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KFZ-Versicherungen Grenzwertrechner: Ab wann sollte ein Schaden selbst bezahlt werden?

Ob kleine Delle oder Totalschaden: „Das zahlt doch die Versicherung“ werden hier viele Autobesitzer sagen. Das stimmt, die Versicherung übernimmt problemlos die meisten Schäden – bei einer Vollkaskoversicherung sogar auch selbst verschuldete Schäden. Doch Vorsicht: Die Schadensregulierung – ob 1 Euro oder 100.000 Euro – lässt sich die KFZ-Versicherung teuer bezahlen; über die Rückstufung in der Schadensfreiheitsklasse (SF). Die sorgt für höhere Versicherungsbeiträge – und das über Jahre hinaus. Oft dauert es 20 Jahre und mehr, bis wieder die SF-Klasse erreicht ist, die man ohne Unfall innehätte. Oft lohnt es sich daher, den Schaden lieber selbst zu zahlen. Dabei ist es wichtig zu wissen, bis zu welcher Schadenshöhe der Schaden besser selbst bezahlt wird. Jetzt gibt es hierzu im Internet eine praktische Übersicht.

Die Zeitschrift FINANZtest hat spitz nachgerechnet und die Rückstufungen von 126 KFZ-Versicherungen untersucht. Damit lässt sich anhand von Haftpflicht- und Kaskoschäden genau ausrechnen, ob der Schaden besser selbst oder durch die Versicherung reguliert wird.

Das Ergebnis ist oft verblüffend. Ein Beispiel: Ein Autofahrer, der bereits in der Schadensfreiheitsklasse 11 eingestuft ist (11 Jahre unfallfreies Fahren), bei der Allianz Optimal versichert ist, und etwa 500 Euro Jahresbeitrag in der Haftpflichtversicherung zahlt, sollte alle Schäden bis 1.500 Euro besser selbst zahlen. Bei Schäden unter 1.500 Euro würde durch die Rückstufung in eine schlechtere Schadensfreiheitsklasse der Versicherungsbeitrag in den Folgejahren höher sein als der beglichene Schaden. Oft dauert es über 20 Jahre, bis der Unfallverursacher wieder die Schadensfreiheitsklasse erreicht hat, den er ohne Unfall hätte.

Bis zu welchem Schaden Sie bei Ihrer Versicherung die Regulierung besser selbst übernehmen zeigt Ihnen der kostenlose Grenzwertrechner der Stiftung Warentest. Hier müssen Sie nur die Versicherung, die Schadensfreiheitsklasse, bei Vollkaskoversicherungen die Höhe der Selbstbeteiligung sowie den Jahresbeitrag eingeben – schon sagt Ihnen der Rechner, bis zu welcher Schadenssumme Sie besser selbst zahlen; jeweils getrennt für Haftpflichtschäden und Vollkaskoschäden. Fragen wie „Soll ich den Schaden die Versicherung zahlen lassen?“ lassen sich damit innerhalb weniger Mausklicks beantworten.

>> Hier gibt es den Grenzwert-Rechner als kostenlosen Download

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Sparprodukte: für jeden das richtige Modell

Europaweit sparen die Deutschen nach wie vor am meisten. Dies hängt mit großer Sicherheit mit der Mentalität zusammen, sich in allen Belangen für die Zukunft abzusichern, was auch der Grund ist, warum Versicherungen in keinem Land so boomen wie in der Bundesrepublik. Kein Wunder also, dass viele Banken online ihre vielfältigen Sparprodukte präsentieren, mit denen Geld gewinnbringend angelegt werden kann.

Aus einem Artikel der Welt-Zeitung vom Oktober des letzten Jahres ging hervor, dass sich die deutschen Spargewohnheiten innerhalb der letzten drei Jahre deutlich verändert haben. Während früher noch das klassische Sparkonto, der Sparfonds und der Bausparvertrag beliebt waren, scheint heute eine gewisse Müdigkeit aufgrund niedriger Zinsen zu herrschen. Dabei „versauert“ eine Menge Geld bei niedrigen Zinsen auf Girokontos, die wenig gewinnbringend sind. Die Rücklagen werden zudem auch noch in teilweise sehr teure Lebensversicherungen investiert, anstatt sie in VL-Sparmöglichkeiten oder Festzinskontos anzulegen.

