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Firefox-Leseansicht: Das Feature für ablenkungsfreies Lesen

Etliche Webbrowser verfügen über einen eingebauten Werbeblocker, der in den meisten Fällen manuell aktiviert werden muss. Trotz dieser Funktion sind viele Webseiten immer noch mit Werbung und anderen Elementen verseucht, die uns Nutzer beim Lesen ablenken (sollen). Mit der kürzlich veröffentlichten Leseansicht des Firefox-Browsers, werden die störenden Elemente ausgeblendet.

Seit der Version 68 verfügt der Firefox über eine Leseansicht, die mit der Taste [F9] ein- und wieder ausgeschaltet werden kann.

Besonders vorteilhaft ist der Lesemodus auf Nachrichten-Webseiten wie Welt.de oder N-TV.

Zudem lässt sich die Leseansicht noch an individuelle Bedürfnisse wie Schriftgröße und -art, sowie schmalere oder breitere Spaltenansicht anpassen. Ebenso verfügt der Lesemodus neben der Standard-Ansicht auch einen Dark-Mode und eine Sepia-Einstellung.

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YouTube: Zur klassischen Ansicht zurückkehren

Google hat in der Vergangenheit seine Video-Plattform YouTube stark verändert. Nicht nur das Aussehen wurde erneuert auch zahlreiche Funktionen sind eingebaut worden. Nicht jeder ist über das neue Aussehen erfreut und bisweilen kommt es auch bei älteren PC´s zu längeren Ladezeiten. Wer möchte, kann aber immer noch zu dem klassischen Layout zurückkehren.

Insbesondere die Nutzer des Firefox-Browsers haben es leicht. Für sie gibt es natürlich ein entsprechendes Add-On mit dem passenden Namen YouTube Classic. Lade die Erweitertung von der Mozilla Add-ons-Seite herunter und füge sie deinem Firefox-Browser hinzu.

Ab sofort wird dir beim Besuch der YouTube-Seite automatisch die klassische Ansicht präsentiert.

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Firefox: Individuelle Webseite im neuen Tab anzeigen

Per Update hat Mozilla bereits vor einiger Zeit die Funktion entfernt, mit der man beliebige Webseiten in neuen Tabs anzeigen kann. Seitdem wird entweder eine leere Seite oder die Übersicht der am häufigsten besuchten Seiten angezeigt. Ganz verschwunden ist diese Funktion nicht, man muss die individuelle Startseite nur neu einstellen.

Dazu klickst du oben rechts auf das Drei-Balken-Menü, rufst die Einstellungen auf und wechselst zur Kategorie Startseite.

Im Bereich Neue Fenster und Tabs wählst du im Drop-Down-Menü Benutzerdefinierte Adressen aus. Nun kannst du im Eingabefeld die URL deiner Wahl eintippen. Ab sofort wird beim Öffnen eines neuen Tabs die angegebene Webseite angezeigt.

Alternativ kannst du dazu auch die Erweiterung New Tab Override verwenden. Nach Installation des Add-ons öffnest du mit [Strg][T] einen neuen Tab, in dem die Einstellungen des Add-ons direkt angezeigt werden.

Gib die Webadresse einfach nur im Feld URL ein. Die Änderung wird automatisch gespeichert und ist sofort einsatzbereit.

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Skype für den Browser

Eigentlich ist Skype ein guter Messenger, der aber zuviel Ressourcen benötigt und zudem speicherintensiv ist. Dadurch kann er gerade auf älteren Computern und Notebooks einige Probleme verursachen. Kürzlich veröffentlichte Microsoft eine browserbasierte Skype-Version, die keine Skype-Installation benötigt.

Du rufst in deinem Browser einfach nur die Webseite web.skype.com auf und meldest dich mit deinen Skype-Zugangsdaten an. Anschließend kannst du den Messenger-Dienst wie gewohnt nutzen. Du musst nur sicherstellen, dass auf anderen Computern eine Kamera und ein Mikrofon installiert sind, wenn du telefonieren möchtest.

Hinweis: (Video-) Telefonate mit der Skype-Web-Version funktionieren aber nur mit dem Edge-Browser oder dem Google Chrome. Alle anderen Webbrowser werden (noch) nicht unterstützt. Chatten ist aber mit allen Browsern möglich.

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Nervige Captchas mit einem Klick lösen

Captcha-Abfragen dienen zur Identifizierung von menschlichen Nutzern, die auf Webseiten-Inhalte zugreifen möchten. In diesen Bilderrätseln soll man beispielsweise auf alle Felder mit Autos, Ampeln oder Geschäfte klicken. Dies lässt sich aber auch mit einem Mausklick erledigen.

