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Ärger mit der Versicherung? So kontaktieren Sie den Versicherungsombudsmann

Kommt es auch bei Ihnen häufig vor, dass Sie sich über Ihr Versicherungsunternehmen ärgern – sei es, weil er nach einem Unfall nicht für die entsprechenden Kosten aufkommt oder bei einem Einbruch lediglich die Hälfte der Schadenssumme übernimmt? Dann geht es Ihnen wie den übrigen 17.300 Menschen, die im Jahr 2012 Unzufriedenheit mit ihrer Versicherung verspürten. Beschwerde können Sie beim Versicherungsombudsmann einreichen. Was ist ein Versicherungsombudsmann und wobei ist er Ihnen behilflich?

Versicherungsombudsmann – eine Person mit tollen Aufgaben

Der Versicherungsombudsmann nimmt Beschwerden im Hinblick auf das Versicherungsunternehmen, den Versicherungsvermittler und den Versicherungsberater entgegen. Solange die Schadenssumme unter 10.000 Euro liegt, ist es dem Versicherungsombudsmann möglich, sofort verbindlich gegen das Versicherungsunternehmen beziehungsweise den Versicherungsmakler zu entscheiden. Alle weiteren Informationen rund um den Ombudsmann, wie sie ihn kontaktieren und was beim Einschalten des Versicherungsombudsmanns zu beachten ist, erfahren Sie auf der Seite www.versicherungsombudsmann.de.

versicherungen-ombudsmann

Im Großen und Ganzen kümmert sich der Versicherungsombudsmann um folgende Angelegenheiten:

  • Probleme mit der Lebensversicherung

Grund zum Aufruhr in diesem Bereich gaben in den letzten Jahren die unterschiedlichen Stornoklauseln in Renten- und Lebensversicherungsverträgen. Dadurch wurden jene Menschen finanziell benachteiligt, die ihre Verträge vorzeitig kündigten oder beitragsfrei stellten. Der Bundesgerichtshof erklärte diese Klauseln am 25. Juli des letzten Jahres als unwirksam und betroffene Kunden erhielten eine Nachzahlung vonseiten des Versicherungsunternehmens. Dem Versicherungsombudsmann gelang es in vielen Fällen, Vorteile für den Kunden herauszuschlagen.

  • Konflikte aufgrund der Rechtsschutzversicherung

In dieser Sparte stellt vor allem die Verrechtlichung und das damit verbundene Beratungsbedürfnis ein Konfliktpotenzial dar. Wenn Sie ein Problem mit der zeitlichen Einordnung eines Falls oder mit der Auslegung von Klauseln, die den Versicherungsabschluss betreffen, haben, dann sollten Sie sich an den Versicherungsombudsmann wenden.

  • Schwierigkeiten mit der Kfz-Versicherung

In diesem Bereich treten am häufigsten Beschwerden in Bezugnahme auf Rabatte, den Regress sowie der Kasko zutage. Sollten auch Sie davon betroffen sein, kontaktieren Sie den Versicherungsombudsmann.

  • Streitpunkt Seniorenunfallversicherung

Seniorenunfallversicherungen zeichnen sich durch sehr umfangreiche und aus diesem Grund nicht ausreichende transparente Leistungen aus. Der Versicherungsombudsmann rät: Lesen Sie bei diesen Verträgen unbedingt auch das Kleingedruckte.

  • Probleme mit der Gebäudeversicherung

Wenn Gebäudeschäden vom Versicherungsunternehmen nicht unzureichend reguliert werden oder wenn die Hausratsversicherung zu wenig zahlt, ist man ebenfalls gut damit beraten, den Versicherungsombudsmann zurate zu ziehen.

  • Gut Ding will Weile haben

Machen Sie sich bereits früh bewusst, dass es bis zu dreieinhalb Monaten dauern kann, bis Ihre Beschwerde durch den Versicherungsombudsmann vollständig bearbeitet sind. Hierfür entstehen Ihnen als Kunde keinerlei Kosten. Nutzen Sie künftig also diese Option, denn verlieren können Sie nichts.