Daher lohnt es sich definitiv, sich als Kunde umzuschauen, welche Spar-Optionen die gewinnbringendsten sind. Während beispielsweise eine Filialbank auch einen persönlichen Service anbietet und dafür die Zinsen eventuell ein wenig unterschlägt, gibt es diesen Faktor bei der Direktbank nicht. Besonders diese Banken finden sich in zahlreichen Sparvergleichen im Internet wieder, da sie ihr komplettes Angebot online abwickeln und daher auch transparent sein müssen.

Pig bank and money

Wofür die Deutschen ihr Geld ausgeben

Im Konsum ist Deutschland recht uniform. Über die letzten Jahre hat sich gezeigt, dass die Einwohner der Republik weiterhin das meiste Geld für das Wohnen ausgeben (hier wäre der Bausparvertrag das „Gesparte“), dicht gefolgt von den Verkehrsausgaben (Autoanschaffung, Benzinkosten, Ausgaben für das öffentliche Nah- und Fernverkehrsnetz). Anschließend folgen die Ausgaben für Nahrungsmittel. Besonders stark ist jedoch der Bereich der Unterhaltungselektronik geworden. Egal ob Smartphone, Flachbildfernseher oder Digitalkameras: Die wirtschaftlichen Wellen, die die IFA Jahr für Jahr schlägt, könnten für die Hersteller und Vermarkter nicht lukrativer sein. Weit abgeschlagen folgen Versicherungs-, Steuer- und Sozialabgaben. Insgesamt spart der Durchschnittsbürger also weniger und vor allem weniger ertragbringend, während er weiterhin für viele Konsumgüter Geld ausgibt.

Wer sich jedoch gewinnbringend absichert und flexibel kalkuliert (mit mehr als nur der Versicherungspolice, dem Giro und dem Sparkonto), kann den Lebensstandard erhalten und Rücklagen für die Zukunft kreieren.

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Finanzen Geld & Finanzen

Änderung bei der Kfz-Steuer ab Februar 2014

Nordrhein-Westfalen gehört ab dem 14. Februar 2014 neben Bremen und Niedersachsen zu den Vorreitern in Sachen Kfz-Steuer. Sie wird ab diesem Zeitpunkt nicht mehr von den Finanzämtern festgesetzt und eingetrieben. Nach und nach wird die Kraftfahrzeug-Steuer dann vom Zoll erhoben und eingezogen.

Da schon seit dem Jahr 2009 die Kfz-Steuer nicht mehr den betreffenden Bundesländern zugute kommt, muss sich nun eine Bundesbehörde um die Erhebung und Eintreibung kümmern. Diese Aufgabe wurde daher der Zollverwaltung übertragen.

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Wir als Verbraucher werden von dieser Umstellung allerdings nicht viel merken, da fast alles beim Alten bleibt. Die Zulassungsstellen der Kommunen bleiben weiterhin Ansprechpartner für die Kfz-Steuer, die bisher erteilten Einzugsermächtigungen werden von den Finanzämtern automatisch an die Zollbehörde weitergeleitet.

Neue Unterlagen müssen die Autohalter auch nicht vorlegen. Bei einer Zulassung oder einer Ummeldung ändert sich lediglich die Einzugsermächtigung, die als SEPA-Lastschrift erfolgen muss. Der Zahlungsverkehr an sich ist aber ein anderes Thema.

Alle bisherigen Steuerbescheide und -nummern bleiben weiterhin gültig. Auch Vergünstigungen wie ein Parkausweis für Schwerbehinderte müssen nicht erneuert werden. Für später erteilte Schwerbehindertenausweise sollte man zunächst telefonisch seine Zulassungsstelle kontaktieren oder dessen Webseite aufrufen.

Optisch tritt der Zoll spätestens dann in Erscheinung, wenn man nach der Abbuchung der Kfz-Steuer auf seinen Kontoauszug blickt.

Kfz-Halter, die Ihre Steuern „per Hand“ überweisen, müssen eine neue Bankverbindung verwenden. Auskunft darüber erteilt Ihr zuständiges Finanzamt

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…oder die zuständige Zollbehörde.

