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Mit einer Auslandskrankenversicherung für die USA düsen Sie unbeschwert über die Route 66

Erkrankungen und Unfälle nehmen leider keine Rücksicht, ob Sie sich in Ihrem Heimatort oder im Ausland aufhalten. Die Krankenkasse übernimmt bei gesundheitlichen Schadensfällen außerhalb Deutschlands leider nur begrenzt die Kosten. Das gilt insbesondere für die USA.

Im offenen Wagen über die Route 66, eine ausgedehnte Shoppingtour durch Beverly Hills oder einfach mal in Las Vegas die Nacht zum Tag machen – fast jeder träumt davon, einmal im Leben das Land der fast unbegrenzten Möglichkeiten zu bereisen. Egal, ob Sie sich für eine Sightseeingtour im Großstadtgetümmel von New York oder einen ausgedehnten Roadtrip durch die atemberaubenden amerikanischen Nationalparks entscheiden, eine sorgfältige Planung einer Reise in die Vereinigten Staaten von Amerika ist unbedingt erforderlich. Dabei reicht es bei Weitem nicht aus, die Tickets und die Unterkunft zu organisieren oder die Reisekasse zu füllen.

Das Gesundheitssystem der Vereinigten Staaten von Amerika weist gravierende Unterschiede zu dem in Deutschland auf. In kaum einem anderen Land ist der Abschluss einer Reisekrankenversicherung daher so wichtig und absolut zu empfehlen. Vor dem Abflug sollten Sie unbedingt überprüfen, ob Sie im Besitz einer Auslandskrankenversicherung sind und ob diese noch gültig ist. Ein entsprechender Versicherungsschutz deckt Krankheitsfälle ab, die im Rahmen der Reise möglicherweise auftreten können.

Eine Auslandskrankenversicherung – bei Reisen in die USA ein absolutes Muss

Das US-amerikanische System der Krankenversicherung bietet Versicherten nicht dieselben Leistungen wie in Deutschland. Die US-Bürger erhalten in der Regel nach dem Besuch eines Mediziners eine Rechnung, die sie aus eigener Tasche begleichen müssen.

Die Kosten für Arztbesuche steigen seit Jahren rapide an. Bei einem normalen medizinischen Beratungsgespräch kommen schnell Hunderte von US-Dollar zusammen. Auch die anfallenden Kosten für eine medizinische Behandlung liegen in den Vereinigten Staaten von Amerika fast um das Zehnfache höher als hierzulande. Selbst bei minderschweren Leiden summieren sich die Behandlungskosten. Sind Operationen erforderlich, explodieren die Kosten geradezu. In den USA sind Versicherungsfälle in der Höhe von mehreren Hunderttausend Euro nicht selten. Ein Grund, weshalb die Versicherungsunternehmen bei der Bemessung der Beiträge zwischen Reisen in die Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada sowie Reisen ohne den Geltungsbereich USA unterscheiden.

Foto: © Dennis Blank – Fotolia.com

Selbst bei kurzen Trips kann es zu Unglücksfällen oder nicht absehbaren Sportverletzungen kommen. Es kann verheerende Folgen haben, wenn diese nicht oder nicht ausreichend medizinisch versorgt werden können. Besteht kein entsprechender Versicherungsschutz, muss der Urlauber diese Summe sowie die Kosten für Medikamente meistens selber aufbringen. Das kann rasch das Aus für die mühsam abgesparte Reisekasse und im schlimmsten Fall den kompletten finanziellen Ruin bedeuten.

Elementare Bestandteile der Auslandskrankenversicherung

Eine ergänzende Krankenversicherung für einen Urlaub in den USA schließen Sie in der Regel zusätzlich privat ab. Diese Auslandskrankenversicherung schützt Sie ab Vertragsabschluss vor dem Risiko einer möglichen Erkrankung. Kommt es während des Urlaubs zu einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, übernimmt der Versicherer anfallenden Kosten für die medizinische Behandlung durch einen Arzt sowie die verordneten Medikamente. Er erstattet ebenso die Kosten für die Konsultation eines Therapeuten. Diese spezielle Police erstattet auch das Geld für den medizinisch notwendigen Rücktransport ins Heimatland. Im überwiegenden Teil der Fälle darf eine nahe stehende Person des Betroffenen kostenfrei mitreisen. Eine Auslandskrankenversicherung sollte ebenso die Kosten abdecken, die durch Unfälle entstehen oder die durch Todesfälle (Überführungskosten) verursacht werden.

Reisekrankenversicherung: Das sollten Sie beachten

Beim Abschluss einer Reisekrankenversicherung für den Geltungsbereich USA sollten Sie einiges beachten. Dabei gilt es manche Hürden und Aspekte zu berücksichtigen, um den optimalen Tarif beim besten Anbieter zu finden.

Die idealen Konditionen und der passende Anbieter hängen wesentlich von Ihren persönlichen Präferenzen und Ihren individuellen Lebensumständen ab. Holen Sie Angebote verschiedener Dienstleister ein. Nehmen Sie sich Zeit, um sämtliche Angebote genau zu studieren. Es gibt mittlerweile gute und günstige Angebote im Internet. Auch hier empfiehlt sich ein genauer Vergleich.

Drei Aspekte spielen bei der Wahl der perfekten Auslandkrankenversicherung eine entscheidende Rolle:

  • das angebotene Preis-Leistungs-Verhältnis
  • existiert möglicherweise eine Wartezeit
  • wie steht es um die Kündigungsmodalitäten

Werfen Sie zudem einen intensiven Blick auf die einzelnen Punkte des Leistungsangebotes. Räumt der Versicherer eventuell Rabatte bei einer jährlichen Zahlung der Beiträge, der Abrechnung pro Quartal oder einer Beitragszahlung pro Jahr ein?

Auslandskrankenversicherung: bei längerem Aufenthalt

Viele Abiturienten planen nach dem Abschluss einen Au-pair-Aufenthalt in den USA. Auch tausende deutsche Studenten absolvieren Jahr für Jahr ein Auslandssemester in den Vereinigten Staaten von Amerika. Hier empfiehlt sich der Abschluss einer speziellen Auslandskrankenversicherung. Manche Tarifmodelle bieten auch Versicherungsschutz bei einem Besuch in der Heimat. Die meisten US-amerikanischen Universitäten fordern von deutschen Studenten eine Bestätigung zum Versicherungsschutz in englischer Sprache. Dieser liegt standardmäßig den betreffenden Versicherungsunterlagen bei.

