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Die sichere Alternative zum Passwort-Manager des Chrome-Browsers

Fast jeder Internet-Browser ermöglicht das Speichern der Zugangsdaten für Anmeldevorgänge.Bei jedem Login – egal ob Bank, eBay oder einem Onlineshop – bietet Chrome an, die Zugangsdaten zu speichern. Manchmal stellt man sich die Frage ob die Zugangsdaten im Browser auch sicher aufbewahrt sind. Bei der zurzeit herrschenden Datensammelwut fragen sich viele, ob die gespeicherten Zugangsdaten im Browser sicher aufgehoben sind. Das kostenlose Add-on „LastPass“ funktioniert genauso komfortabel wie der Passwort-Manager des Browsers, enthält aber noch zusätzliche Sicherungsmaßnahmen und Einstellungsmöglichkeiten.

Passwörter im Tresor

„LastPass“ ist ein Passwort-Tresor, der gerade dann eingesetzt werden sollte, wenn auch andere Personen wie Arbeitskollegen den Computer benutzen könnten. Das Tool lässt sich so konfigurieren, dass es sich nach einer voreingestellten Zeit von selbst abschaltet. Werden die Passwort-Daten dann wieder benötigt, müssen Sie erst das Masterkennwort bei „LastPass“ eingeben – erst dann sind die gespeicherten Zugangsdaten wieder erreichbar.

Die Erweiterung ist für folgende Internet-Browser erhältlich:

  • Google Chrome
  • Mozilla Firefox
  • Safari
  • Microsoft Internet Explorer
  • Opera

Auch die Betriebssysteme Windows, Linux und Mac werden unterstützt. Eine Version für portable Geräte ist erhältlich. Klicken Sie hier für eine komplette Übersicht aller erhältlichen Downloads.

Anhand der Google Chrome Erweiterung erklären wir hier die Installation und Bedienung.

Download und Installation

Starten Sie den Chrome-Browser, klicken Sie oben rechts auf die Schaltfläche mit dem Schraubenschlüssel, und wählen Sie im Kontextmenü „Tools | Erweiterungen“ aus.

Im Tab „Erweiterungen“ klicken Sie ganz unten auf der Seite auf den Link „Weitere Erweiterungen herunterladen“.

Geben Sie in das Suchfeld des „Chrome Web Store“ den Suchbegriff „LastPass“ ein, und starten Sie den Suchvorgang. Klicken Sie anschließend in der Ergebnisliste auf den Button „Hinzufügen“ um das gewünschte Add-on herunterzuladen und zu installieren.

 

Konfiguration

Nach erfolgreicher Installation der Erweiterung (ein Browser-Neustart ist nicht erforderlich) wird am rechten Ende der Browser-Adresszeile das LastPass-Symbol (weißer Stern) angezeigt. Ausserdem startet das Willkommensfenster in einem neuen Tab. Vor der ersten Nutzung muss erst ein kostenlose Konto, inklusive des „Master-Passworts“, erstellt werden. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche „Ein Konto erstellen“.

Im nächsten Fenster geben Sie Ihre Zugangsdaten ein, setzen unten die benötigten Häkchen in die Checkboxen und klicken auf die Schaltfläche „Ein Konto erstellen“.

In der folgenden Kontrollmeldung wiederholen Sie die Eingabe des „Master-Passworts“ und klicken erneut auf „Ein Konto erstellen“.

Im nächsten Schritt werden die bereits im Browser gespeicherten Zugangsdaten in den Tresor von LastPass importiert. Wahlweise setzen Sie die Häkchen in der Spalte „Import?“ bei den Datensätzen die übernommen werden sollen, oder klicken auf die Schaltfläche „Alle auswählen“. Mit dem Button „Importieren“ werden die Daten in den LastPass-Tresor übernommen.

LastPass ist nun einsatzbereit. Die Symbolschaltfläche ist nun voll aktiviert und stellt sich nun als weißer Stern auf rotem Grund dar.

Bedienung von LastPass

Wenn Sie sich auf Webseiten einloggen, erkennt das Add-on automatisch den Login-Vorgang und fragt ob Sie die „Webseite speichern“ möchten.