Nervig sind die Captchas dann, wenn man einen Fehler gemacht hat und der Vorgang wiederholt werden muss. Mit dem Firefox-Add-On Buster: Captcha Solver for Humans von Armin Sebastian gehört diese Abfrage der Vergangenheit an.

Nach der Installation arbeitet die Erweiterung im Hintergrund. Muss ein Bilderrätsel gelöst werden, erscheint im unteren Bereich des Captcha-Fensters das Symbol einer menschlichen Silouhette mit einem grünen Haken. Klicke auf das Icon damit die Captcha-Anfrage auf einen Schlag gelöst wird.

Das Add-on Buster: Captcha Solver for Humans ist neben Firefox auch für Chrome und den Opera-Browser erhältlich. Darüber hinaus sind weitere Informationen auf GitHub verfügbar.

Hinweis: Die Erweiterung(en) sind noch nicht ganz fertig und funktionieren daher nicht immer auf Anhieb. In diesem Fall versuchst du es einfach noch einmal.

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Firefox: Probleme mit deaktivierten Add-ons?

Weltweite Probleme mit Add-ons verärgern seit gestern die Nutzer des Mozilla Firefox. Viele installierte Erweiterungen werden durch den Browser automatisch deaktiviert. Mit einem kleinen Trick kann die Deaktivierung wieder rückgängig gemacht werden.

Die Ursache liegt an einem abgelaufenem Intermediate-Zertifikat, das für die Signierung der Erweiterungen zuständig ist. Zudem verhindert dieses Problem den Download weiterer Add-ons.

Abgelaufenes Zertifikat

Mit einer Mitteilung vom 04. Mai 2019 bestätigen die Entwickler das Zertifikats-Problem und arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung.

Wenn du bis dahin auf deine Add-ons nicht verzichten kannst, dann lässt sich das Problem über about:config umgehen.

Signierung abschalten

Gib diesen Befehl in die Adresszeile des Firefox-Browsers ein, drücke die Taste [Enter] und bestätige den nachfolgenden Warnhinweis.

Über das Suchfeld rufst du den Eintrag xpinstall.signatures.required auf. Mit einem Doppelklick auf diesen Eintrag änderst du den Wert von true auf false. Anschließend startest du deinen Firefox neu.

Wichtiger Hinweis

Das Abschalten dieser Einstellung stellt ein Sicherheitsrisiko dar und sollte deshalb bald wieder rückgängig gemacht werden. Stelle dann den Wert
xpinstall.signatures.required einfach wieder auf true um.

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NoScript jetzt auch für Chrome verfügbar

Java Script und andere Browserplugins sind für Malware (z. B. Meltdown oder Spectre) immer ein beliebtes Angriffsziel. Schutzprogramme, wie das für Firefox beliebte Add-on NoScript, schützen deinen Browser vor solchen Click-Jacking-Angriffen.

Lange nur mit Firefox kompatibel

Mehr als zehn Jahre war NoScript ausschließlich für den Mozilla Firefox erhältlich und gehört seitdem zu den am meisten genutzten Add-ons. Eine gleichwertige Alternative für andere Browser sucht man meist vergeblich.

Jetzt im Chrome Web Store verfügbar

Vor Kurzem ist NoScript auch für Google Chrome erschienen. Nach der Installation verhindert das Add-on durch seine eigene Positivliste die Ausführung der schlimmsten Plugins. Über das hinzugefügte Browser-Icon lassen sich weitere Scripte manuell verwalten.

Beide Add-on-Versionen, für Firefox und Chrome, sind kostenlos.

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Firefox: Lesezeichen-Popup länger offenhalten

Wird im Firefox-Browser Webseiten über die Lesezeichen-Funktion aufgerufen, dann verschwindet das Popup-Fenster direkt nach dem Anklicken des gewünschten Eintrags. Mit einer kleinen Änderung bleibt es aber länger offen, so dass sich weitere Lesezeichen aufrufen lassen.

Die Änderung wird in about:config vorgenommen. Gib diesen Befehl in die Adresszeile des Firefox ein, bestätige mit der Taste [Enter], und klicke in der Warnmeldung auf den Button Ich bin mir der Gefahren bewusst.

Über das Suchfeld rufst du den Eintrag browser.bookmarks.openInTabClosesMenu auf und klickst ihn doppelt an. Dadurch ändert sich der Wert von true auf false. Der Tab about:config kann nun wieder geschlossen werden.

Die Änderung wird ohne Neustart des Firefox übernommen. Ab sofort bleibt das Lesezeichen-Menü so lange geöffnet, bis du in einen anderen Seitenbereich klickst.