Kategorien
Auto Gesundheit

Soviel CO2 stoße ich aus – Die praktische CO2-Tabelle

Die Diskussion um Feinstaub ist noch in vollem Gange, da kommt das nächste Thema auf die Tagesordnung: Die CO2-Belastung durch PKW. Die EU plant ab 2012 eine verbindliche Reduzierung des Treibhausgases CO2 bei Neufahrzeugen auf 120 Gramm CO2 pro Kilometer. Davon sind die Autobauer weit entfernt. Derzeit liegt die Belastung meist bei weit über 200 Gramm pro Kilometer.

Da stellen sich viele Autobesitzer die Frage, wie viel CO2 (Kohlendioxid) das eigene Auto eigentlich ausstößt. Wie viel CO2 produziert mein Fahrzeug pro Kilometer? Bei den Herstellern finden sich hierzu kaum Informationen; viele hüllen sich in Schweigen.

Die CO2-Liste für alle Fahrzeuge

Wer genau wissen möchte, wie viel CO2 bzw. Treibhausgas das eigene Auto abgibt, sollte die Webseite des Schweizer Bundesamts für Energie besuchen. Hier gibt es eine praktische Suchmaske, die auf das Gramm genau darüber informiert, wie viel CO-2 das eigene Fahrzeug produziert. Sie müssen lediglich Hersteller, Modell und Fahrzeugtyp (Benziner, Diesel ohne Rußpartikelfilter (RPF bzw. FAP), Diesel mit Russpartikelfilfer, Gas oder Bi-Fuel) angeben.

Die Ergebnistabelle zeigt neben dem Verbrauch auf 100 Kilometer auch die Effizienzklasse (z.B. C oder D) sowie die ausgestoßene CO2-Menge in Gramm pro Kilometer. Ein praktischer Service, der endlich darüber Klarheit bringt, wie viel CO2 der eigene Wagen tatsächlich ausspuckt.

>> Jetzt die CO2-Belastung des eigenen Autos überprüfen

Kategorien
Auto Recht Rechtsirrtümer

Bus mit Warnblinklicht: Richtig verhalten

Viele Verkehrsregeln sorgen für Verwirrung. So auch der Paragraph 20 der Straßenverkehrsordnung, der das Überholen von Bussen mit eingeschaltetem Warnblinklicht regelt. Die Meinungen gehen auseinander: Vom Vorbeifahren nur in Schrittgeschwindigkeit über Tempo 30 bis zu „Wenn der in der Haltestelle steht, kann ich normal vorbeifahren“ lauten die Auffassungen. Richtig ist Folgendes:

Wenn der Bus sich der Haltestelle nähert

haltestelle.gif

Nähert sich der Bus – ob Schul- oder Linienbus – der Haltestelle, ist es wichtig, ob er nur nach rechts blinkt oder dabei die Warnblinkanlage einschaltet. Fährt der Bus mit eingeschaltetem Warnblinklicht die Haltestelle an, darf er nicht mehr überholt werden. Beim Anfahren der Bushaltestelle mit eingeschaltetem Warnblinker gilt absolutes Überholverbot. Nähert er hingegen sich nur mit dem rechten Blinker der Haltestelle, darf überholt werden. Wer trotzdem überholt, muss mit 40 Euro Bußgeld und einem Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei rechnen. Für Fahranfänger mit Führerschein auf Probe gilt das Überholen als schwerwiegender Verkehrsverstoß.

Wenn der Bus in der Haltestelle steht

Anders sieht es aus, wenn der Bus bereits in der Haltestelle steht. Hier gilt: An einem Linienbus oder Schulbus, der mit eingeschaltetem Warnblinklicht an einer Haltestelle steht, darf nur mit Schrittgeschwindigkeit (4 bis 7 km/h) vorbeigefahren werden. Ganz wichtig: Das gilt für beide Fahrtrichtungen. Auch wenn der Bus an der gegenüberliegenden Haltestelle mit Warnblinklicht hält, gilt die Schrittgeschwindigkeit. Auch der Gegenverkehr darf nicht schneller als mit Schrittgeschwindigkeit an dem Bus vorbeifahren. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob der Bus in einer eigenen Haltestellenbucht oder direkt auf der Straße steht.

Die Regelung gilt sogar auch, wenn mehrere Fahrstreifen – etwa auf einer vierspurigen Straße – zwischen dem Bus und dem Gegenverkehr liegen. Einzige Ausnahme bilden baulicht getrennte Fahrbahnen (Leitplanke, Grünstreifen, Mittelstreifen o.ä.) – hier darf der Gegenverkehr normal weiterfahren. Ein Verstoß wird mit 60 Euro Bußgeld geahndet. Eine Radarmessung ist hierzu nicht notwendig – es reicht der augenscheinliche Eindruck eines Polizeibeamten.

Steht der Bus ohne Warnblinklicht oder nur mit dem rechten Blinker an der Bushaltestelle, ist keine Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben. Trotzdem sollte auch hier mit erhöhter Vorsicht vorbeigefahren werden.

