Kategorien
Firefox Internet & Medien

Firefox: Schriftgröße für alle Webseiten anpassen

Da nicht alle Webseiten gleich gut leserlich sind, enthalten fast alle Webbrowser eine Zoom-Funktion. So weit, so gut. Was aber vielen Browsern fehlt, ist die dauerhafte Einstellung des Zoom-Faktors. Beim Firefox-Browser von Mozilla lässt sich seit Version 73 die Schriftgröße pauschal für alle besuchten Seiten individuell erhöhen oder verringern.

Starte deinen Firefox und klicke oben rechts auf das Drei-Balken-Icon und anschließend auf Einstellungen | Allgemein. Scrolle dann bis zum Eintrag Zoom und wähle über das Aufklappmenü der Option Standard-Zoom den gewünschten Faktor aus.

Für den Fall, dass nur der Textbereich von Webseiten entsprechend geändert werden soll, setzt du ein Häkchen in die Checkbox der Option Nur Text zoomen.

Alle Änderungen werden sofort wirksam.

Kategorien
Firefox Internet & Medien

Lautstärke in Firefox-Tabs kontrollieren

Speziell am Arbeitsplatz ist es von Vorteil, wenn man beim Surfen im Web von lauten Audio- und Videoeinblendungen überrascht wird. Das sorgt in Büros für ein unverhältnismäßig hohen Geräuschpegel. Für Firefox-Nutzer gibt es für diesen Zweck eine zuverlässige Abhilfe.

Das Add-On mit dem sperrigen Namen Webseiten standardmäßig stummschalten sorgt für eine angenehme Arbeitsumgebung. Standardmäßig blockiert die Erweiterung zunächst die Tonwiedergabe aller Webseiten. Die Erweiterung ist auf der Mozilla Add-On Webseite gratis erhältlich.

Natürlich lässt sich auf den stummgeschalteten Browser-Tabs der Ton auch wieder einschalten. Ein Mausklick auf das durchgestrichene Lautsprecher-Symbol des Browser-Tabs schaltet die Audiofunktion wieder ein. Dabei merkt sich das Add-on diese Einstellung für das nächste Mal und schaltet den Ton automatisch ein.

Kategorien
Chrome Firefox Internet & Medien YouTube

Sponsoren-Einblendungen in YouTube herausfiltern

Adblocker verhindern die Anzeige von unerwünschter Werbung im Webbrowser. Doch gegen Sponsoreneinblendungen in YouTube-Videos sind sie machtlos. Allerdings können die Firefox- und Chrome-Nutzer gegen diese Einblendungen etwas tun.

Das Geheimnis ist (natürlich) ein Add-On. Die Erweiterung SponsorBlock ist für Firefox und den Chrome-Browser gratis erhältlich.

Tipp: Auch mit dem Opera-Browser lässt sich die Chrome-Erweiterung SponsorBlock problemlos nutzen. Zuvor musst du aber bei Opera Addons die Erweiterung Install Chrome Extensions herunterladen und installieren.

SponsorBlock spult das Video vor

SponsorBlock filtert nun automatisch die Sponsoreneinblendungen (Produktplatzierungen) heraus und überspringt diesen Part des YouTube-Videos. Das Add-On blendet dabei eine kleine Meldung ein, dass ein Sponsor erkannt und das betreffende Video-Segment übersprungen wurde.

Die Erweiterung SponsorBlock basiert auf einer Datenbank, die durch Meldungen der Benutzer gespeist wird. Du kannst auch selbst zur Erweiterung dieser Datenbank beitragen, wenn du auf ein Video triffst, bei dem die Sponsor-Werbung sichtbar ist.

Selber Meldung machen

Um eine Produktplatzierung der Datenbank zu melden, klickst du am Beginn der Sponsor-Werbung auf die Schaltfläche Gesponserter Inhalt beginnt. Den Button findest du am unteren Rand des Videos. Nach Beendigung der Werbung, klickst du erneut auf diese Schaltfläche, um die Meldung zu beenden.

Nervige Werbung mit großem Aber

Eines sollten wir beim Blockieren von Werbung beachten: Sie ermöglicht das abrufen kostenloser Inhalte im Internet. Bitte unterstütze deinen Lieblings-YouTube-Channel, indem du ihn in der SponsorBlock-Erweiterung auf die White-List setzt. Klicke dazu auf das Icon Öffne SponsorBlock-Popup und füge dann den YouTube-Kanal über die Schaltfläche Kanal auf Whitelist setzen der Ausnahmeliste hinzu.

