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Standardmäßig ist die Auswahl der Orte im Senden-an-Menü ziemlich spärlich. Du kannst mit wenig Aufwand eigene Speicherorte hinzufügen. Dazu öffnest du den Windows Explorer, tippst in die Adresszeile den Befehl shell:sendto ein und bestätigst die Eingabe mit [Enter]. In der Anzeige wird dir nun der aktuelle Umfang der Speicherorte angezeigt.

Mit der Tastenkombination [Strg][N] öffnest du ein weiteres Explorer-Fenster, in dem du zu dem Ordner navigierst, der dem Senden-an-Menü hinzugefügt werden soll.

Mit der rechten Maustaste ziehst du diesen Ordner in das Explorer-Fenster von shell:sendto und wählst im Hinweisfenster Verknüpfung hier erstellen aus.

So lassen sich auch Speicherorte auf externen Festplatten als im Senden-an-Menü verankern.

Zum Entfernen nicht benötigter Speicherorte, rufst du wie oben beschrieben den Ordner shell:sendto auf und löschst den betreffenden Eintrag einfach.