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Wie stellt man Mehl selber her?

Schon unsere Vorfahren haben sich im Mittelalter einer ausgeklügelten Technik bedient, um aus Weizen, Roggen oder auch Dinkel Mehl herzustellen: Man legte das Getreide einfach zwischen zwei Mühlsteinen, um es zu zerbrechen bzw. fein zu mahlen. Inzwischen wird das weiße Pulver natürlich längst industriell hergestellt und findet somit in Millionen Haushalten Verwendung.

Allerdings landet längst nicht mehr das volle Korn in der Verpackung, sondern nur noch der Mehlkörper – dadurch fehlt es dem Inhalt an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. Deshalb finden immer mehr Menschen Gefallen an der hauseigenen Produktion von Mehl, das mithilfe einer Mühle ganz einfach selbst hergestellt werden kann. Welche Modelle dafür geeignet sind, erfahren Sie z. B. in diesem Shop. Welche Vor- und Nachteile die eigene Herstellung hingegen mit sich bringt, erklären wir Ihnen im nächsten Absatz.

Biomehl: Das Gesunde daran ist das Gesunde darin

Vorteile

Wie Sie sicher schon richtig vermuten, ist das Biomehl weitaus gesünder als das industriell hergestellt. Das liegt vor allem daran, dass nicht nur der Mehlkörper verarbeitet wird, sondern das ganze Korn – inklusive Keim und die Randschichten, in denen die Nährstoffe enthalten sind. Dadurch enthält das Mehl 90 bis 100 % mehr B-Vitamin und E, Niacin sowie wichtige Mineralstoffe (u.a. Kalium, Zink, Phosphor, Magnesium und Eisen) und natürlich Ballaststoffe.

Wichtiger Hinweis: Wer sein Mehl selbst mahlt, sollte es nach Möglichkeit nach der Herstellung direkt verarbeiten, denn es reagiert mit dem Sauerstoff in der Luft und wird nach kurzer Zeit bitter.

Nachteile

Das Mehl, wie Sie es auch dem Supermarkt kennen, ist ganz fein gemahlen und weiß. Wenn Sie jedoch Weizen oder anderes Getreide zu Hause selber mahlen, werden Sie schnell feststellen, dass Ihr Biomehl weitaus gröber ist und nicht so lupenrein daherkommt. Ebenso ist die Haltbarkeit weitaus kürzer als das Industriemehl – aber wenn Sie sich von der Optik und der zeitnahen Verarbeitung nicht abschrecken lassen, sind diese Nachteile leicht zu verkraften.

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Bild © Hemera Technologies/Photos.com/Thinkstock

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Draußen Grillen zur Sommerzeit mit vegetarischen Grill-Ideen

Zurzeit sind die besten Temperaturen, um draußen in der Natur zu grillen. Ein netter Nachmittag im Garten mit anschließendem Grillabend kann Ihnen ein wunderschönes Wochenende bescheren. Bleibt nur die Frage, welche Leckereien Sie sich auf dem Grill gönnen möchten. Dass Fleisch auf den Grill kommt, ist das herkömmliche Bild einer jeden Grillparty. Immer mehr Menschen wollen mittlerweile bewusst leben und achten auf ihre Gesundheit und lassen Gemüse einen festen Bestandteil ihrer Grillmenukarte werden. So wird das Grillen draußen zunehmend ein gesundes Schmausen im Freien.

Vegetarische Grillideen

Vegetarisch zu essen, ist etwas Besonderes und vor allem wenn das Gemüse draußen am Grillen ist. Die Kartoffel wurde wohl von Ihnen schon als Kind in Alufolie eingewickelt und draußen in ein Lagerfeuer geworfen. Maiskolben sind ebenso sehr beliebt und für das Grillen draußen geeignet. Wenn Sie die Grillzeit verkürzen wollen, können Sie sie im Kochtopf vorgaren.

Sehr schmackhaft wird es, wenn sie nach dem Grillen mit Salz gewürzt und mit Butter bestrichen werden. Bringen Sie an beiden Seiten Zahnstocher an, damit Sie sich beim Essen nicht die Finger verbrennen. Sehr lecker schmecken auch dünne marinierte Auberginen- und Zucchinischeiben, die mit Champignons oder mit Paprika gefüllt werden können. Ebenso können Sie Tofu, Käse und sogar Obst delikat draußen grillen.