US-amerikanische Versicherungspolicen bieten keinen ausreichenden Schutz

Die Reiseveranstalter bieten Ihnen Reisekrankenversicherungen beziehungsweise Auslandskrankenversicherungen oft gleich bei Buchung des USA-Urlaubs an. Sie können allerdings auch eine entsprechende Versicherungs-Police bei dem Anbieter Ihrer Fluglinie oder dem Vermittler Ihrer Unterkünfte abschließen und zahlen. Eine dritte Option ist der direkte Weg zum Versicherungskonzern Ihres Vertrauens. Vergessen Sie dabei jedoch nicht, die notwendige Laufzeit des Versicherungsvertrages zu begrenzen.

Schließen Sie nach Möglichkeit keine US-amerikanischen Policen zur Krankenversicherung ab. Das nordamerikanische Modell der Auslandskrankenversicherung weicht erheblich von dem deutschen System ab. Die amerikanischen Versicherer begrenzen ihr Leistungsspektrum. Die Grenze liegt in der Regel bei 50.000 US-Dollar pro Fall oder Zeitraum. Diese Summen reichen generell bei schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht aus. Außerdem wird Ihnen vorgeschrieben, von welchen Ärzten und in welchen Krankenhäusern Sie sich behandeln lassen dürfen.

Autor: Hans Walter Schäfer, Experte für Auslandskrankenversicherungen und Betreiber von Auslandstreff.de.

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Wie durchblicken bei ständig schwankenden Flugpreisen?

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass das Buchen eines Fluges zu einem günstigen Tarif meist reine Glückssache ist. Es ist nicht immer einfach, den richtigen Moment für die Reservierung abzupassen. Die Preise werden täglich mithilfe komplizierter Algorithmen neu von den Fluggesellschaften kalkuliert, sodass es manchmal zu erstaunlichen Unterschieden von einem Tag auf den anderen kommen kann. Selbstverständlich wäre es ziemlich mühselig, wenn man die Preise für eine Strecke bei jeder Airline einzeln vergleichen müsste. Zudem kann man nie genau wissen, welche Fluggesellschaften diese Strecke auch bedienen. Deswegen gibt es nun schon seit einiger Zeit Vergleichsportale, die den Flug Preisvergleich im Internet anbieten und dem Suchenden so einen einfachen Überblick über die Vielzahl der verschiedenen Anbieter geben.

Unterschiede bei den Serviceleistungen

Sogenannte Billigflieger haben in den letzten Jahren große Erfolge einfahren können. Vor allem für Wochenendausflüge lohnt sich der Flug mit einer solchen Airline, denn die im Preis enthaltenen Gepäckmengen sind oftmals begrenzt. Wer mehr als nur eine kleine Reisetasche im Handgepäck mitnehmen möchte, muss oft ordentlich draufzahlen. Auch darf man bei günstigen Fluggesellschaften nicht unbedingt auf einen Snack und ein Getränk an Bord hoffen, wie es bei etablierten Airlines selbst auf kurzen Strecken oft der Fall ist. Auch bei der Zahlungsart im Internet muss man heutzutage immer häufiger mit Aufschlägen für Zahlungen mit der Kreditkarte rechnen. Im letzten Schritt der Reservierung kann es dadurch zu einer höheren Summe kommen als anfangs gedacht. Man sollte sich also auf alle Eventualitäten gefasst machen und schauen, ob der Flug nicht letztendlich bei einer anderen Airline, die ihre Serviceleistungen im Preis beinhaltet, günstiger ist.

Vorbereitungen für einen reibungslosen Ablauf

Aufgrund der neuen Handgepäckbestimmungen und bestimmer Einreiseauflagen, muss man sich an den Sicherheitskontrollen teilweise auf längere Wartezeiten einstellen. Eine gute Vorbereitung verhindert unnötige Verzögerungen. Innerhalb der EU ist das besonders für Passagiere wichtig, die nur mit Handgepäck reisen. Denn viele Gegenstände sind an Bord nicht länger erlaubt und müssen deswegen zu Hause bleiben oder zum aufgegebenen Gepäck gelegt werden. Das ist vor allem bei Flüssigkeiten der Fall, diese dürfen nämlich nur noch in Behältnissen von bis zu 100 ml im Handgepäck mitgeführt werden. Wer also nicht möchte, dass seine teuren Cremes und Kosmetika am Flughafen im Mülleimer landen, sollte entsprechende Vorbereitungen treffen.
Manchmal kann das Flughafenpersonal Stichproben machen und Passagiere bitten, ihre Taschen zu einer tiefgründigeren Untersuchung zur Verfügung zu stellen. Letztendlich sollte man dabei im Kopf behalten, dass das auch der eigenen Sicherheit dient und es nicht persönlich nehmen, wenn es einen mal selbst trifft.

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Private Unterkünfte günstig mieten – So geht’s

Ärgern Sie sich auch manchmal darüber, wie unpersönlich die meisten Hotelzimmer eingerichtet sind? Hinzu kommt, dass die Hotels unabhängig von ihrem Standort irgendwie immer gleich aussehen. Tatsächlich sind nur die wenigsten Herbergen mit einer landestypischen Einrichtung ausgestattet. Dennoch muss man für eine Nacht im Hotelzimmer einige Scheine hinblättern, obwohl der hohe Preis nur selten gerechtfertigt ist. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen nach günstigeren Alternativen Ausschau halten.

Wo kann man private Unterkünfte günstig mieten?

