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OnAir: Die Fernsehzeitschriften-App mit schnellem Zugriff auf über 200 TV-Sender

Die klassischen Fernsehzeitungen bieten als Printmedien ausser dem TV- und Radioprogramm, auch weitere zusätzliche Inhalte an. Das geht über Kino, Klatsch und Tratsch, Kochrezepte bis hin zu Computer und HiFi. Zudem haben die Zeitschriften nur eine gewisse Laufzeit. Von einer Woche bis zu einem ganzen Monat. Und hier liegt der Hase im Pfeffer. Vergisst man bis zu einem bestimmten Termin die nächste Zeitung zu kaufen, dann wird man keine mehr bekommen, da die Händler abgelaufene Zeitschriften wieder zurückgeben. Wer aber ohnehin nur auf das TV-Programm Wert legt, der ist mit der App OnAir wesentlich besser bedient.

Die App OnAir ist für Android, iPhone/iPad und Windows Phone kostenlos erhältlich. Sie bietet TV-Programm pur. Derzeit sind über 200 deutschsprachige Sender aus Deutschland, der Schweiz und Österreich verfügbar. Auch der Pay-TV-Sender Sky und regionale Fernsehstationen fehlen nicht.

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Natürlich gibt es zu jeder Sendung Informationen, wie beispielsweise zur Laufzeit und den Schauspielern. Auch eine Inhaltsangabe und ein Szenen-Foto werden angezeigt. Mit dem Stern-Button fügen Sie die Sendung Ihrer Favoritenliste hinzu und mit dem Glockensymbol werden Sie 15 Minuten vor Beginn per Push-Nachricht an die Sendung erinnert.

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Weiterführende Links zu YouTube, Twitter, IMDB, Wikipedia und Facebook runden das Informationsangebot ab.

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Die Bedienung und der Startbildschirm sind sehr übersichtlich gestaltet. Großé Schaltfläche führen auch bei größeren Fingern schnell zu dem gewünschten Programmpunkt.

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Mit der Schaltfläche Übersicht gelangen Sie zum TV-Programm namens Raster im EPG-Stil. Mit Wischbewegungen scrollen Sie in der Zeitleiste hin und her.

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Über Einstellungen | Sender ändern | Hinzufügen & Löschen

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…können weitere TV-Sender hinzugefügt oder wieder entfernt werden. Rote Sendersymbole zeigen an, dass diese bereits in Ihrer Liste der TV-Sender enthalten sind.

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Die App OnAir TV-Programm hat uns durch die einfache Bedienung und schnelle Aktualisierung der TV-Programme überzeugt.

Im Gegensatz zu der App TV-Browser (nur für Android und PC/Mac/Linux) erhältlich, benötigt OnAir eine aktive Internetverbindung. Im Offline-Modus von OnAir ist nur die Programmübersicht verfügbar, die Sendungsinformationen funktionieren dann nicht. Hier ist die App TV-Browser klar im Vorteil, dafür benötigt sie auch wesentlich mehr Speicherplatz.

Über die Funktionsweise von TV-Browser haben wir in einem früheren Artikel berichtet.

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Mobile und fest installierte Radarfallen rechtzeitig erkennen

Radarfallen sind in Deutschland seit dem 15. Februar 1959 für viele Auto- und Motorradfahrer ein ständiges Ärgernis. Die erste Radarfalle wurde damals an einer Straße zwischen Düsseldorf und Ratingen aufgestellt. Seitdem haben diese Geräte bundesweit Millionen Autofahrer geblitzt und vermutlich mehrere Milliarden Euro an Bußgeldern in die Kassen der Behörden gespült. Ebenfalls seit dieser Zeit versuchen die Autofahrer mit viel Einfallsreichtum den Fallen zu entgehen. Auch für Smartphones gibt es mittlerweile etliche Apps, die vor Radarfallen warnen.

Verkehrssicherheit sollte im Vordergrund stehen

Viele Autofahrer halten das Blitzen für eine Wegelagerei, die zur Aufbesserung der Staats- und Gemeindekasse dient. Man mag hin und wieder den Eindruck haben, dass die ewig klammen Stadtkassen so ihr Budget aufbessern wollen, aber letztendlich dient es der Verkehrssicherheit.

Wie kann man sich schützen?

Eine dieser Radarwarner-Apps heißt Blitzer.de und ist für Android, iPhone und Windows Phone kostenlos erhältlich.

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Die kostenlose Version von Blitzer.de läuft nur im Vordergrund und warnt vor fest installierten, sowie mobilen Radarfallen. Der Standort wird dabei durch GPS ermittelt. Zusätzlich wird das erlaubte Tempo und die Art der Radarfalle angezeigt. Darunter fallen übrigens auch die Entfernungsmessgeräte.

Die kostenpflichtige Blitzer.de-Plus-Version läuft dagegen auch im Hintergrund oder mit einer Landkartensimulation ähnlich wie Google Maps. Außerdem kann man verschiedene Anzeigesymbole nach belieben ändern.