Klicken Sie auf die gleichnamige Schaltfläche, wird ein Bearbeitungsfenster eingeblendet, indem Sie die soeben gespeicherten Passwort-Daten bearbeiten können. Empfehlenswert ist die Aktivierung der Option „AutoLogin“. Wird diese Seite zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgerufen, sorgt dann LastPass dafür, dass der Login im Hintergrund automatisch ausgeführt wird. Mit „Speichern“ wird die Bearbeitung beendet und Sie kehren zur Webseite zurück.

Hinweis: Ist der in Ihrem Browser integrierte Passwort-Manager noch aktiviert, dann erfolgen bei einem Login zwei Speicheraufforderungen, nämlich die von LastPass und die von (beispielsweise) Google Chrome. Der browsereigene Passwortmanager lässt sich jetzt aber bedenkenlos deaktivieren.

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Mit dem Add-On „Ciuvo“ bei der Schnäppchenjagd automatisch Geld sparen

Beim Shopping im Web kann man viel Geld sparen. Vorausgesetzt, man macht sich die Mühe, den Preis des gesuchten Artikels bei verschiedenen Anbietern zu vergleichen. Auch sollte man sich nicht auf die „Niedrigpreis-Versprechen“ der großen Anbieter, wie Media Markt, Saturn, etc. verlassen. Der im Januar in der ARD veröffentlichte „Media-Markt-Check“ machte deutlich, dass der  neu eröffnete Online-Shop in etlichen Fällen nicht günstiger war, als andere Mitbewerber im Netz. Doch die Preisvergleiche kann man auch automatisiert im Hintergrund laufen lassen. Das kostenlose Add-on „Ciuvo 1.3.671“ erledigt dies problemlos.

Die Erweiterung des österreichischen Anbieters „Ciuvo GmbH“ ist kompatibel mit folgenden Internet Browsern:

  • Google Chrome
  • Firefox
  • Opera
  • Internet Explorer
  • Safari

Rufen Sie in Ihrem Browser die Webseite des Anbieters auf (www.ciuvo.com). Klicken Sie auf der rechten Seite auf die für Ihren Browser passende Version, und folgen Sie den Download- und Installationsanweisungen. Ein Browser-Neustart ist nicht nötig.

„Ciuvo“ arbeitet nach der Installation automatisch und vollkommen unsichtbar, ohne  irgendeine Schaltfläche dem Browser hinzuzufügen. Die Erweiterung erkennt Produkte aus Online-Shops automatisch und startet eine Hintergrundsuche nach günstigeren Alternativen. Ist ein positives Ergebnis gefunden, blendet „Ciuvo“ unterhalb der Browser-Adresszeile eine Toolbar mit den alternativen Suchergebnissen ein.

Fährt man mit dem Mauszeiger über die eingeblendete Ciuvo-Toolbar, dann werden zusätzliche Informationen wie Shopname oder Versandkosten sichtbar gemacht.

Natürlich kann es auch hier vorkommen, dass ein Online-Shop nicht vorhanden ist. Da immer an dieser Erweiterung und der Komplettierung der Shopliste gearbeitet wird, kann jeder Nutzer dem Anbieter eine Email mit dem fehlenden Shop zusenden, die dann in einem Update mit berücksichtigt wird.

Die derzeit verfügbaren Shops und Portale, sowie weitere Information über die Funktionsweise der Erweiterung, werden auf der Homepage bereitgestellt.

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Inkognito-Modus bei Internet Explorer, Firefox, Opera und Chrome: Unerkannt und ohne verräterische Spuren im Web surfen

Wenn Sie im Web unterwegs sind, hinterlassen Sie jede Menge Spuren. Alle Browser wie Internet Explorer, Firefox oder dem Opera-Browser speichern munter Cookies, die Adressen der besuchten Webseiten und vieles. Mit ein paar Klicks lassen sich die Spuren wieder löschen – aber wer denkt schon immer daran. Außerdem ist es nicht immer sinnvoll, gleich das komplette Browsergedächtnis zu löschen, nur um einmal unerkannt unterwegs zu sein. Denn nach dem Löschen von Cookies, Verlauf und Cache, sind meist auch wichtige Infos über bereits besuchte Seiten futsch. Dazu gehören auch die Komfortfunktionen wie die (halb)automatische Anmeldung in Foren und Communities. Die elegantere Lösung für die „unsichtbare“ Surftour zwischendurch: der Inkognito-Modus. Den gibt es bei fast allen Browsern.

