Kategorien
Chrome Firefox Internet & Medien Internet Explorer Microsoft Edge Opera

Inhalte von Internet-Foren auch ohne Anmeldung lesen

Wenn man im Web etwas sucht, landet man nicht selten bei Foren, die zu deinem gesuchten Thema passen. Bei den meisten Foreneinträgen ist oft nur ein Teil des Themas lesbar. Den kompletten Thread gibt es dann nur, wenn du dich anmeldest. Da gibt es aber einen Trick, der die Anmeldeprozedur überflüssig machen kann.

Forenbetreiber nutzen die Anmeldeprozedur aus unterschiedlichen Gründen. Beispielsweise wollen sie den Zugriff auf Links, die in Beiträgen ausgetauscht werden, verhindern. Ebenso sollen interessante Themen den Gastlesern nicht frei zugänglich sein.

Das Problem der Anmeldung

Für den gelegentlichen Gastleser gibt es noch zwei weitere Probleme. Auch nach einer Registrierung ist nicht garantiert, dass du die gesuchten Informationen findest. Zudem kann die Anmeldung sogar einige Tage dauern, wenn ein Forum „nur“ hobbymäßig betrieben wird und der Bestätigungslink auf sich warten lässt.

Die Lösung

Damit die Forenbeiträge im Internet durch Suchmaschinen gefunden werden, erhalten deren Suchbots Zugriff auf die Inhalte. Klickt man im Suchergebnis auf einen Foreneintrag, erhält man dann die Meldung, dass eine Registrierung oder Anmeldung notwendig ist.

Und hier liegt auch des Rätsels Lösung. Der Gastleser muss dem Forum nur vorgaukeln, dass er ein Suchbot ist und schon erhält man den benötigten Lesezugriff.

Entwicklerkonsole starten

Dazu rufst du in deinem Browser die Seite des gewünschten Forums auf und öffnest die Entwicklerkonsole deines Webbrowsers. Das kannst du über den Menübutton machen, oder du drückst die Taste [F12]. Eine weitere Methode ist ein Rechtsklick in die Webseite, um den Kontextmenü-Eintrag Element untersuchen auszuwählen.

In der Entwicklerkonsole klickst du in der Menüleiste auf das Drei-Punkte-Icon und wählst die Option Show console drawer. Alternativ drückst du die Tase [Esc].

Dann wechselst du in das Register Network conditions und entfernst im Bereich User agent das Häkchen bei Select automatically.

Googlebot auswählen

Dadurch wird in diesem Bereich ein Aufklappmenü aktiviert, in dem du einen passenden Suchbot auswählen kannst. Am erfolgversprechendsten ist der Googlebot, weil der Großteil der Foren für Google und Google Chrome optimiert sind.

Abschließend aktualisierst du die Webseite mit dem Forum und kannst auf alle Themen, die der Foren-Admin für den Googlebot freigegeben hat, aufrufen.

Kategorien
Chrome Firefox Internet & Medien Internet Explorer Microsoft Edge Opera

Browser mit eingebautem Schutz gegen Crypto-Mining

Vor gut vier Wochen berichteten wir bereits über das Crypto-Mining, dass von vielen Webseiten-Betreibern anstelle (oder zusätzlich) als Einnahmequelle eingesetzt wird. Wer sich gegen dagegen schützen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten.

Crypto-Mining hat gegenüber der herkömmlichen, werbefinanzierten Methode den Vorteil unsichtbar zu sein. Der Nachteil ist aber eine erhöhte Prozessorleistung, die wiederum mehr Strom verbraucht.

Schutz per Add-on

Wehren kann man sich mit Browser-Add-ons wie NoCoin, das mit Firefox und Google Chrome kompatibel ist.

Natürlich gibt es auch für den norwegischen Browser Opera das passende Add-On. Es wird aber nicht benötigt, da beim aktuellen Opera 50 der Crypto-Mining-Schutz standardmäßig eingebaut ist.

Eingebauter Schutz

Er ist ein Bestandteil des ebenfalls eingebauten Adblocker. Einfach nur den Adblocker einschalten, schon bist du bestens gegen das Schürfen von Cryptowährungen geschützt.

Ob dein aktueller Lieblingsbrowser bereits einen entsprechenden Schutz verfügt, findest du auf der Webseite cryptojackingtest.com mit einem Klick heraus. Gegebenenfalls kannst du dir dann direkt den Opera Browser herunterladen.

Auch in den mobilen Browsern verfügbar

Der Crypto-Mining-Schutz ist übrigens auch in den aktuellen Versionen des Opera Mobile für Android und dem Opera Mini für Android und iPhone/iPad eingebaut.