Es gibt speziellen Grillkäse, der nicht zerfließt. Der Name ist zypriotischer Halloumi, der aus Ziegen- und Schafsmilch, doch auch aus Kuhmilch hergestellt wird. Vor dem Grillen kann er in gewürztem Olivenöl gewendet und mit gegrilltem Gemüse und Salat serviert werden. Mozzarella und Feta können mit Tomatenscheiben, die in Alufolie gewickelt wird, ebenso zum draußen Grillen köstlich zubereitet werden.

Burger grillen

Abwechslung ist angesagt

Vegetarier leben auf jeden Fall um einiges gesünder als Fleischesser. Doch wer es richtig abwechslungsreich mag, kann ebenso Forelle, Dorade und Saibling draußen auf dem Grill zubereiten. Wichtig ist, dass es Ihnen schmeckt und dass Ihnen das Grillen draußen jede Menge Freude bereitet.

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Schnell und lecker selbst kochen

Selber kochen statt ins Restaurant zu gehen oder Fertiggerichte zu verwenden bringt viele Vorteile. Es ist gesünder, günstiger und kann ausgesprochen schmackhaft sein. Immer mehr Menschen legen inzwischen viel Wert auf frische Produkte. Gekocht wird schon lange nicht mehr nur aus Gewohnheit. Immer öfter wird Kochen zum Event mit Freunden. Kochen kann mit ein wenig Übung ausnahmslos jeder. Mit ein bisschen Interesse, den richtigen Gerätschaften und Rezepten ist schnell ein leckeres Gericht gezaubert.

Gesund kochen liegt im Trend

Besonders junge Menschen achten heutzutage auf ihre Ernährung. Wenn sie schon einkaufen und kochen, soll es auch gesund sein. Immer öfter werden regionale Produkte gekauft und auf Bioqualität geachtet. Viele Biosupermärkte werden eröffnet, und auch normale Supermärkte führen ein immer größeres Sortiment an ökologisch angebauten Produkten. Regionales bekommt man auf dem Wochenmarkt oder auch in Hofläden der Umgebung. Der Umstieg auf gesunde Ernährung ist also gar nicht schwer. Viele Websites bieten Rezepte für schnelle Gerichte mit viel Gemüse. Sättigungsbeilagen wie Kartoffeln, Reis oder Nudeln sollten lediglich einen kleinen Teil eines jeden Gerichts ausmachen. Mindestens die Hälfte eines Teller sollte dagegen mit leckerem Gemüse bedeckt sein. So erfüllt man mit Leichtigkeit seinen Grundbedarf an Vitaminen und Nährstoffen. Als Nachtisch kann Obst oder ein leckerer Espresso gereicht werden.

Der Schnellkochtopf erlebt eine Renaissance

Wer seinen Kochaufwand minimieren möchte, sollte in einen Dampfgarer oder einen Schnellkochtopf investieren. Einmal befüllt, kochen beide Geräte das jeweilige Essen völlig selbstständig. Die Gerichte garen von selbst, sodass man nicht mehr stundenlang selbst am Herd stehen muss. So ermöglichen Schnellkochtöpfe effizienteres Kochen. Viele kennen Schnellkochtöpfe noch aus Omas Zeiten. Während es in den letzten Jahren ein wenig still um sie geworden ist, erleben sie gerade jetzt, in Zeiten, in denen das Selber-Kochen wieder mehr geschätzt wird, eine Renaissance. Es gibt sie in verschiedenen Größen und Ausführungen, und sie können inzwischen viel mehr, als nur das gute alte Gulasch hervorzubringen. Viele andere, moderne Gerichte für den Schnellkochtopf finden sich online. Von Bolognese über Erbseneintopf ist vieles möglich. Sogar Süßspeisen wie Dampfnudeln mit Karamell lassen sich problemlos zubereiten. Der Schnellkochtopf ist in der Gegenwart angekommen und wartet nur darauf, in den Alltag integriert zu werden.

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Küchenmaschinen machen die Küchenarbeit kinderleicht

Wenn das Wetter sehr warm ist, möchte man nicht mehr schwere Fleischgerichte essen, sondern spezielle Produkte. Vieles schenkt uns unser Garten. An solchen Tagen profitiert jener, der eine gute Küchenmaschine besitzt. Sie kann ja schnell Obst und Gemüse zerkleinern, die dann auf den Tisch kommen. Und gerade heute ist es wichtig, dass man wenig Zeit zum Kochen benötigt, denn das Leben ist stressig, jeder überlegt, wie er seinen Alltag am besten meistern kann, ohne viel Zeit zu investieren.