Wichtig ist der Tarnmodus zum Beispiel beim Kauf von Geschenken. Mit dem Inkognito-Modus – oft despektierlich auch „Porno-Modus“ genannt – setzt der Browser die Tarnkappe auf und bleibt ab sofort unerkannt, sprich: niemand in der Familie kann nachverfolgen, in welchen Shops man unterwegs war und welche Geschenke angeklickt wurden.

Inkognito-Modus bei Google Chrome

In Google Chrome wird der anonyme Modus über die Tastenkombination [Strg][Shift/Umschalten][N] oder über die Schaltfläche mit dem Schraubenschlüssel und den Befehl „Neues Inkognito-Fenster“ geöffnet. Eine andere Möglichkeit: Um beliebige Links direkt im Inkognito-Modus anzusurfen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Link und wählen den Befehl „Link in Inkognito-Fenster öffnen“.

Jetzt erscheint ein neues Browserfenster mit einem kleinen Geheimagenten in der linken oberen Ecke. Der Spion erinnert daran, dass in diesem Browserfenster keine Surfspuren hinterlassen werden. Der Anonymisierer verzichtet zum Beispiel auf das Speichern von Webadressen oder Formulareingeben. Sobald Sie das anonyme Fenster schließen, werden automatisch alle Cookies der Sitzung gelöscht. Nur heruntergeladene Dateien und während der anonymen Sitzung gespeicherte Lesezeichen bleiben erhalten. Für den heimlichen Einkauf von Geschenken ideal.

Tarnmodus im Internet Explorer

Beim Internet Explorer nennt sich der Tarnmodus „InPrivate-Browsen“. Aktiviert wird er mit der Tastenkombination [Strg][Shift/Umschalten][P]. Oder Sie blenden mit [Alt] die Menüleiste ein und rufen den Befehl „Extras | InPrivate-Browsen“ auf. Dass Sie sich im Inkognito-Modus befinden, erkennen Sie  am Hinweis „InPrivate“ vor der Adressleiste.

Privater Tab im Opera-Browser

Um mit dem Opera-Browser spurlos im Web zu surfen, klicken Sie auf die „Opera“-Schaltfläche und wählen den Befehl „Neuer privater Tab“ oder „Neues privates Fenster“. Bei allen privaten Tabs und Fensters zeigt ein das Symbol eines Anhängers aus dem Hotelgewerbe, dass bei dieser Sitzung alle gespeicherten Daten nach dem Schließen des Tabs oder Fensters wieder geschlossen werden.

Privater Modus des Firefox-Browser

Beim Firefox-Browser surfen Sie privat und ohne Spuren, indem Sie auf die orangefarbene Firefox-Schaltfläche klicken und den Befehl „Privaten Modus starten“ klicken oder den Befehl „Extras | Privaten Modus starten“ aufrufen. Im Privatmodus wird die Firefox-Schaltfläche in ein auffälliges lila getaucht. Zudem erscheint vor der Adresszeile ein kleines Maskensymbol.

Auch hier gilt: Im Privat- und Inkognito-Modus wird keine Chronik der besuchten Seiten aufgezeichnet. Dazu gehören auch Sucheinträge, Formulardaten, Cookies, temporäre Internetdateien und Downloads. Lediglich neu angelegte Lesezeichen bleiben auch nach Beenden der Privatsitzung (also dem Schließen des Browserfensters bzw. Tabs) erhalten.

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Webseiten als Lesezeichen auf dem Desktop ablegen

Wenn Webseiten für einen späteren Besuch als Lesezeichen gespeichert werden sollen, stellt sich eine Frage: Im Ordner „Lesezeichen“ oder auf dem Desktop ablegen? Im Ordner „Lesezeichen“ sollten nur Webseiten gespeichert werden, die man regelmäßig besucht und somit längerfristig gespeichert werden sollen. Für kurzfristige Nutzung einer Internetseite kann diese schnell und einfach auf dem Desktop als Lesezeichen abgelegt werden.