Die Daten, die durch die Nutzer online gemeldet werden, sind recht aktuell und der Datenbestand wird bei mobilen Radarfallen alle fünf Minuten aktualisiert, die fest installierten Geräte alle sieben Tage.

Kein hundertprozentiger Schutz möglich

Aber trotzdem gilt: Ein hundertprozentiger Schutz wird nicht garantiert.

Weitere Funktionen

Erwähnenswert sind auch noch die in der kostenlosen Version ebenfalls enthaltenen Extras. Neben dem Download der Plus-Version enthalten die Extras folgende Funktionen:

  • Günstiger tanken mit BlaBlaCar
  • Radio detektor.fm
  • Blitzergutachen

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Mist, Geblitzt! – Was nun?

Das Blitzergutachen berät und informiert Sie was zu tun ist, wenn man rechtlich gegen ein „Knöllchen“ vorgehen möchte.

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Fazit

Alles in allem ist das eine recht gut durchdachte App.

Aber Achtung: Als Fahrer eines Kraftfahrzeugs dürfen Sie nach StVO § 23 diese App nicht benutzen. Für einen Beifahrer gilt das Verbot aber nicht. 

Unsere Bitte an dieser Stelle: Halten Sie sich bitte an die Geschwindigkeitsbegrenzungen! Die Leidtragenden sind schwächeren Verkehsteilnehmer. Zu diesen können auch Sie selbst gehören, zum Beispiel als Radfahrer oder Spaziergänger!!

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Echtes UKW-Radio auf dem Windows Phone hören

Unterwegs Radio hören? Dank Webradio kein Problem. Alle Radiosender lassen sich per Livestream übers Internet hören. Das klappt aber nur, wenn die Internetverbindung schnell genug ist. Oder überhaupt eine Internetverbindung besteht. Doch auch wenn man gerade kein Netz hat oder man das Freivolumen nicht belasten möchte, muss man aufs Radiohören nicht verzichten. Im Windows Phone ist ein echtes UKW-Radio eingebaut, das immer und überall funktioniert. Auch ohne Internetverbindung.

UKW-Radio auf dem Windows Phone hören

In allen Lumia-Handys von Microsoft bzw. Nokia gibt es ein eingebautes Radio, das ganz klassisch über Antenne funktioniert. Wie früher. Da im Lumia aber keine Radioantenne verbaut ist, hat sich Nokia etwas pfiffiges einfallen lassen. Als Antenne reicht ein Kopfhörer. Sie müssen also nur ein Headset oder einen Kopfhörer (welcher ist egal) anstöpseln. Das Kopfhörer-Kabel dient dann als Radioantennen.

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Danach müssen Sie nur noch die App UKW Radio starten, die auf jedem Lumia bereits von Hause aus installiert ist. Hier können Sie dann ganz klassisch die Frequenz einstellen und ganz ohne Internet den Lieblingssender hören. Wichtig: Zu Beginn kommt der Radiosound nur aus dem Kopfhörer. Um zum Lumia-Lautsprecher zu wechseln, tippen Sie unten rechts auf die drei Punkte und dann auf den Befehl Zum Lautpsrecher wechseln. Fertig ist das echte UKW-Radio. Für den Sendersuchlauf müssen Sie nur die Frequenz mit dem Finger nach rechts oder links wischen oder unten auf die Vor- und Zurückspulen-Buttons tippen.

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Das Schöne am Windows-Phone-Radio: Im Gegensatz zum Webradio verbraucht das UKW-Radio kaum Strom. Schaltet man im Flugzeugmodus die Internet- und Mobilfunkverbindung ab, hält der Akku des Handyradios gefühlt unbegrenzt. Nur mit der Radio-App scheint das Windows Phone kaum Strom zu verbrauchen.

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iMessage-Problem lösen beim Wechsel vom iPhone zu Android oder Windows Phone

Wer vom iPhone zu einem anderen System wie Android oder Windows Phone wechselt, hat mitunter ein Problem. Auf dem neuen Telefon kommen plötzlich keine SMS-Nachrichten mehr an. Apple hat das Problem bereits bestätigt und gibt nach langem Hin und Her endlich zu, dass es Schwierigkeiten mit dem eigenen Kurznachrichtendienst iMessage gibt. Um erst gar nicht in die Problemfalle zu tappen, sollte man vor dem Wechsel tätig werden. Wir zeigen, was genau zu tun ist.

Das iMessage-Problem

Darum geht’s beim iMessage-Problem: Apples eigene Kurznachrichtenlösung verschickt Nachrichten entweder per SMS oder – wenn der Empfänger ebenfalls ein Apple-Gerät hat – als kostenlose iMessage. Alles kein Problem, solange die Telefone nicht gewechselt werden. Wechselt man aber vom iPhone zu einem anderen Betriebssytem und behält man dabei die Telefonnummer, bleibt diese weiterhin mit iMessage verknüpft. Schickt nun jemand von einem Apple-Gerät aus eine Nachricht an das neuen Telefon, geht die Nachricht ist Leere, da Apple sie weiterhin über iMessage verschicken will – die iMessage aber nie ankommt, da das neue Telefon ja kein Apple-Gerät mehr ist.

