Kategorien
Garten Heim & Hobby

Auch Herbstzeit ist Gartenzeit: Rosen im September pflanzen

Rosen gehören nicht ohne Grund zu den beliebtesten Gartenblumen Deutschlands. Sie zeichnen sich durch ihren Duft und ihre Schönheit aus und werden mit Liebe und Romantik assoziiert. Im Garten sind sie unter den richtigen Bedingungen zudem sehr pflegeleicht und blühen im Vergleich zu anderen Blumen sehr lange. Steht man davor, ein neues Rosenbeet einzurichten oder einfach die alten Rosen auszutauschen, ist jetzt genau die richtige Jahreszeit, denn Rosen sollten im Herbst vor dem Frost gepflanzt werden.

Vorbereitung und Pflanzen

Bei der Platzierung des Rosenbeets sollte man darauf achten, dass Rosen viel Sonne brauchen, weil die Kronblätter dann nach Regen schnell abtrocknen können. Zu viel Feuchtigkeit vergrößert die Risiken für Pilzkrankheiten. Vor dem Pflanzen sollte man alle Wurzelunkräuter mit einer Grabegabel aus dem Beet entfernen. Weil Rosen Tiefwurzler sind, muss der Boden außerdem tiefgründig gelockert werden, damit die Wurzeln Raum zum Verbreiten haben. Beim Pflanzen sollte das Pflanzloch eine Handbreit größer als die nackte Wurzel sein, und es lohnt sich, einige Körner Langzeitdünger unter die Blumenerde zu mischen. Nach dem Pflanzen ist die Erde um die Rose etwa 15 cm hochzuziehen, um vor Wind, Sonne und Frost zu schützen. Bei Herbstpflanzung sollte man erst im April wieder abhäufeln.

Rosenstock mit Wachs

Die optimale Pflege der Rosen

Die Pflege der Rosen muss natürlich das ganze Jahr über erfolgen, und besonders im Frühjahr gibt es im Garten viel zu tun:

  • Die Rosen müssen von der im Herbst angehäuften Erde befreit werden.
  • Danach müssen sie zurückgeschnitten werden, um sie kräftig und gesund zu halten.
  • Bei öfter blühenden Sorten sollten welke Blüten regelmäßig entfernt werden, um die Entwicklung neuer Knospen zu fördern.

In der Regel sind Rosen aber sehr pflegeleicht, wenn sie auf für Rosen geeigneten Standorten gepflanzt werden. Dies gilt für alle Sorten, und man kann deswegen frei zwischen allen Sorten wählen. Eine Übersicht der verschiedenen Arten an Rosen findet man z.B. bei Garten Schlüter, wo pflanzfertige Rosen für das neue oder erneuerungsbedürftige Rosenbeet auch bestellt werden können.

Kategorien
Garten Heim & Hobby

Grasflecken einfach entfernen

Der Sommer lässt sich am besten im Freien genießen. Wenn die Sonne scheint, laden Parks und Wiesen zum Verweilen ein. Auch ohne Decke oder Handtuch lässt sich mancher dann gern nieder, um dem bunten Treiben zuschauen zu können. Doch nach einem Ausflug sind die Kleidungsstücke nicht selten mit Grasflecken beschmutzt. Mit ein paar einfachen Mitteln wird das Grasflecken entfernen aber zum Kinderspiel.

Omas Hausrezepte zum Grasflecken entfernen

Wer Grasflecken in seiner Kleidung vorfindet, kann diese einfach mit einem Essigreiniger, mit Essigessenz oder auch mithilfe von Zitronensaft entfernen. Diese säurehaltigen Mittel lösen Gerbstoffe aus der Kleidung und wirken auf natürlicher Basis. Auf diese Weise ist das Grasflecken entfernen einfach und schonend für das Gewebe. Es sollte in jedem Fall darauf verzichtet werden, beim Grasflecken entfernen Wasser zum Ausreiben zu benutzen. Dabei werden Grasflecken noch tiefer in das Gewebe eingerieben. Zu Beginn sollte man die Flecken mit der jeweiligen Lösung beträufeln, anschließend vorsichtig reiben und für die endgültige Reinigung in die Waschmaschine und bei vorgeschriebener Temperatur für das jeweilige Kleidungsstück waschen.

