Kategorien
Beruf Geld & Finanzen Recht

So viel dürfen Rentner hinzu verdienen

In Zeiten stagnierender oder sinkende Renten, empfiehlt es sich für viele Rentner, ein paar Euro dazuzuverdienen. Stellt sich die Frage, wie viel man als Rentner zusätzlich zur Rente verdienen darf. Wann sind die Obergrenzen erreicht?

Ganz einfach:

Altersrentner über 65 Jahren:
Als Altersrentner über 65 können Sie beliebig viel dazu verdienen. Auf die Rente hat das keine Auswirkungen. Weder wird die Rente gekürzt, noch muss der Job bei der Rentenversicherung gemeldet werden.

Doch aufgepasst: Liegen die Einkünfte über 400 Euro pro Monat, sind sie steuerpflichtig. Zudem fallen dann auch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung an.

Altersrenter unter 65 Jahren:
Sind Sie als Altersrentner unter 65 Jahren alt, dürfen Sie als Vollrentner maximal 350 Euro pro Monat dazu verdienen. Zweimal pro Jahr darf es auch mehr sein. In zwei Monaten im Jahr sind 700 Euro pro Monat möglich.

Bleiben Sie unterhalb der Grenzen, bleibt die Rente unangetastet. Liegen Sie jedoch nur einen Euro darüber, kann die Rente gekürzt werden. Sie zählen dann als sogenannter Teilrentner (siehe unten).
Hinweis: Die Höchstgrenzen können sich von Jahr zu Jahr ändern. Aktuelle Infos erhalten Sie kostenlos beim Deutschen Rentenversicherung Bund unter der kostenfreien Rufnummer 0800 999 1919.

Teilrentner/innen:
Wer als Rentner unter 65 Jahren die o.g. Höchstgrenzen überschreitet, muss den Verdienst bei der Rentenversicherung anmelden. Zudem erhalten Sie dann nur noch eine sogenannte Teilrente.

Wichtig: Die genaue Höhe des maximal erlaubten Zuverdienstes wird für jeden Rentner individuell berechnet. Daher empfiehlt es sich, vor der Annahme eines Jobs die individuelle Höchstgrenze berechnen zu lassen. Je nach Verdienst kann die Rente dabei um bis zu zwei Drittel gekürzt werden.

Erwerbsminderungsrente:
Als Bezieher einer Erwerbsminderungsrente liegt die Höchstgrenze fürs Hinzuverdienen bei 350 Euro im Monat; zweimal im Jahr dürfen es auch 700 Euro pro Monat sein. Liegt der Verdienst höher oder handelt es sich um eine regelmäßige Beschäftigung, kann der Rentenanspruch drastisch gemindert werden.

Witwenrentner:
Auch als Witwenrentner/in können Sie eine zusätzliche Tätigkeit aufnehmen. Hierbei sind aber keine Hinzuverdienstgrenzen maßgeblich, sondern bestimmte Freibeträge. Wie hoch die Freibeträge sind, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Hier hilft nur konkretes Nachfragen beim Versicherungsträger.

Weitere Informationen und Auskünfte zur Rente erhalten Sie hier:

Deutsche Rentenversicherung Bund
Ruhrstraße 2
10709 Berlin
Servicetelefon: 0800 333 1919.
E-Mail: drv@drv-bund.de
www.deutsche-rentenversicherung-bund.de

Kategorien
Finanzen Geld & Finanzen Hardware & Software

Phishing: Richtig reagieren bei Phishing-Angriffen

Die Maschen der Webbetrüger werden immer dreister. Selbst für erfahrene PC-Benutzer ist es nicht immer einfach, eine „echte“ E-Mail oder Webseite von einer gefälschten zu unterscheiden. Sollten Sie trotz der Sicherheitsvorkehrungen doch auf einen Phishing-Angriff hereingefallen sein, müssen Sie rasch reagieren.

Wenn Sie zum Beispiel merken, dass während des Onlinebankings die Verbindung abbricht oder plötzlich statt der Überweisungsbestätigung die Startseite der Bank erscheint, sollten umgehend den Browser schließen und einen alternativen Browser wie Firefox (www.mozilla.com) oder Opera (de.opera.com ) starten. Melden Sie sich hier noch einmal mit Ihren Zugangsdaten bei der Bank an und prüfen Sie, ob zum Beispiel die getätigte Überweisung auch tatsächlich durchgeführt wurde. Taucht die Überweisung im Onlinekontoauszug auf, ist alles in Ordnung. Fehlt die Überweisung in der Liste, sollten Sie telefonisch bei der Bank nachzufragen, ob sie angekommen ist.

