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Windows 8.1 Aktivierung austricksen: Testzeitraum auf ein halbes Jahr verlängern

Nach 90  Tagen ist Schluss: Wer die Testversion von Windows 8 oder 8.1 neu installiert, hat lediglich 90 Tage Zeit, die Windows-Version bei Microsoft zu aktivieren. Nur dann können Sie mit Windows 8 oder Windows 8.1 weiterarbeiten. Wer sein Windows 8 oder 8.1 nicht aktivieren lässt, kann es spätestens nach neunzig Tagen nicht mehr nutzen. Nach dem Einschalten fährt Windows nach rund einer Stunde wieder herunter. Mit einem kleinen Trick lässt sich die Aktivierung aber aushebeln. Der Aktivierungszeitpunkt lässt sich damit auf maximal 180 Tage verlängern.

Testzeitraum auf ein halbes Jahr verdoppeln

Wer Windows 8 oder Windows 8.1 erst einmal testen möchte, kann auf der Microsoft-Webseite

technet.microsoft.com/de-de/evalcenter/hh699156.aspx?ocid=wc-mscom-mgd

die Evaluierungsversion von Windows 8.1 Enterprise herunterladen und installieren. Für die Installation der Testversion ist keine Seriennummer notwendig. Die Testversion hat keine Einschränkung und funktioniert genau so wie die normale Windows-8.1-Version. Einziger Unterschied: nach 90 Tagen ist Schluss. Zudem erscheint auf dem Desktop unten rechts ein Wasserzeichen, dass die verbleibenden Tage bis zum Ablauf der Testphase zeigt.

windows-8-81-testzeitraum-verlaengern-180-tage-slmgr-rearm

Ist die Testphase abgelaufen, wird der Desktophintergrund schwarz. Zusätzlich erscheint permanent eine Desktopbenachrichtigung, dass das System nicht original ist, und der PC wird jede Stunde heruntergefahren. Die Testphase lässt sich jedoch ganz einfach verlängern auf maximal 180 Tage, also rund ein halbes Jahr. Und das geht so:

1. Öffnen Sie mit [Windows-Taste][Q] das Suchfeld.

2. Geben Sie den Suchbegriff

cmd

ein.

3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Eingabeauffroderung, und wählen Sie den Befehl Als Administrator ausführen. Die Sicherheitswarnung mit Ja bestätigen.

windows-8-eingabeaufforderung-als-administrator-slmgr-rearm-testzeitraum

4. Geben Sie den Befehl

slmgr -rearm

ein, und bestätigen Sie mit der [Return]-Taste. Die Aktivierungsfrist für Windows 8 wird daraufhin um weitere 90 Tage verlängert.

windows-8-slmgr-rearm

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Windows-Taskleiste: Die Startleiste nach oben schieben. Oder nach rechts. Oder nach links.

Eigentlich hat die Startleiste einen angestammten Platz: sie erscheint bei fast allen Windows-Rechnern am unteren Bildschirmrand. Es geht aber auch anders. Die Taskleiste lässt sich auch an den oberen, den linken oder rechten Seitenrand platzieren.

Taskleiste mal anders

Wie wäre es mal mit einer Startleiste am oberen, rechten oder linke Rand? Einfach mal ausprobieren. Falls es nicht gefällt, kann man immer noch zurück zur Standardposition ganz unten. So geht’s:

1. Um die Startleiste verschieben zu können, darf die Leiste nicht fixiert sein. Um sie zu entriegeln, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich der Taskleiste und prüfen, ob im aufklappenden Menü vor dem Befehl „Taskleiste fixieren“ ein Häkchen erscheint. Falls ja, klicken Sie auf den Befehl, um das Häkchen zu entfernen und die Fixierung der Startleiste aufzuheben.

windows-taskleiste-fixieren-verschieben-rand-oben-unten-rechts-links

2. Jetzt klicken Sie mit der linken Maustaste auf einen freien Bereich der Startleiste und halten die linke Maustaste gedrückt.

3. Ziehen Sie die Startleiste – mit weiterhin gedrückter Maustaste – an den linken, rechten oder oberen Bildschirmrand. Sobald sich der Mauszeiger an einem der Bildschirmränder befindet, wird die Startleiste verschoben. Lassen Sie erst jetzt die Maustaste wieder los, um die Startleiste an der gewünschten Stelle zu platzieren.