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Warum Sie für Ihren Hund unbedingt eine Hundehaftpflicht abschließen sollten

Es ist schneller passiert, als man denkt: Ihr Hund läuft unvermittelt auf die Straße einem Radfahrer direkt vors Rad, und dieser stürzt. Für das kaputte Fahrrad, zerrissene Hosen und eventuell noch die Arzt- oder Krankenhausrechnung zahlen Sie als Hundehalter. Das kann teuer werden, wenn sich der Radfahrer ernsthaft verletzt hat. Für solche und andere Schäden ist es sinnvoll, eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung zu haben. Denn diese haftet für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die Ihr Hund verursacht.

Gesetzliche Vorschrift

Im Bürgerlichen Gesetzbuch ist vorgeschrieben, dass ein Hundehalter persönlich für seinen Hund haftet. Für alle Schäden, die Ihr Hund verursacht, tragen Sie die Kosten. Das gilt für eine zerbrochene Vase genauso wie für Verletzungen und sogar Autounfälle. Da dies zum Teil hohe Kosten für den Hundehalter bedeutet, ist eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung  (z.B. bei agila.de)  inzwischen in einigen Bundesländern sogar vorgeschrieben. In folgenden Bundesländern müssen alle Hundehalter eine Hundehaftpflicht besitzen:

  • Berlin
  • Hamburg
  • Niedersachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Thüringen

In folgenden Ländern hingegen besteht eine Pflichtversicherung nur für bestimmte Hunderassen:

  • Brandenburg
  • Bremen
  • Hessen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
  • Schleswig-Holstein

Bei diesen Rassen handelt es sich um solche, die als grundsätzlich gefährlich eingestuft werden. Doch auch für Tierhalter, die in Bundesländern ohne  Pflichtversicherung wohnen, oder die keine als grundsätzlich gefährlich eingestufte Rasse halten, macht eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung Sinn. Denn auch mit einem lammfrommen Golden Retriever kann mal das Temperament durchgehen.

bouledogue français grimpant dans le lave linge

Die Leistungen einer Hundehaftpflicht-Versicherung

Selbst wenn ein Hund gut erzogen ist, kann er trotzdem versehentlich Personen-, Sach- oder Vermögensschäden verursachen. Er braucht sich nur vor einem lauten Geräusch erschrecken und läuft einem Radfahrer ins Fahrrad. Gerade Welpen können in ihrer Unerfahrenheit schnell mal was kaputt machen, und sei es nur der Schuh eines Verwandten, der zu Besuch ist. Eine gute Tierhalter-Haftpflichtversicherung macht keine Unterschiede bei den Schadensfällen und zwischen den Rassen. Ob lammfrommer Golden Retriever, temperamentvoller Magyar Vizsla oder selbstbewusster Pitbull-Terrier – es sollte nur einen Tarif für alle Rasse geben. Der Selbstbehalt im Schadensfall sollte unabhängig von der Schadenssumme sein und nicht mehr als 500 Euro betragen. In einigen Bundesländern ist die Mindestversicherungssumme vorgeschrieben. Generell ist zu empfehlen, Personenschäden mit einer Deckungssumme von mindestens 500.000 Euro sowie Sach- und Vermögensschäden mit einer Deckungssumme von mindestens 250.000 Euro zu versichern. Wichtig ist darüber hinaus, dass die Versicherung auch dann zahlt, wenn die Schäden nicht im Bei-Sein des Hundehalters entstehen. Eine gute Haftpflichtversicherung deckt die Fremdhütung ab. So sind Schäden auch dann versichert, wenn sich ein Hund in der Obhut eines Dritten befindet.

Auch wenn Sie nicht unter die Pflicht zur Tierhalter-Haftpflichtversicherung fallen, eine Versicherung gibt Ihnen Sicherheit. Ihr Hund kann unbeschwert herumtollen und sie müssen sich keine Sorgen machen, wenn er versehentlich doch mal einen Schaden verursacht. Der monatliche Beitrag für eine Hundehaftplicht ist nicht hoch (z.B. 6 Euro bei Agila), kann Ihnen aber im schlimmsten Fall enorme Kosten ersparen.