Kategorien
Firefox Internet & Medien

Wichtige Features im neuen Firefox 74

Vor ein paar Tagen veröffentlichte Mozilla ein neues Firefox-Update. In der neuen Version 74 sind gleich zwei wichtige Funktionen eingebaut worden.

Facebook Container

Das Add-On Facebook Container ermöglicht das Gruppieren von Web-Tabs nach Themenbereichen. In erster Linie dient dieses Add-On als abgeschirmter Bereich, um die Nachverfolgung von Facebook-Usern außerhalb des Messengers zu erschweren. Darüber berichten wir schon in einem anderen Artikel.

Nun wurden dem Facebook-Container vier weitere Kategorien hinzugefügt, um eine thematische Gruppierung von Web-Tabs zu ermöglichen. Klicke mit der rechten Maustaste auf die Schaltfläche Neuen Tab öffnen und wähle eine der Rubriken (Freizeit, Arbeit, Banking, Einkaufen, Facebook) aus. Der neue Tab wird dann direkt in diesem Bereich geöffnet und mit der entsprechenden Farbe markiert.

Installation ungewollter Add-Ons verhindern

Mozilla hat in Firefox 74 einen Schutz vor ungewollten, potentiell gefährlichen Add-ons geschaffen, indem nur noch vom Nutzer selbst installierte Erweiterungen zugelassen werden.

Weitere Verbesserungen

In den Mozilla Release Notes kannst du dich über weitere Verbesserungen des Firefox 74 informieren. Darunter befinden sich auch der Import fon Lesezeichen, Logins und den Favoriten aus dem Microsoft Edge Browser auf Chromium-Basis, sowie die automatische IP-Verschleierung bei der Nutzung von WebRTC. Außerdem werden die TLS-Versionen 1.0 sowie 1.1 nicht mehr unterstützt, da sie als unsicher gelten.

Kategorien
Firefox Internet & Medien

Firefox zeigt bald keine URL mehr an

Durch die große Anzahl an Webseiten, die stetig immer mehr werden und den angehängten Tags zur Nachverfolgung der Nutzer, sind die URL´s immer länger geworden. Daher hat sich Mozilla dazu entschlossen, die kompletten Webseitenadressen nicht mehr anzuzeigen.

Google hat sich schon im letzten Jahr (2019) dazu entschlossen, im Chrome-Browser nur noch eine verkürzte URL in der Adresszeile abzubilden. Auch Mozilla wird ab der Firefox-Version 75 diesem Vorbild folgen und auf Präfixe wie www, http und https verzichten. Damit soll die Lesbarkeit von Webadressen wieder etwas besser werden.

Natürlich wird man nur noch an dem kleinen Schloss-Icon vor der Adresszeile erkennen, ob die aufgerufenen Webseite eine verschlüsselte Verbindung nutzt, oder nicht. Die komplette URL kannst du durch einen Doppelklick auf die Adresse wieder sichtbar machen.

Die verkürzte Darstellung der URL ist aber nicht in Stein gemeißelt. Du kannst auch wieder zur alten Ansicht zurückkehren. Tippe in die Adresszeile den Befehl about:config ein und führe ihn mit der Taste [Enter] aus. Bestätige die nachfolgende Warnmeldung, suche den Eintrag browser.urlbar.trimURLs, und klicke doppelt auf diesen Eintrag. In der Spalte Wert ändert sich dadurch die Anzeige von true auf false.

Nach einem Neustart deines Firefox-Browsers zeigt dieser nun wieder die komplette URL an.

Wenn du die neue Version 75 schon jetzt ausprobieren möchtest, dann lade dir die Beta-Version Firefox Nightly herunter und teste die neue Adress-Anzeige.

Kategorien
Firefox Internet & Medien

Firefox: PiP-Feature für Videos endlich eingebaut

Was bei etlichen Webbrowsern, wie beispielsweise dem Opera, schon länger möglich ist, hat nun auch der Firefox-Browser endlich erhalten: Der PiP-Modus für Videos.