Gute Geräte helfen aus

Beliebt ist das Gerät OSKAR, schon über 15 Jahre nutzen die Köche erfolgreich diese fleißige Küchenmaschine. Sie kommt aus der Schweiz, ist klein, kompakt, schnell, handlich und vielseitig.

Auch Zwiebeln, Kräuter kann man zerkleinern. Falls jemand aus Teig ein Gericht zubereiten möchte, geht das damit sehr gut, denn der Küchenhelfer knetet die ganze Masse durch. Für die heißen Tage nutzt man gern die Funktion, welche Eis zaubern kann, aber auch den Entsafter. Mit dieser Küchenmaschine lässt sich der Sommer genießen. OSKAR führte man auf allen größeren Messen vor. Einige Personen können sich von den Geräten sogar im Urlaub nicht trennen, sie packen die treuen Helfer einfach in ihren Koffer und genießen den frisch gepressten Saft jeden Tag. Das Gerät kostet ab € 330 Euro und wird in die ganzen EU-Länder geliefert.

Die Preise von Neugeräten vergleichen

Jeder Koch möchte auch den Thermomix TM 31 haben. Es interessiert aber viele die Frage: Ist Thermomix günstiger wenn man ihn gebraucht kauft? Natürlich ist das so. Aber man müsste zuerst in vielen Katalogen blättern und die Preise von Neugeräten vergleichen. Es gibt oft perfekte Angebote, mit denen man Geld sparen wird.

So manche Hausfrau schaut sich den Testsieger Bosch MUM 4655 gern an, er ist klein hat einen Schwenkarm, das Gehäuse besteht aus Kunststoff. Die Küchenmaschine kann kleine und mittlere Portionen zubereiten. Ihr Preis liegt bei 184 Euro.

meringue in food processor

Eine Großfamilie wird sich bestimmt die Kenwood Chef Titanium besorgen, die etwas teurer ausfällt – 540 Euro. Aber sie kann Teig in großen Mengen kneten, bis zu drei Kilogramm. Gerade für die Sommerzeit ist das Sonderzubehör sehr gut geeignet, man benutzt es zum Verkleinern von Gemüse. Außerdem ist Kenwood mit vielen Extras im Programm ausgestattet. Dazu gehören Nudelpresse, Getreidemühle Fleischwolf u. a.
Besonders beliebt ist auch die schöne Küchenmaschine Kitchen Aid. Sie stellt den Klassiker in einem zeitlosen Design dar. Dieser Küchenhelfer passt wirklich zu jeder Küche, da er in vielen Farben hergestellt wird.

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Kühlakkus selber herstellen

Besonders an heißen Tagen weiß man sie zu schätzen: Kühlakkus halten die Getränke kalt und das Obst frisch. Optimal für einen Picknick oder für einen Tagesausflug mit Freunden und der Familie. Doch es müssen nicht immer teure Kühlakkus aus dem Handel sein. Es gibt eine günstige und unkomplizierte Möglichkeit, diese selber herzustellen und dafür brauchen Sie nichts, was nicht jeder sowieso zu Hause hat.

Kühlblöcke aus Plastikflaschen

Hierfür ist nicht mehr nötig, als mehrere kleine Plastikflaschen, die in wohl jedem Haushalt zu finden sind. Besonders eignen sich Shampoo-Flaschen oder Flaschen von Duschgels, doch auch Getränkeflaschen können für die Herstellung der Kühlblöcke genutzt werden. Die vollständig entleerten Flaschen werden mit Salzwasser befüllt und für einige Stunden ins Gefrierfach gelegt.

Kleiner Tipp: Um das optimale Salz-Wasser Verhältnis zu erhalten, füllen Sie eine Flasche mit klarem Wasser und fügen nach und nach so lange Salz hinzu, bis es sich nicht mehr im Wasser auflösen kann.