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Eins ist noch bei der anstehenden Umstellung der Kfz-Steuer zu beachten. Bei bundesweit circa 60 Millionen angemeldeten Fahrzeugen kann die Umstellung sowie eventuelle Steuererstattungen etwas länger dauern. Der Transfer einer solchen Datenmenge kann nun mal nicht auf Knopfdruck geschehen.

Der vierstufige Zeitplan

Aus diesem Grund wird die Umstellung gestaffelt starten. Ab dem 14. Februar starten Nordrhein-Westfalen, Bremen und Niedersachsen.

Ab März 2014 stellen Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein um.

Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland folgen im April 2014; das Schlusslicht bilden dann im Mai 2014 Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Rund um die Umstellung hat die Zollbehörde ab Februar eine zentrale Auskunftsstelle eingerichtet, die alle Fragen beantworten kann. Fragen zu einem Steuerbescheid können aber erst beantwortet werden, wenn Ihr zuständiges Hauptzollamt die Besteuerung bereits vorgenommen hat.

  • Informations- und Wissensmanagement Zoll
  • Telefon: 0351 / 44834 – 550
  • E-Mail: info.kraftst@zoll.de

Umfassende Informationen können auch auf der Webseite des Zolls nachgelesen werden.

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SEPA wird verschoben: Neuer Stichtag ist der 01. August 2014

Das Chaos rund um die SEPA-Umstellung war der EU-Kommission dann wohl doch zu groß. Die SEPA-Umstellung sollte eigentlich bis zum 01. Februar 2012 über die Bühne sein. Erfreuliche Nachricht für viele Firmen und Shopbetreiber, die mit der Umstellung noch hinterherhinken: die Übergangsfrist zur Umstellung auf das neue SEPA-Verfahren wurde um weitere sechs Monate verlängert. Der neue Stichtag für die endgültige Umstellung ist jetzt der 01. August 2014.

Darum wird die SEPA-Frist verlängert

Die EU-Kommission informiert in einer Pressemitteilung über den neuen Stichtag. Grund für die verlängerte Frist: Die EU-Kommission möchte mit der Maßnahme das Risiko einer Unterbrechung des nationalen und internationalen Zahlungsverkehrs minimieren. Da laut Kommission die Umstellung bislang noch nicht im gewünschten Ausmaß umgesetzt wurde und Probleme im Zahlungsverkehr drohten, wurde die Frist um sechs Monate auf den 01. August 2014 verlängert.

Weitere Informationen zu SEPA und die Umstellung finden Sie hier:

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Finanzen

Gewinne beim Lotto maximieren

Jeder weiß es, und trotzdem machen es jede Woche Millionen von Menschen: Lotto spielen, obwohl die Chancen auf einen „Sechser“ oder Jackpot verschwindend gering ist. Genauer gesagt: Beim „6 aus 49“ stehen die Chancen auf einen „Sechser“ bei 1 zu 15.537.573, für den Jackpot mit Sechs Richtigen plus Superzahl sogar bei 1 zu 139.838.160. Und trotzdem reizt das Lottospiel jede Woche aus Neue.

Dubioses Lottosystem

Bei der Suche nach dem Lottoglück haben sich rund um das Lottospiel zahlreiche „Geheimtipps“ und „Todsichere System“ entwickelt. Die Lottosysteme sollen mit ausgeklügelten Mechaniken die Regeln der Mathematik außer Kraft setzen und die Chancen erhöhen. Mit ein wenig gesundem Menschenverstand ist jedoch klar: Gewinner solcher Geheimsysteme sind einzig und allein die Anbieter selbst.

Das Lottospiel lässt sich auch mit einem Lotto-System nicht austricksen. Generell gilt:

– Es spiel keine Rolle, welche Zahlenkombination Sie tippen. Alle Kombinationen sind gleich wahrscheinlich. Es gibt keine Zahlenkombination die besonders wahrscheinlich oder unwahrscheinlich ist. Auch die Kombination 1, 2, 3, 4, 5 und 6 ist genau so wahrscheinlich wie jede andere auch.

– Es spielt keine Rolle, ob Sie immer die gleiche Zahlenkombination tippen oder bei jeder Ziehung eine andere.

– Es spielt keine Rolle, welche Zahlen bisher besonders oft gezogen wurden. Dass eine in der Vergangenheit bereits oft gezogene Zahl bei der nächsten Ziehung gezogen wird, ist genauso wahrscheinlich wie jede andere Zahl. Nur weil die 7 in den letzten fünf Ziehungen vorkam, ist es bei der nächsten unwahrscheinlich, dass sie noch einmal gezogen wird. Die Lostrommel hat kein Gedächtnis.