Die Lösung: Vorher iMessage deaktivieren

Damit das nicht passiert, sollte man vor dem Wechsel aktiv werden und iMessage deaktivieren. Damit stellt man sicher, dass die eigenen Handynummer nicht mehr mit iMesssage verknüpft ist. Um iMessage zu deaktivieren, gehen Sie beim iPhone, iPad oder iPod touch folgendermaßen vor:

1. Wechseln Sie in die Einstellungen.

2. Tippen Sie auf Nachrichten.

3. Hier deaktivieren Sie die Option iMessage.

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Anschließend schicken Sie testweise eine Nachricht an einen Empfänger, der über ein iPhone verfügt, um herauszufinden, ob die Nachricht tatsächlich als normale SMS und nicht als iMessage rausgeht. Erscheint die Nachricht mit grüner Blase, geht sie als normale SMS raus und das Deaktivieren von iMessage war erfolgreich; erscheint sie hingegen in blau, ist es weiterhin eine iMessage.

Handynummer von iOS-Geräten und vom Mac entfernen

Für FaceTime und iMessage wird die eigene iPhone-Telefonnummer mit der Apple-ID und der eigenen E-Mail-Adresse verknüpft. Auf diese Weise kann Apple FaceTime-Anrufe und iMessages problemlos an andere iOS-Geräte und den Mac schicken. Solange man in der Apple-Welt bleibt, ist das kein Problem. Beim Wechsel sollte man die Verknüpfung zwischen Telefonnummer und Apple ID aufheben.

Auf dem iPhone und iPad kann man leicht herausfinden, welche Mail-Adresse mit iMessage verknüpft ist. Dazu in den Bereich Einstellungen | Nachrichten wechseln.  Hier auf Senden & Empfangen tippen. Hier entfernen Sie alle Häkchen vor den verknüpften E-Mail-Adressen.

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Auf dem Mac lösen Sie die Verknüpfungen, indem Sie die App Nachrichten starten, etwa über die Spotlight-Suche ([cmd][Leertaste]) und den Suchbegriff „Nachrichten“. In der Nachrichten-App den Befehl Nachrichten | Einstellungen aufrufen und in den Bereich Accounts wechseln. Auch hier entfernen Sie alle Häkchen der verknüpften Adressen und – ganz wichtig – der Telefonnummer.

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SMS-Nachrichtenversand mit neuem Handy testen

Nach dem Wechsel zum neuen Android-, Blackberry- oder Windows Phone und bevor Sie das alte iPhone abgeben oder verkaufen sollten Sie den SMS-Empfang und -Versand testen. Prüfen Sie mit Freunden und Bekannten, die noch ein iPhone verwenden, ob SMS-Nachrichten auf dem neuen Handy ankommen. Sollte es trotz Deaktivierung von iMessage und dem Aufheben der Verknüpfung immer noch nicht klappen, kontaktieren Sie die Apple-Hotline. Dort heben dann die Apple-Mitarbeiter die iMessage-Verknüpfung für Sie auf.

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Windows Phone 8.1 Easter Egg: Karl Klammer ist zurück

Kennen Sie noch Karl Klammer? In den Office-Version von 1997 bis 2007 turnte ein kleiner, oft nerviger Helfer in Form einer Büroklammer über den Bildschirm und gab mehr oder minder schlaue Ratschläge. Bis Microsoft 2007 ein Einsehen hatte und die hüpfende Büroklammer ins digitale Nirwana schickte. Jetzt ist Karl Klammer zurück. Nicht in Office, sondern auf dem Windows Phone.

Karl Klammer Easter-Egg in Windows Phone 8.1

Im neuen Windows Phone 8.1 – dem Betriebssystem für Microsoft/Nokia-Smartphones – feiert Karl Klammer ein kleines Comeback. Und zwar im Zusammenspiel mit dem Sprach-Assistenten Cortana, dem Siri-Pendant von Microsoft. Wer Cortana fragt, ob sie Clippy (so der englische Name von Karl Klammer) mag oder kennt, erhält teils witzige Antworten, etwa

– Warum nicht mögen? Der kleine Kerl musste so viel mit mitmachen und lächelt immer noch.
– Natürlich mag ich ihn. Er hat mir gezeigt, wie wichtig Zuhören ist.

– Er verlebt seinen Lebensabend mit Canasta – und gewinnt.

Zusätzlich wird aus dem Cortina-Logo in der oberen linken Ecke die neue Mobilversion von Karl Klammer. Natürlich wieder in Form einer Büroklammer, diesmal aber mit einer kleinen Mütze auf dem digitalen Kopf.

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