Eine tolle Möglichkeit, günstig zu wohnen und gleichzeitig die Kultur des Reiselandes hautnah zu erleben, sind günstige Privatunterkünfte. Inzwischen stellen nämlich Menschen aus beinah allen erdenklichen Ländern der Erde Touristen ihre Wohnung als Unterkunft zur Verfügung. Insbesondere in Metropolen ist die Wahrscheinlichkeit groß, eine tolle private Unterkunft für seinen Urlaub zu finden. Wer private Unterkünfte günstig mieten will, findet auf Portalen wie wimdu.de zahllose attraktive Angebote! Von einem solchen Geschäft profitieren Wohnungsinhaber und Touristen gleichermaßen. Erstere können sich dank jener zusätzlichen Einkunft trotz hoher Mieten eine schöne Wohnung in trendigen Städten oder Vierteln leisten, während Touristen in der Privatunterkunft eine günstige Alternative zum Hotelzimmer vorfinden. Die richtige Unterkunft zu finden, ist dabei kinderleicht, da man auf Buchungsportalen wie wimdu.de nicht nur den Zielort eingeben kann, sondern den genauen Standort der Unterkunft sogar noch weiter eingrenzen kann. Dies gelingt per Auswahl auf dem Stadtplan oder per Eingrenzung der gewünschten Stadtteile.

Übrigens lohnen sich derartige Privatunterkünfte vor allem in solchen Zeiten, in denen die Preise für Hotelzimmer in die Höhe schießen! So manch einer hat für die Zeit der Olympischen Spiele in London noch ein relativ günstiges Appartement oder Zimmer ergattern können, was mittlerweile eher schwierig sein dürfte.

Der etwas andere Urlaub

Vor allem junge Menschen lieben jene neue Art zu reisen, da sie somit nicht nur günstig in fremden Ländern Urlaub machen können, sondern gleichzeitig auch mit Einheimischen in Kontakt kommen können. Nicht selten wohnt man nämlich mit dem Besitzer der Wohnung unter einem Dach. Es kann durchaus vorkommen, dass hierbei Freundschaften entstehen und dass man bald selbst einen netten Gast bei sich daheim aufnehmen kann. Der große Vorteil jener Kontakte mit Einheimischen ist aber, dass diese natürlich ihre Stadt genau kennen. Somit können sie ihren Gästen neben den typischen Touristenattraktionen auch besondere Orte und verborgene Ecken empfehlen und dabei vielleicht sogar als Stadtführer fungieren. Als Gast hat man so die Möglichkeit, die Stadt aus Sicht eines Einheimischen kennenzulernen, was bei einem Aufenthalt im Hotel kaum möglich ist.

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Welcher Club passt zu mir?

Dass die Deutschen Weltmeister in der Disziplin Reisen sind, ist kein Geheimnis mehr. Nur die Form, oder die Art und Weise wie der Urlaub bei den einzelnen verbracht wird, ist sehr interessant. Eine beliebte Urlaubsform ist der Cluburlaub. Gemeinsame Erlebnisse mit anderen Urlaubern teilen, sich sportlich in der Gemeinschaft betätigen oder einfach nur ein gewisses Gefühl der Zusammengehörigkeit zu entwickeln, das war der Grundgedanke von einem Cluburlaub.

Die Anfänge des Cluburlaubs

Und die ersten Clubs waren eher spartanisch eingerichtet und angelegt, mitunter Armeezelte direkt am Strand. Der Cluburlaub damals hatte eher Familiencharakter, also alle fühlten sich im Urlaub wie in einer großen Familie. Diesen Clubs buchten früher vorwiegend junge Leute, die mit der einfachen Ausstattung keine Probleme hatten.

Meist gab es weder Fernsehen oder eine Klimaanlage. Doch das war auch eher Nebensache, im Vordergrund stand mehr die sportliche Betätigung in der Natur und das in einer großen Gemeinschaft. Manches könnte man als Vorläufer der Hippie-Bewegung sehen, aber ohne Drogen und politische Aktionen.

Und so sieht Cluburlaub heute aus

Heute muss niemand fürchten, dass er im Urlaub zum Duschen über den Hof gehen muss. Die Clubs der neuen Generation, egal ob es sich um Club Aldiana, Club Robinson oder RIU handelt, sind eher mit einem modernen Fünf-Sterne-Hotel zu vergleichen. Bei Ausstattung und Komfort gibt es zum klassischen Hotel keinen Unterschied. Selbst Gourmetküche wird mittlerweile angeboten. Auch ein SPA-Bereich gehört oft zum Standard.

Natürlich bedeutet Cluburlaub in der heutigen Zeit, dass man etwas mehr Kleidung dabei hat, als nur die Badehose. Auch ist diese Urlaubsform längst kein Privileg der jungen Generation mehr. Die Veranstalter haben Angebote für jedes Alter und Animation bedeutet heute keineswegs mehr eine lästige Nötigung zum gemeinsamen Sport oder anderen Aktivitäten.

Veranstalter im Überblick

• Club Robinson gibt es in elf Ländern und die verschiedenen Angebote eignen sch für jede Altersgruppe.

• Familien sind besonders gut in Pamfilya in der Türkei und Esquinzo Playa auf Fuerteventura aufgehoben.

• Für sportliche Urlauber ist der Club Playa Granada in Andalusien zu empfehlen.

• Singles fühlen sich sicher wohl in Ägypten in Sinai Bay.

• Exotische Club Robinson Angebote gibt es in Brasilien und Japan.

• In allen Anlagen von Club Aldiana wird All-Inclusive-Verpflegung angeboten. Nur im Salzkammergut und im Club Aldiana Hochkönig gibt es nur Halbpension. Ägypten, Tunesien, Türkei, Spanien, Zypern, Deutscland und Österreich sind die Ferienziele bei diesem Veranstalter.

Im Internet kann ein Club z.B. auf cluburlaub.de gebucht werden.

RIU Cluburlaub ist etwas für Menschen, die die gehobene Küche zu schätzen wissen. Verschiedene Spezialitätenrestaurants gib es hier ebenso wie ein täglich wechselndes Unterhaltungsprogramm am Abend. Dieser gehobene Cluburlaub ist für den kleineren Geldbeutel allerdings eher weniger geeignet. Urlaubsangebote gibt es in verschiedenen europäischen Ländern, auf den Kanarischen Inseln, auf den Malediven und weiteren Zielen.

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Was sollte man bei einer Rundreise durch Thailand gesehen haben?

