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Firefox: Probleme mit deaktivierten Add-ons?

Weltweite Probleme mit Add-ons verärgern seit gestern die Nutzer des Mozilla Firefox. Viele installierte Erweiterungen werden durch den Browser automatisch deaktiviert. Mit einem kleinen Trick kann die Deaktivierung wieder rückgängig gemacht werden.

Die Ursache liegt an einem abgelaufenem Intermediate-Zertifikat, das für die Signierung der Erweiterungen zuständig ist. Zudem verhindert dieses Problem den Download weiterer Add-ons.

Abgelaufenes Zertifikat

Mit einer Mitteilung vom 04. Mai 2019 bestätigen die Entwickler das Zertifikats-Problem und arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung.

Wenn du bis dahin auf deine Add-ons nicht verzichten kannst, dann lässt sich das Problem über about:config umgehen.

Signierung abschalten

Gib diesen Befehl in die Adresszeile des Firefox-Browsers ein, drücke die Taste [Enter] und bestätige den nachfolgenden Warnhinweis.

Über das Suchfeld rufst du den Eintrag xpinstall.signatures.required auf. Mit einem Doppelklick auf diesen Eintrag änderst du den Wert von true auf false. Anschließend startest du deinen Firefox neu.

Wichtiger Hinweis

Das Abschalten dieser Einstellung stellt ein Sicherheitsrisiko dar und sollte deshalb bald wieder rückgängig gemacht werden. Stelle dann den Wert
xpinstall.signatures.required einfach wieder auf true um.

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Chrome Firefox Internet & Medien

NoScript jetzt auch für Chrome verfügbar

Java Script und andere Browserplugins sind für Malware (z. B. Meltdown oder Spectre) immer ein beliebtes Angriffsziel. Schutzprogramme, wie das für Firefox beliebte Add-on NoScript, schützen deinen Browser vor solchen Click-Jacking-Angriffen.

Lange nur mit Firefox kompatibel

Mehr als zehn Jahre war NoScript ausschließlich für den Mozilla Firefox erhältlich und gehört seitdem zu den am meisten genutzten Add-ons. Eine gleichwertige Alternative für andere Browser sucht man meist vergeblich.

Jetzt im Chrome Web Store verfügbar

Vor Kurzem ist NoScript auch für Google Chrome erschienen. Nach der Installation verhindert das Add-on durch seine eigene Positivliste die Ausführung der schlimmsten Plugins. Über das hinzugefügte Browser-Icon lassen sich weitere Scripte manuell verwalten.

Beide Add-on-Versionen, für Firefox und Chrome, sind kostenlos.

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Firefox: Lesezeichen-Popup länger offenhalten

Wird im Firefox-Browser Webseiten über die Lesezeichen-Funktion aufgerufen, dann verschwindet das Popup-Fenster direkt nach dem Anklicken des gewünschten Eintrags. Mit einer kleinen Änderung bleibt es aber länger offen, so dass sich weitere Lesezeichen aufrufen lassen.

Die Änderung wird in about:config vorgenommen. Gib diesen Befehl in die Adresszeile des Firefox ein, bestätige mit der Taste [Enter], und klicke in der Warnmeldung auf den Button Ich bin mir der Gefahren bewusst.

Über das Suchfeld rufst du den Eintrag browser.bookmarks.openInTabClosesMenu auf und klickst ihn doppelt an. Dadurch ändert sich der Wert von true auf false. Der Tab about:config kann nun wieder geschlossen werden.

Die Änderung wird ohne Neustart des Firefox übernommen. Ab sofort bleibt das Lesezeichen-Menü so lange geöffnet, bis du in einen anderen Seitenbereich klickst.

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Firefox: In Weblinks einzelne Wörter oder Buchstaben markieren

In Webseiten eingebettete Links lassen sich in der Regel nur komplett markieren um ihn beispielsweise in den Zwischenspeicher zu kopieren. Einzelne Wörter oder auch nur einen Buchstaben des Links zu markieren, ist nur mit einem kleinen Trick möglich.

Wenn du nur einen Teil des Links markieren willst, dann drücke und halte die Taste [Alt], während du per Linksklick den betreffenden Teil des Internetlinks markierst.

Danach kannst du den markierten Teil mit der Tastenkombination [Strg][C] in die Zwischenablage kopieren.

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Firefox: RAM-Auslastung optimieren

Je länger man einen Web-Browser verwendet, desto höher kann der Leistungsverlust sein, wenn zu dem Verlauf und den Cookies noch Speicherlecks hinzukommen. Da ist auch der Mozilla Firefox keine Ausnahme. Mit dem richtigen Tool lässt sich der Speicherbedarf des Firefox im Zaum halten.

Mozilla versucht permanent den Speicherverbrauch des Firefox zu optimieren, die Ergebnisse kommen aber nicht immer schnell genug bei den Nutzern an.