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Für Unvorhersehbares im Alltag gerüstet sein

Viele Menschen neigen dazu, in puncto Versicherungsschutz zu kleinlich zu sein. Da wird dann, in manchen Fällen zurecht, eine zu niedrige Versicherungssumme gewählt oder gleich ganz auf wichtige Versicherungen verzichtet. Keine Frage, viele Versicherungen bedeuten nicht den Schutz, den sie versprechen – die private Haftpflichtversicherung jedoch zählt in herausragendem Maße zu den „must-haves“ einer notwendigen Absicherung gegen die Widrigkeiten des Alltags. Gleichwohl erübrigt sich nicht automatisch die Sorgfaltspflicht, mit der man an Dinge herantreten sollte. Wenn man sich aber mal vorstellt, wie sehr scheinbar kleine Missgeschicke zu großen Schäden führen, so tritt der aufzuwendende Beitrag schnell in Vergessenheit.

Typische Schadensfälle

Menschen, insbesondere Deutsche neigen dazu, für übermäßigen Versicherungsschutz zu sorgen. Nicht selten jedoch geht dies zu Lasten der Notwendigkeit, sodass eine Unterversicherung eintritt oder ein und derselbe Bereich gleich mehrfach abgedeckt ist. Häufig ist dies bei den sogenannten kleinen Versicherungen der Fall, beispielsweise beim Vergessen von Hausschlüsseln oder einer Reiserücktrittversicherung. Solche Fälle sind zunehmend über Versicherungspakete versichert, welche man bei manchen Kreditkarten bereits inkludiert hat. Voraussetzung ist jedoch, dass die betreffende Reise oder der entsprechende Kauf auch mit der jeweiligen Karte beglichen wurde.

Und hier ist auch schon der erste Fallstrick, denn viele neigen dazu, solche Dinge einfach abzuhaken. Wenn dann jedoch ein solcher Fall eintritt, ist die erhoffte Versicherung der falsche Ansprechpartner, da die Voraussetzungen für den Versicherungsschutz nicht erfüllt wurden. Typisch ist dann auch die durch häufig vorkommende Situation, dass man bei Freunden gemeinsam speist und aus Versehen das Glas Rotwein auskippt. Wenn Sie jetzt Glück haben, wurde darunter normal gefliest – wenn nicht, dann schütten Sie Ihr Glas auf den teuren Perserteppich, der ersetzt oder aufwendig gereinigt werden muss.

Aber auch die Situation, wenn Sie im hektischen Gemenge jemand Anderes anrempeln oder umstoßen, ist gefährlich. Verletzt sich diese Person dabei, so entstehen Ihnen als Verursacher Pflichten zur Übernahme der entstandenen Kosten. Die Privathapflicht ist für solche Fälle konstruiert, die Unwägbarkeiten des Alltags zu versichern und Sie von immens hohen Belastungen frei zu halten.

Kinder als Verursacher

Aber auch außerhalb Ihres Entscheidungsraumes können Dinge geschehen, für die Sie aufkommen müssen. Speziell Kleinkinder, die gerne Alles und Jeden anfassen und Dinge ausprobieren wollen, sind anfällig für einen versehentlichen Tick zu viel. Hier haben Sie als Elternteil eine gesetzliche Aufsichtspflicht, denn Kinder haften gar nicht oder nur zum Teil für verursachte Schäden.

House on fire

Der Umgang mit Feuer beispielsweise, häufig im Umfeld von Silvester und Feuerwerkskrachern zu beobachten, birgt enorme Risiken. An der falschen Stelle zu unvorsichtig agiert, kann Glut und das Zusammenspiel mit Wind schnell auf umliegende Gartenhäuser oder gar Wohnhäuser umschlagen. Selbstverständlich unbeabsichtigt, aber auch hier entsteht eine Pflicht zum Ersatz des entstandenen Schadens. Das gleiche gilt beim Fußballspielen, wo gerne mal ein Ball in des Nachbar’s Garten fliegt und dabei Dinge beschädigt oder Glas zu Bruch geht. Es wird klar, dass auch bei noch so großer Sorgfalt Dinge passieren, die man nicht vorhersehen kann und die Andere schädigen. Mit dem kleinen Beitrag zur Privathaftplicht sind all diese Dinge mehr als ausreichend abgedeckt, Sie auf der sicheren Seite.