Natürlich lässt sich auf diese Weise auch eine Webseite ablegen die man mehrmals am Tag besucht. So geht’s:

Rufen Sie die Webseite in Ihrem Browser auf, klicken Sie auf die Webadresse, und ziehen Sie diese mit gedrückter linker Maustaste auf die Taskleiste. Halten Sie die Maustaste so lange gedrückt bis der Desktop angezeigt wird (1-2 Sekunden)…

…und platzieren das Lesezeichen auf dem Desktop.

Bei Windows 7 ziehen Sie die Webadresse nicht auf die Taskleiste, sondern auf den kleinen senkrechten Balken ganz rechts am Ende der Taskleiste. Auch hier dauert es ein bis zwei Sekunden, bis der Desktop angezeigt wird und Sie das Lesezeichen platzieren können.

Dieser Trick funktioniert mit dem Microsoft Internet-Explorer, dem Mozilla Firefox und Google Chrome. Die Nutzer des Opera-Browsers haben leider hier das Nachsehen.

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Opera Multisuche: Mehrere Suchmaschinen gleichzeitig nutzen

Möchte man seinem Internet-Browser eigene Suchmaschinen hinzufügen, muss man entweder (je nach Browser) ein Add-On herunterladen oder die Suchmaschinen-Verwaltung aufrufen. Hier ist der norwegische Web-Browser „Opera“ mal wieder ein wenig einfacher zu bedienen. Außerdem enthält Opera die Möglichkeit, mehrere Suchmaschinen auf einmal zu nutzen (Multisuche).

Eigene Suchmaschine hinzufügen

Um eine eigene Suchmaschine dem Browser hinzuzufügen, öffnen Sie diese in einem Tab (zum Beispiel www.kostenlos.de). Mit der rechten Maustaste klicken Sie in das leere Suchfeld und wählen im Kontextmenü „Suche erstellen“.

Im nächsten Fenster „Suchmaschine“ ist die URL der Suchmaschine im Feld „Adresse“ bereits automatisch eingetragen. Sie brauchen nur noch im Fenster „Name“ der Suchmaschine den passenden Namen geben. Sie können auch hier den automatisch eingefügten Namens-Vorschlag ändern oder übernehmen. Im Feld „Kürzel“ tragen Sie einen Buchstaben ein, mit dem die Suchmaschinen-Auswahl in der Browser-Adressleiste gesteuert wird. Abschließend bestätigen Sie die Eingaben mit „OK“.

Testen Sie doch mal die soeben hinzugefügte Suchmaschine „Kostenlos.de“. Geben Sie in die Adresszeile des Browsers als erstes das Suchmaschinen-Kürzel „K“ gefolgt von einem Leerschritt ein, und anschließend geben Sie den Suchbegriff (z. B. „iPad“) ein. Während der Eingabe sehen Sie unterhalb der Adresszeile schon die Anzeige, der gewählten Suchmaschine und -begriff. Mit [Enter] wird die Suche gestartet.

Der einzige Nachteil bei der Suchmaschinen-Verwaltung des Opera-Browsers ist, dass sie nur eingeschränkt nutzbar ist. Möchte man die eigene Suchmaschine an die oberste Stelle der Auswahlliste verschieben, so ist das nur über den komplizierten Umweg der Datei „Search.ini“ möglich.

Um die Bearbeitung dieser Datei wesentlich zu vereinfachen, ist das Freeware-Tool „Search Edit“ nötig. Außerdem ist auch nur mit diesem Programm die Erstellung der Multisuche möglich.

Multisuche erstellen

Starten Sie Ihren Opera-Browser, und laden Sie das Tool „Search Edit“ von der der Webseite my.opera.com/SearchEdit/blog herunter.

Nach dem Download schließen Sie den Browser und entpacken die ZIP-Datei in einem leeren Ordner. Starten Sie anschließend das Programm „Search Edit“ mit einem Doppelklick auf die Datei „Start.bat“.