Dem südafrikanischen Softwareanbieter Rizonesoft war das nicht genug. Sie haben das Tool Firemin entwickelt, das eine zu hohe RAM-Auslastung verhindert und Speicherlecks entfernt. Die Bedienung ist einfach gehalten und auch für Anfänger gut geeignet.

Firemin ist auf der Webseite gratis erhältlich und für Windows 7, 8 und 10 geeignet. Auch wenn die Webseite ausschließlich in englischer Sprache gehalten ist, lässt sich Firemin auch auf Deutsch umstellen. Klicke dazu in der Menüleiste auf File | Preferences, wähle im Register Language deine bevorzugte Sprache aus und starte Firemin neu.

Normalerweise erkennt das Tool den Standardspeicherpfad der Firefox-Startdatei (firefox.exe). Gegebenenfalls änderst du den Pfad über den Button Auswählen.

Im Bereich Optionen lässt sich einstellen in welchen Zeitabständen der Speicherbedarf kontrolliert werden soll. Die Standardeinstellung liegt bei 500 Millisekunden und reduziert den Speicherbedarf automatisch, wenn er über 5 MB liegt. Über die Aufklappmenüs lassen sich beide Werte individuell anpassen.

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Firefox Internet & Medien

Private Browsing im Firefox verhindern

Der private Modus in Webbrowsern soll dafür sorgen, dass keiner weiß, was der Andere im Web aufgerufen hat. Aber es gibt auch Gründe, die für ein Abschalten des Private Browsing sprechen. Dies kann schnell und einfach über die Registry erreicht werden.

Starte den Registrierungseditor mit der Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl regedit und rufe den nachfolgenden Schlüssel auf:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies

Im rechten Anzeigebereich legst du einen neuen Schlüssel mit Namen Mozilla an. Anschließend erzeugst du in diesem Schlüssel ebenfalls einen neuen Schlüssel, den du Firefox nennst.

Im Schlüssel Firefox legst du nun mit Neu | DWORD-Wert (32-Bit) einen letzten Eintrag an, der DisablePrivateBrowsing genannt wird. Öffne diesen mit einem Doppelklick und ändere den Wert von 0 (Null) auf 1.

Öffnest du jetzt deinen Firefox-Browser, ist die Option Neues privates Fenster nicht mehr verfügbar. Auch die Tastenkombination [Strg][Umschalt][P] funktioniert nicht mehr.

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Chrome Firefox Internet & Medien Opera

Mit Opera & Firefox den Zugriff auf Webseiten sperren

Den Zugriff auf bestimmte Webseiten zu verhindern,  ist ein probates Mittel um die eigenen Kinder vor ungeeigneten Webinhalten zu schützen. Um Webseiten in einem Browser zu sperren, gibt es einige Möglichkeiten, zum Beispiel die Sperrung in den Host-Dateien. Einfacher geht es jedoch mit dem richtigen Add-On.

Mit der Erweiterung Block Site lässt sich mit wenigen Mausklicks jede beliebige Webseite schnell und einfach sperren. Block Site ist als kostenloser Download für ChromeOpera und Firefox erhältlich.

Die Bedienung ist für alle Browser identisch. Um eine Webseite zu sperren, kopierst du die URL in die Zwischenablage. Dann öffnest du das Add-on Block Site und fügst die Webseite im Bereich #2 Add domains manually to the block list per Rechtsklick oder mit der Tastenkombination [Strg][V] ein. Der Zugriff auf diese Seite ist ab sofort gesperrt, auch ohne Browser-Neustart.

Zusätzlich kannst du dann noch eine Weiterleitung zu einer anderen Webseite eingeben. Wird die gesperrte Webseite angewählt, erfolgt automatisch die Umleitung zu der zugewiesenen Ersatz-Seite. Für die Redirect URL benötigst du aber Administratorrechte.

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Firefox: Alle Browsertabs als Vorschau in der Taskleiste einblenden

Standardmäßig erscheint bei Windows-Computern nur das gerade aktive Browser-Tab des Firefox in der Taskleiste. Bewegst du den Mauszeiger auf das Firefox-Icon, dann wird trotz mehrerer Tabs, nur ein Vorschaufenster eingeblendet. Mit einer kleinen Einstellungsänderung zeigt dir die Taskleiste anschließend alle geöffneten Firefox-Tabs an.

Starte deinen Firefox-Browser und tippe in die Adresszeile den Befehl about:config ein. Bestätige die nachfolgende Sicherheitswarnung mit der Schaltfläche Ich bin mir der Gefahren bewusst.

Dann suchst du im nächsten Fenster den Eintrag browser.taskbar.previews.enable und änderst dessen Wert per Doppelklick von false auf true.

Ab sofort werden dir alle geöffneten Browsertabs in der Windows-Taskbar angezeigt, wenn du mit der Maus auf das Firefox-Icon fährst. Ein Browser-Neustart ist nicht notwendig.