Der Gesetzestext im Detail

Im Detail lautet der Paragraph 20 der Straßenverkehrsordnung folgendermaßen:

StVO § 20 Öffentliche Verkehrsmittel und Schulbusse

1. An Omnibussen des Linienverkehrs, an Straßenbahnen und an gekennzeichneten Schulbussen, die an Haltestellen (Zeichen 224) halten, darf, auch im Gegenverkehr, nur vorsichtig vorbeigefahren werden.

2. Wenn Fahrgäste ein- oder aussteigen, darf rechts nur mit Schrittgeschwindigkeit und nur in einem solchen Abstand vorbeigefahren werden, dass eine Gefährdung von Fahrgästen ausgeschlossen ist. Sie dürfen auch nicht behindert werden. Wenn nötig, muss der Fahrzeugführer warten.

3. Omnibusse des Linienverkehrs und gekennzeichnete Schulbusse, die sich einer Haltestelle (Zeichen 224) nähern und Warnblinklicht eingeschaltet haben, dürfen nicht überholt werden.

4. An Omnibussen des Linienverkehrs und gekennzeichneten Schulbussen, die an Haltestellen (Zeichen 224) halten und Warnblinklicht eingeschaltet haben, darf nur mit Schrittgeschwindigkeit und nur in einem solchen Abstand vorbeigefahren werden, dass eine Gefährdung von Fahrgästen ausgeschlossen ist. Die Schrittgeschwindigkeit gilt auch für den Gegenverkehr auf derselben Fahrbahn. Die Fahrgästen dürfen auch nicht behindert werden. Wenn nötig, muss der Fahrzeugführer warten.

5. Omnibussen des Linienverkehrs und Schulbussen ist das Abfahren von gekennzeichneten Haltestellen zu ermöglichen. Wenn nötig, müssen andere Fahrzeuge warten.

6. Personen, die öffentliche Verkehrsmittel benutzen wollen, müssen sie auf den Gehwegen, den Seitenstreifen oder einer Haltestelleninsel, sonst am Rand der Fahrbahn erwarten.

Kategorien
Auto Recht Shopping

Gebrauchtwagen kaufen, aber richtig

Wenn ein neues Auto her muss, ist der Gebrauchwagenmarkt oft die erste Anlaufstelle. Der Handel mit den Gebrachten boomt. Im letzten Jahr wurden 6,73 Gebraucht-PKWs für rund 57 Milliarden Euro verkauft, so ein Sprecher des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes in Bonn. Sowohl im Internet als auch in Tageszeitungen oder bei Gebrauchtwagenhändlern ist das Angebot riesig. Doch Vorsicht: Das vermeintliche Schnäppchen kann sich dabei schnell als unseriöses Lockangebot oder teuerer Fehlkauf entpuppen.

Daher gilt beim Kauf eines neuen Autos: Augen auf beim Gebrauchtwagenkauf. Um das Risiko, an einen Betrüger zu gelangen, möglichst klein zu halten, zeigt Ihnen folgende Übersicht, worauf Sie beim Kauf eines gebrauchten Autos achten sollten:

Seriosität des Verkäufers
Gerade beim Kauf über das Internet sollten Sie einen Blick auf die Homepage des Händlers bzw. Verkäufers werfen. Sind dort alle Daten über den Firmensitz oder des zu verkaufenden Autos vorhanden? Seriöse Verkäufer informieren eindeutig und ausführlich über das Auto und die Vertragsabwicklung. Im Zweifelsfall werfen Sie einen Blick in das Handelsregister und prüfen Sie dort die Eintragungen des Unternehmens.

Beweise sichern
Um auch im Nachhinein noch nachweisen zu können, welche Daten über das Auto in der Anzeige standen, drucken Sie das Angebot und die Bestellung aus. Dazu gehören auch die AGB (Allgemeines Geschäftsbedingungen), die über die Rechten und Pflichten beim Kauf informieren. Dabei gelten stets die zum Zeitpunkt des Kaufs gültigen AGBs.

Probefahrt ist ein Muss
Verlassen Sie sich beim Autokauf nicht auf Fotos oder Beschreibungen. Machen Sie in jedem Fall eine ausgiebige Probefahrt, um etwaige Mängel wie verschlissene Bremsen und Kupplungen, ein defektes Radio oder Spiel in der Lenkung feststellen zu können.

Auto tatsächlich vorhanden
Oft handelt es sich bei online angebotenen Schnäppchen um Lockvogelangebote. Wer direkt zum Händler fährt, erfährt dort mitunter, dass das angebotene Fahrzeug nicht mehr vorhanden ist, aber andere „tolle Angebote“ auf dem Hof stehen. Ein typisches Lockangebot. Klären Sie daher vor einer weiten Anfahrt, ob der gewünschte Gebrauchtwagen auch tatsächlich existiert und begutachtet werden kann.

Vermittler oder Verkäufer?
Ganz wichtig: Ist der Anbieter tatsächlich der Verkäufer oder bloß der Vermittler? Ist der Vertragspartner lediglich Vermittler, schließen Sie den Kaufvertrag unter Umständen mit einem ausländischen Händler – der Ansprechpartner fungiert dann nur als Vermittler zwischen Käufer und ausländischem Anbieter. Die Folge: Für den Kaufvertrag gilt das ausländische Recht. Prüfen Sie daher im Vorfeld, welche Rolle Ihr Ansprechpartner beim Verkauf spielt und nehmen Sie im Vermittlungsvertrag alle Fahrzeugeigenschaften sowie den Liefertermin auf.