Standardmäßig ist Englisch als Sprache voreingestellt. Um sie zu ändern klicken Sie auf „File | Preferences“…

…und im nächsten Dialog wählen Sie im Aufklapp-Menü „Sprache“ die gewünschte Sprache aus. Klicken Sie anschließend auf „OK“, und beenden Sie das Programm.

Seit der Version 9.0 ist die Konfiguration der Suchmaschinen in zwei „Search.ini“-Dateien aufgeteilt worden. Die Standardeintragungen wie Google, Wikipedia, Bing etc. sind in der „Search.ini“-Datei des Pfades

C:ProgrammeOperalocalede

zu finden.

Die Suchmaschinen, die Sie selbst hinzufügen, werden in der „Search.ini“ des Pfades

C:UsersUsernameAppDataRoamingOperaOpera

gespeichert. Bei Windows XP finden Sie die Datei unter

C:Dokumente und EinstellungenBenutzernameAnwendungsdatenOperaOpera

Beide „Search.ini“-Dateien können mit den nachfolgenden Arbeitsschritten gleichermaßen bearbeitet werden.

Starten Sie das Programm „SearchEdit“ mit einem Doppelklick auf „Start.bat“. Navigieren Sie mit „Datei | Öffnen“ zur der „Search.ini“-Datei, die Sie bearbeiten möchten. Bei späteren Bearbeitungen finden Sie die Datei mit „Datei | Zuletzt geöffnet“ viel schneller.

Im Bearbeitungs-Fenster werden nun alle Suchmaschinen in der Datei „Search.ini“ angegzeigt. Mit den Symbol-Schaltflächen können die einzelnen Suchmaschinen bearbeitet werden. Beispielsweise mit den Pfeiltasten kann die Position eines Suchdienstes in der Anzeige-Liste geändert werden. Generell gilt, dass Änderungen sowie Neuerstellungen von Multisuchen mit der Symbolschaltfläche „Speichern“ abschließend bestätigt werden müssen. Die Änderungen werden bei Opera erst nach einem Browser-Neustart aktiviert.

Für die Einrichtung der Multisuche klicken Sie in der Menüleiste auf „Extras | Multisuchen erstellen“.

Suche in mehreren Tabs

Mit „SearchEdit“ lassen sich zwei verschiedene Arten der Multisuche erstellen. Die erste Möglichkeit ist die Suche in mehreren Tabs. Hier werden, nachdem die Multisuche gestartet wurde, für jedes Suchergebnis ein Tab geöffnet. Als erstes aktivieren Sie die gleichnamige Option, wählen anschließend in der Rubrik „Aktivieren“ die gewünschten Suchdienste aus, vergeben dieser Multisuche einen Namen sowie ein Kürzel und bestätigen die Eingaben mit der Schaltfläche „Multisuche erstellen“.

Leider funktioniert die „Suche in mehreren Tabs“ ab Version 10.5 nicht mehr. Wenn Sie diese Mehrfachsuche trotzdem einrichten, wird nur das Ergebnis der ersten Suchmaschine im neuen Tab angezeigt.

Suche in einem Tab mit mehreren Frames

Diese Suche ermöglicht eine Darstellung mit zwei und/oder vier Suchmaschinen. Die Ergebnisse werden im Split-Sceen-Verfahren dargestellt. Nutzen Sie aber mehr als vier Suchmaschinen für ein Thema, empfiehlt es sich zusätzliche Multisuchen zu erstellen.

Für das „Split-Screen-Verfahren“ wählen Sie im Fenster „SearchEdit-Multisuchen“ die Option „Suche in einem Tab mit mehreren Frames (2 oder 4 Suchmaschinen)“. Der darunterliegende Bereich mit der Tabelle „Frame | #Suchmaschine“ wird aktiviert. Im Feld „#Suchmaschine“ wählen Sie über die Pfeilschaltflächen die Suchmaschinen aus, die an der links beschriebenen Position des Ergebnis-Bildschirms erscheinen sollen. Vergeben Sie auch hier dieser Multisuche einen Namen und legen das entsprechende Kürzel  fest. Beenden Sie dieses Fenster mit „Multisuche erstellen“, und beenden Sie die Eingaben im Hauptfenster mit der Symbolschaltfläche „Speichern“.