– Es lassen sich keine Zahlen berechnen, deren Ziehungswahrscheinlichkeit höher oder geringer als die anderer Zahlen ist.

– Für den Hauptgewinn ist nahezu egal, ob Sie für eine einzige Ziehung viele Tipps abgeben oder für viele Ziehungen je einen einzigen.

– Es gibt keine mathematischen (oder andere) Methoden, das Ziehungsergebnis vorherzusagen.

– Die letzte Ziehung beeinflusst in keinster Weise die nächste Ziehung. Aus den Zahlen der letzten Ziehung lassen sich weder eine Vorhersage für die nächste Ziehung ableiten noch bestimmte Zahlen ausschließen.

Wer trotzdem an Lottosysteme glaubt, kann sein Glück mit Lotto-Software versuchen. Die Lottosoftware wie „Lotto 2.0“ oder „Lotto spielen“ versuchen, mit eigenen System die Gewinnchancen zu erhöhen. Die beliebtesten Lottosysteme für den PC gibt’s hier:

Lotto-Programme für den Rechner

Gewinne maximieren

Hält man sich die geringen Gewinnchancen vor Augen, lautet der heißeste Tipp fürs Lottospiele, einfach auf Lotto zu verzichten und den Spieleinsatz zu sparen. Aber Hand aufs Herz: Wer hat beim Lottospielen schon die geringen Chancen im Blick? Schließlich kann es einen auch selbst treffen. Wer trotzdem auf die sechs Kreuzchen nicht verzichten möchte, sollte wenigstens dafür sorgen, dass im Falle eines „Treffers“ der Gewinn möglichst hoch ist.

Denn das geht tatsächlich: Wenn Sie „richtig“ tippen können Sie im Gewinnfall einen möglichst hohen Gewinn einstreichen. Der Trick ist ganz einfach. Vermeiden Sie Zahlen, die besonders häufig getippt werden. Bei Kombinationen mit Geburtstagen oder Mustern auf dem Schein müssen Sie sich den Gewinn mit besonders vielen Mittippern teilen. Da die Chancen bei allen Zahlen gleich ist, sollten Sie für einen hohen Gewinn folgende Tipphinweise beachten:

– Eine der häufigsten getippten Zahlen ist die 19, da sie häufig für das Jahrhundert eines Geburtstags – etwa 1970 – verwendet wird.

– Ebenso häufig sind bei Tipps die Zahlen zwischen 1 und 12 für die Monate eines Geburtstags

– Sehr beliebt sind auch Tipps mit Zahlen zwischen 1 und 31 für den Tag im Monat eines Geburtsdatums

Daraus ergibt sich: Zahlen ab 32 werden beim Lotto deutlich seltener getippt. Wenn Sie im Gewinnfall Ihren Gewinn maximieren und mit möglichst wenigen Mittippern teilen möchten, setzen Sie auf Zahlen ab 32. Diese besitzen die absolut gleiche Wahrscheinlichkeit wie alle anderen Zahlen auch – egal ob für Dreier, Sechser oder Jackpot. Mit dem einzigen Unterschied, dass der Gewinn (fast) ausschließlich Ihnen gehört. Simpel, aber effektiv.

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Verbraucherzentrale warnt vor Gewinnmitteilungen Hamburger Rechtsanwalts- und Notarkanzleien

Derzeit flattern in hunderte Haushalte Schreiben von angeblichen Rechtsanwalts- und Notarkanzeilen ins Haus, die einen Gewinn in Höhe von 65.000 Euro versprechen. Die Schreiben sehen seriös aus, es gibt sogar eine funktionierende Rückrufnummer. Trotzdem ist alles frei erfunden und Humbug.

Rückrufnummer mit geschultem Personal

Im seriös aufgemachten Schreiben teilen die Hamburger Rechtsanwaltskanzleien, man habe im Rahmen einer Verlosung von Versand- und Verlagshäusern den Hauptgewinn erzielt.