Eine Reise durch das ehemalige Königreich Siam ist wie ein Ausflug in eine andere Welt. Das heutige Thailand umfasst eine große Fläche in Südostasien und reicht vom Himalaja bis hin zum Golf von Thailand. Dadurch bieten sich Touristen unglaublich vielfältige Sehenswürdigkeiten, die sich bei einer Reise durch Thailand immer wieder anders präsentieren. Das Land hat klimatisch sehr große Kontraste zu bieten. Von Kälte über Nässe bis hin zu trockener Hitze präsentiert sich dieses Land oft sehr unwirtlich für Touristen. Deshalb ist für eine Reise durch Thailand der Sommer von Juni bis August am ehesten zu empfehlen, da in diesem Zeitraum das Klima am erträglichsten ist. Im Frühling hingegen ist es in der Region um Bangkok bis zu 40 Grad heiß und dabei kommt es häufig auch zu Wasserknappheit.

Damit eine Rundreise durch Thailand so angenehm wie möglich verläuft, sollten auch September und Oktober als Reisezeit vermieden werden. In diesem Zeitraum ist mit sehr starken Niederschlägen zu rechnen. Trotzdem sollte sich niemand davon abhalten lassen, die vielfältige Natur Thailands zu erleben. Der älteste Tempel Bangkok, der „Wat Po“ stammt aus dem 16. Jahrhundert. Das beeindruckende Gelände ist von Mauern umgeben und umfasst sagenhafte acht Hektar. 1000 Bronzestatuen, die alle Buddha darstellen, sind hier zu bewundern. Der größte Buddha hat eine Länge von 46 m und ist 15 m hoch.

Für Naturliebhaber empfiehlt sich ein Ausflug zum Tarutao-National-Park, der im Süden des Landes liegt. Ganze 51 Inseln gehören zum Tarutoa Gebiet. Früher wurden politische Gefangene hierher verbannt. Die Überfahrt von Pak Bara bis zur Hauptinsel dauert etwa zwei Stunden.

Junge Leute und abenteuerlustige Touristen treibt es häufig nach Ko Samui. Diese Insel ist reich an Palen und legendär für ihre Strandpartys. Ruhe sucht man hier des Nachts vergeblich und die zahlreichen Diskotheken bieten feierfreudigen Menschen alles, was das Herz begehrt.

Allerdings werden sich Touristen, die sich für eine Rundreise durch Thailand entscheiden, eher für die vielen alten Tempelanlage, Orchideenfarmen sowie die traumhaften Berglandschaften und die heißen Quellen interessieren. Tempel finden sich flächendeckend über ganz Thailand verteilt und welche wirklich interessant sind, ist häufig Ansichtssache. Manche empfehlen den Affentempel in Lopburi, den „San Phra Karn“ der von einer Affenherde bewacht wird. Andere Rundreisende sind vom Königstempel im historischen Park von Sukhothai bezaubert. Imposante Säulen und Buddhastatuen bewachen den „Wat Mahatat“, der zu einer Tempelanlage von über 100 Ruinen gehört.

Doch egal, was man sich auf einer Reise durch Thailand ansieht, die Fremdartigkeit der Landschaft und die einheimische Küche begeistern jeden.

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Rundreise Vietnam: Was muss beachtet werden?

Rundreisen in fernöstlichen Ländern erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Dies ist nicht verwunderlich, schließlich bestechen Länder wie Vietnam durch ihre außergewöhnliche Schönheit. Auch kann man auf einer Rundreise die Kultur des Ziellandes fernab von herkömmlichen Touristenrouten entdecken. Doch wer sich auf solch eine Reise begibt, sollte sich gut auf diese vorbereiten. Wir erläutern im Folgenden, was man bei einem Urlaub in Vietnam beachten muss.

Gesundheitliche Vorkehrungen

Wer bei einer Rundreise Vietnam entdecken will, muss vor allem auf seine Gesundheit Acht geben. Mehrere Wochen vor der Reise sollte überprüft werden, ob alle Standardimpfungen auf dem neuesten Stand sind. Ebenfalls sollte man mit seinem Arzt abklären, ob eine Malaria-Prophylaxe notwendig ist. In der Regel ist dies nicht der Fall, doch wer in ländlichen Regionen des Landes unterwegs ist, benötigt eben doch manchmal eine solche Impfung. Zudem ist eine Gelbfieberimpfung Pflicht, wenn man aus einem Infektionsland anreist. Vietnamreisende sollten unbedingt ihre benötigten Medikamente von daheim mitbringen, da es diese vor Ort meist nicht zu kaufen gibt. Zuletzt sind auch im Urlaubsland Vorkehrungen zu treffen, welche die eigene Gesundheit schützen. Wasser sollte nur abgekocht getrunken werden, da sonst Darminfektionen durch verunreinigtes Trinkwasser drohen können. Bei einem Marktbesuch sollte unbedingt der Kontakt mit lebendem und totem Geflügel vermieden werden und jenes sollte nur vollständig gegart verzehrt werden. Gleiches gilt auch für Eier.

Visum ist bei Einreise Pflicht

Um in das Land einreisen zu können, benötigt man neben seinem Reisepass, der im Übrigen noch 6 Monate lang gültig sein sollte, auch ein Touristenvisum. Jenes kann vor der Reise bei der Vietnamesischen Botschaft oder dem Vietnamesischen Generalkonsulat besorgt werden. Bei einer Buchung über das Reisebüro kann sich auch dieses um die Beantragung kümmern. Für jenen Antrag ist mindestens eine Woche einzuplanen. Eine Expressausstellung ist zwar möglich, kostet jedoch auch entsprechend mehr. Zu einem späteren Zeitpunkt, also am Flughafen oder an der Landesgrenze, kann kein Visum mehr ausgestellt werden. Übrigens können sie mit einem gültigen Visum bis zu vier Wochen in Vietnam umherreisen.

Die passende Kleidung

Je nachdem, wohin genau Sie reisen und in welcher Jahreszeit Sie eine Rundreise durch Vietnam gebucht haben, sollten Sie auch den Inhalt Ihres Koffers planen. Grundsätzlich ist es das ganze Jahr über empfehlenswert, sowohl Sonnen- als auch Regenschutz dabei zu haben. In den Monaten Oktober bis Januar benötigen Sie in nördlichen Teilen des Landes auch wärmere Kleidung. Achten Sie vor Ort stets auf saubere und ordentliche Kleidung, da auch die Vietnamesen auf diese großen Wert legen. Bei Tempelbesuchen müssen Schultern und Knie bedeckt sein, Miniröcke und aufreizende Ausschnitte sollten vermieden werden.