Eiswürfel in der Tüte

Stehen keine Plastikflaschen zur Verfügung, können Sie auch die normalen Eiswürfel aus dem heimischen Eisfach verwenden. Stecken Sie die Eiswürfel einfach in eine wasserdichte Tüte, und legen Sie diese als Not-Kühl-Akku in die Kühlbox.

ice cubes in blue sky

Die Getränke einfrieren

Haben Sie einen längeren Ausflug geplant oder haben einen langen Anfahrtsweg, können Sie auch die eigentlichen Getränke, die Sie mitnehmen wollen, einfach einfrieren. Die Vorteile dieser Methode sind die, dass die Lebensmittel, die sich ebenfalls in der Kühlbox befinden, automatisch mit gekühlt werden und dass kein zusätzlicher Platz für Kühlblöcke gebraucht wird. Der Nachteil ist der, dass es seine Zeit dauert, bis die Getränke soweit auftauen, dass sie getrunken werden können. Deshalb eignet sich diese Methode vor allem für Ausflüge bei denen zwischen Einfrieren und Verzehr eine größere Zeitspanne liegt.

Zum Einfrieren von Gertränken eignen sich am besten Tetra Paks oder kleinere Saftkartons, da diese flexibel sind und sich ausdehnen können. Keinesfalls Getränke in Glasflaschen einfrieren, da ansonsten das Eis die Glasflaschen platzen lässt. Auch auf das Einfrieren von kohlensäurehaltigen Getränken sollten Sie verzichten, da auch hier die Gefahr besteht, dass die Getränkeflaschen oder -behälter im Eisfach platzen.

Fleisch als Kühl-Akku

Bedingt eignet sich auch zum Beispiel tiefgefrorenes Fleisch als Kühlmittel: Doch muss zum einen das Fleisch gut verpackt sein, um eventueller Ausbreitung von Keimen vorzubeugen und zum anderen kann aufgetautes Fleisch in der Hitze schnell verderben. Also nur für eine kurze Dauer als Kühl-Hilfsmittel geeignet.

Crushed Ice – Kühlung unterwegs nachkaufen

Die mitgenommenen Kühl-Akkus sind in der Zwischenzeit geschmolzen? Auch kein Problem. Mit folgendem Trick können Sie die Kühlung auch unterwegs „auffrischen“: Kaufen Sie bei der Tankstelle, im Supermarkt oder Baumarkt einfach eine Tüte „Crushed Ice“, das normalerweise für Cocktails verwendet wird. Da die Tüte mit dem gestoßenen Eis meist perforiert ist, sollten Sie die Crushed-Ice-Tüte zusätzlich in einen wasserdichten Beutel packen und das Ganze dann in die Kühlbox legen. Auf diese Weise können Sie praktisch überall die Kühlbox mit frischem Eis versorgen.

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Grillen auf dem Balkon – das sollte man beachten

In den Sommermonaten ist Grillen auf dem Balkon für viele ein Muss, besonders dann wenn kein Garten zur Verfügung steht. Und nun gibt es für alle Grillfans auch noch gute Neuigkeiten. Denn das Grillen auf dem Balkon ist generell erlaubt. Das gilt allerdings nur dann, wenn sich die anderen Bewohner dadurch nicht stark belästigt fühlen.

Grillen auf dem Balkon: Grillen nur 2 Mal im Monat erlaubt

Darauf hat nun der Eigentümerverbund Haus & Grund Deutschland und zwar in Berlin hingewiesen. Wenn der Rauch vom Grillen auf dem Balkon dabei direkt in das Fenster eines Nachbars zieht, dann ist die Grenze natürlich überschritten. Zudem ergibt sich aus diesem Gebot auch, dass Mieter auf ihrem Balkon innerhalb der Grillsaison nur 2 Mal in einem Monat grillen dürfen.

Grillen auf dem Balkon: Nachbarn sollten vorher informiert werden

Zudem sollten die Grillbegeisterten ihre Nachbarn vorher unbedingt über ihr Vorhaben informieren. Denn so hat der Nachbar dann immer noch die Möglichkeit sich für der Geruchs- und Rauchbelästigung zu schützen. So kann er beispielsweise rechtzeitig seine Fenster schließen, damit der Rauch nicht in die Wohnung ziehen kann.

Burger grillen

Grillen auf dem Balkon: Hausordnung beachten

Meist wird in Hausordnungen allerdings festgelegt, dass das Grillen auf dem Balkon immer verboten ist. Dieses Verbot wird durch den Feuerschutz begründet. Ausgenommen sind hier meist allerdings Elektrogrills. Diese dürfen in der Regel trotzdem verwendet werden, da hier die Rauchentwicklung natürlich nicht gegeben ist.