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Die Qual der Wahl: Die richtige Kfz-Versicherung finden

Laut Statistik kracht es jede Minute irgendwo auf deutschen Straßen. Damit es nach einem Unfall mit der Schadensabwicklung genau so schnell geht, ist die Wahl der richtigen Kfz-Versicherung entscheidend. Doch wer die Wahl hat, hat die Qual! Unzählige Versicherungen bieten ihre Dienste zu unterschiedlichen Konditionen an. Welche Auswahlkriterien maßgebend sind, damit es nicht teuer wird, sehen sie hier.

Der Unterschied zwischen Teil- und Vollkaskoversicherung

Ein Kaskoversicherung reguliert entstandene Schäden am eignen Fahrzeug. Dabei gibt es die Möglichkeit seinen Wagen mit einer Teilkasko oder Vollkasko zu versichern. Der Unterschied: Die Teilkaskoversicherung reguliert in der Regel Fahrzeugschäden, die durch Brand, Explosion, Diebstahl, Haarwild, Marderbisse, Glasbruch, Kurzschluss und höhere Gewalt verursacht wurden. Die Vollkaskoversicherung hingegen übernimmt zusätzlich die Absicherung von Schäden, die durch Vandalismus, Fahrerflucht oder einen selbst verschuldeten Unfall am eigenen Fahrzeug entstanden sind. Der Umfang des Versicherungsschutzes sollte in einer vernünftigen Relation zu Alter und Wert des Fahrzeugs stehen. So raten Experten dazu, die Voll- in eine Teilkaskoversicherung umzuwandeln, sobald das Fahrzeug älter als vier Jahre ist. Einzige Ausnahme: Das Fahrzeug hat nach vier Betriebsjahren noch immer einen hohen Zeitwert. Da die von der Versicherung gezahlten Erstattungssummen maßgeblich vom Zeitwert abhängen, lohnt sich in diesem Fall der Verbleib in der Vollkaskoversicherung.

Eine Selbstbeteiligung wirkt sich positiv aus

Ist man als Versicherungsnehmer bereit, im Fall von Bagatellschäden wie zum Beispiel Lackkratzern oder Ähnlichem, einen Teil der Kosten zu übernehmen, wirkt sich dies positiv auf die zu zahlende Versicherungsprämie aus. Zusätzlich lässt sich so die Rückstufung in eine ungünstigere Schadenfreiheitsklasse vermeiden. Die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung ist sowohl für die Teil- als auch für die Vollkaskoversicherung möglich und beläuft sich meistens auf eine Höhe von 150 Euro in der Teil- und 300 Euro in der Vollkaskoversicherung.

Ist eine Werkstattbindung sinnvoll?

Eine Werkstattbindung bedeutet für den Versicherungsnehmer, dass er sich dazu bereit erklärt, im Schadensfall eine Partnerwerkstatt des Versicherers aufzusuchen. Belohnt wird dies von der Versicherung mit Rabatten zwischen fünf und 20 Prozent auf die Versicherungsprämie und einer zusätzlichen Garantie auf die Reparatur. Nachteilig kann sein, dass manche Autohersteller Kulanzleistung verwehren, wenn im Schadensfall keine Vertragswerkstatt aufgesucht wird. Da die Versicherung aber die Leistungen kürzen kann, sollte man das Fahrzeug eigenmächtig bei einer anderen Werkstatt in Reparatur geben. Hier gilt es, wie auch schon bei der Entscheidung zwischen Teil- oder Vollkaskoversicherung, nach dem Alter und Zustand des Wagens zu entscheiden.