4. Zum Schluss verriegeln Sie die Startleiste wieder, indem Sie erneut mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle klicken und im aufklappenden Menü den Befehl Taskleiste „fixieren“ aufrufen.

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Windows 8/8.1 automatisch anmelden: Lock-Screen, Sperrbildschirm und Passwortabfrage abschalten und Benutzer automatisch einloggen

Windows 8 nervt an einigen Stellen. Nervtöter Nummer 1 sind der Lockscreen und die ewige Frage nach dem Kennwort. In Firmen oder wenn mehrere den Rechner nutzen, macht das ständige Sperren noch Sinn. Auf Desktop-Rechner und Notebooks sind Lockscreen und Passwortabfrage aber nutzlos. Mit zwei Tricks lassen sich Sperrbildschirm und Kennwortabfrage deaktivieren.

Starten ohne Lockscreen

Nach dem Hochfahren muss bei Windows 8 zuerst der Sperrbildschirm zur Seite oder nach oben geschoben oder mit [Return] ausgeblendet werden, um zur Auswahl der Benutzerkonten zu gelangen. Die Lockscreen-Spielerei lässt sich aber folgendermaßen deaktivieren:

1. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R], geben Sie

gpedit.msc

ein, und klicken Sie auf OK.

windows-8-8-1-81-lockscreen-sperrbildschirm-kennwort-passwort-abfrage-abschalten-deaktivieren-ausschalten

2. Anschließend wechseln Sie in den Bereich „Computerkonfiguration | Administrative Vorlagen | Systemsteuerung | Anpassung“ und klicken doppelt auf „Sperrbildschirm nicht anzeigen“. Im folgenden Fenster setzen Sie den Eintrag auf „Aktiviert“ und bestätigen mit OK. Ab sofort startet Windows 8/8.1 ohne den lästigen Sperrbildschirm.

Passwortabfrage deaktivieren

Auch bei abgeschaltetem Sperrbildschirm müssen Sie sich weiterhin mit Ihrem Kennwort bei Windows 8 anmelden. Wenn Sie den Rechner alleine nutzen, können Sie auch diese Sperre deaktivieren. Dazu drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R], geben den Befehl

netplwiz

ein und bestätigen mit OK. Im nächsten Fenster entfernen Sie den Haken bei „Benutzer müssen Benutzernamen und Kennwort eingeben“ und klicken auf OK. Zur Bestätigen müssen Sie noch ein letztes Mal das aktuelle Kennwort eingeben und mit OK bestätigen.

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Danach sind Sie die lästigen Passwortabfrage los. Windows startet jetzt durch bis zum Desktop – ganz ohne Lockscreen oder Kennwortabfrage. Sperren lässt sich der Rechner trotzdem. Wenn Sie zum Beispiel den Raum verlassen und nicht möchte, dass andere den Rechner nutzen können, drücken Sie einfach die Tastenkombination [Windows-Taste][L]. Windows wird damit gesperrt und lässt sich erst wieder nach Eingabe des richtigen Benutzerkennworts nutzen.

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Windows 8 Anhaltestatus: Angehaltene und eingefrorene Apps anzeigen (Video)

Mit Windows 8 führt Microsoft eine neue Art von Programmen ein: die Apps. Als „Apps“ bezeichnet Windows 8 alle Programme, die von der Kacheloberfläche aus gestartet werden und in der neuen Kachel-Optik laufen. Die Besonderheit der Kachel-Apps: sie lassen sich nicht schließen und beenden. Zumindest nicht auf normalem Weg, da es hier ja weder ein Datei-Menü noch eine Titelleiste mit X-Schaltfläche gibt. Einmal gestartet laufen Kachel-Apps also so lange, bis Windows neu gestartet wird. Und was ist mit dem Ressourcenverbrauch? Dafür hat sich Microsoft eine Extralösung ausgedacht.

Tiefschlafmodus für Kachel-Apps

Einmal gestartet, lassen sich Metro-Apps (Programme in Kachel-Optik) scheinbar nicht mehr beenden. Es gibt kein “X” zum Schließen. Die App läuft und läuft und läuft. Richtig beenden lassen sie sich nur mit Tricks (die wir hier zeigen). Stellt sich die Frage, ob die Dauerläufer im Hintergrund nicht jede Menge Speicher und Ressourcen verbrauchen? Tun sie nicht, denn Windows verwendet für Kachel-Apps den Tiefschlaftrick.