Auch Kartoffeln oder Butter können Grasflecken entfernen. Dazu wird eine Kartoffel geteilt und mit einer Hälfte der Grasfleck eingerieben. Butter hingegen wird am besten auf ein Mikrofasertuch gegeben und anschließend kann der Grasfleck damit einfach ausgerieben werden. Nach beiden Anwendungen kann das Kleidungsstück dann wie gewohnt in der Waschmaschine gereinigt werden.

Jeans background with a green grass.

Eignet sich auch Haarspray zum Grasflecken entfernen?

Absolut. Haarspray kann zum Grasflecken entfernen genauso genutzt werden wie beispielsweise Gallseife, Geschirrspülmittel oder sogar Spiritus. Wer damit Grasflecken entfernen möchte, benetzt den Fleck mit einem dieser Stoffe und nutzt zum Reiben ebenfalls am besten ein Mikrofasertuch. Auch hier gilt allerdings: auf keinen Fall vor dem Ausreiben Wasser benutzen. Um rückstandslos Grasflecken entfernen zu können, wird auch nach diesen Anwendungen mit einem normalen Waschmittel die Kleidung bei entsprechender Temperatur in der Waschmaschine gewaschen.

Kategorien
Garten Gesundheit Heim & Hobby Lifestyle & Leben

Lästige Mücken loswerden – So geht‘s

Mücken gehören zum Sommer leider dazu. Doch es gibt zahlreiche Mittel, die sie wirksam vertreiben können. Wir zeigen, welchze wirksamen aber auch unwirksamen Mittel es gibt und welche störenden Nebenwirkungen sie aufweisen.

Effektive Mückenschutzmittel

Mücken werden durch die Fett- und Milchsäuren im Schweiß angelockt. Doch dagegen können wirksame Mückenmittel helfen. Sie werden als sogenannte Repellents bezeichnet, was übersetzt „vertreiben“ heißt. Doch wie diese Mittel genau wirken, ist noch nicht gänzlich geklärt. Vermutet wird, dass diese Lotionen und Sprays den Körpergeruch in einer Art und Weise verändern, dass die Insekten den Schweiß nicht mehr als Lockstoff wahrnehmen. Die besonders wirksamen Mittel in diesem Bereich besitzen das sogenannte Diethyltoluamid (DEET), aber auch Icaridin. In aktuellen Tests im Bereich Mückenmittel schnitt das Anti Brumm Forte, das den Wirkstoff DEET beinhaltet, am besten ab. Ähnlich effektiv sind auch Präparate, die Icaridin enthalten – so zum Beispiel Produkte von Azaron, Autan oder Ballistol. Beachtet werden sollte allerdings, dass Mittel mit ätherischen Ölen fast zur Gänze wirkungslos sind. Daher sollten unbedeckte Körperstellen besser mit einem wirksamen Mittel eingerieben werden. Denn Mücken finden jede noch so kleine Stelle, die nicht eingecremt wurde.

Mögliche Nebenwirkungen

Alle Mückenmittel können allerdings auch die Schleimhäute und Augen reizen. Vor allem hochdosierte DEET-Produkte sind bedenklich. Vorsicht ist auch bei Mitteln mit ätherischen Ölen geboten, da diese die Schleimhäute reizen und manchmal sogar Allergien auslösen können. Daher sollten Mückenmittel grundsätzlich nicht dauerhaft zur Anwendung kommen. Das ist in unseren Breitengeraden zum Glück auch nicht notwendig.