Nach dem Browser-Neustart können Sie, wie mit einer normalen Rechtsklick-Suche, den Suchbegriff markieren und nach einem Rechtsklick auf diese Markierung im Kontextmenü „Suche mit | Multisuche“ den Suchvorgang starten.

„Multisuche“ steht stellvertretend für den von Ihnen vergebenen Namen der Multisuche.

Das Ergebnis der „Split-Screen“ Multisuche sieht dann so aus…

…und jeder Frame ist wie eine normale Webseite bedienbar.

Fazit: Auch wenn sich die Bearbeitung der Datei „Search.ini“ kompliziert anhört, was sie aber wirklich nicht ist,  erleichtert es die Websuche erheblich.

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Opera: Die Gültigkeitsdauer der Anmeldedaten von Internetseiten ändern

Viele Betreiber von Internetseiten mit Anmelde-Möglichkeiten wie Auktionsplattformen (Ebay) oder Online-Shops bieten die Option „Eingeloggt bleiben“. Die Gültigkeitsdauer dieser Option legt der Betreiber/Anbieter der Webseite fest. Bei Ebay beispielsweise bleibt man in der Regel 24 Stunden angemeldet, bis das System den automatischen Logout aktiviert und die Sitzung beendet. Mit dem Opera-Browser ist es aber möglich, auf dieses „Verfallsdatum“ Einfluss zu nehmen.

Gültigkeit von Logins selbst festlegen

Die Gültigkeitsdauer wird durch ein Cookie auf dem Computer des Anwenders gespeichert und somit können Sie es auch mal „gegen“ den Anbieter verwenden. Und das geht so:

1. Starten Sie den Opera-Browser, klicken Sie auf den Button „Opera“ und wählen im Kontextmenü „Einstellungen | Einstellungen“.

2. Im Fenster „Einstellungen“ wählen Sie das Register „Erweitert“ aus, anschließend im linken Navigationsbereich die Kategorie „Cookies“ und klicken dort auf die Schaltfläche „Cookies verwalten“.

2. Im nächsten Fenster „“Cookie-Manager“ suchen Sie das „Anmelde-Cookie“ der gewünschten Webseite. Um die Cookies einer Webseite schnell zu finden, geben Sie einfach den Webseiten-Namen (in diesem Beispiel Ebay) in den Filter ein.

Da die Webseiten meistens mehrere Cookies auf Ihrem Rechner speichern, werden Sie mehrere Cookies kontrollieren müssen, bis das Richtige gefunden ist. Bei Ebay verbirgt sich das benötigte Cookie hinter dem Namen „cid:“ gefolgt von einem alphanumerischen Code. Markieren Sie das Cookie und klicken auf die rechte Schaltfläche „Bearbeiten“.

3.  Das richtige Cookie erkennt man an dem Datum und der Uhrzeit im Bereich „Läuft ab“. Je nach Webseite kann der Wert zwischen 15 Minuten und mehreren Tagen liegen. Ist dort allerdings ein Datum eingetragen, dass ein Jahr oder mehr in der Zukunft liegt, handelt es sich um ein allgemeines Cookie. Das gleiche gilt, wenn im Bereich „Läuft ab“ kein Eintrag vorhanden ist. Ändern Sie nun den Wert bei „Läuft ab“, und bestätigen Sie die Änderung mit „OK“. Achten Sie auch darauf, das gleiche Datums- und Uhrzeitformat zu verwenden.

Beenden Sie alle anderen offenen Dialogfenster mit „Schließen“, beziehungsweise mit „OK“.

Hinweis: Aus Sicherheitsgründen sollten Sie die Login-Zeiten beim Online-Banking nicht ändern. Normalerweise erfolgt bei den Banken das automatische Logout nach ca. 15 Minuten.

Die Änderung der „Mindesthaltbarkeit“ können Sie ab der Opera Version 8.x durchführen.