Nicht benötigte Kachel-Apps werden von Windows kurzerhand angehalten und der aktuelle Status eingefroren. Die Apps verbrauchen im Hintergrund keinen Strom und belegen auch keinen Speicherplatz wie normale Apps. Windows entscheidet automatisch, welche Apps in den Tiefschlaf gehen und nicht. Im Task-Manager können Sie sogar selbst nachschauen, wer schläft und wer wach ist:

1. Starten Sie den Task-Manager, indem Sie zum Beispiel die Tastenkombination [Strg][Shift/Umschalten][Esc] drücken.

2. Rufen Sie den Befehl „Ansicht | Statuswerte | Anhaltestatus anzeigen“ auf.

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3. In der Spalte „Angehalten“ erkennt Sie anschließend, welche Apps eingefroren wurden. Sollte die Spalte nicht erscheinen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Spaltenkopf und dann auf „Status“.

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Der Status „Angehalten“ bedeutet übrigens nicht „abgestürzt“. Wird die App wieder gebraucht und in den Vordergrund geholt, weckt Windows sie wieder auf und die App läuft normal weiter. Den Anhaltestatus gibt es nur bei Metro-Apps. „Normale“ Programme, die über den Windows-Desktop gestartet wurden (also die klassischen, „alten“ Windows-Programme) werden nicht angehalten und laufen dauerhaft im Hintergrund weiter.

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Windows 8 Boot Manager: Die [F8]-Taste und den alten Boot-Manager wieder aktivieren

Seit Windows 8 hat die gute alte Taste [F8] zum Aufrufen des Boot-Managers ausgedient. Bis zur Version Windows 7 musste man beim Booten nur [F8] drücken, um in den Boot Manager oder den erweiterten Startoptionen für den abgesicherten Modus oder andere Startvarianten zu gelangen. Das geht seit Windows 8 und 8.1 nicht mehr. Zwar hat Microsoft mit den Tastenkombinationen [Strg][F8] bzw. [Shift/Umschalten][F8] eine Alternative eingebaut. Allerdings funktioniert auf diese auf den meisten Rechnern nicht, da man bei Einschalten kaum noch den richtigen Zeitpunkt zum Drücken der Tastenkombination findet – und Windows einfach durchstartet. Mit einem Trick lässt sich die totgeglaubte [F8]-Taste auch bei Windows 8/8.1 zum Aufrufen der Startoptionen verwenden.

[F8] wiederbeleben

Microsoft hat die erweiterten Startoptionen jetzt ins Startmenü bzw. die Systemsteuerung gepackt. Wie Sie dorthin gelangen, steht im Tipp „Windows 8.1 Startoptionen„. Allerdings kommt man damit nur an die Startoptionen, wenn Windows noch läuft. Doch was tun, wenn Windows nicht mehr richtig startet und man vor dem Windows-Start die Startoptionen einblenden möchte? Für diese Fälle sollten Sie die frühere Methode mit der [F8]-Taste wiederbeleben. Dazu müsse Sie nur einmal folgende Änderung vornehmen:

1. Geben Sie in Windows 8 den Suchbegriff „cmd“ ein.

2. In der Trefferliste klicken Sie mit der rechten Maustaste auf „Eingabeaufforderung“ und wählen den Befehl „Als Administrator starten“. Die Sicherheitswarnung bestätigen Sie mit „Ja“.

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3. Ins schwarze Fenster der Eingabeaufforderung geben Sie anschließend folgenden Befehl ein:

bcdedit /set {default} bootmenupolicy legacy

Dabei auf die exakte Schreibweise und die Leerzeichen zwischen den einzelnen Befehlen achten.

4. Windows quittiert die Ausführung des Befehls mit der Meldung „Der Vorgang wurde erfolgreich beendet“. Das war’s auch schon.

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Windows 8/8.1 wieder mit [F8] booten

Ab sofort steht die Taste [F8] beim Booten wieder zur Verfügung. Wenn Sie also beim Einschalten des Rechners die Taste [F8] drücken oder gedrückt halten, erscheint nach kurzer Zeit das schwarze Fenster mit den klassischen erweiterten Startfunktionen. Hier finden Sie sofort die guten alten Reparaturoptionen wie „Abgesicherter Modus“, „Debugmodus“ oder „Startprotokollierung aktivieren“.