Hohe Anzahlung?
Verlangt der Verkäufer eine hohe Anzahlung, sollten Sie misstrauisch werden. Das gilt auch, wenn die Anzahlung auf eine Treuhandkonto gehen soll. Der Grund: Mit einer Anzahlung tragen Sie das Insolvenzrisiko. Meldet der Anbieter Insolvenz an, ist das Geld in den meisten Fällen verloren.

Kategorien
Auto Recht Shopping

Augen auf beim Gebrauchtwagenkauf: Tachotrickser entlarven

Beim Kauf eines gebrauchten Autos beschleicht einen oft ein mulmiges Gefühl. Stimmt die angegebene Kilometerleistung? Oder wurde der Tacho manupuliert und „runtergedreht“? Wichtige Fragen, schließlich spielt der Kilometerstand beim Gebrauchtwagenkauf eine entscheidende Rolle.

Und die Tricks der Betrüger werden immer raffinierter. Dank immer ausgeklügelterer Methoden ist es mittlerweile eine Leichtes, die Laufleistung eines Autos fast unmerkbar zu manipulieren. Da der Tachostand längst nicht mehr auf Walzen, sondern elektronisch im Chip festgehalten wird, ist der Betrug selbst für Experten nur schwer erkennbar. Im Strafgesetzbuch gibt es hierzu sogar schon einen eigenen Tatbestand „Tachomanipulation“.

Trotzdem gibt es einige wichtige Tipps und Hinweis, um Tachotricks zu erkennen. Wenn Sie folgende Hinweise beachten, stehen die Chancen gut, einen Gebrauchten ohne manipulierten Tacho zu erwischen:

1. Seriöse Händler

Kaufen Sie den Gebrauchtwagen am besten bei einem Händler Ihres Vertrauens und nicht auf dem erstbesten Hinterhof.

2. Misstrauisch bleiben

Prüfen Sie die Angaben des Verkäufers auf Plausibilität. Wenn ein fünf Jahre altes Auto erst 25.000 Kilometer auf dem Tacho hat, sollten Sie genau nach den Gründen für die geringe Laufleistung fragen. Sind diese unplausibel, lassen Sie lieber die Finger davon.

3. Passt die Abnutzung zum Kilometerstand?

Werfen Sie einen Blick auf die Abnutzung von Sitzen, Polstern, Schalthebel, Pedale und Lenkrad. Hat das Fahrzeug nur wenige Kilometer auf dem Zähler, weist aber erhebliche Abnutzungserscheinungen im Innenraum auf, ist garantiert etwa faul.

4. Belege prüfen

Einen guten Einblick in den Lebenslauf eines Fahrzeugs bieten Belege wie Werkstattrechnungen, Einträge im Serviceheft oder TÜV-Untersuchungsberichte. Hier sind stets die zum jeweiligen Zeitpunkt aktuellen Kilometerstände vermerkt. Auch auf dem Ölwechsel-Schildchen am Öleinfüllstutzen ist zumeist der Kilometerstand zum Zeitpunkt des letzten Ölwechsels vermerkt. Prüfen Sie, ob die Angaben in den Belegen mit den aktuellen Werten übereinstimmen. Hat das Fahrzeug aktuell weniger Kilometer runter als in den letzten TÜV-Berichten oder Werkstattrechnungen, wurde am Tacho gedreht.

Wer alle Hinweise beachtet, fällt kaum noch auch Tachotrickser herein. Im Zweifelsfall lassen Sie lieber die Finger vom „Schnäppchen“ und suchen einen anderen Händler oder Verkäufer auf.

Kategorien
Auto Recht

Umweltzonen: Wer darf rein, wer muss draußen bleiben?

Ab 1. März 2007 ist es soweit: Die „Verordnung zur Kennzeichnung emissionsarmer Kraftfahrzeuge“ – auch Plakettenverordnung genannt – tritt in Kraft. Damit können Städte und Kommunen vereinzelte Fahrverbote für „Stinker“ verhängen. Mit dem Ziel, die Feinstaubbelastung in den Innenstädten zu verringern. Es gibt dann sogenannte Umweltzonen, die dann nur noch Fahrzeuge mit entsprechender Platte befahren dürfen. Dabei stellen sich viele Fragen: Wer bekommt die Plaketten, mit welcher Plakette darf ich rein und was kostet der ganze Spaß? Die folgende Übersicht klärt die wichtigsten Fragen rund um die Umweltzonen und Umweltplaketten für Autos.

Der Hintergrund

Hintergrund der Feinstaubdiskussion ist die vor sieben Jahren erlassene EU-Richtlinie zur Verbesserung der Luftqualität. Danach darf die Belastung der Lusft mit Feinstaub den Grenzwert von 50 Mikrogramm je Kubikmeter nur an maximal 35 Tagen im Jahr überschreiten. Im letzten Jahr war das bereits innerhalb der ersten Jahreshälfte der Fall.