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Flüge über das Internet buchen

Reiseportale gingen bereits vor 17 Jahren online. Kunden profitieren beim Flug buchen heute von des Kompetenz der US-amerikanischen Vermittlers für Beförderungs- und Unterkunftsleistungen. Zu diesen Leistungen zählen unter anderem Flugtickets, Flüge, Hotelbuchungen, Mietwagen und Pauschalreisen. Doch worauf muss der Kunde achten, wenn er einen Flug oder eine andere Reiseleistung übers Internet bucht?

Die Grundvoraussetzung für das Zustandekommen eines gültigen Vertrages ist das Alter des Users, um Kunde beim Reiseportal zu werden und dort Flugtickets zu buchen, muss man mindestens 18 Jahre alt sein. Mit dem Ausfüllen der Informationsfelder und dem gültigen Abschluss einer Buchung für einen bestimmten Flug geht der Kunde einen Vertrag ein, der beide Vertragsparteien bindet. Selbstverständlich können jederzeit vor Abschluss der Buchung für Flüge Daten geändert oder korrigiert werden. Auch der Abbruch des Auftrags während des Vorgangs ist jederzeit möglich. Es ist empfehlenswert, vor dem rechtswirksam gültigen Flug buchen, alle Eingaben sorgfältig auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Das sorgfältige Bearbeiten der Formulare garantiert einen reibungslosen Flug und eine angenehme Reise!

Die Vorteile eines weltweit vernetzten Reiseportals

Hier ist das Flüge buchen so einfach, wie auch komfortabel und preisgünstig! Das international führende Portal für Flugtickets und alle anderen Reiseleistungen generiert hohe Preisvorteile für seine Kunden. Hier kann der Kunde schon vor der Reise komfortabel durch alle Angebote navigieren. Zum Hauptangebot des Veranstalters gehören natürlich erschwingliche Flugtickets, aber auch Ausflüge, Veranstaltungen, Hotels und Mietwagen können dort preiswert online erworben werden. Das Reiseerlebnis beginnt bereits auf den Webseiten des Vermittlers. Hier kann der Kunde nicht nur einen Flug buchen, denn das Angebot ist vielfältig und auf jeden Urlaubswunsch abgestimmt. Mühelos können interessierte Kunden alle Fakten und interessanten Informationen für den geplanten Urlaub recherchieren. Hier erhält der reiselustige User das komplette Sortiment an allen nur denkbaren Reiseleistungen.

Wer über eine Airline bucht, hat nur den Flug zur Auswahl. Bei einem gut sortierten Reiseportal können alle gewünschten Leistungen wie Hotels, Transportmöglichkeiten am Urlaubsort und Tickets für sportliche oder kulturelle Veranstaltungen recherchiert und gebucht werden. Diese große Auswahl ist ein absoluter Pluspunkt für das optimal sortierte Reiseportal. Das globale Know-How des Anbieters bietet dem Kunden alle Vorteile beim günstigen Flug buchen. Die Kooperation mit internationalen Anbietern für Reiseleistungen machen den Urlaub für den Kunden exakt planbar und bietet alle Sicherheiten für den reibungslosen Ablauf. Detaillierte Beschreibungen der Hotels und aller anderen Leistungen bieten eine wichtige Hilfestellung für die Kaufentscheidung.

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Reisen in fremde Länder – was es bei der Ernährung zu beachten gilt

Die schönste Zeit des Jahres, das ist für viele Berufstätige, aber auch für die meisten anderen Erholungsbedürftigen, die Ferienzeit. Doch solange man zuhause für alle und jeden erreichbar ist, stellt sich in den seltensten Fällen ein wirkliches Urlaubsgefühl ein. Das wusste schon der von 1921 bis 1988 lebende Oliver Hassenkamp, der die Entfernung des Reiseziels zum Maßstab seiner Definition erhob: Eine Fahrtstrecke von bis zu 200 Kilometern beschreibt einen Besuch, bis zu 500 Kilometern ist es ein Ausflug und erst ab einer Distanz von 1000 Kilometern zwischen Heimat und Ferienort verdient die Reise die Bezeichnung Urlaub und entspricht auch dem Erholungswert eines solchen.

Je mehr Kilometer jedoch zwischen den Gewohnheiten des Daheimseins und der Außergewöhnlichkeit der Ferne liegen, desto größer wird auch das Risiko, sich in der Fremde nicht mehr wohl zu fühlen. Der Zusammenhang liegt hierbei weniger in der Überwindung von Sprachbarrieren oder kulturellen Gräben zwischen den Nationen. Vielmehr wird der eigene Magen dabei des Öfteren zum Rebell, der sich gegen die Verdauung der exotischen Nahrung wehrt. Wenn der Magen-Darm-Trakt jedoch streikt, dann sind Reisekrankheiten, wie Übelkeit und Durchfall die Folgen und die verderben einem die Ferienzeit sogar noch mehr, als der oft lästige Überraschungsbesuch der Bekannten, Nachbarn und Verwandten.

Zur Vermeidung des Ansturms ungebetener Urlaubsgäste können wir Ihnen zwar keine guten Ratschläge liefern, aber gegen Montezumas Rache haben wir schon jetzt die passenden Tipps, bevor Sie bei Ihnen wirksam wird. Lesen Sie hier, was Sie in Sachen Ernährung beim Urlaub in fremden Ländern beachten sollten:

Gold, Gewürze und der Geist der Eroberer

Die Faszination, unbekannte Länder kennen zu lernen, fremden Kulturen zu begegnen und den Horizont des eigenen, meist begrenzten Lebensraumes, zu erweitern, begleitet den Menschen erst seit Marco Polo oder Christoph Kolumbus. Meist war es zu jener Zeit aber nicht die reine Reiselust, sondern mehr der Eroberergeist und die Gier nach Gold, welche die Entdecker der Welt motivierte, ihre Heimat zu verlassen.