Kategorien
Chrome Firefox Google Internet & Medien Internet Explorer Microsoft Edge Opera

Crypto-Mining auf Webseiten unterbinden

Werbung auf Webseiten ist das Tool Nummer 1 der Finanzierung von kostenlosen Inhalten und wird von den meisten Nutzern als nervig angesehen. Teilweise zu Recht, wenn die Webseite(n) mit Werbebannern und -videos überfrachtet sind. Derzeit wird aber auch die „Finanzierungsmethode“ des Crypto-Minings eingesetzt. Hier sucht ein eingebettetes Java-Script zum Beispiel nach BitCoins. Der Prozessor deines Computers wird dazu genutzt, die komplexen Berechnungen für das Erzeugen von BitCoins durchzuführen.

Mehr Rechenleistung erforderlich

Der Computer benötigt hierzu natürlich mehr Rechenleistung, als für die Anzeige einer Webseite erforderlich wäre. Der Stromverbrauch geht in diesen Fällen auf deine Rechnung. Verlässt du die Webseite wieder, dann stoppen auch die Berechnungen für die Crypto-Währungen ebenfalls.

Unauffällige Finzanzierung

Grundsätzlich ist gegen dieses Finanzierungsmodell nichts einzuwenden. Sie ist im wesentlichen unsichtbar und vermüllt den Bildschirm nicht. Und das Mehr an Stromkosten dürfte sich im Bereich von wenigen Cents im Jahr bewegen.

Mir persönlich ist diese Methode wesentlich lieber als blinkende Banner und automatisch startende Werbevideos mit nervig lautem Ton.

Leistungsschwächere Prozessoren

Das größere Problem für viele Nutzer dürfte aber die erhöhte Prozessorleistung sein. Bei Computern und Notebooks mit kleinen CPU´s könnte es zu Leistungseinbrüchen kommen, wenn mehrere Programme gleichzeitig ausgeführt werden.

Gegenmaßnahme

Wenn du aus diesem oder einem anderen Grund das Crypto-Mining in deinem Web-Browser verhindern willst, dann benötigst du einen Mining-Blocker wie das Add-On NoCoin von Rafael Keramidas.

NoCoin ist kostenlos auf GitHub erhältlich und kompatibel mit Firefox, Chrome und Opera. Das Add-On ist nur in englischer Sprache erhältlich. Trotzdem ist es sehr einfach zu bedienen.

Nach der Installation des Tools wird deinem Browser das NoCoin-Icon hinzugefügt. Um NoCoin auszuschalten, klicke auf das runde Symbol mit dem Hammer und wähle die Option Pause No Coin. Alternativ kannst du die aktuelle Webseite auch der Whitelist hinzufügen, wenn du das Mining auf dieser Seite unterstützen möchtest.

Kategorien
Internet & Medien Internet Explorer Microsoft Edge

Lesezeichen aus dem Microsoft Internet Explorer extrahieren

Du willst dich vom Internet Explorer trennen und zu einem anderen Browser wechseln? Dann vergiss nicht, deine ganzen Lesezeichen (Favoriten) zu speichern, damit du sie in den neuen Browser einfügen kannst. Gleiches gilt für den Fall, wenn die Favoriten deines IE auf einen anderen Rechner übertragen werden sollen. Das Extrahieren der Lesezeichen ist mit ein paar Mausklicks schnell erledigt.

Öffne den Microsoft Internet Explorer, klicke rechts oben auf das Stern-Symbol, und dann auf den kleinen Pfeil neben der Option Zu Favoriten hinzufügen (Add to favorites).

Im Aufklappmenü wählst du dann Importieren und Exportieren aus und aktivierst im nächsten Dialog die Einstellung In Datei exportieren. Nach der Bestätigung mit dem Button Weiter gelangst du zur Auswahl der zu exportierenden Daten.

Neben den Favoriten kannst du auch deine Feeds und die Cookies für den Export auswählen. Mit der Schaltfläche Weiter wählst du dann noch den Quellordner aus und abschließend speicherst du dann alle Daten in einem beliebigen Order oder auf einem USB-Stick/SD-Karte.

Im neuen Browser, beziehungsweise auf dem neuen Computer wählst du in den Einstellungen die Importfunktion aus, um deine Favoriten zu speichern.

Tipp:

Die meisten Browser haben eine Importfunktion, mit der du deine Lesezeichen, direkt und ohne Zwischenspeicherung in einer Datei, in den neuen Browser übertragen kannst. Das funktioniert natürlich nur beim Browserumzug auf dem gleichen Rechner.