Allerdings gebe es ein klitzekleines Problem: der versiegelte Geldkoffer mit den 65.000 Euro müsse zuerst aus der Schweiz überführt werden. Und um die Zollgebühren und die Identität des Gewinners festzustellen, müssen zuerst 750 Euro vorab überwiesen werden. Um alles einfacher zu machen, ist sogar das fertig ausgefüllte Überweisungsformular mit dabei.

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Das gefälschte Schreiben stammt von einer der folgenden frei erfundenen Rechtsanwalts- und Notarkanzleien:

  • Lehmann & Becker
  • Brown & Schmitz
  • Franken & Bresser

Die Anschreiben wirken sehr seriös und sind zusätzlich mit den Wappen von Nordrhein-Westfalen oder Hamburg geschmückt. In einigen Schreiben gibt es sogar eine Rückrufnummer. In anderen Betrugsfällen sind die Rückrufnummer gefälscht und führen ins Leere. Diesmal waren die Fälscher cleverer: wer zurückruft, landet bei gut geschultem Personal, das mit seriös klingenden Argumenten darlegt, dass alles rechtmäßig sei.

Das rät die Verbraucherzentrale

Unser und der Rat der Verbraucherzentrale: auch wenn das Schreiben noch so seriös wirkt, sollten Sie bei derartigen Gewinnversprechen immer misstrauisch sein. Spätestens bei der Aufforderung vorab Geld zu überweisen, sollten die Alarmglocken schrillen. Gehen Sie niemals auf solche Gewinnbenachrichtigungen ein und überweisen Sie keinesfalls vorab Geld.

Um den Betrügern das Handwerk zu legen, wenden Sie sich am besten an Ihre örtliche Verbraucherzentrale (eine Liste aller Verbraucherzentralen in der Umgebung finden Sie unter www.verbraucherzentrale.de) oder die örtliche Notarkammer. Melden Sie den Fall zudem der Bundesnetzagentur, damit die betrügerischen Telefonnummern schnellstmöglich abgeschaltet werden.

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Finanzen Geld & Finanzen Lifestyle & Leben

Steuern sparen: Haushaltshilfe reduziert die Steuerlast

Schwarzarbeit lohnt sich nicht bei diesen Bedingungen, wenn man beispielweise eine Pflegekraft oder eine Haushaltshilfe beschäftigt. Die Anmeldung bei der Minijobzentrale ist einfach und man braucht nur ein Formular und die eigen Steuernummer. Es gibt einen monatlichen Maximallohn von 450 Euro und die Sozialabgaben von 65 Euro zusätzlich, das ist aber dann legalisiert. Das schafft erstens ein gutes Gefühl und zweitens noch einen Steuervorteil, der sich in bare Münze umwandelt. Eine Haushaltshilfe, die offiziell angemeldet ist, kann unter Umständen preiswerter sein als eine schwarz beschäftigte Person. Bei einer Lohngrenze von 300,– Euro ist die Steuerentlastung genauso hoch wie die Ausgaben für die legale Haushaltskraft.

Was man beachten sollte

Wenn die Haushaltshilfe noch eine feste Anstellung in einem Hauptberuf hat, dann darf diese Person nur einen Nebenjob mit 450,– Euro im Monat haben. Dann gilt die günstige Regelung mit dem Steuervorteil. Hat die Hilfskraft bereits andere Nebenjobs, die die Grenze von 450,– Euro zusammen übersteigen, dann kann man die günstige Regelung leider nicht nutzen. Das ist wichtig und die Angaben, die die Hilfskraft bei der Anstellung macht, müssen stimmen.

Die Online Anmeldung ist einfach

Die Anmeldung kann man online erledigen, indem man bei der Seite Haushaltsscheck.de der Minijobzentrale das Anmelde-Formular herunterlädt, die Daten wie eigene Steuernummer, die Daten der Hilfskraft, Name und Sozialversicherungsnummer hier eingibt und noch die Höhe des voraussichtlichen monatlichen Verdienstes einträgt. Das ist dann schon alles – ganz einfach und bequem und vor allem legal.

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Rentenversicherung für die Hilfskraft ja oder nein

Dann gibt es noch eine wichtige Frage, die die Hilfskraft betrifft. Vielleicht möchte die Haushaltshilfe ihre Rentenanwartschaften noch aufstocken. Dazu muss die Hilfskraft erklären, dass sie auf Teile ihres Lohnes verzichtet. Das sollte die Hilfskraft mit ihrer zuständigen Rentenkasse klären. Pauschal bezahlt man hier als Arbeitgeber 14,44 % vom Lohn. Diesen Betrag muss man an die Rentenversicherung abführen, das ist aber auch einfach, denn es wird eine Einzugsermächtigung verlangt.