Die Stiftung Warentest hat 21 Mittel gegen Mücken getestet, den kompletten Test-Artikel gibt es hier als kostenlose PDF. Sieben Mittel erhielten die Note “gut”, fünf davon sind davon noch erhältlich. Zu den Top-3 der getesteten Anti-Mückenmittel kürte die Stiftung Warentest folgende Produkte:

Mosquito sucking blood, macro photo

Unwirksame Alternativen

Die sogenannten Repellents sind im Bereich des Mückenschutzes die erste Wahl. Andere Mittel führen wiederum nicht zum gewünschten Effekt, hierzu zählen zum Beispiel Kerzen, Öllampen oder Gartenfackeln auf Basis ätherischer Öle. Gleiches gilt für viele Geräte. Dazu gehören auch UV-Lichtfallen. Diese Fallen ziehen Mücken kaum an, im Gegenteil, sie werden für viele Nützlinge sogar zur Falle. Dann gibt es noch Biozidverdampfer, die Insektizide im Raum verteilen. Sie können allerdings auch die Schleimhäute und Augen reizen. Daher sollte man sie bei einer starken Mückenplage nur sehr sparsam einsetzen. Ultraschallgeräte bieten wiederum überhaupt keinen Schutz.

Geheimtipp: Wer ins Ausland reist, der sollte lieber ein Mückenmittel von zuhause mitnehmen. Denn die Produkte, die es in den anderen Ländern zu kaufen gibt, beinhalten oft bedenkliche Stoffe und das in hoher Dosis.

Kategorien
Garten Heim & Hobby

Mit wenig Geld zum Traumgarten

Haben Sie auch schon immer von einem eigenen Garten geträumt und diesen Wunsch dann doch nicht in die Realität umgesetzt, weil Sie dachten, dies sei zu teuer? Dann haben Sie falsch gedacht, denn ein Traumgarten kostet kein Vermögen. Die einzige Bedingung: Machen Sie es so, wie wir es Ihnen vorschlagen.

Achten Sie auf die Qualität der Pflanzen

Sie möchten qualitativ wertvolle Pflanzen zu einem möglichst günstigen Preis in Ihrem Traumgarten stehen haben? Dann gehen Sie in einen Pflanzenshop und sehen Sie sich die Pflanzen, die Ihnen gefallen, genauer an. Hierfür nehmen Sie die Pflanze am besten aus seinem Topf heraus. Überprüfen Sie dann die Qualität ihrer Wurzeln. Sind diese dunkel, ist das ein Hinweis, dass die Pflanze bereits verfault ist. Auch die Blumenzwiebeln müssen genauer unter die Lupe genommen werden. Feste und nicht verletzte Knollen sprechen für gute Qualität. Bei Sträuchern müssen Sie sich die Qualität der Rinden genauer anschauen. Kratzen Sie hierzu die Rinde mit dem Fingernagel kurz an. Erscheint dann etwas Grünes, dann ist der Strauch gesund.

?????????????????????????

Günstige Pflanzen für den Traumgarten finden

Sie möchten einen Baum in Ihrem Garten setzen? Dann wäre der Baumhasel eine gute und günstige Option. Dieser wird zwischen acht und zehn Meter hoch und kostet in etwa 100 Euro. Wenn Sie Ihren Traumgarten auch noch mit Sträuchern beleben möchten, können Sie beispielsweise einen Sommerflieder – auch Schmetterlingsflieder genannt, weil sich im Sommer dort die Schmetterlinge versammeln – nehmen. Dieser erreicht eine Höhe von bis zu zwei Metern. Wenn Sie einen wahren Blütenteppich in Ihrem Traumgarten herbeizaubern möchten, sollten Sie auf Männertreu zurückgreifen. Das Töpfchen kostet lediglich 90 Cent und entwickelt sich mit ein bisschen Pflege zu einer Pracht. Dünger, Schädlingsbekämpfungsmittel, Brennesselsud und Gartenwege können Sie übrigens selbst herstellen. Hierzu gibt es genügend Anleitungen im Internet. Gleiches funktioniert auch mit Blumentöpfen und Pflanzenschildern.