Als Feinstaub gelten dabei die unsichtbaren Staubpartikel mit einem Durchmesser von weniger als zehn Mikrometer (1 Mikrometer = 1 Tausendstel Millimeter). Schuld am Feinstaub sind Industrie, Privathaushalte und Fahrzeuge. Auch der Reifenabrieb und vor allem Abgase aus ungefilterten Dieslfahrzeugen führen zu Feinstaub. Tückisch dabei: Die winzigen Feinstaubpartikel können vom Körper nicht gefiltert werden und gelangen direkt in die Lungenbläschen. Dort können sie dann Atemwegserkrankungen sowie Herz- und Kreislaufprobleme verursachen.

Die Fahrverbotszonen

Um die Feinstaubbelastung zu minimieren, können ab dem 1. März 2007 Fahrverbotszonen für „Stinker“ ausgewiesen werden. Auf Basis der von den Bundesländern erstellten Luftreinhaltepläne können Kommunen bestimmen, welche Straßen oder Straßengebiete zu sogenannten Umweltzonen umgewandelt werden. Hier gelten dann für bestimmte Autos Fahrverbote. Bereits jetzt haben München, Düsseldorf, Stuttgart, Berlin, Frankfurt, Köln und Karlsruhe Umweltzonen angekündigt. Spätestens Ende 2007/Anfang 2008 soll es soweit sein. Weitere Städte erwägen derzeit die Einrichtung von Umweltzonen.

Wer darf rein?

Die Fahrverbote in den Umweltzonen betrifft vor allem ältere Fahrzeuge mit hohen Schadstoff-Emissionen. Tabu sind die Umweltzonen für Diesel mit Abgasstufe Euro 1 oder ganz ohne Abgasstufe – das trifft zumeist auf Diesel-Fahrzeuge mit Baujahr von 1994/1995 zu. Gleiches gilt für Benziner ohne geregelten Katalysator oder mit Kats der ersten Generation – hier sind meist die Baujahre vor 1990 betroffen.

Keine Fahrverbote gelten generell für Motorräder, dreirädrige Fahrzeuge, landwirtschaftliche Zugmaschinen, Polizei und Feuerwehr sowie Krankenwagen.

So sehen Umweltzonen aus

Die Umweltzonen, für die Fahrverbote ausgesprochen werden, sind mit entsprechenden Schildern gekennzeichnet. Ähnlich der „30-Zone“-Schilder kennzeichnen sie den Beginn und das Ende von Fahrverbotszonen. Ein Zusatzschild unter dem Zonenschild zeigt an, welche Schadstoffgruppen die Zone befahren dürfen. Alle anderen müssen draußen bleiben.

Die Plaketten

Eine neue Plakette ist praktisch die „Eintrittskarte“ für die Durchfahrt von Umweltzonen. Je nach Schadstoffausstoß erhalten alle Fahrzeuge eine der folgenden vier Plaketten (Auch ausländische Fahrzeuge benötigen die Plakette, um die entsprechenden Zonen befahren zu dürfen):

Schadstoffgruppe 1 (Keine Plakette): Zur Schadstoffgruppe 1 zählen Benziner ohne geregelten Kat, aber auch einige ältere Fahrzeuge mit altem 3-Wege-Katalysator sowie Diesel mit Euro-1-Norm oder schlechter.

– Schadstoffgruppe 2 (rot), 3 (gelb) und 4 (grün): Je nach Schadstoffausstoß erhalten alle anderen Fahrzeuge eine rote, gelbe oder grüne Plakette. Benziner mit geregeltem Katalysator erhalten in der Regel die grüne Plakette. Bei Diesel-Fahrzeugen hängt es davon ab, in welche Euro-Norm (2 bis 5) das Diesel-Fahrzeug eingestuft ist. Das Nachrüsten eines Rußpartikelfilters führt meist zu einer Höherstufung.

Ein Blick in den Fahrzeugschein verrät sofort, ob Ihr Fahrzeug zur schlechtesten Gruppe 1 (ohne Plakette) zählt. Schauen Sie im Fahrzeugschein unter Punkt 14.1 nach (bei älteren Fahrzeugscheinen unter „zu 1“). Wenn dort die letzten beiden Ziffern zwischen 00 und 13 liegen oder 15 bzw. 17 lauten, sieht es schlecht aus. Ihr Fahrzeug gehört zur Schadstoffgruppe 1 und darf Umweltzonen nicht befahren.