Die Bild-in-Bild-Funktion ermöglicht das Ausklinken eines Videos als Overlay in einem separaten Pop-up-Fenster. Das bedeutet, egal welche Webseite oder Programm geöffnet ist, das Video läuft immer im Vordergrund, bis der Nutzer die Video-Webseite oder das Pop-up-Fenster manuell schließt.

Die PiP-Funktion ist mit dem letzten Update auf Firefox-Version 71 dem Browser hinzugefügt worden.

Um die neue Video-Funktion zu nutzen, rufst du die Webseite mit dem Video, oder einen Live-Stream des Fernsehprogramms auf. Am rechten Video-Rand klickst du auf das kleine PiP-Icon und das Pop-up-Fenster erscheint. Es lässt sich frei auf dem Bildschirm positionieren und in der Größe individuell anpassen.

Das Update auf Version 71 ist derzeit nur für Windows-Computer erhältlich. Für iOS und Linux-PC´s wird das PiP-Feature erst Anfang 2020 in der Version 72 verfügbar sein.

Kategorien
Firefox Internet & Medien

Mozilla wirft Add-ons von Avast und AVG raus

Mozilla hat alle Erweiterungen von AVG und Avast aus der Add-ons-Webseite entfernt. Und das ab sofort!

Der Grund für den Rauswurf liegt im Abgreifen von Daten, die dann von Avast an Werbetreibende verkauft werden.

Bereits im Oktober 2018 fand AdBlock Plus heraus, dass die Add-ons von Avast mehr Informtionen des Surfverhaltens übermitteln, die aber nicht zwingend notwendig für den Betrieb oder die Weiterentwicklung der Erweiterungen sind. Betroffen sind insbesondere Avast Online Security, SafePrice und AVG Online Security.

Nachlesen kann man dies sogar in den Datenschutzerklärungen, mit denen sich Avast absichert. Leider werden diese Erklärungen von Nutzern häufig ungelesen weggeklickt. Hier heißt es unter anderem, dass die erhobenen Daten auch für produktübergreifendes Direktmarketing, produktübergreifende Entwicklung und Trendanalysen Dritter verwendet wird.

Es wird zwar auch bemerkt, dass diese Daten anonymisiert werden, was die Sache an sich aber auch nicht besser macht.

Im Augenblick sind die betroffenen Erweiterungen nur von der Add-on-Webseite entfernt, aber noch nicht auf die Blacklist gesetzt worden. Das bedeutet im Klartext, dass bereits installierte Erweiterungen funktionieren, Neuinstallationen aber nicht möglich sind.

Sollten Avast und AVG gegenüber Mozilla nicht einlenken und die Datensammelwut unterlassen, werden die Add-ons wohl auf der Blacklist landen und somit blockiert werden. Dann werden auch die installierten Erweiterungen nicht mehr funktionieren.

Kategorien
Firefox Internet & Medien

Firefox jetzt auch mit Tracking-Schutz

Neben dem Opera-Browser verfügt nun auch der Mozilla Firefox über einen erweiterten Schutz, der das Cross-Site-Tracking verhindern kann. Diese Tracker werden beispielsweise von sozialen Netzwerken verwendet, um das Surfverhalten der Internet-User zu analysieren.

Der Tracking-Schutz ist seit der Version 70 des Firefox direkt im Browser integriert und, im Gegensatz zum Opera, standardmäßig aktiviert. Du erkennst diese Funktion an dem violetten Schild-Icon links in der Adresszeile.

Klicke auf das Schild-Symbol um die Funktion aufzurufen und auf dessen Einstellungen zugreifen zu können. Hier lässt sich der Trackingschutz auf Wunsch aus- und wieder einschalten. Außerdem werden hier auch die erkannten und blockierten Tracker aufgelistet.

Du wirst feststellen, dass in den Standardeinstellungen einige Tracker eventuell nicht blockiert werden. Der Grund ist, dass die sogenannten Inhalte zur Aktivitätenverfolgung auf Webseiten wie Spiegel Online oder Bild.de zur Anzeigeproblemen führen können.

Es empfiehlt sich aber trotzdem von der Standardeinstellung zur Einstellung Streng zu wechseln, damit alle Tracker blockiert werden. Webseiten, die danach nicht richtig funktionieren, können zur Liste der Ausnahmen hinzugefügt werden.