Kategorien
Garten Heim & Hobby

Sitzplätze im Garten gestalten

Schon eine einfache, kleine Bank unter dem Apfelbaum in Ihrem Garten kann ein ruhiges Plätzchen zum Lesen und Entspannen bieten. Auch die Familien-Terrasse ist immer etwas besonderes, doch irgendwann zieht die Sonne hinter das Haus. Dann sitzen Sie schon im Schatten, obwohl es im Garten immer noch Sonne gibt. Es lassen sich wunderschöne Sitzplätze in Ihrem Garten ohne großen Aufwand gestalten, egal ob auf dem Rasen, oder in einer Gartenecke.

Sitzplatz im Garten gründlich planen

Ein einladender Sitzplatz gehört in jeden schönen Garten – egal ob zum Lesen oder zum Grillen. Es lohnt sich auch, seinen Ruhe- und Sitzplatz gut zu planen, und die Möbel und Materialien sorgfältig auszusuchen. Auch die Schutzmaßnahmen gegen Sonne, Regen und Wind sind sehr wichtig. So kann das kleine Plätzchen in Ihrem Garten auch bei weniger schönem Wetter optimal genutzt werden. Autobesitzer werden dies auch zu schätzen wissen, denn immerhin können Sie Ihren Wagen zu jeder Zeit in Ihrem Garten draußen lassen. Wie Sie diesen Platz in Ihrem Garten nutzen möchten ist zwar alleine Ihnen überlassen, doch denken Sie bei der Gartenplanung darüber nach, wie viele Personen da sitzen werden. Entscheiden Sie, ob Sie den Platz zum Ruhen, zum Essen oder zum Arbeiten nutzen möchten? Für eine Grillecke beispielsweise brauchen Sie auch einen größeren Ort in Ihrem Garten, und zwar mit genügend Platz für einen Grill, einen großen Tisch und einige Stühle. Kommt Ihre Familie und Freunde Ihnen öfters zu Besuch, dann brauchen Sie auch ein kleines Autoparking in Ihrem Garten.

Die Himmelrichtung entscheidet

Was bei der Wahl des Sitzplatzes auch wichtig ist – die Himmelsrichtung. Ein Plätzchen in südwestlicher Richtung lässt Sonnenanbeter sowohl mittags als auch abends die Sonne genießen. Wer morgens draußen frühstücken möchte, braucht also eine nach Osten gedrehte Terrasse. Zusätzlich kann das Plätzchen in Ihrem Garten auch mit Überdachungen geschützt werden: Sonnensegel, Schirme, Markisen sowie andere Sonnen- und Regenschutzobjekte bieten Ihnen eine größtmögliche Flexibilität.

Kategorien
Garten Heim & Hobby Kochen & Essen

Tipps vom Profi: Grillanzünder selbst herstellen

Grillen macht Spaß – vorausgesetzt man hat die richtigen Utensilien zur Hand. Dazu gehören auch Grillanzünder, die es im Handel in diversen Varianten gibt. Die besten Anzünder sind allerdings diejenigen, die man selbst herstellt.

Damit das Grillen ein Vergnügen bleibt, raten viele Grillexperten die Finger von Brennspiritus, Benzin oder Lösungsmitteln zu lassen. Diese Stoffe verdunsten schnell und über dem Grill entsteht ein explosives Gas-Luft-Gemisch. Auch viele Anzünder aus dem Handel sind nicht geeignet, da sie unangenehm riechen und die Gesundheit gefährden – wie Stiftung Warentest im jüngsten Test herausfand. Nur zwei Anzünder konnten den Versuch bestehen: Das Feuerspray und der Bioflüssiganzünder.