Doch das Reisen erweiterte nicht nur den Horizont der Entdecker und Eroberer, sondern trug auch Krankheiten auf dem Seeweg in fremde Länder. So verbreitete sich zum Beispiel auch die Pockenkrankheit, an welcher nach dem Einzug des spanischen Eroberers Hernán Cortés in Tenochtitlán am 8.November 1519, viele Ureinwohner des heutigen Mexiko City starben. Dass es sich bei Cortés nicht um den vermeintlichen Gott Quetzalcúatl handelte, den die Azteken zurückerwarteten, nachdem eine Prophezeiung besagte, dass er in den Osten wiederkehren würde, merkte der Herrscher des Reiches der Azteken, Montezuma, zu spät. Nachdem die Pocken einen Großteil der Eingeborenen dahingerafft hatten, war es für die spanischen Eroberer ein Leichtes, ihren Herrscher in einen Hinterhalt zu locken und ihn am 30. Juni 1520 zu töten. Zuvor aber, so beschreibt es die Legende, sprach er einen Fluch aus, nach welchem seine Rache alle Eindringlinge, die sein Land betreten würden, mit fürchterlichen Leiden treffen sollte.

Übelkeit statt Urlaubsfreude

Ob nun die Geschichte um den Fluch des Aztekenherrschers eher in den Bereich der Spökenkiekerei einzuordnen ist, oder ob Montezumas Rache die Reisenden noch knapp 500 Jahre nach seinem Tod trifft, wird man wohl nie in Erfahrung bringen. Fakt bleibt jedoch, dass nicht nur rund 40 Prozent aller Mexikourlauber, sondern ein Großteil aller Fernreisenden, an der sogenannten Reisediarrhoe erkranken. So wird das Urlaubsglück schon im Vorfeld durch die Sorge getrübt, dass der Genuss fremder, aber landestypischer Speisen nicht nur zu einer Bereicherung des Gaumens werden könnte, sondern auch, oder vor allem, zu einer Belastung des Magen-/ Darmtraktes mit unangenehmen Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Tatsächlich drohen nach Ansicht der Verbraucherzentrale Schleswig Holstein http://www.verbraucherzentrale-sh.de/ nicht nur Infektionen, welche durch die eher noch harmloseren Kolibakterien ausgelöst werden, sondern sogar lebensgefährliche Erkrankungen wie Typhus, Cholera und Hepatitis A, verbunden mit ihren typischen Symptomen, wie heftiger Übelkeit, schwersten Durchfällen und Fieberschüben, welche jedoch nicht immer sofort eindeutig diagnostiziert werden können. Verursacht werden solche ernsten Krankheiten meist durch Viren, eine bakterielle Infektion mit Salmonellen oder durch den Kontakt mit verunreinigtem Trinkwasser. Zurückzuführen sind sie darum vor allem auf mangelnde Beachtung der Hygieneregeln.

“Cook it, boil it, peel it or leave it” oder zu Deutsch: “Koche es, siede es, schäle es oder vergiss es“, sollte zur Maxime jedes Urlaubers werden, der seine Ferien in Richtung Karibik, Pazifik und Co. zu legen plant. Selbstverständlich locken dabei gerade die kulinarischen Köstlichkeiten, wie die reichhaltige Vielfalt exotischer Früchte sowie der großen Auswahl an Gemüse-. Fisch-, Muschel-, Krustentier- und Fleischsorten, die als Ingredienz vieler Gerichte an Straßenständen verkauft werden. Allerdings sorgen die Temperaturen im oberen Quecksilberbereich und die hohe Luftfeuchtigkeit, zusammen mit den mangelnden Kühlmöglichkeiten für unzureichende Hygienebedingungen, die keinesfalls mit denen zu vergleichen sind, welche die Lebensmittelkontrolleure deutschen Imbissstandbetreibern auferlegen, um die Möglichkeiten des Wachstums und der Vermehrung von Krankheitserregern wie Salmonellen deutlich einzuschränken. Salmonellen gedeihen genau dort am besten, wo sie ideale Bedingungen, wie auf tierischen Lebensmitteln, finden. Rohe Eier und alle aus ihnen hergestellten Speisen, wie Mayonnaise, Milchspeiseeis oder cremige Desserts, sowie Fleisch und Fisch, sind potentielle Brutstellen für die stäbchenförmigen Bakterien. Allerdings sind sie nicht die einzigen Feinde des Gourmet-Urlaubers. Unzureichend gegartes Geflügelfleisch, welches mit zu wenig Hitze oder zu kurz gebraten, beziehungsweise gekocht wurde oder Rohmilchprodukte, können Krankheitserreger, wie Campylobakterien, enthalten. Im weiteren können Trinkwasser und Lebensmittel mit Kot kontaminiert werden, der Darmbakterien aus dem Stamm der Escherichia-Coli-Bakterien enthielt. Wer nicht abgekochtes Wasser trinkt oder nicht durchgegarte Nahrungsmittel isst, riskiert eine Lebensmittelinfektion, die in der Regel von Durchfällen begleitet wird.

Zwölf goldene Regeln zur Vorbeugung vor Reisekrankheiten

1. Verwenden Sie weder zum Trinken noch zum Zähneputzen Leitungswasser, sondern immer nur Mineralwasser oder Wasser, welches als Trinkwasser abgepackt verkauft wird. Sollte Kaffee oder Tee mit Leitungswasser zubereitet worden sein, ist es wichtig sicher zu gehen, dass es mindestens fünf Minuten sprudelnd gekocht hat und im Idealfall durch einen Filter gegeben wurde, bevor damit die aromatischen Heißgetränke aufgebrüht worden sind. Nur so ist gewährleistet, dass auch alle Bakterien und eventuelle Parasiten vernichtet wurden

2. Verzichten Sie zum Schutz Ihrer Gesundheit auch auf Eiswürfel in Erfrischungsgetränken, denn für ihre Herstellung wird in der Regel Leitungswasser benutzt.

3. Man sollte nicht davon ausgehen, dass die Hände des Servicepersonals immer sauber sind, wenn sie Gläser und Flaschenhälse anfassen. Vermeiden Sie darum den Kontakt Ihrer Lippen mit dem Flaschen- oder Glasrand und verwenden Sie einen Strohhalm, um Ihre Getränke zu genießen.