Grillen auf dem Balkon: Vorsicht vor Kündigung oder Abmahnung

Besonders in Wohnungseigentumsgemeinschaften gelten diese Vorschriften. Wer sich als Mieter an diese Vorschriften im Bereich Grillen auf dem Balkon allerdings nicht hält, der muss mit Strafen rechnen und im schlimmsten Fall kann ihm sogar gekündigt werden. Daher sollte man sich im Vorfeld schon gründlich über das Grillen auf dem Balkon informieren und zwar welche Regeln in der Wohnungsgemeinschaft vorgeschrieben werden, damit man beim Grillen auf dem Balkon auf der sicheren Seite ist und keinen Ärger bekommt.

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Der richtige Umgang mit der Mikrowelle

Als vor Jahrzehnten die Mikrowelle den Markt eroberte, warnten Forscher vor der Mikrowellenstrahlung. Noch heute glauben Verbraucher, dass die Mikrowellen ein kleines Atomkraftwerk darstellen. Neuerungen in der Technik und eine stetige Weiterentwicklung können jedoch dieses Klischee von damals widerrufen. Studien und Tests haben ergeben, dass ein Kochen mit der in der Mikro gesundheitsunbedenklich ist. In manchen Gemüsesorten finden sich nach dem Kochen in der Mikro sogar mehr Vitamine als nach einer anderen Zubereitungsmethode. Wer den richtigen Umgang mit der Mikrowelle beherrscht, kann damit vorzügliche Gerichte kochen.

Wie funktioniert die Mikro?

Im Inneren der Mikro treffen die Wellen auf die Lebensmittel. Die in den Lebensmitteln enthaltenen Wassermoleküle werden von den Wellen in Schwingung gebracht. In diesem elektrostatischen Feld beginnen die Wassermoleküle der Lebensmittel, sich hin und her zu bewegen. Diese Reibung erzeugt letztendlich die Wärme. Beim Kochen auf einem herkömmlichen Herd werden die Lebensmittel von außen nach innen erhitzt. Beim Erhitzen in der Mikro entsteht die Hitze in den Lebensmitteln. Das Mikrowellengeschirr hingegen bleibt kalt, da sich darin kein Wasser befindet. Die Wellen der Mikro können aber nicht jedes Lebensmittel gleichmäßig erhitzen. Lebensmittel, deren Beschaffenheit stärker als ein bis zwei Zentimeter beträgt, benötigen eine sehr lange Zeit, bis die Wellen ins innere gelangen. Diese Lebensmittel sollten auf dem Herd oder im Backofen gekocht werden.

Girl open a microwave

Verwenden Sie optimales Geschirr

Gänzlich ungeeignet für die Mikrowelle ist Geschirr mit einem Metall oder Goldrand. Die Verzierungen blockieren die Wellen und bilden somit eine Sperre. Die Folge ist, dass die Wellen nicht bis zu den Lebensmitteln gelangen und das Essen kalt bleibt. Kunststoffgeschirr ist ebenso nur bedingt einsetzbar. Herkömmlicher Kunststoff lässt die Wellen nicht gänzlich bis zu den Lebensmitteln vordringen, was den Zeitraum bis zur Erhitzung deutlich verlängert. Sie müssen sich trotzdem kein neues Geschirr zulegen, wenn Sie über eine Mikrowelle verfügen. Testen Sie Ihr altes Geschirr einfach selbst auf Mikrowellentauglichkeit. Hierfür stellen Sie den Teller oder die Schüssel in das Innere der Mikro und schalten diese ein. Erhitzt sich der Teller oder Schüssel nicht, ist das Geschirr mikrowellentauglich. Spüren Sie nach ein bis zwei Minuten schon deutliche Erwärmungen am Geschirr, ist es untauglich und sollte durch ein geeignetes Geschirr ersetzt werden. Wer also keine Überraschungen auf der Stromrechnung erleben möchte, kann, wenn er ein paar Details einhält, durchaus mit der Mikro kostengünstig Speisen zubereiten.