Kategorien
Chrome Firefox Google Internet & Medien Internet Explorer Microsoft Edge Opera Twitter YouTube

Zu lange Internet-Links problemlos in Short-Links umwandeln

Webseiten-Links von YouTube und anderen Portalen sind bisweilen sehr lang. Will man zum Beispiel einen solchen Monsterlink per E-Mail versenden oder in einen Text einfügen, dann belegt er unter Umständen mal mehrere Zeilen. Das gleiche Problem taucht auf, wenn du diese Links über einen Web-Client von WhatsApp, Telegram oder andere soziale Medien teilen möchtest. Mit einem URL-Verkürzer schrumpfst du die monströsen URL`s auf eine handliche Länge ein.

Darauf solltest du achten

URL-Shortener findet man schnell und einfach über eine Google-Suche. Wie komfortabel die Umwandlung in eine Kurz-URL ist, hängt natürlich vom Anbieter ab. Gleiches gilt für die Dauer der Gültigkeit. Nicht alle verkürzten Weblinks sind unbegrenzt haltbar.

Die eingedampften Links, die beispielsweise mit TinyUrl.com, Bit.ly und Goo.gl erstellt werden, sind (im Prinzip) unendlich haltbar. Es sei denn TinyUrl und Google stellen ihren Betrieb ein oder Libyen ändert seine Top-Level-Domain (Bit.ly).

Bedienung

Aber im Prinzip arbeiten alle URL-Verkürzer nach demselben Schema. Die überlange Webseitenadresse wird in den Zwischenspeicher kopiert und beim ausgewählten URL-Shortener eingefügt. Ein Klick auf den Button Shorten kürzt den Link, der dann wiederum kopiert und an anderer Stelle eingefügt werden kann.

Tipp:

Manche Anbieter von Kurz-URL´s bieten auch für  nicht registrierte Nutzer interessante Funktionen an. Bei TinyURL und T1p.de kannst du dir deine Kurzlinks z. B. auch selbst erstellen. Darüber hinaus lässt sich bei T1p.de der Verfallszeitpunkt bei Bedarf individuell festlegen.

Kategorien
Chrome Firefox Internet & Medien Internet Explorer Microsoft Edge Opera

Internet Explorer und Edge-Browser: Webseiten in einem eigenen Verzeichnis ablegen

Webseiten als Favoriten speichern ist einfach. Sie lassen aber auch über den Dateiexplorer in einem beliebigen anderen Ordner ablegen. Zum Beispiel kannst du die Webseiten einfach auf einem USB-Stick oder einer Speicherkarte ablegen, um sie später auf einem anderen Computer verwenden. Der Edge-Browser und der Microsoft Internet Explorer sind sich in dieser Hinsicht zwar recht ähnlich, unterscheiden sich aber doch in der Bedienung.

Internet Explorer

Um im IE Webseiten in einem individuellem Ordner zu speichern, klickst du oben rechts auf das Zahnrad-Symbol (Extras) und anschließend auf Datei | Speichern unter. Dadurch öffnet sich das Fenster des Windows Explorers, in dem du nun den neuen Speicherort auswählst oder neu erstellst.

Edge-Browser

Im Edge gibt es diesen direkten Weg leider nicht. Ein kleiner Umweg führt dann aber doch noch zum gewünschten Ziel (-Ordner).

Rufe die betreffende Webseite auf, klicke auf das 3-Punkte-Icon (Mehr), und scrolle zum Eintrag Mit Internet Explorer öffnen. Danach führst du – wie oben beschrieben – die Klicks auf Extras | Datei | Speichern unter durch und speicherst die Webseite in dem dafür vorgesehenen Ordner ab.

Firefox, Opera, Chrome, usw…

Auch in anderen Browsern ist eine ähnliche Funktion vorhanden. Beim Firefox beispielsweise klickst du oben rechts auf das 3-Balken-Symbol und anschließend auf Seite speichern.

Im Opera Browser speicherst du die Webseiten über den Opera-Button oben links und Seite | Speichern unter.

Im Chrome-Browser führt der Weg über das Icon mit den drei Punkten und den Kontextmenüeinträgen Weitere Tools | Seite speichern unter.

Kategorien
Chrome Firefox Google Internet & Medien Internet Explorer Microsoft Edge Opera

Im Browser-Cache veraltete Daten einzelner Webseiten entfernen

Der Cache eines Webbrowsers speichert normalerweise eine Menge an Informationen über besuchte Webseiten. Bei erneutem Besuch werden sie beispielsweise schneller gefunden und die enthaltenen Informationen angezeigt. Sollten diese Informationen zu alt sein, kann man die betreffenden Daten für diese Webseite zurücksetzen ohne direkt den gesamten Browser-Cache zu löschen.