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Bild: © Comstock/Thinkstock

Die Serviceleistungen der Versicherung

Oft merkt man erst im Schadensfall, wie gut und zuverlässig der Service einer Versicherung ist. Aber auch im Vorfeld kann man sich im Internet oder auch im Bekanntenkreis umhören, welche Versicherung einen guten Ruf genießt. Außerdem kann man den Versicherungen unverbindliche Anfragen schicken und vergleichen, wie schnell und ausführlich die Antworten zu den Leistungen von CosmosDirekt oder anderen Versicherungen ausfallen.

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Die richtige Finanzberatung

Wer kennt es nicht? Große Anschaffungen stehen vor der Tür und bei der Menge an finanziellen Einnahmen und Ausgaben kann man in der Familie auch gerne mal leicht den Überblick verlieren. Welche Investitionen sind nötig? Welche eher weniger? Lohnt sich dieses Angebot wirklich genauso, wie es ausgeschrieben ist? Mit wieviel gespartem Geld kann ich in den nächsten 2 Jahren rechnen?

All diese Fragen können professionell ausgebildete Finanzberater beantworten, um Licht und Erkenntnis in diesen Dschungel aus Geldanlagen, Zinseszins und Bausparvertrag zu bringen.

So sind die meisten Menschen von dieser Flut an Finanzangeboten und immer neuen Sonderaktionen verständlicherweise geblendet und wissen nicht mehr, was nun wie zu werten ist. Eine gute Übersicht unabhängiger Leistungen der Berater ist zum Beispiel auf http://www.strategie-fm.de/finanzberater/ zu finden.

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Finanzschwerpunkt Versicherungen

Normalerweise fällt der Großteil der finanziellen Belastung eines Haushaltes Versicherungen zu, die alle versprechen, wichtiger als die jeweils Andere zu sein.

Die Kfz-Versicherung bietet die Übernahme der Kosten im Falle eines Autounfalls; mit der Unterteilung in Voll- und Teilkasko, die Hausratsversicherung bewahrt vor Schäden in der Wohnung, die Bauversicherung sichert den Bauherren vor Fehlern in der Konstruktion ab, die Reiserücktrittsversicherung bedeutet eine anteilige Rückerstattung des Flug- oder Hotelzimmerpreises im Falle eines unvorhergesehenen Ereignisses, das die Reise unmöglich macht. Es gibt förmlich nichts, was nicht versichert werden könnte. Selbst Fußballspieler eines Vereins sind von Gelenk zu Gelenk finanziell abgesichert, da sie für den Klub wertvolle Einnahmen verkörpern, jedoch nur, wenn sie einsatzfähig sind.

Vor allem ist also bei diesem Tumult an Anbietern eine neutrale Übersicht aller essentiellen und weniger wichtigen Verträge von Nöten, am besten unabhängig und fair durch einen Versicherungsmakler. Denn der Versicherungsmarkt ist der neue, große Anlaufpunkt, vor allem für internationale (Versicherungs-)Firmen, um in Deutschland Fuß fassen zu können.

Neutrale Übersicht zu Gunsten des Kunden

So können nicht nur die verschiedenen Angebote der einzelnen Versicherungen gewertet werden, sondern es wird auch auf die individuellen Wünsche und Ideen des Kunden eingegangen, damit dieser nicht Versicherungen abschließen muss, die er nicht braucht, seien sie noch so attraktiv und begrenzt.

Zudem wird hierbei auch die aktuelle Finanzlage, die familiären und finanziellen Umstände, die Solvenz und die jeweilige Finanzperspektive mit in die Beratung aufgenommen. Der unabhängige Makler ist nicht von einer Provision abhängig, die er pro verkauftes Produkt erhält und hat keine Zahlen am Ende des Monats zu „liefern“. So befindet er sich also ausschließlich im Auftrag des Kunden.

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Versicherungen nicht voreilig kündigen

Sie möchten eine Versicherungspolice kündigen? Dann halten Sie einen Moment inne und überlegen Sie sich ganz genau, ob das die richtige Entscheidung ist. Eine Versicherungskündigung ist nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen möglich und sinnvoll.