Variante 1: Kerzenwachs und Holzspäne

Wer also auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich seinen Grillanzünder selbst herstellen. Dazu benötigt man zum Beispiel einen alten Topf bzw. eine alte Fritteuse, Kerzenreste und Holzspäne. Als erstes gibt man die Kerzenreste in den Topf, erwärmt diese, so dass sie flüssig werden und rührt die Holzspäne unter. Ist das Gemisch erkaltet eignet es sich prima als Anzünder.

grillanzuender-Essen_Grillen_Marcito-Fotolia.com_31975318_XS
Bild: Marcito – Fotolia.com

Variante 2: Folie, Papier und Teelicht

Für die zweite Variante braucht man eine handelsübliche Aluminiumfolie, Küchenpapier und ein Teelicht. Zuerst wird das Teelicht auf die Folie gestellt und angezündet, bis das Wachs völlig flüssig ist. Das flüssige Wachs wird schließlich auf einem Küchenpapier verteilt. Beim Grillen wird das Küchenpapier an der Stelle, wo sich das meiste Wachs befindet, entzündet.

Variante 3: Eierpappkarton

Am einfachsten und ohne viel Arbeit kann auch ein Eierpappkarton als Grillanzünder verwendet werden. Diesen zerreißt man in mehrere Stücke, steckt die Teile zwischen die Kohle und zündet sie schließlich an. In wenigen Minuten wird die Kohle anfangen zu glühen.

Variante 4: Papierrollen

Für die Anzünder aus Papierrollen benötigt man leere Toilettenpapierrollen. Die Rollen werden in Wachs getaucht und nach dem Herausziehen auf einer Zeitung abgekühlt. Bevor der Grill damit angezündet wird, sollten die Rollen mit Grillkohle oder kleinen Holzscheiteln gefüllt werden.

Selbstgemachte Grillanzünder sind nicht schwer zu basteln und brauchen oft wenige Dinge, die man in jedem Haushalt vorfindet. Sie sind in jeden Fall eine gute Alternative zu gekauften Anzündern, die den Geschmack des Grillgutes verändern oder auch die Gesundheit gefährden können.

Kategorien
Garten Heim & Hobby

Frühjahrsarbeiten im Garten erledigen: So geht man im Garten nach einem Winter vor

Nach dem Winter braucht der Garten eine besondere Pflege. Der Garten bedankt sich dann in den nächsten Monaten mit einer Farbenvielfalt und prächtigen Blüten. Bis es aber dazu kommt, müssen zuerst einige Arbeiten erledigt werden.

Pflanzen aus dem Winterschlaf holen

Viele Pflanzen wurden vor der Kälte und Frost mit Flies oder Reisig geschützt. Davon müssen die Pflanzen im Frühjahr befreit werden. Bei den Rosen geht man ähnlich vor und befreit sie von der angehäuften Erde. Anschließend werden die Rosen schön zurückgeschnitten. Beim Schneiden achtet man vor allem auf die sogenannten Augen, also leicht erkennbaren dichten Stellen an den Rosenzweigen, aus denen dann neue Triebe gebildet werden. Zurückgehend vom Wurzelstock aus sollte man die Zweige auf drei bis fünf Augen zurückschneiden. Hier ist zu beachten, dass über dem letzten Auge ungefähr zwei Zentimeter Platz bleibt und dabei das ganz oben liegende Auge nach außen ausgerichtet ist. Bei dieser Säuberungsaktion werden auch alle alten, überzähligen und krank aussehenden Zweige weggeschnitten. Mit attraktiven Gutscheinen und Rabatten von Spardoso.de kann man die richtigen Utensilien für den Frühjahrsputz im Garten besorgen.

Mann schneidet Rosen im Garten

Die richtige Rasenpflege im Frühjahr

Zuerst wird die Rasenfläche von alten Blättern und Zweigresten gereinigt. Danach wird der erste Schnitt vorgenommen. Nach dem Schneiden sollte der Rasen mit speziellem Rasendünger (möglichst in der Depot-Form) versorgt werden. Wenn die Bodentemperatur konstant bei etwa 12 Grad Celsius liegt, kann man den Rasen vertikutieren. Dadurch bekommen die Gräser mehr Sauerstoff und werden kräftiger.