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Mit dem Befehl „Computer reparieren“ gelangen Sie in die grafisch ansprechendere Oberfläche für die Windows-8-Startoptionen mit den Windows-8-eigenen Befehlen wie „Problembehandlung“, „PC auffrischen“ oder „Original wiederherstellen“. Welche Optionen hier  im Einzelnen zur Verfügung stehen, steht ausführlich im Tipp „Windows 8.1 Startoptionen„.

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Falls Sie die [F8]-Taste wieder deaktivieren und den Originalzustand herstellen möchten, müssen Sie nur die oberen Schritte wiederholen und in Schritt 3 den folgenden Befehl eingeben:

bcdedit /set {default} bootmenupolicy standard

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USB-Stromprobleme lösen: Wie viel Strom verbrauchen die einzelnen USB-Geräte?

Theoretisch können Sie an die USB-Schnittstelle bis zu 127 Geräte anschließen. In der Praxis sind es aber meist maximal acht oder zehn USB-Geräte. Doch selbst bei acht oder weniger Geräten kann es zu Problemen kommen. Da viele Geräte über keine eigene Stromversorgung verfügen und über das USB-Kabel Strom erhalten, können zu viele Geräte am USB-Strang zu einer Überlastung führen. Maximal werden im USB-Netz den Geräten 500 mA (Milli-Ampere) zur Verfügung gestellt. Verbrauchen die angeschlossenen Geräte zusammen mehr als 500 mA, gibt es eine Überlastung. Die Folge: Einige USB-Geräte fallen sporadisch aus, da sie nicht mehr genug Strom bekommen.

Sind zu viele UBS-Geräte angeschlossen?

Ob zu viele USB-Geräte angeschlossen sind, lässt sich leicht überprüfen:

1. Wenn ein USB-Gerät plötzlich nicht mehr funktioniert, entfernen Sie zunächst einige andere USB-Geräte. Sollte das Gerät danach funktionieren, reicht die USB-Stromversorgung nicht aus, um alle Geräte zu versorgen. Sie können das Problem lösen, indem Sie einen USB-Hub (Verteiler) mit separater Stromversorgung anschließen.

2. Wie viel Strom die einzelnen USB-Geräte verbrauchen und ob darunter ein wahrer Stromfresser ist, können Sie selbst herausfinden. Hierzu öffnen Sie den Geräte-Manager, indem Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][Pause] drücken und auf „Geräte-Manager“ klicken bzw. bei Windows XP ins Register „Hardware“ wechseln und auf „Geräte-Manager“ klicken.

3. Im Gerätemanager klicken Sie auf das Pluszeichen neben „USB-Controller“.

4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf USB-Root-Hub und wählen Sie den Befehl „Eigenschaften“. Der USB-Root-Hub (Wurzel) ist ein Zusammenschluss mehrere USB-Anschlüsse. Bei vielen Rechnern finden Sie im Geräte-Manager gleich mehrere USB-Root-Hub-Einträge. Das ist ein gutes Zeichen, denn dann gibt es gleich mehrere USB-Anschlussgruppen, etwa einen an der Vorder- und einen an der Rückseite des Gehäuses. Die gute Nachricht: Die 500-mA-Grenze gilt für jede USB-Anschlussgruppe separat. Stromhungrige Geräte sollten Sie daher auf unterschiedliche Anschlussgruppen – etwa vorne und hinten – verteilen.

5. Wechseln Sie in das Register „Stromversorgung“. In der Liste Angeschlossene Geräte können Sie in der Spalte Erforderliche Energie ablesen, wie viel Milli-Ampere (mA) die einzelnen Geräte verbrauchen. Sind es zusammen mehr als 500 mA, kann es zu Überlastungen kommen. Dann sollten Sie einige Geräte abstöpseln und an einen anderen USB-Steckplatz anschließen oder einen USB-Verteiler mit eigener Stromversorgung anschließen.