Versicherungen sind zwar sehr wichtig, aber sie sind auch ein Quell regelmäßigen Ärgers. So geht es jedenfalls vielen Menschen, die sich über steigende Versicherungsprämien, mangelnde Zahlungsbereitschaft im Schadensfall oder schlechte Leistungen aufregen. Wenn Sie einen akuten Grund haben, warum Sie eine bestimmte Versicherung kündigen möchten, dann sollten Sie vor der Kündigung die Folgen genau bedenken. Das gilt ganz besonders bei Pflichtversicherungen wie der Krankenversicherung. Sie können zwar bei einer Krankenversicherung kündigen, aber der Gesetzgeber schreibt vor, dass Sie eine lückenlose Krankenversicherung vorweisen müssen. Deswegen können Sie die Beiträge bzw. Prämien reduzieren, indem Sie zu einer anderen Krankenversicherung wechseln. Aber Sie können nicht komplett auf eine Versicherung verzichten.

Kündigung - Brief

Mögliche Kündigungsgründe bei Versicherungen

Eine Versicherung können Sie grundsätzlich immer innerhalb der vertraglichen Kündigungsfrist kündigen. Zudem haben Sie ein Sonderkündigungsrecht, wenn die Beiträge erhöht werden. Sie können auch bei einem Schadensfall unter bestimmten Bedingungen kündigen. Voraussetzung dafür ist, dass durch den Schadensfall eine Erhöhung der Prämien zu erwarten ist. Das ist zum Beispiel typischerweise bei einer Kfz-Versicherung der Fall. Damit es nicht zu einer bösen Überraschung kommt, sollten Sie in aller Ruhe überlegen, ob Sie eine Versicherungspolice benötigen, bevor Sie eine Kündigung aussprechen. Zudem sind Sie gut beraten, die finanziellen Folgen einer Kündigung zu ermitteln. Bei einer Lebensversicherung kann eine vorzeitige Kündigung zum Beispiel unschöne finanzielle Folgen haben. Das hängt aber auch vom Zeitpunkt der Kündigung ab. Lassen Sie sich möglichst von einem unabhängigen Versicherungsspezialisten beraten.

Fazit: Eine Versicherung ist schnell gekündigt, aber bei Pflichtversicherungen brauchen Sie gleich wieder eine andere Versicherung. Bei freiwilligen Versicherungen sollten Sie die Folgen einer möglichen Kündigung abwägen, auch um unvorteilhafte finanzielle Folgen zu vermeiden.

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Unisex-Tarife bei Versicherungen – So reagieren Sie am besten auf diese Veränderung

Ab dem 21.12.2012 dürfen neu unterzeichnete Versicherungs-Verträge lediglich noch den neuen Unisex-Tarifen entsprechen. Laut Aussagen des Europäischen Gerichtshofes hat Ihr Geschlecht von diesem Zeitpunkt an keinerlei Einfluss mehr auf die Höhe Ihrer Versicherungsbeiträge zu nehmen. Warum aber wurde diese neue Gesetzesregelung eingeführt? Müssen Sie mit überteuerten Kosten rechnen oder werden sich diese in Grenzen halten? Und was noch wichtiger ist – sollten Sie noch vor dem Stichtag eine neue Versicherung abschließen oder ist es besser, auf diesen Schritt zu verzichten?

Geschlechter-Gleichberechtigung bald auch im Versicherungswesen

Der Europäische Gerichtshof empfindet es als soziale Ungerechtigkeit, dass die monatlich zu leistenden Versicherungsprämien für Unfall- und Risikolebensversicherung bei Frauen bisher deutlich geringer ausfielen als bei Männern. Gleichzeitig sei die Tatsache, dass das weibliche Geschlecht in Bezugnahme auf die im Vergleich zum männlichen Geschlecht höheren monatlichen Beitragssätze zur Pflegeversicherung deutlich benachteiligt wurde, mit der Neuregelung endlich außer Kraft gesetzt. Zusammengefasst bedeutet das, dass Männer trotz erhöhtem Risiko zu einem Motorradunfall nicht mehr Geld an ihre Versicherung abtreten müssen als Frauen. Gleichzeitig fallen die Versicherungsprämien des weiblichen Geschlechts nicht höher aus als die des männlichen, nur weil sie statistisch betrachtet eine höhere Lebenserwartung aufweisen.