Besteht der Verdacht, dass Ihre Zugangsdaten oder PIN und TANs ausspioniert wurden, ändern Sie umgehend Ihre PIN. Melden Sie sich hierzu bei Ihrem Onlinekonto an, und ändern Sie die PIN-Nummer. Falls Sie auf Anhieb den passenden Menüpunkt nicht finden, sperren Sie den Zugang einfach. Dazu hilft ein Trick: Melden Sie sich drei Mal hintereinander absichtlich mit einer falschen PIN bei Ihrem Konto an. Beim dritten Fehlversuch sperrt die Bank den Zugang. Damit kommen Sie zwar selbst nicht mehr online ins Konto, die Hacker aber auch nicht. Wenden Sie sich anschließend an Ihren Kundenberater, um den Zugang wieder zu entsperren und neue Zugangsdaten zu beantragen. Das ist bei allen Banken problemlos möglich.

Kategorien
Finanzen Geld & Finanzen Internet & Medien

So schützen Sie sich gegen Phishing-Betrüger

Um gegen Phishing-Angriffe gefeit zu sein, hilft vor allem eine Portion gesundes Misstrauen. Wenn Sie folgende Verhaltensregeln verinnerlichen, verlaufen Phishing-Attacken ins Leere:

E-Mails generell misstrauen

Misstrauen Sie generell jedem, der PIN, TAN oder Zugangskennwörter verlangt – selbst wenn die Aufforderung scheinbar von einem vertrauenswürdigen Absender stammt.

Kine Links in E-Mails anklicken

Klicken Sie nie auf Links in E-Mails, insbesondere wenn der Link angeblich zur Webseite Ihrer Bank führt. Wenn Sie die Webseite Ihrer Bank besuchen möchten, geben Sie die Adresse stattdessen immer von Hand in die Adresszeile des Browsers ein, oder verwenden Sie einen selbst angelegten Favoriteneintrag.

Geheimdaten nie speichern

Sensible Daten wie Passwörter, PIN und TAN sollten niemals auf dem Computer gespeichert werden. Auch dann nicht, wenn die Homebanking-Software eine solche Möglichkeit anbietet. Sind die Daten im Rechner hinterlegt, ist es für Viren und Trojaner ein leichtes, sie auszuspähen und unbemerkt an einen Betrüger zu senden. Lassen Sie zudem die TAN-Listen Ihrer Bank nicht offen liegen. Auch das Versteck unter der Tastatur ist keine gute Wahl. Am besten bewahren Sie die Nummernblöcke in einem Versteck auf, zum Beispiel unauffällig in einem Buch. Zudem sollten Sie PIN und TAN nie gemeinsam, sondern getrennt verstecken oder die PIN-Nummer auswendig lernen und den Originalzettel vernichten.

Kontoauszüge kontrollieren

Überprüfen Sie regelmäßig die Kontoauszüge auf ungewöhnliche Buchungen. Um den möglichen Schaden zu begrenzen vereinbaren Sie mit der Bank ein Limit für Überweisungen, etwa 1.000 Euro pro Überweisung oder Tag.

Onlinebanking nur Zuhause

Bankgeschäfte sollten Sie nur am heimischen PC durchführen. Öffentlichen Computer, etwa in Internet-Cafés oder Hotels sind für Homebanking nicht geeignet.

Kategorien
Finanzen Geld & Finanzen Internet & Medien

So erkennen Sie Phishing-Mails

Um nicht auf die Phishing-Masche hereinzufallen, gibt es eine goldene Sicherheitsregel: Wenn es um Geld und Zugangsdaten geht, klicken Sie niemals auf die Links, die in E-Mails enthalten sind. Denn bei E-Mail-Links können Sie nie sicher sein, wohin sie führen. Stattdessen geben Sie die Webadresse Ihrer Bank immer direkt in das Browserfenster ein. Damit stellen Sie sicher, dass Sie nicht heimlich auf die Webseite eines Betrügers umgeleitet werden.

Phishing ist übrigens nicht nur beim Onlinebanking ein Problem. Die Webbetrüger sind überall dort aktiv, wo Zugangsdaten erforderlich sind. Neben PIN und TAN haben es die Gauner auch auf Benutzernamen und Kennwörter von Onlineshops oder Auktionshäusern abgesehen.