Gräser und Stauden: Pflegemaßnahmen nach langem Winter

Die Stauden und Gräser werden in Frühling ganz kurz, bis knapp über dem Boden, zurückgeschnitten. Das Schnittgut sollte man als Kompost verwenden. Anfang April kann man bei den Stauden und Gräser mit dem Düngen anfangen, wobei auch hier ein Depotdünger eingesetzt werden soll. Nach Möglichkeit sollte man keinen Blaudünger verwenden, weil die Wirkung zu schnell erfolgt und auch sehr schnell verpufft. Der sogenannte Blaudünger hat meistens eine falsche Zusammensetzung und ist für die Gartenpflanzen nur bedingt geeignet. Bei den Beeten fängt man jetzt schon mit der Grunddüngung an. Zur Abdeckung der Beeten-Fläche benutzt man am besten Rindenmulch. Noch vor dem Rindenmulch sollten die Beeten am besten mit einem mineralienhaltigen, stickstoffbetonten Depot-Dünger gedüngt werden. Mit dem Mineraldünger sollte man auf jedem Fall sparsam umgehen, weil man durch zu hohe Düngergaben die Entstehung der Pilzerkrankungen begünstigt. Die Gartenarbeiten im Frühjahr sollten gut überlegt und geplant werden, damit nichts ausgelassen wird und man den Garten für die Vegetation richtig vorbereitet.

Kategorien
Garten Heim & Hobby

Wie kann man Blumen länger haltbar machen?

Ein Strauß roter Rosen sagt mehr als 1.000 Worte. Egal, ob zum Geburtstag oder zur Hochzeit, zum Muttertag – der übrigens am 12. Mai ist – oder einfach nur so: Blumen sind Liebesbotschafter, über die sich jeder freut. Umso trauriger ist der Tag, an dem die ersten Blüten ihre Köpfe hängen lassen und langsam aber sicher zu verwelken beginnen.

Im Prinzip spielt es keine Rolle, ob die Blumen gerade erst im Garten gepflückt oder unter http://www.blume2000.de/ bestellt wurden – in beiden Fällen besteht die Möglichkeit, den Strauß mit altbewährten Hausmitteln länger haltbar zu machen. Welche das sind und wie diese angewendet werden, verraten wir in unseren folgenden Tipps.

blume-laenge-haltbar-machen-thinkstock

© Bec Parsons/Lifesize/Thinkstock

Hausmittel verlängern die Haltbarkeit von Schnittblumen

  • Tipp 1: Mit zu den bekanntesten Tricks, wie man Blumen länger haltbar machen kann, gehört das schräge Anschneiden der Stiele. Dadurch wird die Oberfläche vergrößert, über die Wasser aufgenommen werden kann, deshalb ist es auch wichtig, diesen Vorgang mindestens alle zwei Tage zu wiederholen – denn die Enden verholzen mit der Zeit und reduzieren somit die Wasseraufnahme.
  • Tipp 2: In einer großen Blumenvase befinden sich nicht nur die Stiele im Wasser, sondern oftmals auch die unteren Blätter. Diese sollten in jedem Fall entfernt werden, andernfalls würden sie faulen und den Welkprozess der Blumen deutlich beschleunigen. Dadurch wird der Vorgang sogar verlangsamt bzw. die Blüten halten länger.
  • Tipp 3: Manche Blumen, die frisch angeschnitten werden, geben eine Art Milchsaft ab – diese sowie alle hartstieligen Schnittblumen können für einen kurzen Moment in kochendendes Wasser getunkt werden, bevor sie in der Vase mit dem kalten Wasser landen. Dadurch sollen auch diese länger haltbar gemacht werden.
  • Tipp 4: Ein altbewährter, wenn auch unbekannter Trick besteht darin, einen Cent in die Blumenvase zu legen. Dieser besteht aus Kupfer – dadurch werden Blumen länger haltbar gemacht. Warum das so ist? Weil das Leichtmetall Bakterien daran hindert, sich rapide zu vermehren und den Fäulnisprozess der Blumen zu begünstigen.