Versicherungen werden teurer – Tatsache oder Trugschluss?

Auf keinen Fall sollten Sie zur bevorstehenden Veränderung mit einer Kurzschlussreaktion antworten. Überlegen Sie sich genau, welche Leistungen Ihre Versicherung abdecken muss, damit Sie zufrieden sind und führen Sie anschließend einen Preisvergleich durch. Überstürzen Sie nichts, dann kann es Ihnen auch nicht passieren, dass Sie zu viel Geld für nichts ausgeben. Genau wie gegenwärtig auch, werden künftig günstigere und teurere Versicherungen auf dem Markt erhältlich sein – aufgrund des ständigen Wettbewerbes zwischen diversen Anbietern wäre das auch überhaupt nicht anders denkbar. Wie sich die Preise genau entwickeln, ist derzeitig noch nicht absehbar. Wenn Sie sich jedoch an die genannten Tipps halten und bei der Wahl der Versicherung Ihre Vernunft einsetzen, werden Sie in den Händen einer Versicherungspolice sein, mit der Sie rundum zufrieden sein können – trotz Unisex-Tarifen.

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Neue Regelungen für Lebensversicherungen – Das sollte man wissen

2008 wurde beschlossen, dass Lebensversicherungen ihre Kunden an den Bewertungsreserven beteiligen müssen. Dieses Gesetz wurde nun aufgrund der schlechten finanziellen Lage vieler Versicherungen zum Nachteil der Verbraucher wieder aufgehoben.

Das sind Bewertungsreserven

Bewertungsreserven oder auch stille Reserven entstehen immer dann, wenn eine Versicherungsgesellschaft ihr Kapital in Form von Immobilien, Aktien und anderen Wertpapieren anlegt und diese Anlagen in ihrem Wert steigen. Die Differenz musste nach der Bestimmung von 2008 bei der Auszahlung von Lebensversicherungen berücksichtigt und anteilig an die Versicherten ausgezahlt werden, wenn die Police fällig wurde.

Diese Regelung wurde nun im Bundestag geändert und tritt ab dem 21. Dezember 2012 in Kraft, soweit der Bundesrat ihr zustimmt. Ab dann gilt, dass Versicherte nur noch dann an den Bewertungsreserven beteiligt werden müssen, wenn der Garantiezins ihrer Versicherung über dem durchschnittlichen Zinssatz für öffentliche Anleihen liegt. Wegen der zur Zeit sehr niedrigen Zinsen ist dies bei den meisten Verträgen der Fall. Wenn Sie eine Lebensversicherung abgeschlossen haben, sind daher vermutlich auch Sie von dieser Neuregelung betroffen.

Das können Sie tun

Das neue Gesetz ist für alle Versicherten nachteilig, es gibt jedoch keine Möglichkeit, sich dagegen zu wehren. Eine Lebensversicherung zu kündigen, weil Sie höchstwahrscheinlich nicht mehr an den Bewertungsreserven beteiligt werden, ist in der Regel nicht zu empfehlen. Bei einer vorzeitigen Kündigung berechnen die Versicherungsgesellschaften sehr hohe Gebühren, sodass Sie in diesem Fall meist viel Geld verlieren. Die einzige Ausnahme, bei der es eventuell Sinn machen könnte, vorzeitig zu kündigen, ist eine Lebensversicherung, die kurz vor der Auszahlung steht. In diesem Fall empfiehlt es sich jedoch, vorher genau nachzurechnen und die hierfür nötigen Auskünfte bei der Versicherung einzuholen. Nur dadurch lässt sich beurteilen, ob eine Kündigung vor Inkrafttreten des neuen Gesetzes sinnvoll wäre.