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Mit Opera & Firefox den Zugriff auf Webseiten sperren

Den Zugriff auf bestimmte Webseiten zu verhindern,  ist ein probates Mittel um die eigenen Kinder vor ungeeigneten Webinhalten zu schützen. Um Webseiten in einem Browser zu sperren, gibt es einige Möglichkeiten, zum Beispiel die Sperrung in den Host-Dateien. Einfacher geht es jedoch mit dem richtigen Add-On.

Mit der Erweiterung Block Site lässt sich mit wenigen Mausklicks jede beliebige Webseite schnell und einfach sperren. Block Site ist als kostenloser Download für ChromeOpera und Firefox erhältlich.

Die Bedienung ist für alle Browser identisch. Um eine Webseite zu sperren, kopierst du die URL in die Zwischenablage. Dann öffnest du das Add-on Block Site und fügst die Webseite im Bereich #2 Add domains manually to the block list per Rechtsklick oder mit der Tastenkombination [Strg][V] ein. Der Zugriff auf diese Seite ist ab sofort gesperrt, auch ohne Browser-Neustart.

Zusätzlich kannst du dann noch eine Weiterleitung zu einer anderen Webseite eingeben. Wird die gesperrte Webseite angewählt, erfolgt automatisch die Umleitung zu der zugewiesenen Ersatz-Seite. Für die Redirect URL benötigst du aber Administratorrechte.

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Startvorgang von Firefox und Chrome beschleunigen

Mit der Zeit wird der Startvorgang eines Browsers immer langsamer. Dafür sorgen unter anderem Cookies und vor allem die Addons. Oftmals bleiben sogar Datenreste von Erweiterungen übrig, die schon vor längerer Zeit wieder entfernt worden sind. Damit dein Browser wieder flotter wird, kannst du ihn von einem Optimierungs-Tool überprüfen lassen.

Das Tool SpeedyFox ist kompatibel mit Browsern, die auf Firefox oder Chrome basieren. Die Bedienung von SpeedyFox ist sehr einfach.

Nach dem Download der ZIP-Datei entpackst du das Programm an einem beliebigen Ort. Eine Installation ist nicht notwendig, es kann daher auch direkt von einem beliebigen Speichermedium gestartet werden.

Zum Starten klickst du auf die Datei speedyfox.exe. Im nächsten Dialogfenster werden dann alle Browser auf deinem Rechner aufgelistet und gleichzeitig für den automatischen Scan und die Optimierung markiert. Ein Mausklick auf den Button Optimize! startet die Analyse und die anschließende Optimierung.

In der Regel dauert der Prozess nicht länger als eine Minute und ist vom Umfang der zu prüfenden Dateien abhängig. Unser Test dauerte gerade einmal 11,7 Sekunden, danach starteten Firefox und Chrome doppelt so schnell.

Hinweis:

SpeedyFox für Mac unterstützt leider nur den Firefox-Browser. Die Window-Variante dagegen, ist sogar mit dem E-Mail-Client Thunderbird und Skype kompatibel. Darüber hinaus werden Opera, Vivaldi, Brave, FossaMail und Viber für Windows unterstützt. Die komplette Liste kann auf der SpeedyFox-Homepage eingesehen werden.

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Opera Browser: Wichtige Funktion ermöglicht Herunterladen der Chrome-Addons

Der norwegische Opera dümpelt mit ein paar wenigen Prozent Marktanteil immer noch am unteren Ende der Browser-Liste herum. Und das, obwohl er etliche Funktionen bietet, die in Google Chrome, Edge und Firefox nicht vorhanden sind. Das wird sich hoffentlich mit dem nächsten Update auf Version 55 ändern.

Die vielleicht wichtigste Änderung, die in der neuen Version Einzug halten wird, ist die Kompatibilität mit den Add-ons des Chrome Browsers.

Das Fehlen von Erweiterungen könnte potentielle Nutzer davon abgehalten haben, sich für den Opera als Standard-Browser zu entscheiden. Trotz der vielen innovativen Ideen (z. B. Mausgesten, VPN-Client, Picture-in-Picture für Videos), die die Programmierer in der Vergangenheit ihrem Browser eingebaut haben.