Diese Schlüsselnummern dürfen rein

Die Schlüsselnummer im Fahrzeugschein verrät, wer in welche Zonen darf und wer nicht. Im Detail dürfen Fahrzeuge mit folgenden Schlüsselnummern in die jeweiligen Zonen:

Schadstoffgruppe 2 (rote Plakette):
Diesel-PKW: 25 bis 29, 35, 41, 71
Diesel-Nutzfahrzeuge: 20, 21, 22, 33, 43, 53, 60, 61

Schadstoffgruppe 3 (gelbe Plakette):
Diesel-PKW: 30, 31, 36, 37, 42, 44 bis 52, 72
Diesel-Nutzfahrzeuge: 34, 44, 54, 70, 71

Schadstoffgruppe 4 (grüne Plakette):
Benziner PKW: 14, 16, 18 bis 80, 71 bis 75
Benziner Nutzfahrzeuge: 30 bis 55, 60, 61
Diesel-PKW: 32, 33, 38, 39, 43, 53 bis 70, 73, 74, 75
Diesel-Nutzfahrzeuge: 35, 45, 55, 80, 81, 83, 84, 90, 91

Falls in Ihrem Fahrzeugschein unter Punkt 14.1 (bei älteren Fahrzeugscheinen unter „zu 1“) Ihr Schlüsselnummer nicht zur oben genannten gehört, fällt Ihr Fahrzeug vermutlich unter das Fahrverbot.

Wo gibt es die Plaketten?

Die Umweltplaketten erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Zulassungsstelle. Auch Fachbetriebe, die Abgasuntersuchungen (AU) durchführen, vergeben die Plaketten. Je Plakette sind 5 bis 10 Euro fällig. Die Plaketten müssen dabei gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe angebracht werden. Falls dort noch eine alte „G-Kat“-Plakette klebt, können Sie diese getrost entfernen – seit dem Auslaufen des Ozongesetzes (1999) sind die G-Kat-Plaketten überflüssig.

Kategorien
Auto Recht

So verhalten Sie sich richtig, wenn die Polizei Sie anhält

Früher oder später erwischt es Jeden: Ob routinemäßige Kontrolle, zu schnelles Fahren, Drängeln oder Behindern; irgendwann wird jeder Autofahrer einmal von der Polizei angehalten. Wenn der Beamte oder die Beamtin in grün (bzw. blau) die Kelle schwingt, ist richtiges Verhalten angesagt. Die folgende Übersicht zeigt, was erlaubt und was absolut tabu ist.

Die wichtigsten Grundregeln, wenn Sie angehalten werden:

  • Weisen Sie sich auf Verlangen mit einem gültigen Personalausweis (oder einem anderen amtlichen Dokument) aus
  • Bleiben Sie stets ruhig, sachlich und höflich.
  • Auch wenn ein Beamter auf Sie arrogant oder provizierend wirkt, bleiben Sie weiterhin ruhig und sachlich, und schlucken Sie den Ärger herunter. Sollte der Polizeibeamte tatsächlich eine Dienstvorschrift missachten, können Sie am nächsten Tag immer noch eine Dienstaufsichtsbeschwerde einrichten.
  • Jeder Polizeibeamte ist verpflichtet auf Verlangen Einheit, Name und Dienstgrad zu nennen.
  • Vermeiden Sie unbedingt Wortgefechte oder Beleidigungen. Damit tragen Sie nur schwer zur Klärung der Situation, zudem werden Beleigigungen richtig teuer. Zudem schürt eine „freche Klappe“ schnell den Verdacht auf Drogen-, Medikamenten- oder Alkoholkonsum.

Generell gilt: Wenn Sie von der Polizeit angehalten werden und Ihnen ein Delikt vorgeworfen wird, können Sie zum Vorfall auch schweigen. Sie müssen aber auf jeden Fall Angaben zur Person machen. In diesem Fall wird Ihnen per Post ein Anhörungsbogen zugeschickt, in dem Sie zum Vorfall Stellung nehmen können.

Wird der Anhörungsbogen nicht zurückgeschickt, wird in der Regel ein Bußgeldbescheid gegen Sie erlassen. Gegen den Bußgeldbescheid können Sie dann innerhalb von 14 Tagen Einspruch einlegen. Die Behörde hat dann drei Monate Zeit, gegen Sie bzw. den Fahrer zu ermitteln. Nach drei Monaten verjährt die Angelegenheit – außer bei Alkoholdelikten, hier verjährt die Angelegenheit erst nach sechs Monaten. Mit jeder Ermittlung der Behörden beginnt die Verhährungsfrist von neuem.

Kategorien
Auto

Der komplette Bußgeldkatalog im Überblick

Beim zu schnellen Fahren oder Parken im absoluten Halteverbot erwischt? Jetzt wird’s teuer. Wie teuer genau, verrät der aktuelle Bussgeldkatalog. Hier ist genau aufgeführt, mit welchen Verwarnungsgeldern und Bußgeldern bei den häufigsten Vergehen im Straßenverkehr zu rechnen ist. Aber auch, wie viele Punkte es in der Verkerhrssünderkartei in Flensburg für jeden Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung gibt.