Energie sparen – kosten senken

Das Auftauen in der Mikro ist kostengünstig, wenn es einmal schnell gehen muss. Die beste Methode ist jedoch die gefrorenen Lebensmittel im Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur auftauen zu lassen. Erhitzen Sie in der Mikro immer nur so viel, wie Sie auch benötigen. Verwenden Sie kleine Portionen. Sparen Sie Zeit bei der Erwärmung und verzichten Sie darauf das zum Beispiel Milch zum überkocht. Verzichten Sie außerdem auf die Verwendung von dicken Lebensmitteln. Braten oder große Kartoffeln sollten Sie in kleinere Stücke schneiden oder im Backofen garen. Die Zubereitung von Reis oder Nudeln beträgt in der Mikro doppelt so lang als auf dem Herd. Bereiten Sie wie gewohnt aufquellende Gerichte auf dem Herd zu, das spart Zeit und Energie. Verzichten Sie auf das Würzen. Salz und andere Gewürze verändern die Eigenschaft der Lebensmittel, somit auch die Aufnahmefähigkeit für die Wellen. Es dauert also länger, gewürzte Speisen zu erhitzen.

Fazit: Die Verwendung einer Mikrowelle ist bei einer sachgemäßen Verwendung zum Teil kostengünstiger und schonender als herkömmliche Zubereitungsarten. Bei andern Lebensmitteln wie Nudeln, Reis oder großen Stücken ist der Verbrauch enorm höher und der Geschmack beeinträchtigt. Wenn Sie die Mikro mit Bedacht einsetzen, geeignetes Geschirr verwenden und stets nach Anleitung kochen, spricht auch aus gesundheitlicher Sicht nichts gegen eine Mikro. Wenn Sie sich eine solche kaufen möchten, um mit der Mikro Ihren Arbeitsalltag zu erleichtern kann das sogar vorteilhaft sein.

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Kräuter richtig einsammeln und trocknen

Das Trocknen von Kräutern erweist sich als gar nicht so einfach, wie von Vielen vermutet. Beim Trocknen von Kräutern ist nicht nur die Trockendauer entscheidend, sondern auch die Tages- und Jahreszeit.

Das ist beim Trocknen von Kräutern zu beachten

Getrocknete Kräutersträuße sind dann hinreichend getrocknet, wenn sie sich beim Anfassen trocken anfühlen und ein leicht raschelndes Geräusch von sich geben. Die Stängel sollten sich bereits bei der Einwirkung von leichtem Druck zerbröseln lassen.

Nach dem Sammeln sollten die Kräuter am frühen Vormittag zu einem Bündel verarbeitet werden. Dabei sollten die Stiele unbedingt am frühen Vormittag geschnitten werden, jedoch nicht im Morgentau.

Nach dem Sammeln und Bündeln sollten die angefertigten Sträuße in ein Zimmer gehangen werden, das luftig und trocken ist. Wer im Herbst oder im Frühjahr Kräuter trocknet, der sollte dies im Backofen tun.

Beim Trocknen im Backofen ist zu berücksichtigen, dass dieser nicht heißer als 40 Grad wird, da ansonsten die ätherischen Öle der Kräuter schnell abgebaut werden. Ist der Trockenvorgang abgeschlossen, können die Kräuter zerkleinert und in einen luftdichten Behälter eingepackt werden. Grundsätzlich sollten Kräuter nie zu tief abgeschnitten werden, jedoch gelten für Kräutersamen, wie zum Beispiel Anis und Kümmel andere Regeln. Hier sollten die Kräuter bestmöglich im Morgentau geerntet werden. Wenn die Pflanzen trocken sind, gehen während der Ernte zu viele Samen verloren. Damit die Samen besser entnommen werden können, müssen die Kräuter in die Sonne gelegt werden. Auf einer geeigneten Unterlage können die Pflanzenteile hervorragend voneinander getrennt werden. Wer Kräuter zu tief abschneidet, der verhindert evtl. ein erneutes Austreiben der Pflanze. Für das Trocknen erweisen sich vergilbte Pflanzenteile, vertrocknete oder verfaulte Kräuter als ungeeignet. Die Ernte sollte aus diesem Grund im Idealfall immer unmittelbar vor der Blüte erfolgen. Wer Kräuter zu spät erntet, der riskiert einen bitteren oder teilweise auch schärferen Geschmack, dennoch sind die Kräuter verwertbar.

Welches Kraut wächst da? Kräuter bestimmen

Falls Sie beim Kräuter-Sammeln nicht immer genau wissen, was da eigentlich wächst, helfen die Ratgeber „Gräser und Kräuter – Sammeln und Bestimmen“ des Verbraucherinformationsdienstes aid in Bonn:

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