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Facebook Internet & Medien Tipp des Tages

Verräterische Facebook-Fotos: Polizei fahndet per Facebook nach Rasern und Dränglern

Facebook wird immer beliebter – auch bei der Polizei. Da tausende Facebook-Nutzer mit Hang zur Selbstdarstellung unbedarft ihre Fotos veröffentlichen, hat sich Facebook als ideale Recherchequelle für die Polizei entpuppt; sie gleicht nach einem Medienbericht die Facebook-Fotos mit den Blitzerfotos aus Radarfallen ab. Mit Erfolg.

Das meldet die „Hamburger Morgenpost„. Der aktuelle Fall: Ein Drängler wurde auf der A1 bei Münster geblitzt. Ein Bußgeldbescheid über 400 Euro und vier Flensburg-Punkte folgte. Der Drängler legte Einspruch ein, da auf dem Blitzerfoto der Fahrer nicht eindeutig zu erkennen war.

Vor Facebook war die Sache damit meist erledigt. Zwar versuchte die Polizei dann bei Nachbarn oder über das Einwohnermeldeamt an Fotos des Verdächtigen zu kommen. Oft aber vergeblich. Dank Facebook geht’s einfacher. Da etliche Facebook-User bedenkenlos für jedermann sichtbar eigene Fotos oder Schnappschüsse von Freunden veröffentlichen, ist man schnell „enttarnt“. So auch im Fall des Dränglers, der nach dem Facebook-Fotoabgleich klein bei gab und den Einspruch zurückzog.

Unser Tipp: Beim Veröffentlichen von Fotos bei Facebook ist weniger oft mehr. Verhindern lässt sich die Polizeirecherche allerdings nur, wenn man sich mit Pseudonym bei Facebook anmeldet, nur unkenntliche Fotos veröffentlicht und aufs Taggen (Fotomarkierung mit Namen) verzichtet. Ein weiterer Schutzmechanismus: Machen Sie Fotos nicht für jedermann, sondern nur für Freunde sichtbar. Hierzu wählen Sie beim Hochladen im Feld „Dieses Foto teilen mit“ den Eintrag „Nur Freunde“.

Eine böse Falle bleibt: Da man bei Facebook unweigerlich mit Freunden und Bekannten verknüpft ist, kann die Polizei über die Verknüpfung auch schnell fündig werden, wenn man gar nicht selbst gefahren ist, sondern den Wagen verliehen hat.

Hier geht’s zum Originalbeitrag der Hamburger Morgenpost:
„Polizei jagt Raser mit Facebook“ (Hamburger Morgenpost)

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Facebook Internet & Medien

Facebook Chat Ausrufezeichen: Wenn im Facebook-Chatfenster ein gelbes Dreieck mit Ausrufezeichen erscheint

Hoppla, was ist das denn? Mitunter erscheint in der Facebook-Chatleiste ein gelbes Dreieck mit Ausrufezeichen. Das Ausrufezeichen bedeutet meist nur eines: es gibt ein Problem mit der eigenen Internetverbindung, oder das Problem liegt bei den Facebook-Servern.

Meist hilft es einige Minuten zu warten. Liegt der Fehler bei Facebook, dauert es meist nicht lange, bis die Facebook-Techniker den Fehler behoben haben und der Chat wieder einwandfrei funktioniert. Klappt’s auch nach längerer Zeit nicht und kommt das Ausrufezeichen immer wieder, ist mitunter die eigene Firewall schuld.

Eine andere mögliche Ursache: Facebook aktualisiert möglicherweise gerade den Chat. Auch in diesem Fall hilft es, ein wenig zu warten. Sobald das Update durch ist, verschwindet das Ausrufezeichen wieder. Oft reicht es auch, den Browser oder den Rechner neu zu starten. Wer nicht warten möchte, kann auch folgendes probieren:

  • Versuchen Sie, über das Miniaturbild eines Freundes, einen neuen Chat zu starten.
  • Drücken Sie mehrfach die Taste [F5], um die Facebook-Seite neu zu laden. Dadurch wird auch der Chat neu geladen.
  • Melden Sie sich bei, Facebook-Konto ab, starten Sie den Browser neu, und melden Sie sich danach erneut an.
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Facebook Internet & Medien Tipp des Tages

Facebook-Viren, Stalker-Apps und gefälschte Statusmeldungen wieder entfernen

Je erfolgreicher Facebook wird, umso beliebter wird das soziale Netzwerk auch für Hacker und Virenprogrammierer. Eine beliebte Masche: verseuchte Facebook-Anwendungen. Die Anwendungen versprechen tolle Funktionen wie „Sagt xyz die Wahrheit“, „Wow! Jetzt kannst Du sehen, wer sich dein Profil ansieht“ o.ä. – dahinter steckt jedoch ein Facebook-Virus. Die verseuchte Anwendung verschickt in Ihrem Namen gefälschte Statusnachrichten mit Links zu Viren, Trojanern und anderen Schadprogrammen. Wir zeigen, wie Sie die Facebook-Virenschleuder wieder loswerden.