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Windows 8.1 Eckennavigation: Funktionsecken deaktivieren; wahlweise nur die oberen oder alle vier

Andere Betriebssysteme wie Mac OS X haben es vorgemacht; seit Windows 8 kennt auch Microsofts Betriebssystem die Funktionsecken. Landet der Mauszeiger in einer der vier Ecken des Bildschirms, werden automatisch und ohne Klick verschiedene Funktionen ausgeführt. Der Mauszeiger in der linken oberen Ecke zeigt zum Beispiel die zuletzt verwendeten Apps; oben rechts erscheint die Charm-Bar. Allerdings finden nicht alle Anwender  die aktiven Ecken sinnvoll. Wer die aktiven Ecken einfach nur lästig findet, kann sie ganz einfach abschalten. Wahlweise nur die oberen Ecken oder – mithilfe eines kostenlosen Zusatzprogramms – gleich alle vier Ecken.

Nur die oberen Ecken deaktivieren

Wenn Sie nur die oberen beiden Ecken ruhigstellen möchten, können Sie sie mit Bordmitteln deaktivieren:

1. Zuerst öffnen Sie die Suchleiste, etwa mit der Tastenkombination [Windows-Taste][Q].

2. Geben Sie den Suchbegriff „ecken“ ein, und klicken Sie auf „Einstellungen für Ecken und Ränder“.

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3. Im Bereich „Eckennavigation“ können Sie anschließend die obere linke und/oder die obere rechte Eckenfunktion deaktivieren.

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Alle vier Ecken deaktivieren

Das Deaktivieren der oberen Ecken reicht Ihnen nicht? Sie möchte alle vier Ecken ruhigstellen? Kein Problem; allerdings geht das nicht mit Bordmitteln. Sie brauchen dazu das kostenlose Tool „Classic Shell“, dass auch sonst tolle Funktionen bietet, vor allem ein „echtes“ Startmenü im Stile früherer Windows-Versionen.

Um mit Classic Shell alle vier aktiven Ecken abzuschalten, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Installieren Sie – falls nicht bereits geschehen – von der Webseite www.classicshell.net das kostenlose Windows-Tool „Classic Shell“.

2. Dann klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Startbutton bzw. das Windows-Logo und rufen den Befehl „Einstellungen“ auf.

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3. Im Classic-Shell-Konfigurationsfenster kreuzen Sie die Option „Alle Einstellungen anzeigen“ an und wechseln ins Register „Windows 8.1 Einstellungen“.

4. Hier wählen Sie im Bereich „Deaktiviere die aktiven Ecken“ die Option „Alle“ und bestätigen mit OK. Jetzt geben endlich alle vier Ecken Ruhe.

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Avast Free AntiVirus: Die lästige Sprachausgabe bei Updates abschalten

Für gute Virenscanner muss man kein Geld ausgeben. Das beweist zum Beispiel Avast mit seinem kostenlosen Antiviren-Tool „Avast Free Antivirus„. Der Virenschutz ist wirklich gut, allerdings nervt eine Sache ungemein: Liegt ein neues Update vor, benachrichtigt das Programm nicht nur mit einer Bildschirmmeldung, sondern zusätzlich mit einer Sprachausgabe. Die nervige Ton-Ansage lässt sich zum Glück abschalten.

Avast-Sprachausgabe deaktivieren

Mit der Sprachausgabe möchte Avast sicherstellen, dass man keine wichtigen Nachrichten, etwa zu Updates verpasst. Das ist gut gemeint, nervt auf die Dauer aber nur. Abschalten können Sie die überflüssige Sprachausgabe von Avast folgendermaßen:

1. Klicken Sie unten rechts in der Taskleiste mit der rechten Maustaste auf das Avast-Symbol. Sollte das Avast-Icon dort nicht sichtbar, sein, klicken Sie zuerst auf den kleinen nach oben gerichteten Pfeil, um die derzeit ausgeblendeten Symbole anzuzeigen.

2. Im Aufklappmenü klicken Sie auf „Avast Benutzerschnittstelle öffnen“.

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3. In der linken Spalte folgt ein Klick auf „Einstellungen“.

4. Wechseln Sie in den Bereich „Darstellung“ und entfernen Sie den Haken bei „avast! Klänge aktivieren“. Abschließend klicken Sie auf OK.

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Ab sofort gibt Avast Ruhe und verzichtet auf die lästige Sprachausgabe. Warnungen wie Update-Hinweise erhalten Sie trotzdem; allerdings nur noch optisch in Form von Hinweisfenstern, aber nicht mehr akustisch per Sprachausgabe.