4. Auch das Auspressen von Früchten für frischen Obstsaft findet nicht immer unter den hygienischen Bedingungen mit gewaschenen Händen und sauberen Geräten statt, wie man das von Zuhause gewohnt ist. Wenn Sie kein Risiko eingehen wollen, dann trinken Sie nur abgepackte Säfte.

5. Die ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit ist wichtig, denn wenn die ungewohnt hohen Temperaturen Sie ins Schwitzen bringen, verlieren Sie nicht nur Schweiß, sondern damit auch Wasser und Mineralstoffe. Stillen Sie jedoch Ihren Durst mit süßen Fruchtsäften oder Softdrinks, nehmen Sie damit auch große Mengen Zucker zu sich und löschen Ihren Durst nicht nachhaltig. Ebenso sind temperierte Getränke idealer als eiskalte Erfrischungen, denn zum einen stillen sie den Durst besser und zum anderen schonen sie die Magenschleimhaut.

6. Essen Sie Obst am besten nur, wenn Sie die Möglichkeit haben, es vorher mit einem sauberen Messer zu schälen oder waschen Sie es zumindest gründlich mit Mineralwasser oder abgepacktem Trinkwasser ab.

7. Auch wenn Sie Ihr Thunfischsteak lieber in der Mitte glasig mögen, sollten Sie jedweden Fisch, Schalen- und Krustentiere sowie Fleisch nur dann essen, wenn es vollkommen durchgegart ist. Im gesamten Mittelmeerraum, aber auch im Atlantik, können Muscheln mit Hepatitis-A-Viren infiziert sein und um sich nicht mit den Krankheitserregern anzustecken, hilft wirklich nur das starke Erhitzen der Meeresfrüchte.

8. Wachsweiche Eier sind vor allem in Lateinamerika, Asien und Afrika leider auch ein Tabu. Wenn Sie im Urlaub gesund bleiben wollen, verzichten Sie lieber konsequent auf Eier, die nicht durchgegart wurden. Ebenso riskant ist es, Speisen zu sich zu nehmen, welche auf rohen Eiern als Ingredienz hergestellt werden. Dazu gehören Dressings, Mayonnaise, Cremespeisen oder Gebäck mit Cremefüllung, Milchspeiseeis, vor allem Softeis und Soßen, die nicht ausreichend erhitzt werden, wie zum Beispiel die Soße für Spaghetti Carbonara. Wenn Sie sich trotzdem gerne zur Erfrischung ein Eis gönnen wollen, sollten Sie sich im Zweifelsfall lieber für ein industriell abgepacktes Eis entscheiden, als für eines vom Softeisstand oder eines im Hörnchen aus der Eisdiele, welches vielleicht auch noch vom Eisverkäufer angefasst wurde.

9. Was für das Trinkwasser gilt, sollte auch beim Genuss von Milch berücksichtigt werden, denn auch die kann mit Kot kontaminiert sein oder Krankheitserreger beinhalten. Trinken Sie Milch daher nur dann, wenn sie vorher abgekocht wurde oder wenn es sich um pasteurisierte Milch aus der Verpackung handelt. Leider sind auch Köstlichkeiten, wie zum Beispiel der Rohmilchkäse aus der eigenen Produktion, mit dem Risiko behaftet, dass er Krankheitserreger enthält. So schwer in diesem Fall der Verzicht fallen kann, so sehr kommt er doch Ihrer Gesundheit und einem ungetrübten Urlaubserleben entgegen.

10. In der Regel greifen wir zur Rohkost, weil es gesund ist, Salate und Gemüse ungekocht zu essen, denn schließlich überleben viele darin enthaltene Vitamine die Temperaturgrenze von 40 Grad nicht. Leider werden Sie auch diesbezüglich im Urlaub umdenken müssen, denn Krankheitserreger sind deutlich widerstandsfähiger gegen Wärme als Vitamine. Sie können nur durch das Kochen ausgemerzt werden. Abgesehen davon würde nur ein Blick in die Küche Ihnen die Sicherheit geben, dass der Salat und das Gemüse nicht mit Leitungswasser gewaschen wurden und die Küchenhilfe bei der Zubereitung Handschuhe trug.

11. Vorsicht ist von Ihrer Seite auch angebracht, wenn von der Vorspeise bis zum Dessert alle Gerichte über mehrere Stunden bei warmen Temperaturen auf Büffets ohne Kühlung angerichtet bleiben. Gewiss fährt man in den Urlaub, um sich zu erholen und nicht, um noch früher aufzustehen, als man es während der Woche von Zuhause gewohnt ist. Trotzdem gilt hier der wohlgemeinte Rat, das Büffet im Hotel oder Restaurant lieber gleich dann zu „stürmen“, wenn es gerade frisch aufgebaut wurde oder nur heiße und frisch gegarte Gerichte, die noch dampfend serviert werden, zu sich zu nehmen, denn Speisen, die lange herumstehen, sind ein idealer Nährboden für Keime und Bakterien.

12. Die Lebensmittelstände am Straßenrand können leider auch hygienisch bedenklich sein, denn abgesehen von den Nahrungsmitteln und Speisen, die sie verkaufen, verwenden sie vielleicht Besteck oder Geschirr, ja sogar Papierservietten, auf welchen sich Bakterien munter tummeln könnten.

Vorsicht hot and spicy!

Auch wenn Sie bereits das Gefühl haben, dass diese Regeln vor allem dazu dienen, Ihnen den Urlaubsgenuss deutlich einzuschränken, basieren diese Ratschläge auf dem Wissen und der Erkenntnis von Ärzten, die täglich Reisekrankheiten behandeln und die Risiken der landestypischen Kost für Touristen kennen. Zu Magen-/ Darmproblemen führen jedoch nicht nur eine Vielzahl von Bakterien und diverse Viren.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) warnt zum Beispiel auch davor, die Verzehrgewohnheiten der einheimischen Landesbewohner zu unterschätzen, denn exotische Nahrungsmittel und ihre Zubereitung vor allem durch die, mit „Deutscher Hausmannskost“ nicht zu vergleichenden Öle und vor allem die auf Chili basierenden Gewürze, strapazieren nicht nur die Geschmacksnerven, sondern belasten auch die Verdauung. Zwar machen Gewürzmischungen, wie die für Japan typische „Shichimi tōgarashi“, die in Indien und Pakistan häufig verwendete „Chana Masala“ oder das aus der Indonesischen Küche bekannte „Sambal Oelek“ keinesfalls krank, aber ihre Schärfe fördert die Magenmotorik und die Produktion der Verdauungssäfte und bringt auch einen ansonsten vielleicht eher trägen Magen mächtig in Schwung. Was bedeutet, dass die Verdauung der Nahrung beschleunigt wird und empfindliche Menschen mit Durchfall reagieren.