In Opera schlägt das Chrome-Herz

Schon vor einigen Jahren wechselten die Entwickler zur Chrome-Technik. Daher war es war schon in der Vergangenheit möglich, unter bestimmten Voraussetzungen die Chrome-Extensions zu verwenden. Da die erforderlichen Arbeitsschritte zu langwierig waren, hatte diese Variante wohl keine Freunde gefunden.

Damit ist aber bald Schluss. Mit kommenden Version 55 wird es offiziell möglich sein, seinem (neuen) Lieblingsbrowser die Erweiterungen aus dem Chrome Web Store hinzuzufügen. Die neuen Funktion können aber schon jetzt in der Betaversion getestet werden.

Schnellere Installation

Um ein Chrome-Addon für Opera herunterzuladen, ruft man den Chrome Web Store auf. Opera blendet dann eine Leiste ein, die dich informiert, dass du jetzt Chrome-Erweiterungen installieren kannst. Hierbei handelt es sich um eine Erweiterung namens Install Chrome Extensions, die man beim ersten Besuch des Chrome Web Stores angezeigt bekommt.

Sind die erforderlichen Berechtigungen einmal erteilt, kann heruntergeladen werden. Ein einzelner Klick auf den Button Hinzufügen reicht allerdings nicht aus, das weitere Vorgehen muss auch noch bestätigt werden. Anschließend wird man zur Seite der Erweiterungen umgeleitet und erst hier wird das Add-On mit der Schaltfläche Installieren dem Browser hinzugefügt.

Fazit:

Das dieses (neue) Verfahren noch einfacher umgesetzt werden kann, zeigt der Vivaldi-Browser. Dessen Gründer, Jon Stephenson von Tetzchner, war Mitbegründer und langjähriger Leiter von Opera, bevor er 2013 Vivaldi in´s Leben rief.

Bei Vivaldi reicht es aus, im Chrome Web Store das Add-On auszuwählen, auf Hinzufügen zu klicken und nochmals zu bestätigen. Keine Weiterleitung und keine überflüssigen Zwischenschritte.

Trotzdem ist Opera es wert, mal ausgiebiger getestet zu werden. Ich persönlich arbeite am liebsten mit diesem Browser. Und das schon seit vielen Jahren.

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Edge Browser: Direkt mit InPrivate-Fenster starten

Der Privat-Modus bei Webbrowsern ermöglicht das Surfen im Netz, ohne dass der Verlauf aufgezeichnet wird. Jeder Browser der etwas auf sich hält, verfügt über diese Funktion. So auch der Microsoft Edge. Bei Bedarf lässt er sich auch direkt mit einem InPrivate-Fenster starten.

Dazu klickst du mit der rechten Maustaste auf die Kachel des Edge-Browsers, öffnest das Kontextmenü und wählst dann die Option Neues InPrivate-Fenster aus. Das funktioniert übrigens auch mit dem Opera-Browser.

Tipp:

Etliche Programm-Kacheln überraschen mit einem erweiterten Kontextmenü. Einfach mal ausprobieren, vielleicht sind für dich weitere interessante Funktionen dabei.

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Störende Webseiten-Benachrichtigungen im Browser deaktivieren

Viele Webseiten fragen den Nutzer, ob sie Pop-Up-Benachrichtigungen senden dürfen. Die Inhalte sind unterschiedlich, meist handelt es sich um Informationen zur Aktualisierung der Webseite. Natürlich können sie auch für Werbebotschaften genutzt werden. Da die Häufigkeit dieser Anfragen zunimmt und schnell nervig wird, kann man die Push-Benachrichtigungen in den meisten Browsern komplett deaktivieren.

Die Abschaltung der Browser-Notifications ist bei Firefox, Chrome und Opera mit wenigen Mausklicks schnell durchgeführt.

Firefox

Starte deinen Firefox, gib in die Adresszeile about:config ein und bestätige den Befehl mit [Eingabe]. Auch den nachfolgenden Gefahrenhinweis bestätigst du mit einem Klick auf den Button Ich bin mir der Gefahren bewusst!

Suche den Eintrag dom.webnotifications.enabled und ändere den Wert mit einem Doppelklick von true auf false.

Wiederhole diesen Arbeitsschritt mit dem Eintrag dom.push.enabled.