Bei der folgenden Beschreibung beschränken wir uns hier lediglich auf den Chrome- und Firefox-Browser. Die Arbeitsschritte sind den, in anderen Browsern wie Opera und Comodo IceDragon, aber sehr ähnlich.

Google Chrome

Gib in die Adresszeile den Befehl chrome://settings ein und öffnest den Link Erweiterte Einstellungen anzeigen.

Im Bereich Datenschutz klickst du auf Inhaltseinstellungen | Alle Cookies und Websitedaten. Im nachfolgenden Dialogfenster werden alle Webseiten aufgelistet, die im Cache des Chrome-Browsers gespeichert wurden. Über das Suchfeld oben rechts findest du die betreffende(n) Webseite(n) schneller als mit dem Scroll-Balken.

Anschließend fährst du mit dem Mauszeiger über den Webseiteneintrag und entfernst die Cookies mit dem X. Wiederhole die Prozedur mit allen betreffenden Webseiten und bestätige die Änderungen abschließend mit einem Mausklick auf den Button Fertig.

Firefox

Zum Löschen einzelner Browserdaten im Firefox klickst du auf den Menü-Button mit den drei Strichen und anschließend auf Chronik | Gesamte Chronik anzeigen. Im nachfolgenden Dialogfenster Bibliothek lassen sich die betreffenden Webseiten über das Suchfeld oben rechts schnell finden.

Zum Löschen der Webseitencookies öffnest du mit der rechten Maustaste das Kontextmenü des gesuchten Eintrags und wählst dann Löschen aus. Mit der Option Gesamte Webseite vergessen, entfernst du alle gespeicherten Daten der betreffenden Homepage.

Tipp:

In der Kategorie Datenschutz der Browser-Einstellungen kann man oft eine generelle Löschung des Caches festlegen. Suche nach einer Option die Cache-Daten oder die Chronik automatisch löschen, wenn der Browser geschlossen wird.

Kategorien
Chrome Firefox Google Internet & Medien Internet Explorer Microsoft Edge Opera

So findest du Webseiten, die Suchmaschinen wie Google nicht anzeigen sollen

Die Suchmaschinen von Google und Microsoft sollen nicht alles finden was im Netz vorhanden ist. Vor längerer Zeit schon, haben die damals größten Anbieter von Suchmaschinen (Google, Microsoft, Yahoo) einen Standard geschaffen, die es den Webmastern ermöglicht, Internetseiten vor den Search-Bots zu verstecken. Daraufhin haben fast alle Anbieter von Suchmaschinen diesen Standard auch übernommen. Aber nur weil Google & Co verschiedene Webseiten nicht anzeigen, bedeutet das nicht, dass sie nicht trotzdem gefunden werden können.

Unsichtbares sichtbar machen

Wenn ein Webmaster ein paar Seiten verstecken möchte, hat das nicht unbedingt den Grund, dass auf diesen Seiten geheime Informationen stehen. Die Ursachen sind meist banaler. Besucher der Webseite sollen auf der Homepage länger verweilen, die eingebaute Suchfunktion nutzen oder sich durch das Angebot klicken.

Die Datei, die eine Suchmaschine daran hindert, eine Webseite anzuzeigen nennt sich robots.txt und befindet sich im Root-Verzeichnis des Servers. Letztendlich ist die Robots-Datei nur eine Liste, die die den Suchbot einer Search-Engine informiert, was nicht angezeigt werden soll.

Ausschlusslisten finden und anzeigen

Zwei Möglichkeiten stehen dir zur Verfügung, um unsichtbare Seiten zu finden. Gib in die Suchmaschine deiner Wahl folgende Parameter ein:

robots.txt +disallow +filetype:txt

Starte den Suchvorgang und in der Ergebnisliste werden dir dann die Robots-Dateien verschiedener Webseiten angezeigt. Beim Stöbern wird dir sicherlich die eine oder andere interessante Ausschlussliste auffallen.

Die zweite Variante ist aber viel zielführender. Um die gesperrten Elemente einer bestimmten Webseite zu finden, gibst du einfach die URL gefolgt von /robots.txt ein. Zum Beispiel www.ebay.de/robots.txt.

Die in den Listen enthaltenen Webseiten beziehen sich dabei immer auf die Haupt-Domain.

Beispiel Ebay: Die Datei Robots.txt enthält den Eintrag /help/policies. Um diese versteckte Seite zu erreichen, tippst du in die Adresszeile deines Browsers die URL www.ebay.de/help/policies ein und bestätigst die Eingabe mit [Enter].

Daraufhin wird dir die Seite A-Z-Index der Grundsätze angezeigt. Wie man sieht, wird da nichts Geheimes versteckt. Die Grundsätze sind über die Webseite von Ebay ganz normal zu finden.