Das aktuelle Bußgeld katalog und Ordnungswidrigkeitenkatalog mit allen Bußgeldern und Verwarnungen für folgende Vergehen:

– Geschwindigkeitsüberschreitungen innerhalb geschlossener Ortschaften

– Geschwindigkeitsüberschreitungen außerhalb geschlossener Orts chaften

– Überholen

– Halten und Parken

– Alkohol und Drogenkonsum

– Ampeln

– TÜV Hauptuntersuchung und AU Abgasuntersuchung

– Zu geringer Abstand (Sicherheitsabstand)

– Sonstige Vergehen

Geschwindigkeitsüberschreitungen innerhalb geschlossener Ortschaften

GeschwindigkeitsüberschreitungGeldbuße
bis 10 km/h15 Euro
11-15 km/h25 Euro
16-20 km/h35 Euro
21-25 km/h50 Euro + 1 Punkt
26-30 km/h60 Euro + 3 Punkte
31-40 km/h100 Euro + 3 Punkte + 1 Monat Fahrverbot
41-50 km/h125 Euro + 4 Punkte + 1 Monat Fahrverbot
51-60 km/h175 Euro + 4 Punkte + 2 Monate Fahrverbot
61-70 km/h300 Euro + 4 Punkte + 3 Monate Fahrverbot
über 70 km/h425 Euro + 4 Punkte + 3 Monate Fahrverbot

Gilt auch für Tempo-30-Zonen. Zudem werden Fahrverbote auch verhängt, wenn innerhalb eines Jahres zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 25 km/h gemessen werden.

Geschwindigkeitsüberschreitungen außerhalb geschlossener Ortschaften

GeschwindigkeitsüberschreitungGeldbuße
bis 10 km/h10 Euro
11-15 km/h20 Euro
16-20 km/h30 Euro
21-25 km/h40 Euro + 1 Punkt
26-30 km/h50 Euro + 3 Punkte
31-40 km/h75 Euro + 3 Punkte
41-50 km/h100 Euro + 3 Punkte + 1 Monat Fahrverbot
51-60 km/h150 Euro + 4 Punkte + 1 Monat Fahrverbot
61-70 km/h275 Euro + 4 Punkte + 2 Monate Fahrverbot
über 70 km/h375 Euro + 4 Punkte + 3 Monate Fahrverbot

Fahrverbote werden auch verhängt, wenn innerhalb eines Jahres zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 25 km/h gemessen werden.

Überholen

VergehenGeldbuße
Überholen im Überholverbot40 Euro +
1 Punkt
Überholen im Überholverbot mit Gefährdung oder Sachbeschädigung125 Euro +
4 Punkte +
1 Monat Fahrverbot
Innerhalb geschlossener Ortschaften rechts überholen
– bei Sachbeschädigung
30 Euro
35 Euro
Mit nicht wesentlich höherer Geschwindigkeit als der zu Überholende überholen
– bei Sachbeschädigung
30 Euro
35 Euro
Beim Überholen ausreichenden Seitenabstand zu einem anderen Verkehrsteilnehmer nicht einhalten
– bei Sachbeschädigung
30 Euro
35 Euro
Nach dem Überholen nicht sobald wie möglich wieder nach rechts eingeordnet10 Euro
Nach dem Überholen beim Einordnen einen Überholten behindern20 Euro
Vorschriftswidrig links überholt, obwohl der Fahrer des vorausfahrenden Fahrzeugs die Absicht nach links abzubiegen angekündigt und sich eingeordnet hatte
bei Sachbeschädigung
25 Euro

30 Euro

Fahrtrichtungsanzeiger nicht wie vorgeschrieben benutzt10 Euro
Außerhalb geschlossener Ortschaften rechts überholt50 Euro +
3 Punkte
Überholt, obwohl während des ganzen Überholvorgangs jede Behinderung des Gegenverkehrs nicht ausgeschlossen war, oder bei unklarer Verkehrslage50 Euro +
3 Punkte
Dabei Überholverbot missachtet oder Fahrstreifenbegrenzung überquert oder überfahren oder der durch Pfeile vorgeschriebenen Fahrtrichtung nicht gefolgt 75 Euro +
4 Punkte
mit Gefährdung oder Sachbeschädigung125 Euro +
4 Punkte +
1 Monat Fahrverbot

Halten und Parken

VergehenGeldbuße
Unzulässig halten (auf Fußgängerüberwegen, bis zu 5 m
davor, auf Bahnübergängen, vor und in Feuerwehrzufahrten,
an Taxiständen, bis zu 10 m vor Lichtzeichen, im Halteverbot,
im eingeschränkten Halteverbot)
10 Euro, bei Behinderung 15 Euro
Halten in der „zweiten Reihe“15 Euro, bei Behinderung 20 Euro
Parken
auf Geh- und Radwegen
an engen und unübersichtlichen Straßenstellen
im Bereich von scharfen Kurven
auf Fußgängerüberwegen sowie bis zu 5 m davor
auf Bahnübergängen
bis zu 10 m vor Lichtzeichen
15 Euro, bei Behinderung 25 Euro

– im Halteverbot, im eingeschränkten Halteverbot… länger als eine Stunde25 Euro, bei Behinderung 35 Euro
Unberechtigt auf Schwerbehinderten-Parkplatz parken35 Euro
Mit Kraftfahrzeuganhängern ohne Zugfahrzeug länger als zwei Wochen parken20 Euro
Parken in der „zweiten Reihe“
20 Euro, bei Behinderung 25 Euro
– länger als 15 Minuten30 Euro, bei Behinderung 35 Euro
Vorrang des Berechtigten beim Einparken in eine Parklücke nicht beachten10 Euro
Nicht platzsparend halten oder parken10 Euro
An einer abgelaufenen Parkuhr, ohne vorgeschriebene Parkscheibe, ohne Parkschein oder unter Überschreitung der Höchstparkdauer parken, bis 30 Minuten5 Euro
– bis zu einer Stunde10 Euro
– bis zu zwei Stunden15 Euro
– bis zu drei Stunden20 Euro
– länger als drei Stunden25 Euro
Fahrzeug an Engstellen abstellen und damit Rettungsfahrzeuge behindern40 Euro + 1 Punkt

Definition Parken: Parken ist das Verlassen des Fahrzeugs oder das Halten für mehr als drei Minuten.