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Opera ab Version 10.5: Deaktivierte rechte Maustaste erneut freigeben, JavaScripts austricksen

Viele Nutzer des norwegischen Browsers Opera haben sicherlich schon mal festgestellt, dass die rechte Maustaste bei verschiedenen Webseiten deaktiviert ist. Meistens nutzt man diese Maustaste, um Textpassagen oder Fotos aus einer Seite herauszukopieren. Die Betreiber dieser Webseiten nutzen JavaScript um schützenswerte Inhalte zu sichern. Ebay beispielsweise, nutzt diese Funktion um Benutzerdaten wie Bankverbindungen zu sichern. Opera kann diese Skripte deaktivieren und dadurch die rechte Maustaste wieder nutzbar machen.

So einfach aktiveren Sie wieder die rechte Maustaste:

1. Starten Sie Opera, und klicken Sie auf den Opera-Button. Im Kontextmenü wählen Sie „Einstellungen | Einstellungen“.

2. Im Dialogfenster „Erweiterungen“ wechseln Sie zum Register „Erweitert“ und wählen im linken Bereich die Kategorie „Inhalte“ aus. Lassen Sie im großen Bereich die Option „JavaScript aktivieren“ eingeschaltet, und klicken Sie stattdessen auf den daneben liegenden Button „JavaScript-Optionen“. Im neuen Fenster deaktivieren Sie dann die Option „Kontextmenü-Ereignisse durch Skripte zulassen“.

3. Bestätigen Sie beide offenen Dialogfenster mit „OK“, um die Einstellungen zu speichern.

Nur für bestimmte Seiten

Der Nachteil an dieser generellen Änderung ist, dass damit bei einigen Webseiten, die mit diesen Skripten weitere Optionen im Kontextmenü bereitgestellen, dann ebenfalls nicht angezeigt werden. Doch auch für diesen Fall gibt es eine Lösung: Die Deaktivierung der JavaScripte nur für bestimmte Webseiten.

Die Änderungen für einzelne Webseiten werden im Opera gespeichert, damit bei einem neuen Besuch der Seite, die Skripte nicht wieder deaktiviert werden müssen.

Rufen Sie im Opera-Browser die entsprechende Internetseite auf, und wählen Sie folgenden Pfad: Mit einem Klick auf den Opera-Button öffnen Sie das Kontextmenü und wählen „Einstellungen | Schnelleinstellungen | Seitenspezifische Einstellungen“. Im folgenden Fenster deaktivieren Sie die bereits bekannte Option  „Kontextmenü-Ereignisse durch Skripte zulassen“.

Nun nur noch mit „OK“ die Änderung bestätigen, damit bei einem erneuten Besuch der Seite die Einstellung nicht noch einmal vorgenommen werden muss. Jetzt müssen Sie nur noch entscheiden, welche der beiden Möglichkeiten Sie anwenden möchten. 

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Opera: Schneller zurückblättern dank Cache-Optimierung

Der Opera-Browser ist zwar schon ziemlich schnell, aber speziell das Zurückblättern von Webseiten kann noch beschleunigt werden. Standardmäßig lädt Opera die bereits besuchten Internetseiten beim zurückblättern jedes mal neu. Schneller geht es aber, wenn bereits besuchte Webseiten aus dem Cache geladen werden. Das kann aber mit ein paar einfachen Klicks in den User-Einstellungen geändert werden.

Diese Standardeinstellung kann ab Version 10.0 wie folgt geändert werden:

1. Starten Sie den Opera-Browser, geben Sie in die Adresszeile „opera:config“ ein,  und drücken Sie die [Enter] Taste.

2. Suchen Sie nun die Schaltfläche „User Prefs“.

3. Ein Klick auf diese Schaltfläche öffnet ein Drop-Down-Menü, in dem Sie zum Eintrag „History Navigation Mode“ scrollen.

4. Der Eintrag „History Navigation Mode“ enthält standardmäßig den Wert „1“. Ändern Sie den Wert mit den Pfeil-Schaltflächen oder per Direkteingabe auf „3“.

5. Scollen Sie bis zum Ende der Liste, bestätigen die Änderung mit „Speichern“ und das nachfolgende Dialogfenster mit „OK“.

6. Führen Sie einen Opera-Neustart durch, damit die Änderung wirksam wird. Ab sofort blättert Opera schneller zurück, da die Seite nicht mehr neu geladen, sondern direkt aus dem Cache geholt wird.