Zum Reaktivieren der Benachrichtigungen änderst du bei beiden Einträgen die Werte wieder auf true.

Chrome

Tippe in die Adressleiste chrome://settings/content/notifications ein und bestätige die Eingabe mit [Enter]. Über den Schalter der Funktion Benachrichtigung deaktiverst du die nervigen Push-Benachrichtigungen.

Tipp: Wenn du den Browser Vivaldi nutzt, dann erfolgt die Deaktivierung, wie beim Chrome, mit den gleichen Arbeitsschritten.

Opera

Oben links im Browser klickst du auf das Opera-Icon und navigierst zu Einstellungen | Websites | Benachrichtigungen. Aktiviere hier die Option Keine Website darf Desktop-Benachrichtigungen anzeigen. Die Änderung wird, wie auch bei den anderen Browsern, automatisch gespeichert.

Microsoft Edge

Beim Edge lassen sich die Benachrichtigungen von Webseiten verwalten, indem du auf das Drei-Punkte-Icon klickst und zu Einstellungen | Erweiterte Einstellungen anzeigen navigierst.

Im Bereich Websiteberechtigungen klickst du auf Verwalten und lässt dir die Berechtigungen anzeigen um sie zu bearbeiten. Wahlweise lassen sich alle Berechtigungen auch auf einmal löschen.

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Inhalte von Internet-Foren auch ohne Anmeldung lesen

Wenn man im Web etwas sucht, landet man nicht selten bei Foren, die zu deinem gesuchten Thema passen. Bei den meisten Foreneinträgen ist oft nur ein Teil des Themas lesbar. Den kompletten Thread gibt es dann nur, wenn du dich anmeldest. Da gibt es aber einen Trick, der die Anmeldeprozedur überflüssig machen kann.

Forenbetreiber nutzen die Anmeldeprozedur aus unterschiedlichen Gründen. Beispielsweise wollen sie den Zugriff auf Links, die in Beiträgen ausgetauscht werden, verhindern. Ebenso sollen interessante Themen den Gastlesern nicht frei zugänglich sein.

Das Problem der Anmeldung

Für den gelegentlichen Gastleser gibt es noch zwei weitere Probleme. Auch nach einer Registrierung ist nicht garantiert, dass du die gesuchten Informationen findest. Zudem kann die Anmeldung sogar einige Tage dauern, wenn ein Forum „nur“ hobbymäßig betrieben wird und der Bestätigungslink auf sich warten lässt.

Die Lösung

Damit die Forenbeiträge im Internet durch Suchmaschinen gefunden werden, erhalten deren Suchbots Zugriff auf die Inhalte. Klickt man im Suchergebnis auf einen Foreneintrag, erhält man dann die Meldung, dass eine Registrierung oder Anmeldung notwendig ist.

Und hier liegt auch des Rätsels Lösung. Der Gastleser muss dem Forum nur vorgaukeln, dass er ein Suchbot ist und schon erhält man den benötigten Lesezugriff.

Entwicklerkonsole starten

Dazu rufst du in deinem Browser die Seite des gewünschten Forums auf und öffnest die Entwicklerkonsole deines Webbrowsers. Das kannst du über den Menübutton machen, oder du drückst die Taste [F12]. Eine weitere Methode ist ein Rechtsklick in die Webseite, um den Kontextmenü-Eintrag Element untersuchen auszuwählen.

In der Entwicklerkonsole klickst du in der Menüleiste auf das Drei-Punkte-Icon und wählst die Option Show console drawer. Alternativ drückst du die Tase [Esc].

Dann wechselst du in das Register Network conditions und entfernst im Bereich User agent das Häkchen bei Select automatically.

Googlebot auswählen

Dadurch wird in diesem Bereich ein Aufklappmenü aktiviert, in dem du einen passenden Suchbot auswählen kannst. Am erfolgversprechendsten ist der Googlebot, weil der Großteil der Foren für Google und Google Chrome optimiert sind.

Abschließend aktualisierst du die Webseite mit dem Forum und kannst auf alle Themen, die der Foren-Admin für den Googlebot freigegeben hat, aufrufen.