Bei Phishing-Mails fälschen Betrüger sowohl den Absender als auch den E-Mail-Text. Die Methoden werden immer perfekter. Auf den ersten Blick sehen Phishing-Mails aus wie offizielle E-Mails von Banken und Geldinstituten oder Onlineshops. Nur wenn man näher hinschaut, lassen sich Phishing-Mails enttarnen. Achten Sie auf folgende typische Merkmale von Phishing-Mails:

Stichwort Sicherheit

Typischerweise drehen sich fast alle Phishing-Mails um das Thema Sicherheit; meist geht es um vermeintliche Sicherheitsaktualisierungen, Verbesserung der Schutzfunktionen oder Überprüfung der Zugangsdaten.

Dringender Handlungsbedarf

Phishing-Mails fordern zu unverzüglichem Handeln auf, oft kombiniert mit Drohungen, anderenfalls den Zugang zum Onlinebanking zu sperren.

Rechtschreibfehler

Da Phishing-Angriffe meist aus dem Ausland erfolgen, enthalten Phishing-Mails oft Rechtschreibfehler, Buchstabendreher oder holprige Satzkonstruktionen.

Gefälschte Links

Zentrales „Werkzeug“ der Angreifer sind gefälschte Links im E-Mail-Text. Auf den ersten Blick erwecken die Internetlinks den Anschein, als führten sie direkt zur Bank. Alles nur Tarnung. In Wirklichkeit führt der Link direkt zur Webseite des Betrügers. Erkennbar ist das meist nur, wenn Sie in den Quelltext der E-Mail schauen. Hierzu mit der rechten (!) Maustaste in das Mailfenster klicken und den Befehl Quelle anzeigen aufrufen. Wohin der Link wirklich weist, erfahren Sie im Quelltext in der Zeile <a href=…>.

Fehlende Sicherheitsmerkmale auf der Phishingseite

Auch wenn Sie bereits einen Phishing-Link angeklickt haben, ist es noch nicht zu spät. Erst wenn Sie hier Ihre Zugangsdaten oder PIN und TAN eingeben, hat der Angreifer sein Ziel erreicht. Dass Sie sich auf einer manipulierten Webseite befinden, lässt sich anhand einiger Schlüsselmerkmale leicht erkennen.

Phishing-Angreifer verzichten zum Beispiel auf eine Verschlüsselung der Webseite. Auf Phishing-Webseiten fehlt daher das Schloss-Symbol unten rechts in der Taskleiste bzw. am rechten Rand der Adresszeilen, das normalerweise bei verschlüsselten Webseiten erscheint. Zudem steht in der Adresszeile statt https (s steht hier für Sicherheit bzw. Verschlüsselung) lediglich http. Nur wenn die Adresszeile mit https (wichtig ist das s) beginnt, handelt es sich um eine verschlüsselte Webseite.

Ebenfalls verdächtig: Beim Onlinebanking wird bei der Anmeldung nur nach der Kontonummer und PIN-Nummer gefragt und erst bei Bankgeschäften wie Überweisungen nach TAN-Nummern. Sollte im Formular gleichzeitig nach PIN und TAN gefragt werden, befinden Sie sich auf einer Phishing-Seite.

Kategorien
Finanzen Geld & Finanzen Internet & Medien

PIN und TAN in Gefahr: Phishing

Wenn Sie Ihre Bankgeschäfte nicht mit HBCI und Banksoftware, sonder über den Internet-Browser und PIN/TAN-Verfahren tätigen, müssen Sie auf sogenannte Phishing-Attacken Acht geben. Mit raffinierteren Tricks versuchen Webbetrüger, an die PIN und TAN-Nummern zu kommen und danach das Konto leerzuräumen. Beim Phishing wird im wahrsten Sinne des Wortes nach PINs und TANs gefischt.

Phishing funktioniert nach einem ganz einfachen Prinzip: Die Angreifer verschicken massenhaft gefälschte E-Mails, sogenannte Phishing-Mails. Hier werden Sie aufgefordert, einen in der Mail angegebenen Link anzuklicken. Meist geht es dabei um vermeintliche Sicherheitsaktualisierungen, die unverzüglich durchgeführt werden müssen. Sowohl die Absenderadresse als auch der Link zur Bank sind jedoch gefälscht. Statt auf der Homepage Ihrer Bank landen Sie auf der Webseite der Betrügers. Das Tückische dabei: Die gefälschte Seite sieht auf den ersten Blick tatsächlich aus wie die echte Bankseite – der Betrüger hat die Originalseite meist nur kopiert. Auf der gefälschten Seite werden Sie aufgefordert, Ihre PIN sowie einige TAN-Nummern einzugeben, um sich zu legitimieren. Wer der Aufforderung nachkommt, tappt direkt in die Falle der Betrüger. Eingegebene PIN- und TAN-Nummern landen beim Betrüger, der damit den Schlüssel zum Bankkonto erhält und mit den TAN-Nummern Geld vom Konto abheben kann.