Alkohol und Drogen-Konsum

Alkoholgehalt/RauschgiftGeldbuße
0,3 bis unter 0,5 PromilleNicht strafbar, wenn keine Anzeichen für Fahrunsicherheit vorliegen und es nicht zu einem Unfall kommt .
Strafbar bei Anzeichen von Fahrunsicherheit oder bei Beteiligung an einem Unfall (7 Punkte; Geld- oder Freiheitsstrafe; Führerscheinentzug)
ab 0,5 Promille 250 Euro + 4 Punkte + 1 Monat Fahrverbot

Bei Eintragung von bereits einem Vergehen: 500 Euro + 4 Punkte + 3 Monate Fahrverbot

Bei Eintragung von bereits mehreren Vergehen: 750 Euro + 4 Punkte + 3 Monate Fahrverbot

ab 1,1 PromilleGeldstrafe oder Freiheitsentzug, 7 Punkte, 6 Monate bis 5 Jahre Entzug der Fahrerlaubnis
Rauschgift-Konsum (Cannabis, Heroin, Kokain, Morphin, Amphetamine, Ecstasy) – unabhängig von der Menge250 Euro + 4 Punkte + 1 Monat Fahrverbot

Bei Eintragung bereits einer Entscheidung: 500 Euro + 4 Punkte + 3 Monate Fahrverbot

Bei Eintragung bereits mehrerer Entscheidungen: 750 Euro + 4 Punkte + 3 Monate Fahrverbot

Für Ersttäter: Bei Entzug der Fahrerlaubnis Geldbuße in Höhe von ein bis zwei Netto-Monatslöhnen sowie Sperrfrist von sechs bis zwölf Monaten.

Für Fahrradfahrer: Ab 1,6 Promille Alkoholgehalt ist eine MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung, genannt „Idiotentest“) erforderlich. Wer hier durchfällt, ist seinen Führerschein erst einmal los.

Ampeln

VergehenGeldbuße
Innerhalb einer Sekunde nach dem Umspringen über rote Ampel ohne grünen Pfeil fahren50 Euro + 3 Punkte
-mit Gefährdung oder Sachbeschädigung125 Euro + 4 Punkte + 1 Monat Fahrverbot
Bei schon länger als 1 Sekunde andauernder Rotphase125 EUR + 4 Punkte + 1 Monat Fahrverbot
-mit Gefährdung oder Sachbeschädigung200 EUR + 4 Punkte + 1 Monat Fahrverbot
Vor dem Rechtsabbiegen mit Grünpfeil nicht anhalten50 Euro + 3 Punkte
Gefährdung des Fahrzeugverkehrs der freigegebenen
Verkehrsrichtungen, außer Fahrradverkehr auf Radwegfurten
60 Euro + 3 Punkt
Fußgänger oder den Fahrradverkehr auf Radwegfurten der freigegebenen Verkehrsrichtungen
– behindern
– gefährden
60 Euro + 3 Punkte
75 Euro + 3 Punkte

TÜV Hauptuntersuchung und AU Abgasuntersuchung

VergehenGeldbuße
Als Halter das Fahrzeug nicht zur Haupt- oder Zwischenuntersuchung anmelden oder vorführen; bei einer Überschreitung des Anmelde- oder Vorführtermins von:
– zwei bis vier Monaten 15 Euro
– vier bis acht Monaten 25 Euro
– mehr als acht Monate40 Euro +
2 Punkte
Fahrzeug nicht rechtzeitig zur Nachprüfung der Mängelbeseitigung vorführen15 Euro
Als Halter die Frist für die Abgasuntersuchung von mehr als zwei bis acht Monate überschreiten15 Euro
Als Halter die Frist für die Abgasuntersuchung überschritten um
– zwei bis acht Monate15 Euro
– mehr als acht Monate40 Euro + 1 Punkt

Zu geringer Abstand (Sicherheitsabstand)