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Browser mit eingebautem Schutz gegen Crypto-Mining

Vor gut vier Wochen berichteten wir bereits über das Crypto-Mining, dass von vielen Webseiten-Betreibern anstelle (oder zusätzlich) als Einnahmequelle eingesetzt wird. Wer sich gegen dagegen schützen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten.

Crypto-Mining hat gegenüber der herkömmlichen, werbefinanzierten Methode den Vorteil unsichtbar zu sein. Der Nachteil ist aber eine erhöhte Prozessorleistung, die wiederum mehr Strom verbraucht.

Schutz per Add-on

Wehren kann man sich mit Browser-Add-ons wie NoCoin, das mit Firefox und Google Chrome kompatibel ist.

Natürlich gibt es auch für den norwegischen Browser Opera das passende Add-On. Es wird aber nicht benötigt, da beim aktuellen Opera 50 der Crypto-Mining-Schutz standardmäßig eingebaut ist.

Eingebauter Schutz

Er ist ein Bestandteil des ebenfalls eingebauten Adblocker. Einfach nur den Adblocker einschalten, schon bist du bestens gegen das Schürfen von Cryptowährungen geschützt.

Ob dein aktueller Lieblingsbrowser bereits einen entsprechenden Schutz verfügt, findest du auf der Webseite cryptojackingtest.com mit einem Klick heraus. Gegebenenfalls kannst du dir dann direkt den Opera Browser herunterladen.

Auch in den mobilen Browsern verfügbar

Der Crypto-Mining-Schutz ist übrigens auch in den aktuellen Versionen des Opera Mobile für Android und dem Opera Mini für Android und iPhone/iPad eingebaut.

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Crypto-Mining auf Webseiten unterbinden

Werbung auf Webseiten ist das Tool Nummer 1 der Finanzierung von kostenlosen Inhalten und wird von den meisten Nutzern als nervig angesehen. Teilweise zu Recht, wenn die Webseite(n) mit Werbebannern und -videos überfrachtet sind. Derzeit wird aber auch die „Finanzierungsmethode“ des Crypto-Minings eingesetzt. Hier sucht ein eingebettetes Java-Script zum Beispiel nach BitCoins. Der Prozessor deines Computers wird dazu genutzt, die komplexen Berechnungen für das Erzeugen von BitCoins durchzuführen.

Mehr Rechenleistung erforderlich

Der Computer benötigt hierzu natürlich mehr Rechenleistung, als für die Anzeige einer Webseite erforderlich wäre. Der Stromverbrauch geht in diesen Fällen auf deine Rechnung. Verlässt du die Webseite wieder, dann stoppen auch die Berechnungen für die Crypto-Währungen ebenfalls.

Unauffällige Finzanzierung

Grundsätzlich ist gegen dieses Finanzierungsmodell nichts einzuwenden. Sie ist im wesentlichen unsichtbar und vermüllt den Bildschirm nicht. Und das Mehr an Stromkosten dürfte sich im Bereich von wenigen Cents im Jahr bewegen.

Mir persönlich ist diese Methode wesentlich lieber als blinkende Banner und automatisch startende Werbevideos mit nervig lautem Ton.

Leistungsschwächere Prozessoren

Das größere Problem für viele Nutzer dürfte aber die erhöhte Prozessorleistung sein. Bei Computern und Notebooks mit kleinen CPU´s könnte es zu Leistungseinbrüchen kommen, wenn mehrere Programme gleichzeitig ausgeführt werden.

Gegenmaßnahme

Wenn du aus diesem oder einem anderen Grund das Crypto-Mining in deinem Web-Browser verhindern willst, dann benötigst du einen Mining-Blocker wie das Add-On NoCoin von Rafael Keramidas.

NoCoin ist kostenlos auf GitHub erhältlich und kompatibel mit Firefox, Chrome und Opera. Das Add-On ist nur in englischer Sprache erhältlich. Trotzdem ist es sehr einfach zu bedienen.

Nach der Installation des Tools wird deinem Browser das NoCoin-Icon hinzugefügt. Um NoCoin auszuschalten, klicke auf das runde Symbol mit dem Hammer und wähle die Option Pause No Coin. Alternativ kannst du die aktuelle Webseite auch der Whitelist hinzufügen, wenn du das Mining auf dieser Seite unterstützen möchtest.