Wer bereits die Erfahrung machte, dass er zu dieser Gruppe gehört, der sollte die landestypischen, kulinarischen Genüsse am besten nicht dort kosten, wo vor allem Einheimische ihr Essen kaufen, denn dort wird deren Geschmacksnerven entsprochen und dementsprechend auch sehr scharf gewürzt. Ganz verzichten muss man jedoch nicht darauf, den Urlaub auch als willkommene Abwechslung zu den gewohnten europäischen Speisen zu nutzen. Oft haben sich Hotels oder Restaurants in fremdenverkehrsreichen Orten auf die Zubereitung ihrer Gerichte unter Berücksichtigung der eher zart besaiteten Gaumen ihrer Gäste eingerichtet und gehen in ihrer Küche sparsamer mit der Schärfe um, wenn sie Touristen bewirten und ihnen ihre exotischen Köstlichkeiten servieren.

Die Vorsorge aus der Spritze

In der Regel werden viele Urlauber die Aussicht auf den doch sehr eingeschränkten Zugang zur exotischen Kulinarik der landestypischen Küche zwar betrüblich finden, aber das Risiko, sich den Gefahren einer Krankheit auszusetzen, die man sich über Viren und Bakterien einfangen kann, trotzdem zu vermeiden bemüht sein. Doch kann man damit auch jedwede Gefahr einer durch Viren oder Bakterien hervorgerufenen Krankheit ausschließen?

Das Online Magazin www.focus.de berichtete beispielsweise im Sommer 2010, dass einer portugiesischen Studie zufolge 95 Prozent von 16 untersuchten Badestränden rund um Lissabon mit Hepatitis-A-Viren sowie 27 Prozent mit Noroviren verunreinigt sind, obwohl die Wasserqualität an diesen Stränden als „exzellent“ bewertet wurde. Woran liegt das? Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Köln beantwortet diese Frage mit der Begründung, dass die üblichen Badewasser-Qualitätstests nicht aussagekräftig sein können, weil sie in der Regel nur Bakterien, aber keine Viren nachweisen würden. Aus diesem Grund wird Urlaubern geraten, sich vor einer Reise ans Mittelmeer impfen zu lassen, da die Chance, dass man beim Baden und Schwimmen Wasser schluckt, gerade bei Kindern groß ist.

Zu einer Schutzimpfung vier bis sechs Wochen vor Reiseantritt, rät auch die Verbraucherzentrale Schleswig Holstein http://www.verbraucherzentrale-sh.de/ und verweist dabei neben der Beratung durch den Hausarzt, auch auf die Unterstützung der Gesundheitsämter und Tropeninstitute in Deutschland, welche Urlauber umfassend und fachkompetent über die passenden Reise- und Standardschutzimpfungen informieren. Die besonders gute Nachricht dabei ist, dass einige Krankenkassen die gesamten Kosten der Impfungen übernehmen, die weniger gute Nachricht ist jedoch, dass es noch längst nicht gegen jedes Virus und jedes Bakterium einen Gegenangriff aus der Spritze gibt. Teilweise wird das Risiko der Nachwirkungen einer Schutzimpfung auch höher eingestuft, als die Gefahr, sich mit dieser Krankheit zu infizieren. So kann man sich zum Beispiel gegen Cholera impfen lassen, die vor allem in den sogenannten Dritte-Welt-Ländern über mit Bakterien dieser Krankheit verseuchtes Trinkwasser verbreitet wird. Cholera geht mit schweren Durchfällen einher, die im schlimmsten Fall zur Dehydrierung des Patienten mit nachfolgendem Organversagen führen. Allerdings gehen Ärzte davon aus, dass der normale Tourist mit diesen gefährlichen Bakterien nicht in Berührung kommt und somit eine Impfung nicht unbedingt zu den Vorbeugemaßnahmen gehören muss, die man als Urlauber treffen sollte, wenn man seine Ferien in fernen Ländern plant.

Erste Hilfsmaßnahmen gegen Reisediarrhoe

In der Regel wird von Ärzten geraten, bei plötzlich auftretender Übelkeit und/ oder Durchfall auf fetthaltige Nahrungsmittel und Speisen, auf Milchprodukte und auf scharf gewürzte Gerichte zu verzichten und die traditionell bei Magen-/Darmerkrankungen verordnete, kohlenhydratreiche Schonkost mit Zwieback, Toast, Reis und Bananen einzuhalten.

Zwar wurde der Information der Internetseite www.mexiko-lexikon.de zufolge von der Universität Texas in Houston eine Studie durchgeführt, bei welcher die Mediziner die Genesung von zwei Patientengruppen verglichen und dabei feststellten, dass die Schonkost den Patienten keine Vorteile bei der Gesundung brachte, aber hier wurden auch beide Gruppen mit Antibiotika behandelt und erhielten den Rat viel zu trinken, um den Flüssigkeitsverlust durch den Durchfall auszugleichen. Während nun eine Patientengruppe sich an eine strikte Schondiät hielt, durfte die andere ihrem Appetit folgen und essen, auf was sie Lust hatte, wobei schlussendlich beide Patientengruppen nahezu zeitgleich beschwerdefrei wurden.

Stehen jedoch nun zunächst keine Antibiotika zur Verfügung, empfehlen auch die Mediziner der Universität Texas in Houston, mit kohlenhydratreicher Nahrung das angeschlagene Verdauungssystem zu entlasten. Manchmal führt diese Schonkost bereits zu einer raschen Besserung des Befindens.

Autor: Florian Dargatz schreibt als Redakteur für das Urlaubsmagazin der Ferienwohnungen.com GmbH.