GeschwindigkeitGeldbuße
bis 80 km/h25 Euro, mit Gefährdung 30 Euro, mit Sachbeschädigung 35 Euro
über 80 km/h, wenn Abstand mehr als ein Viertel des Tachowertes35 Euro
über als 80 km/h:
– Abstand weniger als 5/10 des halben Tachowertes40 Euro + 1 Punkt
– Abstand weniger als 4/10 des halben Tachowertes60 Euro + 2 Punkte
– Abstand weniger als 3/10 des halben Tachowertes100 Euro + 3 Punkte (bei mehr als 100 km/h + 1 Monat Fahrverbot)
– Abstand weniger als 2/10 des halben Tachowertes150 Euro + 4 Punkte (bei mehr als 100 km/h + 2 Monate Fahrverbot)
– Abstand weniger als 1/10 des halben Tachowertes200 Euro + 4 Punkte
(bei mehr als 100 km/h + 3 Monate Fahrverbot)
mehr als 130 km/h:
– Abstand weniger als 5/10 des halben Tachowertes60 Euro + 2 Punkte
– Abstand weniger als 4/10 des halben Tachowertes100 Euro + 3 Punkte
– Abstand weniger als 3/10 des halben Tachowertes150 EUR + 4 Punkte + 1 Monat Fahrverbot
– Abstand weniger als 2/10 des halben Tachowertes200 EUR + 4 Punkte + 2 Monate Fahrverbot
– Abstand weniger als 1/10 des halben Tachowertes250 EUR + 4 Punkte + 3 Monate Fahrverbot

Sonstige Vergehen

VergehenGeldbuße
Fahrzeug in Betrieb nehmen, obwohl das amtliche oder rote Kennzeichen oder Kurzkennzeichen fehlt40 Euro +
1Punkt
Bei laufendem Motor ein Handy zur Benutzung in die Hand nehmen40 Euro +
1 Punkt
Mit einem Fahrrad fahrend ein Handy zur Benutzung in die
Hand nehmen
25 Euro
Kennzeichen mit Glas, Folien oder ähnlichen Abdeckungen versehen50 Euro +
1 Punkt
Nebelscheinwerfer statt Abblendlicht bei mehr als 100 m
Sicht benutzen
10 Euro
Sicherheitsgurt während der Fahrt nicht anlegen (Gurtpflicht
gilt auch in Reisebussen)
30 Euro
Als Verantwortlicher bei der Beförderung eines Kindes nicht
für die vorschriftsmäßige Sicherung sorgen bei einem Kind
40 Euro + 1 Punkt
– bei mehreren Kindern50 Euro + 1 Punkt
Innerhalb einer Ortschaft unnütz hin- und herfahren und
dadurch andere belästigen
20 Euro
Als Unfallbeteiligter den Verkehr nicht sichern oder bei geringfügigem Schaden nicht unverzüglich beiseite fahren 30 Euro, bei
Sachbeschädigung 35 Euro
Unfallspuren beseitigt, bevor die notwendigen Feststellungen getroffen wurden30 Euro
Vorgeschriebene Ausweise und Urkunden über eine Erlaubnis oder sonstige Bescheinigung nicht mitführen oder auf Verlangen nicht aushändigen10 Euro
Kraftfahrzeug mit defekter Schalldämpferanlage in Betrieb nehmen20 Euro
Vorfahrt nicht beachten und dadurch einen Vorfahrtsberechtigten gefährden50 Euro +
3 Punkte
Bei Nebel, Schneefall oder Regen außerhalb geschlossener Ortschaften am Tage nicht mit Abblendlicht fahren40 Euro +
3 Punkte
Auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen wenden, rückwärts oder entgegen der Fahrtrichtung fahren
– in einer Ein- oder Ausfahrt
50 Euro +
4 Punkte
– auf der Nebenfahrbahn oder dem Seitenstreifen100 Euro +
4 Punkte
– auf der durchgehenden Fahrbahn150 Euro +
4 Punkte +
1 Monat Fahrverbot
Auf Autobahnen oder Kraftfahrstraßen parken40 Euro +
2 Punkte
Seitenstreifen zum Zweck des schnelleren Vorwärtskommens benutzen50 Euro +
2 Punkte
Zeichen oder Haltegebot eines Polizeibeamten nicht befolgen50 Euro +
3 Punkte
Fahrtenbuch nicht ordnungsgemäß führen, nicht aushändigen oder nicht für die vorgeschriebene Dauer aufbewahren50 Euro +
1 Punkt

Ganz wichtig: Die Geldbußen erhöhen sich, wenn es zusätzlich zu einer Gefährdung oder Sachbeschädigung kommt. Die Erhöhung erfolgt dann in folgenden Stufen:

Ursprünglich GeldbußeBei Gefährdung Erhöhung auf:Bei Sachbeschädigung Erhöhung auf:
40 Euro50 Euro60 Euro
50 Euro60 Euro75 Euro
60 Euro75 Euro90 Euro
75 Euro100 Euro125 Euro
90 Euro110 Euro135 Euro
100 Euro125 Euro150 Euro
125 Euro150 Euro275 Euro
150 Euro175 Euro225 Euro
175 Euro200 Euro225 Euro
200 Euro225 Euro225 Euro

Kategorien
Auto

Teerflecken auf dem Lack entfernen

Teerspritzer und Teerflecken auf dem Autolack sind besonders hartnäckig. Mit einem pfiffigen Trick können Sie die Teerspritzer leicht entfernen:
Reiben Sie den Teerfleck einfach mit Butter ein, und polieren Sie anschließend mit einem weichen und leicht feuchten Tuch die Stelle ab. Schon ist der Teerspritzer ohne Lackschaden verschwunden.