Am Jahresende gibt es eine Belohnung

Als Arbeitgeber, der man dann ist, bekommt man eine Jahresbescheinigung von der Minijob Zentrale, die man im Anschluss bei seiner Steuererklärung verwenden kann. Mit diesen aufgeführten Kosten, die in dem Jahr entstanden sind, verringert man seine Steuerlast um insgesamt 20% beziehungsweise um einen Maximalbetrag von 510,– Euro. Das ist der Vorteil bei einer Legalisierung.

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Finanzen Lifestyle & Leben

Tipps für Lottospieler

Die Wahrscheinlichkeit, beim Lotto den Jackpot zu knacken, ist verschwindend gering, aber sie ist vorhanden. Wer die 1:140.000.000 Chance nutzen möchte, sollte mit einem System vorgehen, denn jeder Schein kann theoretisch ein Volltreffer sein.

Wann und wie man spielen sollte

Wer mal Lotto spielen möchte, sollte das Ausfüllen des Scheins im Internet üben, sodass es an der Kasse im Lotto-Laden nicht zum bösen Erwachen kommt. Nicht selten werden nämlich die verschiedenen Scheine verwechselt. Außerdem ist nicht jeder Verkäufer dazu bereit, den Kunden ständig die Regeln beim Ankreuzen zu erklären. Spielen sollte man vor allem, wenn der Jackpot nach mehreren Ziehungen immer noch nicht vergeben wurde, denn nach 14 nicht geknackten Ausspielungen wird die komplette Summe in der nächst niedrigeren Gewinnklasse vergeben. So hat man eine größere Chance auf einen Gewinn. Die wird durch eine Tipp-Gemeinschaft zusätzlich gesteigert, denn die Beteiligung an mehreren Tippreihen erhöht logischerweise die Wahrscheinlichkeit eines Sechsers. Jedoch muss der Gewinn dann auch mit anderen geteilt werden. Sollte man Probleme damit haben, beim Ausfüllen des Scheins selbst kreativ tätig zu werden, gibt es auch Computerprogramme, die das für die Lottospieler erledigen. Die Chancen auf einen Gewinn verbessern die Programme zwar nicht, aber damit lassen sich die Lottoscheine bequem zu Hause am PC ausfüllen. Möchte man die Zahlen selbst ankreuzen, gibt es Einiges zu beachten.

Lottoschein / Lotto ticket

Was man tippen sollte

Die Diagonale, die auf dem Tippfeld von links oben nach rechts unten verläuft, ist die beliebteste Zahlenreihe. Fast genau so begehrt ist auch die Diagonale, die von rechts oben nach links unten verläuft. An dritter Stelle folgt die Vertikale, die rechts oben mit der Zahl 7 beginnt und am rechten Rand des Feldes verläuft. Da die Zahlenreihen von vielen Spielern getippt werden, ist die Wahrscheinlichkeit eines großen Gewinns sehr gering – somit sollte man diese Musterreihen vermeiden. Wenn die Differenz zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zahlen immer konstant ist, entsteht eine arithmetische Reihe. Solche Muster werden ebenfalls überdurchschnittlich häufig getippt. Grundsätzlich bringen also Zahlenreihen kein Glück. Tippreihen, die sich aus Geburtstagsdaten ergeben, sind nicht minder gefragt. Es ist nicht verwunderlich, dass die Zahl 19 – geboren neunzehnhundert – die beliebteste Tippzahl ist. Das bedeutet, dass solche Tippreihen mit Geburtstagszahlen gemieden werden sollten. Da die Wahrscheinlichkeit, dass eine Zahlenreihe zweimal ausgespielt wird, sehr gering ist, sollte man auch bereits ausgespielte Gewinnreihen nicht tippen. Viele Lottospieler setzen außerdem auf Reihen mit benachbarten Zahlen. Dadurch reduziert sich natürlich der mögliche Gewinn. Man sollte also benachbarte Zahlen nicht ankreuzen und stattdessen zu unzusammenhängenden Zahlenreihen tendieren.