Facebook-Viren schleichen sich als Facebook-App in das eigene Nutzerprofile und können danach unter Ihrem Namen gefälschte Nachrichten verbreiten. So werden Sie den Schädling wieder los:

1. Melden Sie sich bei Facebook an, und klicken Sie auf „Konto | Privatsphäre-Einstellungen“.

2. Danach klicken Sie unten links unterhalb von „Anwendungen und Webseiten“ auf „Bearbeite deine Einstellungen“.

3. Im Bereich „Anwendungen, die du verwendest“ folgt ein Klick auf „Ungewollte oder belästigende Anwendungen entfernen“.

4. Auf der nächsten Seite sind alle Facbook-Apps aufgeführt, die Zugriff auf Ihr Profil haben und unter Umständen unter Ihrem Namen gefälschte Statusmeldungen verbreiten.

Hier müssen Sie die App ausfindig machen, die für die Virenverbreitung verantwortlich ist. Meist handelt es sich um die zuletzt installierte Facebook-App, erkennbar am Installationsdatum wie „vor 1 Monat“ oder „vor weniger als 24 Stunden“. Klicken Sie bei dieser App auf „Einstellungen bearbeiten“.

5. Prüfen Sie im Abschnitt „Diese Anwendung darf“, über welche Rechte die Facebook-App verfügt. Kritisch ist zum Beispiel das Recht „An meine Pinnwand posten“. Per Klick auf „Einzelheite anzeigen“ erfahren Sie, wann die Apps zuletzt aktiv waren.

Haben Sie die verseuchte Facebook-App gefunden, sollten Sie sie mit einem Klick auf „Anwendung entfernen“, „Entfernen“ und „OK“ die App endgültig löschen.

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Facebook Internet & Medien

Facebook: Wie sieht das eigene Profil für Fremde und die Freunde von Freunden aus?

Datenschützer empfehlen, im eigenen Facebook-Profil so wenig wie möglich preiszugeben und über die Privatsphäre-Einstellungen festzulegen, wer was sehen darf. Trotzdem stellt sich oft die Frage, wie das eigene Profil eigentlich für die Freunde, für Freunde von Freunden oder für Fremde aussieht. Das können Sie leicht selbst herausfinden.

Das eigene Profil aus der Sicht der Freunde

Wie das eigene Profil aus der Sicht der eigenen Freunde aussieht, lässt sich leicht herausfinden. Und zwar so:

1. Loggen Sie sich bei Ihrem Facebook-Konto ein, und klicken Sie auf das eigene Profilfoto.

2. Klicken Sie auf den kleinen Pfeil rechts neben dem kleinen Zahnrad.

3. Anschließend klicken Sie auf „Anzeigen aus der Sicht von“.

4. Geben Sie in das obere Eingabefeld den Namen einer der Freunde ein, und drücken Sie die [Return]-Taste. Jetzt sehen Sie, wie der Freund das eigene Profil sieht.

Das Profil aus der Sicht vom Fremden oder Freunden von Freunden

Leider lassen sich in das Eingabfeld „Finde heraus, wie dein Profil für andere Personen aussieht“ nur Namen der eigenen Freunde eintragen – fremde Namen oder die Namen von Freunden der Freunde funktionieren nicht. Mit einem Trick, lässt sich das Profilseite trotzdem aus der Sicht jedes beliebigen Facebook-Nutzers darstellen, und zwar so:

1. Zuerst müssen Sie die ID-Nummer des jeweiligen Facebook-Kontakts herausfinden. Hierzu rufen Sie die Profilseite der Person auf, klicken mit der rechten Maustaste auf das Profilfoto und wählen den Befehl „Bild speichern unter“ auf.

2. Im folgenden Dialogfenster markieren Sie die zweite Ziffernfolge im Dateinamen – das ist die Facebook-ID der Person. Kopieren Sie die markierte Ziffernfolge mit [Strg][C] in die Zwischenablage.

3. Jetzt rufen Sie Ihre eigene Facebook-Profilseite auf, indem Sie rechts neben Ihrem Profilfoto auf Ihren Namen klicken. In der Adresszeile steht jetzt die Adresse www.facebook.com gefolgt von Ihrem Profilnamen oder der eigenen Profil-ID, etwa

http://www.facebook.com/mirko.de

Klicken Sie ins Adressfeld, und ergänzen Sie am Ende der Adresse den Zusatz ?viewas= plus die in Schritt 2 kopierte ID, im Beispiel also

http://www.facebook.com/mirko.de?viewas=123456789012345

Drücken Sie [Return], um die Seite neu aufzubauen. Und siehe da: Jetzt sehen Sie, wie die Person mit jeweils eingefügten ID das eigene Facebook-Profil sieht. Das funktioniert dank der nur einmal vergebenen Facebook-ID mit jedem beliebigen Facebook-Kontakt.